Die Imperialen Paladine - Kavaliere und Recken des Reiches

Wissenswertes ĂŒber die Imperialen und der Neuen Ordnung.

Die Imperialen Paladine - Kavaliere und Recken des Reiches

Beitragvon Protokolldroide » So 1. Dez 2019, 22:43



"Es ist eine Pflicht, in der Armee zu dienen. Es ist eine Aufgabe, im Sturmtruppen-Corps zu dienen. Es ist eine Ehre, der Flotte anzugehören. Doch ein Imperialer Paladin zu sein, dies ist eine Bestimmung!"

- Großmarschall Ludoldus ĂŒber die Imperialen Paladine







Den wenigsten Wesen in der Galaxis dĂŒrften die „Dunklen Truppen“ des Imperialen Generals Rom Mohc ein Begriff sein.
Dies liegt in der Geheimhaltung des „Dunkle Truppen“-Projekts verborgen, das die Aufgabe hatte, den perfekten androiden Soldaten zu erschaffen. Das Ergebnis waren drei Phasen von vielseitig ausgerĂŒsteten, widerstandsfĂ€higen und effizienten Kriegsdroiden, die sogar in der Lage waren, gegen Machtbegabte und ihre Lichtschwert-Bewaffnung zu bestehen. Die VorlĂ€ufer dieses Projekts waren die von TaggeCo und Mohc gemeinsam entwickelten Z-X3-Kampfdroiden, die sich allerdings zum einen nicht bei der imperialen GeneralitĂ€t durchsetzen konnten, zum anderen wurde der einzig existierende Prototyp bei einer Operation 3 NSY auf Klingsons Mond zerstört.
Ein Ă€hnliches Schicksal sollte die Einheiten des DT-Projekts ereilen, allerdings gelang es Mohc zuvor, die beiden ersten Phasen seines Projekts dank der immensen ihm zur VerfĂŒgung gestellten Mittel zu entwickeln und tatsĂ€chlich zu produzieren.
HierfĂŒr begann das Imperium mit dem Abbau des seltenen Metalls Phrik auf dem 16. Mond des Planeten Gromas und seiner Raffinierung auf dem Eisplaneten Anteevy. Letztendlich wurden die DT-Einheiten sowohl auf dem im heutigen Zweiten Galaktischen Imperium gelegenen Fest konstruiert und auf dem mĂ€chtigen Fabrikatorschiff Arc Hammer endgefertigt.
Die EinsĂ€tze der Dunklen Truppen war verheerend und entsprechend rasch sah sich die Rebellenallianz dazu genötigt, zu handeln, ehe sie noch vollstĂ€ndig von der Übermacht der Dunklen Truppe ĂŒberrannt und vernichtet werden konnten. Schließlich gelang es Kyle Katarn, Sohn des Jedi-Ritters Morgan Katarn, zuerst die Anlagen auf Gromas, Anteevy und Fest zu vernichten, ehe er sich General Mohc an Bord der Arc Hammer stellte.
Sowohl die Arc Hammer als auch die Dunklen Truppen wurden nach einem heftigen Kampf zwischen Katarn und Rom Mohc im einzigen Prototypen der Phase III-RĂŒstung vernichtet, wĂ€hrend Mohc bei der Explosion ums Leben kam.
Dies war das Ende der Dunklen Truppen im Ersten Galaktischen Imperium, da das Projekt aufgrund der immensen Kosten, die mit dieser Niederlage verbunden waren, eingestellt wurde.

Erst wĂ€hrend der Zeit des Zerbrochenen Reiches kam die Idee, Kriegsdroiden anstelle von sterblichen Soldaten in den Kampf zu schicken, wieder auf. Diese konnte sich allerdings wegen der Ressentiments des Anaxes-Oberkommandos gegenĂŒber Droiden aufgrund ihrer Erfahrungen mit den Droiden der KUS nicht durchsetzen. In der Tat befĂŒrchtete man, dass die Bewohner des Zersplitterten Reiches bei der Idee, dass Droiden nun ĂŒber ihr Schicksal zu entscheiden hĂ€tten, dem Oberkommando ihr Vertrauen absprechen, da insbesondere die Älteren BĂŒrger sich an die Zeiten der Klonkriege erinnert fĂŒhlen könnten. Weiterhin war man nicht bereit, die immensen Ressourcen aufzuwenden, die nötig gewesen wĂ€ren, um entsprechend große Einheiten aufzuwenden.
Dennoch konnte die Faenties Corporation als grĂ¶ĂŸter Produzent fĂŒr Droiden innerhalb des Restimperiums das Oberkommando davon ĂŒberzeugen, dass man ihnen die PlĂ€ne der Dunklen Truppen zur VerfĂŒgung stellte, um zumindest Prototypen fĂŒr Experimente zu produzieren.

Diese Prototypen tauchten letztendlich nach Einigung der Kriegsherren und GrĂŒndung des Zweiten Galaktischen Imperiums auf einem tarisianischen TestgelĂ€nde auf, wo man dem Imperialen Oberkommando die Ergebnisse der Experimente des Konzerns prĂ€sentiert. Schließlich wurden diese Einheiten dem Imperator vorgestellt und nach einer nicht nĂ€her beschriebenen Episode am Imperialen Hof nicht nur in die Struktur des Imperialen MilitĂ€rs eingebettet, sondern auch als gesellschaftliche Komponente in die Imperiale Gesellschaft eingegliedert, die fĂŒrderhin den Namen „Imperiale Paladine“ tragen sollte, da man dazu ĂŒbergegangen war, die Paladine in den Phasen 0, II und III mit Piloten auszustatten, da die Vorteile von solchen ĂŒberwiegen wĂŒrden. Seitdem trĂ€gt das Projekt auch den Namen „Paladin-RĂŒstung“.
Seit diesem Tag setzt der sogenannte „Ritter-Adel“ alles daran, Akzeptanz im Imperialen GefĂŒge zu finden und seinen Einfluss auf den Imperator und das Imperium zu mehren.



UrsprĂŒnglich als reine Droideneinheiten geplant, erlebten die Dunklen Truppen als Imperiale Paladine eine militĂ€rische und gesellschaftliche Renaissance innerhalb des Zweiten Galaktischen Imperiums, die ihre Zahl zwar limitierte, ihre EffektivitĂ€t und UnabhĂ€ngigkeit immens steigerte.
Da bis auf die Phase I alle Phasen von Humanoiden kontrolliert und gesteuert werden und COMPNOR seinen Teil dazu beitrÀgt, die Paladine in die Imperiale Gesellschaft zu integrieren, hat sich aus einer vormals rein als militÀrische Einheit geplante Truppe zu einer eigenen Gesellschaftsschicht gemausert, die man als eine Form von niederen Imperialen Adel betrachten kann.
Diese eigene Gesellschaftsschicht hat bereits damit begonnen, eigene Anstandsregeln, Rituale, Gepflogenheiten, Sprechweisen und soziale MaßstĂ€be zu etablieren, die sich auf Basis ihres geringen Alters noch in der „Probier-“ und „Etablierungsphase“ befinden.
Es ist durchaus möglich, als Imperialer-BĂŒrger in diese Schicht aufzusteigen und sowohl Geschlecht als auch Spezies spielen keine Rolle, allerdings muss man dafĂŒr die individuellen AufnahmeprĂŒfungen, Rituale und Tests der HĂ€user ĂŒberleben und bestehen und in manchen FĂ€llen auch durch eine Heirat oder Adoption in diese aufgenommen werden.

Innerhalb der Organisation der Imperialen Paladine sind diese primÀr in RegulÀre HÀuser, Fahrende Ritter und sogenannte Freiklingen organisiert, die sekundÀr in Knecht, Knappen, Ritter und Seneschalle geordnet sind.
Dabei sind regulĂ€re HĂ€user fest auf einer Welt stationiert, wo es nicht selten vor kommt, dass die HĂ€user diese vom Imperator selbst in Funktion von Erb-Gouverneuren zu Lehen erhalten haben, um ihre Ressourcen, Verwaltung und MilitĂ€r nach eigenem GutdĂŒnken und im Einklang mit Imperialen Reichs- und Obersektor-Gesetzen zu nutzen.
Über wie viel Macht ein Haus verfĂŒgt, ist abhĂ€ngig vom Reichtum und der Lage der ihr belehnten Welt, die GrĂ¶ĂŸe ihrer Paladin-RĂŒstungsbestĂ€nde und ihren Verbindungen in die Imperiale Gesellschaft.

Abseits der Seneschalls – deren Anzahl je nach Haus variieren kann – kann man davon sprechen, dass auf jeden Ritter in einer Paladin-II-RĂŒstung je nach GrĂ¶ĂŸe und Ressourcen des Hauses ein bis fĂŒnf Knappen kommen können, auf die jeweils zehn bis einhundert Knechte kommen können.
Eine beispielhafte Auflistung von HĂ€usern findet sich am Ende dieses Textes.

Unter dem Lord eines Hauses, der fĂŒr sĂ€mtliche politischen, wirtschaftlichen und militĂ€rischen Belange seines Hauses und des von ihm verwalteten Planeten verantwortlich ist, steht der Seneschall. Hierbei ist es jedoch durchaus möglich, dass ein Haus ĂŒber mehrere Mitglieder dieses Ranges verfĂŒgen kann, deren Hierarchie intern geregelt ist.
Diese erfahrenen Veteranen sind in der heutigen Zeit die ersten Testpiloten fĂŒr die Dunklen Truppen gewesen und verfĂŒgen daher ĂŒber die meiste Erfahrung im Umgang mit den Paladin-RĂŒstungen, was sie als einzige von Rang und FĂ€higkeiten her befĂ€higt, die RĂŒstungen der Phase III zu tragen.
Die mit 2,82 Metern ĂŒbermannsgroßen Phase-III-RĂŒstungen sind sehr stark gepanzert – bei den wohlhabendsten und mĂ€chtigsten HĂ€usern sogar mit dem seltenen und teuren Phrik-Stahl, der eine Zerstörung auf herkömmlichem Wege nahezu unmöglich macht – und verfĂŒgen ĂŒber eine ansprechende Bewaffnung: Neben zwei schultermontierten Raketenwerfern mit jeweils drei LĂ€ufen, welche mit Zielsuchraketen bestĂŒckt sind, verfĂŒgt die Paladin-III-RĂŒstung zudem zwei Handgelenksblaster an den Unterarmen fĂŒr den Kampf gegen feindliche Infanterie. Diese können aber wahlweise durch eine schwere Sturmkanone, bestĂŒckt mit Plasmageschossen und Splitterraketen ersetzt werden, um die EffektivitĂ€t gegen schwerere und mit Panzerung geschĂŒtzte Einheiten zu erhöhen.
Daneben ist die Paladin-III mit Thermaldetonatoren und ErschĂŒtterungsgranaten bewaffnet, sowie mit einem Jetpack ausgerĂŒstet. Letzteres erhöht die MobilitĂ€t der schweren Paladin-III-RĂŒstung ermöglicht auch Flankenangriffe und Hinterhalte, sowie Sturmlandungen. In manchen FĂ€llen konnten auch Seneschalle dabei beobachtet werden, wie sie mĂ€chtige Vibroschwerter mit sich fĂŒhrten und Feinde im Nahkampf angegangen sind.
Um ihre Geheimnisse zu schĂŒtzen ist die Paladin-III-RĂŒstung mit einem Selbstzerstörungsmechanismus ausgestattet, der vom Piloten aktiviert werden kann, wenn eine Bergung durch seine BrĂŒder und Schwestern unmöglich scheint.

Den Seneschallen untergeordnet finden sich die Ritter, jene MĂ€nner und Frauen, die in der Paladin-II-RĂŒstung in die Schlacht ziehen.
Ebenfalls 2,82 Meter groß, fĂ€llt die Paladin-II durch ihren schlanken Aufbau auf, der sie von der Phase-III unterscheidet. Dies macht die Phase II manövrierfĂ€higer und schneller gegenĂŒber der Phase-III, aber auch gleichzeitig verwundbarer, hat sie doch nicht das mĂ€chtige Schutzpotenzial der Paladin-III. Um diesen Nachteil auszugleichen wurde die Paladin-II mit einem Schildsystem vom Typ Aegis ausgestattet, wie er normalerweise nur von imperialen Panzern seit den RĂŒckforderungskriegen verwendet wird.
Als Standardbewaffnung fĂŒhren die Paladin-II-AnzĂŒge die schwere Sturmkanone der Phase-III-RĂŒstungen mit sich und sind fĂŒr schnelle Sturm- und Überraschungsangriffe mit Jetpacks ausgerĂŒstet. In manchen FĂ€llen konnten auch Ritter dabei beobachtet werden, wie sie mĂ€chtige Vibroschwerter mit sich fĂŒhrten und Feinde im Nahkampf angegangen sind.
Ähnlich der Paladin-III verfĂŒgt die Paladin-II ĂŒber einen Selbstzerstörungsmechanismus.

In der Hierarchie den Rittern untergeordnet kÀmpfen die Knappen; also Imperiale Paladine in Ausbildung.
Diese rekrutieren sich aus all jenen jungen Wesen, welche noch nicht erfahren oder alt genug sind, um eine Paladin-II-RĂŒstung zu tragen oder sich noch nicht als wĂŒrdig erwiesen haben. Ein Knappe der Imperialen Paladine zu sein bedeutet, die Regeln und Statuten des Hauses, dem man angehört sowohl auf dem gesellschaftlichen und politischen Parkett, als auch auf dem Schlachtfeld zu erlernen.
AusgerĂŒstet sind die Knappen mit der durch FieberfasermuskelstrĂ€nge und Servomotoren verstĂ€rkte Phase-0-RĂŒstung der Dunklen Truppen, die im neuen GefĂŒge der Imperialen Paladine den Namen Neophyt-Klasse-RĂŒstung erhalten hat. Diese hat die fĂŒr das Imperium „normalen“ Maße einer SturmtruppenrĂŒstung, was Wesen mit einer KörpergrĂ¶ĂŸe zwischen 1,75 und 1,85 dazu befĂ€higt, diese achtzehnteilige RĂŒstung zu tragen.
Als leichteste der Paladin-RĂŒstungen verfĂŒgt die Neophyt-RĂŒstung logischerweise ĂŒber den geringsten Schutz und ist unterm Strich gerade mal um ein Drittel besser gepanzert, als es bei einer Plastoid-RĂŒstung der Sturmtruppen der Fall ist. DafĂŒr ist die Beweglichkeit in dieser – unter anderem bedingt durch die UnterstĂŒtzung der Servomotoren und mechanischen Muskeln – mit am höchsten unter den Imperialen Paladinen. Diese wird durch die AusrĂŒstung mit einem Jetpack nur noch weiter verstĂ€rkt.
AusgerĂŒstet sind die Knappen mit einer breiten Spanne an Waffen, von denen neben unterarmlangen Vibromessern mit gezackter Klinge E-11-Blastergewehre, SE-14r-Blasterpistolen, Blast-Kanonen (der CR-1 nicht unĂ€hnlich), ARC-Werfern, DLT-19, T-21-Blastern, schwere TL-50er, FC-1er und Thermaldetonatoren die hĂ€ufigsten Waffen sind. Interessanterweise ist Knappen der Einsatz von ScharfschĂŒtzenwaffen untersagt, gelten diesem dem Ehrenkodex der Paladine gemĂ€ĂŸ als unritterlich. Damit sind diese lediglich den Haustruppen vorbehalten, sollte ein Ritterhaus ĂŒber solche verfĂŒgen.
Auch hier findet sich der Selbstzerstörungsmechanismus.

Als geringste Einheit in der regulĂ€ren Hierarchie der RitterhĂ€user stehen die Knechte, die auf der Phase I der Dunklen Truppen basieren und deren Bezeichnung sich in [i]„Knechtdroiden der Cenobit-Klasse“ gewandelt hat.
Diese Einheiten bestehen im Schnitt aus nicht mehr als einem skelettartigen Droidenkörper, der mit verstĂ€rkten Panzerplatten versehen worden ist. Daneben fallen diese dĂŒrren Riesen durch ihre ĂŒbermenschliche GrĂ¶ĂŸe von 2,56 Metern auf.
Die Cenobiten sind fĂŒr gewöhnlich in zwei Versionen vorzufinden: Die Hastati-Konfiguration ist mit einem Blasterfesten Schutzschild am linken Arm und einem Vibroschwert am rechten Arm ausgestattet und verfĂŒgt zudem ĂŒber frontal und seitlich ausgerichtete Personenschutzschilde, die diese Einheiten schĂŒtzen sollen, bis sie in den Nahkampf kommen.
Die Velites-Konfiguration hingegen verzichtet auf Schilde und Nahkampfwaffen und ist entweder mit einer Rotationskanone gegen Infanterie, oder mit einem mehrfachladenden MiniMag PTL-Raketenwerfer gegen Fahrzeuge ausgerĂŒstet.
Sollte ein Cenobit irreperabel beschÀdigt werden, lÀsst ein elektromagnetischer Puls das Verbogehirn durchbrennen, um ein Auslesen dieses zu verhindern.

Abseits dieser Hierarchie stehen den wohlhabenderen HĂ€usern sogenannte HaustruppenverbĂ€nde zur VerfĂŒgung. Diese rekrutieren sich aus der Bevölkerung des belehnten Planeten und gelten nach Imperialem MilitĂ€rrecht als Planetar-Garnisonstruppen, wodurch es den HĂ€usern möglich ist, als Nicht-MilitĂ€rs eigene Truppen zu unterhalten, ohne die sonst dafĂŒr nötigen Steuern zu zahlen, wie es zum Beispiel Gigakonzerne im Imperium tun mĂŒssen, wenn sie SicherheitskrĂ€fte unterhalten möchten.
Da die Imperialen Paladine im Kriegsfall dem Imperialen Oberkommando hörig sind und sein mĂŒssen, stellt dies eine besondere Ausnahme dar.
In der Regel finden sich bei Haustruppen – sogenannten Lehensknechten – dieselbe Ausstattung wieder, wie es bei der Imperialen Armee der Fall ist. Lediglich Markierungen, die sie als Haustruppen kennzeichnen. Anders als Knappen sind die Lehensknechte auch von sĂ€mtlichen WaffenbeschrĂ€nkungen abseits der Imperialen Waffengesetze befreit und können somit auch mit „unehrbaren“ Waffen wie ScharfschĂŒtzengewehren ausgerĂŒstet werden.





Wie bereits erwÀhnt teilt sich die Gesellschaft der Imperialen Paladine in die HÀuser, die Fahrenden Ritter und die Freiklingen ein.

Die HĂ€user selbst stellen dabei den Großteil der Imperialen Paladine und sie sind es auch, die die Regeln, Gesetze, Normen und Rituale festlegen, an die sich die Mitglieder dieser kastenartigen Gesellschaftsschicht zu halten haben.
Es nagt zwar am Stolz der Paladine, dass es ihnen vom Imperator aus nicht gestattet ist, eigene ProduktionsstĂ€tten fĂŒr ihre RĂŒstungen zu unterhalten und dieses Recht in den HĂ€nden der Faenties Corporation zu lassen, allerdings ist dieser anhaltende Groll nur den misstrauischsten Paladinen zu eigenen, die in dieser Weigerung ein Misstrauen des Imperators an ihnen sehen.
Die Paladine auf eine gemeinsame Philosophie festzunageln ist ein sehr schwieriger Prozess, der in der Vitae der verschiedenen BegrĂŒnder der HĂ€user verborgen liegt. Allerdings lassen sich in sĂ€mtlichen Eigenarten mehrere Gemeinsamkeiten – hier die „Sechs Tugenden“ genannt - finden:

I. FĂŒr den Paladin kommt zuerst die Treue zum Imperator, dann zu seinem Haus und dann erst zu den BĂŒrgern des Imperiums.
Dies mag sehr desolat und verachtungsvoll fĂŒr die BĂŒrger des Imperiums dienen, allerdings sehen die meisten Paladine in den BĂŒrgern des Imperiums das Blut des Reiches, wĂ€hrend der Imperator das Herz ist, folglich mĂŒssen die BĂŒrger beschĂŒtzt werden, um das Herz am Schlagen zu halten.

II. „Ehre und Anstand sind Eure Tugenden.“
Ehre ist ein Begriff, den die Paladine vielleicht sogar mit den Mandalorianern teilen. So gewĂ€hren die Paladine und ihre Truppen sich ergebenden Feinden stets Pardon und verweigern gegenĂŒber Kommandanten auch jegliche BefehlsausfĂŒhrung von der Erschießung Unschuldiger. Dies hat dazu gefĂŒhrt, dass insbesondere in den Gebieten des „Brazen Petard“-Sektors keine Imperialen Paladine mehr zu finden sind.
Gleichzeitig ist die Einhaltung gewisser Benimmregeln Ă€ußerst wichtig fĂŒr die Paladine, die sie auch bei zivilen AnlĂ€ssen zu gern gesehenen GĂ€sten machen.

III. „NĂ€he und Abstand sind beide ziemlich fĂŒr einen Paladin. WĂ€hle selbst.“
Diese Regel ist eher eine Empfehlung denn wirklich eine Regel. Unterm Strich schreibt sie den HĂ€usern vor, wie sie den Bewohnern ihrer Lehenswelten begegnen sollen und so kommt es, dass manche HĂ€user die Abgeschiedenheit ihrer Festungen an unzugĂ€nglichen Orten ihrer Heimatplaneten vorziehen, wĂ€hrend andere offen und nĂ€hesuchend unter den BĂŒrgern ihrer Welt wandeln und normal mit ihnen verkehren.

IV. „Halte dein RĂŒstzeug und das deiner Kameraden rein. Sie sind euer Schild und Schwert.“
Kurz gesagt: Die Paladine sollen aufeinander achten, damit ihre AusrĂŒstung immer einsatzbereit ist.

V. „Schlage keine Herausforderung aus. Denn wer dich herausfordert, fordert deinen Herrn und den Imperator heraus.“
Ein klarer Appell an das EhrgefĂŒhl und den Stolz der Imperialen Paladine, die bei etwaigen HĂ€usern zur Bildung einer gewissen Hybris gefĂŒhrt hat, die sie dazu zwingt, jede noch so geringe Beleidigung als Herausforderung zu sehen.

VI. „Ein Paladin gelobt die ewige Tapferkeit.
Sein Herz kennt nur die Tugend.
Sein Schild verteidigt die Hilflosen.
Seine Macht unterstĂŒtzt die Schwachen.
Sein Mund spricht nur die Wahrheit.
Sein Zorn zerschlĂ€gt die Feinde des Imperiums.“

Eine in der Tat esoterische Form des Schwures, den jeder Paladin zu leisten hat, wenn er vom Knappen zum Paladin aufsteigt. Unterm Strich ist dies ein Treuegelöbnis an Haus, Reich und Imperator, verpackt in Worten alter Rittergeschichten, von denen die Paladine zweifelsohne inspiriert worden sind.

Innerhalb des Hauses haben sich neben diesen sechs Tugenden verschiedene Ämter und RĂ€nge heraus gebildet, die nicht in jedem Haus vertreten sein mĂŒssen, jedoch auch vorkommen und dabei unterschiedliche Namen erhalten haben können. Die hĂ€ufigsten sind:

AnwĂ€rter: Mitglied des Hauses oder Imperialer BĂŒrger, die Mitglieder der Paladine werden wollen, jedoch ihre PrĂŒfungen zur Aufnahme in den Knappen stand noch nicht vollendet haben.

Knappen: SchĂŒler ausgebildeter Paladine, die neben der Aufgabe der FĂŒhrung und UnterstĂŒtzung von Cenobiten-Einheiten und Lehensknechten auch die Pflicht haben, gemeinsam mit den Artificatoren (Verwalter der RĂŒstkammern, Kunsthandwerker und Waffenschmiede in Diensten der Paladine) die RĂŒstung ihres Lehrmeisters zu warten und diesem beim Anlegen der RĂŒstung zu helfen.

Ritter: Die gelĂ€ufigste andere Anrede fĂŒr voll ausgebildete Paladine. Um eine KonnektivitĂ€t zu anderen AdelsrĂ€ngen innerhalb des Imperiums darzustellen, wurde dieser Titel gewĂ€hlt. Folglich werden Paladine auf öffentlichen AnlĂ€ssen auch oft mit „Sir“ angeredet.

Vorhut: Selten vorkommender Titel. Ein Paladin, der den Rang der Vorhut trĂ€gt, ist ein voll ausgebildeter Ritter, der jedoch weiterhin den Dienst in einer Neophyt-Klasse-RĂŒstung bevorzugt, um aufgrund seiner Erfahrungen die Knappen und Lehenstruppen zu fĂŒhren. Aufgrund ihrer Erfahrungen ist es eine große Ehre fĂŒr einen Paladin, wenn sein Knappe im Feld unter die Fittiche eines Vorhut-Meisters genommen wird.

Paladin: Mitglied der persönliche Garde eines Lords oder Seneschalls. Dieser Interne Titel wird außerhalb mit dem Titel des PrĂ€torianers konnotiert, um Verwirrungen zu vermeiden.

Champion: Ein seltener Titel. Ein Champion ist der erwĂ€hlte VorkĂ€mpfer eines Hauses, der mit den gefĂ€hrlichsten AuftrĂ€gen betraut wird. Champions werden in der Regel kurz vor KriegszĂŒgen ernannt und sollen im Namen ihres Herren die feindlichen Kommandanten aufspĂŒren und vernichten. Meistens fĂŒhren diese Paladine jedoch den Angriff ihrer GefĂ€hrten an.

NatĂŒrlich verfĂŒgt jedes Haus ĂŒber eigene Eigenarten und Rituale, diese sind allerdings so unterschiedlich, dass sie hier keine ErwĂ€hnung finden können.

Abseits der HĂ€user existieren – wie Eingangs erwĂ€hnt – Fahrende Ritter und Freiklingen.
Diese sind im Grunde genommen dasselbe, jedoch unter unterschiedlicher Herangehensweise.
Fahrende Ritter sind eine Konzeption, die insbesondere im Haus Terryn und Taranis praktiziert wird, jedoch bei den anderen HĂ€usern vorkommen kann.
Ein fahrender Ritter ist immer noch vollwertiges Mitglied seines Hauses, weswegen er sowohl die RĂŒstungsfarben als auch die Heraldik fĂŒhrt. Gemeinsam mit seinem Knappen und einer kleinen Einheit von Haustruppen bereist er das Imperium und stellt seine Dienste an den entferntesten SchauplĂ€tzen zur VerfĂŒgung, um die dortigen Truppen bei ihren Operationen zu unterstĂŒtzen.
Unter gewissen UmstÀnden wird ein Imperialer Paladin sich auf den Weg machen, sein Haus hinter sich lassen, und auf eigene Faust von Planet zu Planet durch die gesamte Galaxis reisen.
Diese Paladine schulden keinem Haus Treue und sind als Freiklingen bekannt. Sie bevorzugen es, allein zu reisen – maximal begleitet von einem Knappen und einer Hand voll Cenobiten, sowie einer Reihe von Artificatoren. Manchmal kann es jedoch vorkommen, dass sich eine Gruppe von Freiklingen zusammen tut. Diese BĂŒndnisse sind jedoch selten von Dauer und halten in der Regel nur fĂŒr die Zeit einer gemeinsamen Mission.
Die GrĂŒnde, wieso ein Imperialer Paladin eine Freiklinge wird, sind vielschichtig: In manchen FĂ€llen ist es ihm zuwider, sich den ZwĂ€ngen des Hauses und des Imperialen Hofes zu unterwerfen, wĂ€hrend der Sirenengesang der Schlacht in ihren Herzen tobt.
Andere wiederum haben einen persönlichen Eid geleistet, eine bestimmte Tat zu vollbringen, die sie jedoch nicht als Mitglieder eines Hauses oder innerhalb des Imperiums vollbringen können.
Im dritten Falle dieser AufzĂ€hlung ist der Paladin, der zu einer Freiklinge wurde, der letzte Überlebende seines Hauses. Zwar sind die Imperialen Paladine eine recht junge Institution, allerdings gab es einige kleinere HĂ€user, unter denen die RĂŒckforderungskriege schrecklich wĂŒteten, sodass sie bereits kurz nach ihrer GrĂŒndung bis auf einen Überlebenden ausgelöscht worden sind.
Was auch immer der Grund fĂŒr den Schwur der Freiklinge ist, die meisten von ihnen sind gerade wegen ihrer Taten hochangesehene Persönlichkeiten unter den Imperialen Paladinen und selbst jene, die bereits an der Seite von republikanischen StreitkrĂ€ften kĂ€mpfend gesehen wurden, genießen einen gewissen Ruf, da man nicht weiß, welche Form von Eid, sie dazu gezwungen haben könnte.
Viel mehr ist es sogar Brauch, eine Freiklinge zu grĂŒĂŸen und ihr zu wĂŒnschen, dass sie ihren Weg finden möge.
Fakt ist allerdings, dass alle Freiklingen noch immer den Stolz eines Imperialen Paladins besitzen und wehe dem, der es wagt, nach den Geheimnissen seiner RĂŒstung zu fragen.




Haus Cadmus – Als traditionsreiches und stolzes Haus ist Haus Cadmus dasjenige, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, den Codex, an den die Imperialen Paladine gebunden sind, niederzuschreiben. Dieser Prozess ist nach der Aussage von Baron Lysander Cadmus niemals abgeschlossen, umfasst dieser Codex nicht nur die Regeln, Rituale, Taktiken und Strukturen eines Ritterhauses. Viel mehr versteht sich dieser Codex, der als Liber Tarisiana bezeichnet wird, als Chronik der Imperialen Ritter, die mit der Entwicklung des Dunkle-Truppen-Projekts ihren Anfang genommen hat.
Haus Cadmus hat nach seiner Berufung in den Adelsstand die Welt Telos als Heimatwelt zu Lehen erhalten und untersteht damit nominell der Regierung von Großmoff Jarik Krolan. Dieser Bund wird von Haus Cadmus durch eine sogenannte Pilgerreise geehrt, die jeder Neophyt am Ende seiner Ausbildung nach Ziost begehen muss, wo er sich den PrĂŒfungen des Planeten ohne den Schutz seiner RĂŒstung zu stellen hat. Die Überlebenden werden dann in den Rang eines Ritters berufen.
Haus Cadmus hat es sich zur Aufgabe gemacht, Telos wieder seine natĂŒrliche Schönheit zurĂŒck zu geben, weswegen die Tradition einer halbjĂ€hrlichen Jagd auf die ausgewilderten Bestien eingefĂŒhrt worden ist, die das Gleichgewicht innerhalb des Ökosystems des Planeten nachhaltig stören. Dieses Ritual ist als „Die Lese“ bekannt und der Paladin, der die meisten AbschĂŒsse fĂŒr sich verbuchen kann, hat bei der nĂ€chsten Jagd die Ehre, als Jagdmarschall zu fungieren – ein Titel, der auch in die MilitĂ€rfĂŒhrung des Hauses Einzug gefunden hat und den AnfĂŒhrer der ersten Angriffswelle bezeichnet – in den Augen der Imperialen Paladine eine große Ehre. Dies erklĂ€rt auch, wieso Haus Cadmus im AufspĂŒren und Jagen von verborgenen Zielen und im Kampf in dichter Vegitation brilliert.
Abseits von Baron Cadmus und seinen beiden Seneschallen ziehen einhundertzwanzig Ritter mit einer fluktuierenden Zahl zwischen zwei bis vier Knappen und jeweils bis zu sechzig Cenobiten in die Schlacht. Die Haustruppen bestehen zu großen Teilen aus leichten LĂ€ufereinheiten und maximal einem Regiment leichter Infanterie.
Die Paladine von Haus Cadmus sind an ihrer dunkelgrĂŒnen RĂŒstung zu erkennen, deren linke Schulterpanzer in blutrot gehalten und mit einem schwarzen imperialen Symbol versehen sind. Rechterhand ist die Schulterpanzerung smaragdgrĂŒn und mit einem, von einem Dolch durchstoßen, umgedrehten republikanischen Phönix versehen; eine klare Herausforderung an die neue Republik.


Haus Griffith – Die Paladine von Haus Griffith sind eine grimmige und stolze Gruppe von Kriegern, die den Wert von Mut und der FĂ€higkeit, mit Waffen umzugehen, ĂŒber alles andere stellen. Ehrenduelle sind alltĂ€glich unter den hitzköpfigen Paladinen von Haus Griffith. Ein regelmĂ€ĂŸiges Turnier – das Feld des Eisens – entscheidet ĂŒber den sozialen Stand einer jeden Familie innerhalb der Hierarchie des Hauses und wird gemĂ€ĂŸ den hausinternen Regeln einmal im Jahr abgehalten. Ein Ritter kann an einem Tag ĂŒberragend sein, am nĂ€chsten jedoch in den Schatten gestellt werden, sollte einer seiner Rivalen als Sieger hervor gehen. Diese Tradition entstammt frĂŒheren Tagen, als die Vorfahren des Hauses noch zu den Bestienreitern von Dxun zĂ€hlten, ehe sie in den Outer Rim auswanderten, fort von den Schatten der Klonkriege.
Die Paladine unter dem Kommando von Lord Sar Zell Griffith bevorzugen den grimmigen Nahkampf und werden am hĂ€ufigsten mit Kurzreichweitenwaffen und den ĂŒbermannsgroßen Vibrowaffen auf den Schlachtfeldern gesehen. Dies hat dazu gefĂŒhrt, dass Griffith trotz seines sozialen Status als ehrbare Soldaten und Feldherren nur ĂŒber eine geringe Zahl an Paladinen verfĂŒgt.
Neben seiner Lordschaft und seinem Seneschall ziehen lediglich sechsundvierzig Ritter mit jeweils drei Knappen und vierundzwanzig Cenobiten – ausschließlich zur Hastati-Konfiguration gehörend – in die Schlacht, wĂ€hrend das Haus selbst jedoch ĂŒber zwei volle Regimenter Haustruppen verfĂŒgt. Diese rekrutieren sich allerdings nahezu ausschließlich aus den verwilderten Straßengangs der Heimatwelt Korphir des Hauses.
Dieser Tage ist Haus Griffith in den BĂŒrgerkrieg zwischen Moff Aiz Jhin und Großmoff Jarik Krolan verstrickt und innerhalb des Hauses kommt es daher öfter zu LoyalitĂ€tskonflikten.
Die RĂŒstungen von Haus Griffith sind an ihrer elfenbeinfarbenen Lackierung zu erkennen, die auf der linken Schulterplatte von einem roten Imperialen Symbol auf schwarzem Grund und rechter Hand von einem schwarzen, feuerspeienden Hssiss auf elfenbeinfarbenem Grund vervollstĂ€ndigt werden. Gerade letzteres soll die LoyalitĂ€t des Hauses zu Großmoff Krolan als Stellvertreter des Imperators bekunden, weswegen illoyale Ritter diese Schulterplatte zerkratzt haben und diese Entweihung öffentlich zur Schau stellen.


Haus Krast – Es ist vielleicht seltsam, allerdings kann man von GlĂŒck sagen, dass Haus Krast trotz seiner Funktion als „WĂ€chter der Thronwelt“ lediglich ein zahlenmĂ€ĂŸig kleines Haus ist. Beheimatet auf dem grĂ¶ĂŸten Mond von Taris, wurden Markgraf Halasker Krast und die seinen mit dem Schutz von Taris und der nominellen Bewachung des Platzes des Triumphes vor dem Imperialen Palast betraut. Es ist daher nicht verwunderlich, dass diese NĂ€he zum Imperator – denn Halasker Krast war wĂ€hrend seiner Zeit als Flottenoffizier ein Waffenbruder des spĂ€teren Imperators Craijm – sowohl fĂŒr diese Aufgabe, als auch fĂŒr die Ausstattung mit mehreren Phase-III-RĂŒstungen gesorgt hat, von denen allerdings lediglich die des Markgrafen mit Phrik gepanzert worden ist.
Haus Krast ist zudem das einzige Haus, welches allein auf Befehl des Imperators in den Kampf zieht und sĂ€mtliche Anfragen des Imperialen Oberkommandos wurden bisher entweder nicht beantwortet, abgelehnt oder ohne Umschweife an den Imperialen Palast weitergeleitet. Diese Form der Hybris macht die Paladine und Adligen von Haus Krast Ă€ußerst unbeliebt in MilitĂ€rkreisen und bereits wĂ€hrend der RĂŒckforderungskriege gab es mehrere unwirsche Kommentare ĂŒber diese in den Berichten der Frontkommandanten, an deren Seite sie fochten ob ihres Benehmens.
Nichtsdestotrotz ist Haus Krast ein wichtiger StĂŒtzpfeiler innerhalb der Gesellschaft der Imperialen Paladine, setzt es sich doch nahezu immer fĂŒr die Anliegen und Belange ihrer BrĂŒder und Schwestern ein.
Die Ritter des Hauses sind die mit Abstand am besten GerĂŒsteten und neben Markgraf Halasker Krast ziehen nicht weniger als zehn Paladin-III-RĂŒstungen in die Schlacht, denen jeweils fĂŒnf Paladin-II-RĂŒstungen mit lediglich einem Knappen, dafĂŒr vollen einhundert Cenobiten unterstehen.
Als besondere Ehre wurde Haus Krast das Kommando ĂŒber die 12. Sturmtruppen-Legion gewĂ€hrt, die ihre Stationierung in der Heimstatt des Hauses gefunden hat.
Die RĂŒstungen des Hauses sind Ă€hnlich der Roten Garde in Rot gehalten, Verzierungen fallen in Gold auf. Der rechte Schulterpanzer zeigt das Imperiale Symbol in Schwarz auf weißem Grund, wĂ€hrend linksseitig sich eine goldene Schlange auf rotem Grund um einen schwarzen Turm windet.


Haus Ludoldus – Zu behaupten, die Ritter des Hauses Ludoldus wĂ€ren schwierig, wĂŒrde der Wahrheit nicht mal im Mindesten nahe kommen.
Die Ritter dieses Hauses sind in vielerlei Bereichen unorthodox, gelten fĂŒr die traditionelleren Ritter sogar als ketzerisch. Dies liegt zum Einen daran, dass Haus Ludoldus mit den konventionellen Titeln bricht und eine eigene Nomenklatur fĂŒhrt, zum anderen verschmĂ€hen die Ritter dieses Hauses die Praxis, Knappen zunĂ€chst mit der Neophyt-Klasse-RĂŒstung auszustatten und lassen sie neben den Haustruppen in deren AusrĂŒstung kĂ€mpfen. Dies soll, nach Aussage der Paladine, das Band zwischen Paladin und Lehensknechten stĂ€rken und das GefĂŒhl fĂŒr die dreckige Art des Krieges stĂ€rken. Erst gegen Ende, wenn ein Knappe den Rang eines Aspiranten erreicht hat, erhĂ€lt er die Erlaubnis, eine Neophyt-Klasse-RĂŒstung zu tragen.
DarĂŒber hinaus gelten die Ritter Ludoldus‘ als gerade zu fanatisch im Kampf, sind die ersten KĂ€mpfer in der Bresche und die Letzten, die sich zurĂŒck ziehen, wĂ€hrend Beobachter berichteten, dass sie sowohl im militĂ€rischen wie auch im zivilen Leben eine gerade zu fanatisch-religiöse Verehrung fĂŒr den Imperator und seine Familie leben, wĂ€hrend die Großmoffs als ihre gewĂ€hlten Apostel definiert sind. Diese Praxis hat das Imperiale SicherheitsbĂŒro ein sehr strenges Auge auf die Ritter des Hauses werfen lassen, allerdings sprechen die Ergebnisse, die Großmarschall Bohemond Ludoldus und die Seinen abliefern, fĂŒr sich.
Beheimatet auf der unwirtlichen Welt Rhen Var kann man vielleicht von GlĂŒck sprechen, dass es derart Wenige dieser sturen Fanatiker gibt, da die Reihen ihrer Knappen durch die harten AufnahmeprĂŒfungen und das gnadenlose Klima ihrer Heimatwelt sowie die Lage ihrer Hauptfestung extrem ausgedĂŒnnt werden.
Nebst dem Großmarschall und seinen drei Seneschallen in ihren Phase-III-RĂŒstung ziehen sechsunddreißig Paladine in Phase-II-RĂŒstungen in die Schlacht. Auf einen Ritter kommt jeweils ein Aspirant in einer Neophyt-RĂŒstung. Droiden sind fĂŒr Mitglieder des Hauses lediglich zu niederen Arbeiten zu gebrauchen und es ist Blasphemie, diese mit Waffen auszustatten, weswegen sich keine Cenobiten in den Reihen der Haustruppen befinden, wĂ€hrend die zumeist aus den Bewohnern Rhen Vars oder gefangen genommenen und „sozialisierten“ Piraten rekrutierten Haustruppen die GrĂ¶ĂŸe eines Bataillons haben.
Abweichend vom sonstigen Gebaren der Imperialen Paladine existiert eine weitere Phase-III-RĂŒstung in der RĂŒstkammer des Hauses. Diese wird vor jeder Schlacht einem ausgewĂ€hlten Krieger anvertraut, der als „Champion des Imperators“ bekannt ist und die Aufgabe hat, den feindlichen Kommandanten zu finden und zu stellen.
Die RĂŒstungen des Hauses sind tiefschwarz lackiert, wĂ€hrend beide Schulterpanzer das schwarze Imperiale Symbol auf weißem Grund zeigen. Die Ritter fĂŒhren auf der Verbindung zwischen linkem Schulterpanzer und BruststĂŒck einen kleinen Wappenschild, der die eigene Heraldik ihres Großmarschalls zeigt. Knappen und Aspiranten fĂŒhren diesen Wappenschild mit der Heraldik ihres ausbildenden Ritters.

Haus Ophidium – Das mit Abstand mĂ€chtigste und einflussreichste Haus der Imperialen Paladine. Haus Ophidium war das erste Haus, welches vom Imperator den Imperialen Adelsstand verliehen bekommen hat und kann darĂŒber hinaus auf eine lange Tradition von fĂ€higen Duellanten und SchwertkĂ€mpfern zurĂŒckblicken, die bereits seit den frĂŒhen Tagen der Alten Republik einen Adelstitel inne gehabt haben.
Die Ophidii, wie sie sich selbst nennen, siedelten zwischen 3000 und 1000 VSY auf dem Planeten Orinda und haben auch heute noch dort ihre Besitzungen, nachdem sie wĂ€hrend der Klonkriege als Kommandanten fĂŒr die GAR und unter Imperator Palpatine fĂŒr die Imperiale Armee kĂ€mpften.
Unter Imperator Khoulus Craijm meldeten sich Count Efried Ophidium und seine Söhne freiwillig fĂŒr die Reanimation des Dunkle-Truppen-Projekts durch die Faenties Corporation und gehörten zu den ersten Piloten der Phase III. Heute – zwei Jahre spĂ€ter – fĂŒhrt Haus Ophidium dank seiner umfassenden Mittel neben der mit Phrik gepanzerten Paladin-III-RĂŒstung von Efried Ophidium und den acht Paladin-III-RĂŒstungen seiner Söhne insgesamt dreihundert Paladin-II-RĂŒstungen ins Feld, neben denen jeweils fĂŒnf Knappen und einhundert Cenobit-Droiden in die verschiedenen KĂ€mpfe des Imperiums eingreifen können.
Die Haustruppen von Haus Ophidium sind mit drei regulÀren Regimentern die zahlreichsten.
Die RĂŒstungen von Haus Ophidium prĂ€sentieren sich in einem dunklen Blau mit silbernen Akzenten, deren linker Schulterpanzer rot lackiert und mit einem schwarzen Imperialen Symbol versehen ist. Die rechte Schulterpanzerung ist in einem strahlenden Blau lackiert und zeigt das silberne Haupt eines Anaxischen Streitrosses, flankiert von zwei stilisierten Diamanten. Die Brustpanzerung ist oftmals mit einem Brustschild in Form des Imperialen Großordens verziert.


Haus Taranis - Von der ruhigen und feudalen Welt Artorias stammend, haben die Paladine von Haus Taranis im Laufe der Jahrhunderte unzĂ€hlige Kampfauszeichnungen erhalten. Die Geschichte ihres Hauses ist reich an Geschichten ĂŒber Tapferkeit, StĂ€rke und Ruhm in KĂ€mpfen, die von einer Seite der Galaxis zur anderen gefĂŒhrt werden – was seltsam anmuten mag, sich jedoch dadurch erklĂ€rt, dass die Vorfahren der heutigen Paladine des Hauses zuvor als Ritter von Artorias auszogen, um ihre eigenen Sagen und Geschichten zu erschaffen und sowohl als ruhmreiche Helden, Kriegshelden, gnadenlose KopfgeldjĂ€ger und ruchlose Freibeuter auf ihrer Heimatwelt bekannt worden sind, ehe sie vom Imperator in den Stand eines Imperialen-Paladin-Hauses berufen worden sind.
Es heißt, dass die Langeweile ihres Alltags auf Festung Sturmgipfel sie nur ermutigt, sich so weit vom friedlichen Heimatplaneten zu entfernen, sodass es selten geschieht, dass das Haus geschlossen als eine Einheit kĂ€mpft, sondern viel mehr im gesamten Imperium verstreut agiert.. Einige mögen sich ĂŒber eine solche Vorstellung lustig machen, aber es steckt zweifellos ein Kern der Wahrheit dahinter - schließlich ist das Haus Taranis fĂŒr die mĂŒhsamen Zeremonien, an denen sie strikt festhalten, fast genauso berĂŒhmt wie fĂŒr die großartigen FĂ€higkeiten, die ihre Paladine im Kampf zeigen. Die tĂ€gliche Intonation, bekannt als „Das Hohelied der tausend lang erwarteten Kriege“, ist ein solches Ritual und dauert fast drei Stunden, weswegen vom Imperialen Oberkommando gefordert worden ist, dass es in Kriegsgebieten nicht abgehalten werden darf.
Unter dem Kommando der Erzherzogin Miriael Taranis ziehen die als extrem reich geltenden achtzig Paladine in die Schlacht, die von jeweils vier Knappen und achtzig Cenobiten begleitet werden. UrsprĂŒnglich hatte die Schwester der Erzherzogin das Amt des Seneschalls inne, diese gilt aber seit den RĂŒckforderungskriegen als verschollen, weswegen das Amt vakant ist.
UnterstĂŒtzt werden sie dabei von einem Regiment Lehensknechten.
Die RĂŒstung des Hauses sind als Symbol fĂŒr die unerschĂŒtterliche Treue des Hauses zum Imperator schneeweiß lackiert und mit goldenen Intarsien versehen. Der linke Schulterpanzer ist mit einer silbernen Einlegearbeit in Form des Imperialen Symbols versehen, wĂ€hrend rechtsseitig der Schulterpanzer rot lackiert wurde und eine mit Gold verzierte Silberrose darin eingelassen ist. Es ist unter den Mitgliedern des Hauses ĂŒblich, das Wappen der Imperialen Armeeeinheit, der sie sich angeschlossen haben, auf dem rechten Schienbeinpanzer zu lackieren und erst zu entfernen, wenn die Einheit vernichtet oder der Feldzug beendet ist. Manch einer fĂŒhrt dieses Symbol weiter auf seiner persönlichen Standarte.


Haus Terryn – Ehre ist fĂŒr die edlen Paladine von Terryn die wichtigste Tugend ĂŒberhaupt. So wichtig fĂŒr ihre Lebensweise ist die WertschĂ€tzung und der Ruf ihres Hauses, dass Terryn's Paladine jeden Ruf zu Waffen von denen wĂŒrdigen, die wĂ€hrend der RĂŒckforderungskriege ihre LoyalitĂ€t oder ihren Respekt verdient haben. Aus diesem Grund sind zu jeder Zeit fast alle Paladine des Hauses Terryn auf Kampagnen, um frĂŒhere Allianzen mit befreundeten Kommandanten aus den Imperialen StreitkrĂ€ften aufrechtzuerhalten. Obwohl er es niemals zugeben wĂŒrde, befĂŒrchtet der Herrscher von Haus Terryn, Lord Kraeger Terryn, den Tag, an dem seine Heimatwelt Palanhi angegriffen wird. Da so viele Paladine ĂŒber das Reich verstreut sind, wĂŒrden die Reste seiner Verteidigung erhebliche UnterstĂŒtzung benötigen, um die Bastion gegen einen entschlossenen Feind zu verteidigen. Aber wĂŒrden Terryns VerbĂŒndete bereitwillig zu Hilfe kommen, um Freundschaftsbande zu ehren, sollte der Tag kommen, an dem das Reich bis zum Palanhi-System zurĂŒck gedrĂ€ngt wird?
Den ĂŒber das gesamte Imperium verteilten 99 Paladinen in der Phase-II-RĂŒstung stehen jeweils zwei Knappen und jeweils siebenundsiebzig Cenobiten zur VerfĂŒgung, die von einem vollen Regiment und drei Bataillonen Haustruppen unterstĂŒtzt werden.
Um so viele Paladine, die so weit verstreut sind, zu kontrollieren, verfĂŒgt Haus Terryn ĂŒber insgesamt sechs Seneschalle – einen fĂŒr jeden Obersektor.
Die RĂŒstungen des Hauses prĂ€sentieren sich in einem sonnengelb mit schwarzen und silbernen Verzierungen. Der linke Schulterpanzer ist in Gelb gehalten, mit einem weißen SchrĂ€gbalken darauf, welcher das Symbol des Imperialen Großordens in Schwarz trĂ€gt. Der linke Schulterpanzer trĂ€gt dieses Symbol auf schwarzem Grund in weiß ohne Balken.





Der Obsidianritter – Ausgestattet mit einer pechschwarzen Paladin-II-RĂŒstung, auf deren Schulterpanzerungen ein elfenbeinfarbener SchĂ€del mit rot-glĂŒhenden Augen prangt, ist der Obsidianritter ein furchterregender Anblick fĂŒr Freund und Feind gleichermaßen. Sir Malcharion Vandred verließ nach einem furchtbaren Massaker wĂ€hrend der RĂŒckforderungskriege auf Corsin sein namentlich nicht erwĂ€hntes Haus und nahm den Schwur der Freiklinge an. Vandred – ein Mann von Ehre und großem MitgefĂŒhl – konnte die Augen vor den SĂŒnden seiner KampfgefĂ€hrten nicht verschließen, weswegen er schwor, nicht eher zu ruhen, bis die Schreie von Corsin verstummt sind. Seitdem wird immer wieder berichtet, dass ein schwarzer Paladin VerstĂ€rkungen beider Seiten angreift, damit diese nicht ihren Teil zum Fleischwolf von Corsin beitragen können. Wem die Treue des Obsidianritters gilt ist nicht bekannt.

Amaranthine – Eine Ritterin, die wĂ€hrend der RĂŒckforderungskriege einen gewissen Ruf von Ritterlichkeit und MitgefĂŒhl erlangt hat. Der Spitzname dieser Frau rĂŒhrt von der amarantfarbenen mit goldenen Einlegearbeiten versehenen RĂŒstung her, die der Freiklinge ihren Spitznamen gab.
Heutzutage stellt sich die Pilotin dieser Paladin-II-RĂŒstung auch stets als Amaranthine vor, sodass es schwierig ist, ihren richtigen Namen heraus zu finden. Man munkelt jedoch, dass sie sogar zur Faenties-Familie gehört.
Dieser Tage wird die Ritterin vermehrt in der Republik gesichtet, wo sie sich einen Namen damit macht, mit frisch rekrutieren GlĂŒcksrittern bekannte Piratenbasen anzugreifen und zu schleifen.

Retributor Incarnatus – Der letzte Überlebende eines kleineren Hauses. Es ist bekannt, dass das Haus von Retributor Incarnatus wĂ€hrend der DĂ€monen-SĂ€uberung von Iego kĂ€mpfte und dort schreckliche Verluste erlitt. Die Überlebenden kĂ€mpften weiter, bis am Ende des Krieges nur noch dieser eine Ritter ĂŒbrig blieb. Sein richtiger Name ist nicht bekannt, lediglich die Worte, die quer ĂŒber die Panzerung auf seiner Brust geschrieben sind, wĂ€hrend der Rest seiner Paladin-III-RĂŒstung in zornigem Rot und Silber erstrahlt, wĂ€hrend Helm und Schultern in strahlendem Weiß erstrahlen.
Weiterhin schlagen sĂ€mtliche Kommunikationsversuche mit ihm fehl, jedoch reagiert er auf Meldungen im Kom und die Rufe nach UnterstĂŒtzung, was seine Mitstreiter wissen lĂ€sst, dass er zu hört. Jedoch wurde jede Einladung, nach der Schlacht zu bleiben, bisher mit Schweigen beantwortet.

Die Verbannten – Eine Gruppe von jĂŒngeren Freiklingen unter dem Kommando von Sir Galadin Bethor – dem Ritter der Asche. Die Verbannten haben sich wĂ€hrend des ersten Angriffs der Hapaner auf Togoria zusammen geschlossen, um die Bewohner dieser Welt vor einer Invasion zu beschĂŒtzen, nachdem sie zufĂ€llig zum gleichen Zeitpunkt diese besucht haben. Im Nachklang des Angriffes blieben die Ritter und halfen bei der Suche nach Überlebenden, bevor sie geschlossen aufbrachen, um die Hapaner anzugreifen.
Dieser Tage sind die Verbannten des Öfteren im Umkreis des Zugangs zum Hapanischen Gebiet gesichtet worden, wo sie bewusst die Angriffe von hapanischen PlĂŒnderern provozieren, um sie dann fĂŒr ihre Dummheit bezahlen zu lassen.
Dabei verschonen sie jedoch konsequent republikanische BĂŒrger und nehmen SchĂ€den in Kauf, um diese zu beschĂŒtzen.



*Inhalte sind teils aus dem Legends-Kanon entnommen und teils an die Situation im Forum angepasst.
Text verfasst von Jarik Krolan.

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Registriert: Do 4. Sep 2014, 17:21
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