Die Tiefkern-Inquisition

Informationen ├╝ber die Machtgruppierungen der Hellen und der Dunklen Seite.

Die Tiefkern-Inquisition

Beitragvon Protokolldroide » Di 17. Dez 2019, 11:55



    "Willkommen. Willkommen in einem neuen Leben, ihr wertloser Abschaum. Glaubt nicht, dass ihr privilegiert seid. Glaubt nicht, dass euch jetzt ein Leben in Ruhm, Glorie und Reichtum erwartet. Nein, was euch vor Allem anderen hier erwartet, ist Schmerz, ist Tod.
    Ab dem Moment, als eure mageren dreckigen Leiber in Ketten gelegt wurden, damit man euch hierher bringt, war euer altes Leben vorbei. Ich erwarte keinesfalls, dass ihr lange ├╝berleben werdet. Ihr werdet erfrieren, ihr werdet verhungern, die Former werden euch das Leben aus dem wertlosen Fleischsack, den ihr K├Ârper nennt, pr├╝geln. Sie werden euch brechen, sie werden euch formen. Und diejenigen, die so etwas wie St├Ąrke besitzen und nicht verrecken wie die erb├Ąrmlichen W├╝rmer, die ihr seid, werden wiedergeboren werden.
    Ihr werdet dann die Chance haben, ein neues Leben zu f├╝hren. Ein Leben als Inquisitoren. Ein Leben als Diener der Dunklen Seite und unseres Meisters - dem Gro├činquisitor, dessen Worte alles andere ├╝bert├Ânen. Ihr werdet Dinge lernen und sehen, ihr werdet ├╝ber euch hinaus wachsen. Aber diese Chance bieten wir nur jenen von euch, die stark genug sind. Und einige von euch, werden die Formung nur mit Gl├╝ck ├╝berstehen.
    Wir rechnen damit, dass ihr verreckt, also beweist, dass ihr unsere Aufmerksamkeit und Ausbildung wert seid. Und jetzt rein mit euch! Ich hab nicht den ganzen Tag Zeit!"

    - Begr├╝├čungsrede von Rottenmeister Uexkull an frisch auf Byss eingetroffene Anw├Ąrter.






Schon w├Ąhrend der Klonkriege zwischen 22 und 19 vor der Schlacht von Yavin (VSY) bediente sich Darth Sidious diverser dunkler Jedi, und diese Praxis f├╝hrte er auch fort, nachdem er sich 19 VSY zum Imperator ausgerufen hatte. Die Inquisitoren, gegr├╝ndet von Darth Vader, waren unter den verschiedenen Gruppen Machtsensitiver, die dem Imperium dienten, die rangh├Âchsten, und schuldeten nur dem Imperator selbst Rechenschaft, obwohl sie formal gesehen dem Imperialen Geheimdienst angeh├Ârten. Ihre Hauptaufgabe bestand darin, ├ťberlebende der Order 66 ausfindig zu machen und zu t├Âten, sowie in der Galaxis nach anderen machtsensitiven Wesen zu fahnden und diese ebenfalls zu vernichten oder f├╝r eine der Gruppen dunkler Jedi zu rekrutieren. Je nach dem konnten sie aber auch f├╝r andere Aufgaben eingesetzt werden und, unter anderem, als milit├Ąrische Kommandanten fungieren.
W├Ąhrend Darth SidiousÔÇś Herrschaft zwischen 19 VSY und 4 NSY (Nach der Schlacht von Yavin) wussten nur wenige ├╝berhaupt von der Existenz der diversen Gruppierungen Machtsensitiver, auch, da sie meistens lediglich als hochrangige Sonderbeauftragte auftraten.
Nach der Zerst├Ârung des Zweiten Todessterns im vierten Jahr nach Yavin zerfiel die Inquisition teilweise. Einige Inquisitoren beteiligten sich an den R├Ąnkespielen, die das Imperium nach Palpatines Tod zersetzen, andere schlossen sich Ardus Kaines Pentastar-Koalition an und wieder andere hielten sich einfach bedeckt. Seit kurzem scheint die Inquisition allerdings wieder zusammenzufinden.
In der Tat sp├╝rte jeder der Inquisitoren einen individuell, an ihn gerichteten Ruf in der Macht. Dieser Ruf war bereits einige Zeit nach der Schlacht um Endor im vierten Jahr nach Yavin zu vernehmen, zu Beginn im f├╝nften Jahr nach Yavin noch schwach, dann immer st├Ąrker. Manche Inquisitoren folgten diesem Ruf sofort, andere versuchten ihn zu ignorieren, meist erfolglos. Etwas ÔÇô jemand ÔÇô rief sie in den Tiefkern. Die Welten des Tiefkerns und die Hyperraumrouten waren ohnehin ein gut geh├╝tetes und bewachtes Geheimnis, von denen nur wenige wussten, und um das sechste Jahr nach Yavin wurden die Zug├Ąnge regelrecht abgeriegelt, lediglich den Inquisitoren, die dem Ruf folgten, war es m├Âglich, Byss zu erreichen. Dort hatte ein mysteri├Âser neuer Gro├činquisitor die Macht ├╝bernommen, von ihm war der Ruf ausgegangen. Nur einigen der Hochinquisitoren hatte er sp├Ąter seine wahre Identit├Ąt enth├╝llt, und auch ├╝ber seine genauen Pl├Ąne wurden und werden die meisten Inquisitoren im Dunkeln gelassen.
Dennoch kann jeder Inquisitor die Macht des neuen Tiefkernherrschers sp├╝ren, und jeder von ihnen hat das merkw├╝rdige Gef├╝hl, dass sein Anspruch rechtm├Ą├čig ist.
Au├čerhalb des Tiefkerns ist das Erstarken der Inquisition momentan noch nicht allzu bekannt. Schon zu Palpatines Lebzeiten wussten nur wenige, dass sie ├╝berhaupt existiert. In den h├Âheren Abteilungen von Milit├Ąr und Geheimdienst des Zweiten Imperiums ist man aber ├╝ber die Entwicklungen im Tiefkern beunruhigt, gerade weil man kaum etwas wei├čÔÇŽ



Byss ist die Hauptwelt des Tiefkerns und war einmal ein paradiesischer Planet, dessen ├╝ppige W├Ąlder und klare Seen an Naboo erinnern. Seit Sidious den Planeten zu seinem pers├Ânlichen R├╝ckzugsort ausersehen hat, hat das Paradies allerdings eine dunkle Seite bekommen. Nicht nur lie├č er St├Ądte und Raumh├Ąfen erbauen, seine Experimente und Rituale sorgten daf├╝r, dass der Planet eine starke Pr├Ąsenz der Dunklen Seite entwickelte. Noch immer sind weite Teile der Natur von Byss unber├╝hrt und voller Sch├Ânheit, doch diese Sch├Ânheit wirkt, zum Beispiel durch den konstanten Schein gr├╝nlich-blauer Lichter, tr├╝gerisch und befleckt. In der Hauptstadt des Planeten erhebt sich die Imperiale Zitadelle, Sitz des Gro├činquisitors und Hauptquartiert der Inquisition.
Die imperiale Zitadelle ist ein kilometerhoher, schwarz-roter Turm, der im Zentrum von Palpatines privatem Komplex seiner Thronwelt Byss lag.
Ein ganzer Kontinent geh├Ârt einzig und allein zu diesem imperialen Kontrollsektor. Viele ahnungslose Imperiale wurden zu diesem paradiesischen Planeten gelockt, nur um ihre Lebensenergie zu verlieren. Die Zitadelle beherbergte Palpatines Klon-Labors, eine riesige Bibliothek mit Werken ├╝ber die dunkle Seite, G├Ąrten, Museen, die gro├če Halle, Kasernen f├╝r tausende von Sturmtruppen und unterirdischen Verliese, in denen mehr als nur eine Gr├Ąueltat der Sith-Alchemie fabriziert wurde. Trainingsr├Ąume f├╝r die Dunklen Jedi, die sich um ihn scharrten und einige ausgew├Ąhlte Inquisitoren geh├Ârten ebenso zur Zitadelle, sowie ein voll ausgestatteter Thronsaal, der auch als Kommandozentrale fungieren konnte. Die Zitadelle wurde gleich nach der Gr├╝ndung des Imperiums von Sklaven aus vielen Welten in Rekordzeit errichtet.






    "Wir nennen es "Das Brechen". Aber das beschreibt nicht ann├Ąhernd das, was wir tun. Wenn die Anw├Ąrter zu uns kommen - ganz gleich ob unbedarfte B├╝rger, rekrutierte Soldaten oder gefangen genommene Machtbegabte, dann fallen sie alle in die H├Ąnde der Former. Ein Hohn, wenn man mich fragt. Die Former formen nicht... sie zerrei├čen, sie zerfetzen, sammeln die Scherben auf und n├Ąhen sie neu zusammen. Versteht mich bitte nicht falsch. Ich rede nicht davon, dass sie die Rekruten wie Fleisch-Grotesquen neu zusammen setzen. Nein.
    Die Former sind Folterknechte. Sie f├╝gen deinem K├Ârper und deinem Geist uns├Ągliche Schmerzen zu. Sie tun alles, bis du nur noch ein um Gnade winselndes und flehendes St├╝ck Fleisch bist. Und erst, wenn du in diesem Stadium bist... wenn du nur noch um den Tod bettelst, dann beginnt der n├Ąchste Schritt, vorausgesetzt, du bist stark genug. Denn die Folter zerst├Ârt die meisten. Entweder werden sie wahnsinnig oder sie geben sich und ihren K├Ârper auf, sterben einfach an Entkr├Ąftung. Aber da gibt es ein paar... jene, die St├Ąrke in sich haben, den unbedingten Willen zu leben. Ihr Hass auf ihre Peiniger h├Ąlt sie am Leben. Und genau dieser Hass ist es, den die Former haben wollen. Denn wenn du nichts mehr hast, au├čer deinem Hass... dann beginnen Sie, dich zu formen. Sie erschaffen dich neu... sie heilen dich so gar. Aber die meisten Narben gehen nie ganz weg... bei einigen zumindest nicht. Es gibt immer welche, die f├╝r die sie alle Register ziehen, aber auch jene, denen sie nur im Kopf herum pfuschen. Jedenfalls... sie bauen dich neu auf... pflanzen die Loyalit├Ąt zum Imperator... zum Gro├činqusitor in dich ein. Du beginnst es zu glauben... dass dich die Dunkle Seite st├Ąrkt, dass es dein Weg ist. Folter, Gehirnw├Ąsche, radikaler Umerziehung und durch gezielte psychologische Manipulation der Former durch gesteuerte Auswahl von Informationen, um ideologische Absichten durchzusetzen oder Kritik auszuschalten. Du wirst zu einem loyalen Diener der Dunklen Seite... aber du f├╝hlst dich danach leer... weil etwas in dir fehlt. Manche finden es... aber andere... suchen immer danach. Suchen danach, wer sie sind."

    - Inquisitor Orez Aloc, w├Ąhrend eines Verh├Ârs 9 NSY durch das NRI, kurz darauf wurde die geheime Hinrichtung angeordnet.


    "Der Unterricht... nun ja, viel mehr ist es eine Reihe von Aufgaben, die die Ausbilder tagt├Ąglich den Akolythen stellen. F├Ąhigkeiten werden nur durch Praxis erworben. Schwertk├Ąmpfe mit mit Bet├Ąubungsgift bestrichenen Vibroschwertern bestritten.
    Es ist eine harte Ausbildung, aber sie formt, sie sortiert aus. Die Alten geben ihr Wissen an die Jungen weiter. Was bleibt ihnen auch anderes ├ťbrig? Sowohl der Imperator, als auch der Gro├činquisitor hielten und halten ihr geheimstes Wissen - die Schriften, die Holocrons - zur├╝ck. Wir sind Adepten der Dunkelheit, aber wir m├╝ssen nur funktionieren. Und diejenigen, die w├╝rdig sind, in diesen Schriften, Datenspeichern und Holocrons zu studieren, kann man an einer Hand abz├Ąhlen. Die Lord-Inquisitoren vielleicht, der Exekutor und wenn diese Riege kulant ist, vielleicht deren jeweilige Sch├╝ler. Aber wir anderen? Nein, wir lernen mit der Praxis, mit dem Schwert in der Hand, von der Pike auf.
    Beschr├Ąnkt uns das? Jemand, der kurzsichtig ist, mag das so sehen. Ich bin der Ansicht, dass unsere K├Âpfe nicht mit "Was w├Ąre wenn" vernebelt wird. Klar, nur die f├Ąhigsten von uns wissen, wie sie ihr Lichtschwert auseinander nehmen und verbessern k├Ânnen, weil es ihnen von ihren Meistern beigebracht wurde. Aber diese Dinger sind Werkzeuge. Anders als bei den dreckigen Jedi sind sie kein Teil von uns. Und irgendwie... mag ich dieses gr├╝ne Schwert in meiner Hand. Es ist eine Abwechslung zu diesem langweiligen Rot.
    Wir funktionieren... und darin liegt unsere St├Ąrke, unsere M├Âglichkeiten. Und wenn wir uns als w├╝rdig erweisen, erhalten wir ein kleines St├╝ck aus den tiefen Sch├Ątzen der Dunklen Seite. Wir werden niemals St├╝rme mit der Macht berauf beschw├Âren... wir werden niemals Massen nur durch unsere Blicke t├Âten. Das brauchen wir auch nicht. Wir sind das Geschw├╝r, das heimlich die Galaxis bef├Ąllt, keine Armee aus Lichtschwertschwingern aus alter Zeit.
    Aber das schaffen von den Akolythen nur die wenigsten... Was? Du willst das Gegenteil beweisen, Kleiner? Na dann streng dich an und h├Âr jetzt auf rumzuflennen, nur weil du deinen Arm nicht mehr sp├╝rst! Sonst wird dich nie ein Meister auserw├Ąhlen!"

    - Rottenmeister Sirdar Eekuin ├╝ber den Gruppenunterricht und ├╝ber welches Wissen die Inquisition verf├╝gt.


    "Die Akolythen sind zwar eine Gruppe von Sch├╝lern, die alle dasselbe Ziel haben. Aber es ist das Wesen der Dunklen Seite, dass nur der St├Ąrkste und Gerissenste ├╝berleben kann. Befeuert vom eigenen Ehrgeiz und angeheizt von den Inquisitoren und Rottenmeister ist es nicht verwunderlich, dass jeder neue Wurf an Akolythen ein eigenes soziales Gef├╝ge hervorbringt, dessen Positionen sich durch Tode, Intrigen oder dem Bestreiten der Schwertkampf├╝bungen w├Âchentlich, wenn nicht sogar t├Ąglich verschiebt.
    Wer noch heute als gefeierter Sieger aus dem Duellring steigt, kann morgen durch entw├╝rdigende Holobilder aus der Gemeinschaftsdusche zum Gesp├Âtt der anderen Akolythen werden.
    Und die Anwesenheit der Sch├╝ler in diesem Spiel und ihre ohnehin bessere soziale Stellung befeuern diesen Konflikt nur noch. Aber so sind wir... so ist die Inquisition. Denn am Ende kann nur ├╝berleben und aufsteigen, wer St├Ąrke und Gerissenheit zeigt."

    - Sch├╝ler Derendix ├╝ber das Gef├╝ge der Akolythen.

Bild

    "Es kam manchmal vor... dass sie uns besuchten. Die Inquisitoren meine ich. Jene, die ausgebildet waren. Manche, um uns zu verspotten, aber andere.... waren interessiert. Sie wollten wissen, wer von uns der f├Ąhigste und st├Ąrkste war. Es gab sogar ein paar Mal wirkliche Duelle zwischen den Inquisitoren, weil sich zwei um einen vielversprechenden Akolythen stritten.
    Aber am Ende ging immer einer oder sogar mehrere vom Platz, hatten nun strenge Lehrmeister.
    Diese Akolythen stiegen auf. Wurden Sch├╝ler genannt und standen in der Hierarchie ├╝ber uns. Sie erhielten Einzelunterricht, wurden gef├Ârdert, aber nat├╝rlich auch gefordert. Und dann und wann geschah es, dass ein Sch├╝ler get├Âtet wurde... dann wurde er ersetzt. Seltener kam es vor, dass einer von diesen Idioten ihr Versagen ├╝berlebten. Dann wurden sie versto├čen, wurden wieder Akolythen und waren fortan in der Hackordnung unter uns die niedersten. Die Pr├╝gelknaben.
    W├╝rde ich sagen, dass jene, die einen eigenen Lehrer hatten, st├Ąrker waren als wir? F├Ąhiger? Nein. Aber sie hatten unbestreitbare Vorteile, was das Erlernen von F├Ąhigkeiten und Techniken anging."

    - Exekutor Milan Toronath, ├╝ber die Auswahl von Sch├╝lern w├Ąhrend seiner Zeit als Akolyth.


    "Pr├╝fungen? Pah! Glaubst du ernsthaft, wir pferchen euch zusammen in einen gro├čen Saal, mit Pulten, stellen euch Gl├╝cksewoks auf den Tisch und lassen euch ein paar B├Âgen Flimsi durcharbeiten und dann wars das? Es gibt keine Pr├╝fungen, du dummer Bengel, zumindest nicht im eigentlichen Sinne.
    Wann deine Lehrzeit abgeschlossen ist, entscheidet dein Rottenmeister oder dein Lehrmeister. Doch niemals gibt es daf├╝r einen festen Zeitpunkt. Es gibt jene von euch... die sind f├Ąhig. Die sind stark, lernwillig, eifrig und begabt. Bei denen kann die Ausbildung 4 Jahre dauern. Doch dann gibt es jene, die brauchen l├Ąnger... m├╝ssen mehr geformt werden.
    Und dann... tja... du willst nicht wissen, wer die St├Ąrksten von uns sind. Jene, die in der Zeit zwischen der Gr├╝ndung des Imperums und dem Tod des Imperators... die wurden teilweise zw├Âlf Jahre lang ausgebildet. Geformt, im Feuer von Trainingsk├Ąmpfen, harten Aufgaben, Todespr├╝fungen und gnadenloser Auslese geschmiedet und ihr Geist mit Schwei├č und Blut geh├Ąrtet. Und erst, als sie soweit waren, gew├Ąhrte man ihnen die Chance, sich bei einer finalen Pr├╝fung zu beweisen.
    Was das ist? Du fragst Sachen. Das wei├č keiner, denn diese Entscheidung obliegt jedem Ausbilder selbst. Aber glaub mir: Den Rang des Inquisitors bekommst du nicht geschenkt."

    - Rottenmeisterin Asiya Henn, gegen├╝ber einem Akolythen.


    "Du hast ├╝berlebt. Gl├╝ckwunsch. Aber sei nicht zu stolz, denn die wahre Pr├╝fung beginnt erst jetzt. Dein Dienst f├╝r Inquisition und die Dunkle Seite ist diese Pr├╝fung.
    Du hast F├Ąhigkeiten an die Hand bekommen, du wurdest ausger├╝stet. Jetzt geh, trainiere, forme weiter deine F├Ąhigkeiten. Und erwarte deine erste Mission."

    - Abschlie├čende Worte eines Lehrmeisters an seinen Sch├╝ler.




    "Wir sind eine Befehlspyramide. Du wirst hier keine Demokratie finden. Du gehorchst den Rangh├Âheren und solltest denen gehorchen, die mehr Erfahrung haben als du, aber den gleichen Rang tragen. Glaub mir, es verl├Ąngert dein Leben."
    - Hochinquisitor Derex Thal zu einem j├╝ngeren Inquisitor.


    "Wir wissen nicht, wer er ist. Oder woher er kam. Aber Fakt ist: Er k├Ânnte mindestens so stark wie der Imperator sein und das macht mir Angst."
    - Inquisitorin Amberly Vail
Der Gro├činquisitor ist der Anf├╝hrer der Inquisition und der Meister des Tiefkerns. Sein Wort ist Gesetz und seine Befehle sind es, die die Geschicke des Tiefkern-Imperiums lenken und leiten.
Niemand - au├čer den Lord-Inquisitoren, dem Exekutor und wenigen Auserw├Ąhlten - wissen um die wahre Existenz dieses Mannes, der seine Identit├Ąt hinter einer st├Ąhlernen Maske verbirgt und mit verzerrter Stimme spricht. Manche munkeln, dass der Gro├činquisitor um Geheimnisse und Techniken der Sith wei├č, die seine Macht in Sph├Ąren treiben, die f├╝r jeden anderen Inquisitor ans Unnat├╝rliche und Unm├Âgliche grenzen.
Alle anderen Inquisitoren sind ihm untergeordnet.



    "Die Galaxis kann froh sein, dass nur vier von ihnen existieren. Wenn es noch mehr Lord-Inquisitoren g├Ąbe, dann h├Ątte das fast was von einem alten Sith-Orden."
    - Exekutor Milan Toronath

In einer anderen Institution w├╝rde man die Lord-Inquisitoren wohl als Leutnants oder Ratsmitglieder bezeichnen, weswegen ihre Anzahl genau festgelegt ist.
Ein jedes dieser Individuen ist in einem anderen f├╝r die Inquisitoren wichtigen Feld versiert und ihnen wurden die wichtigsten Planeten des Tiefkernimperiums zur Verwaltung gegeben, wobei diese Auswahl keinesfalls willk├╝rlich erfolgt ist, spiegelt ein jeder dieser Planeten die Vorlieben, Praktiken und Aufgabenfelder seines Gouverneurs wider.

Der Gouverneur von Prakith
Prakith ist eine alte Sith-Welt, auf der der Dunkle Lord Darth Andeddu seine Zuflucht errichtete. Dementsprechend geh├Ârt der Gouverneur von Praktih zu den wenigen Inquisitoren, denen Wissen um die alten Geheimnisse der Sith erlaubt ist. Besagter Gouverneur ist ein Forscher, der die Geheimnisse von Darth Andeddus Festung ergr├╝ndet und nach Wegen sucht, die finstere Machtpr├Ąsenz von Prakith f├╝r die Inquisition am besten auszunutzen. Er mag kein gro├čer Krieger oder Anf├╝hrer sein, versteht sich aber auf die arkanen K├╝nste der Sith ÔÇô zwar nicht im selben Ausma├č wie der Gro├činquisitor, aber doch genug, um erfolgreich forschen zu k├Ânnen.

Der Gouverneur von Had Abbadon
Auf Had Abbadon befindet sich das Hauptquartier und die Ausbildungsst├Ątte der Tiefkernarmee, die vom Gouverneur dieses Planeten ├╝berwacht werden. Dieser Lord-Inquisitor ist ein Kriegsherr, der die korrekte Indoktrinierung und die gnadenlose Ausbildung der Soldaten vorantreibt. W├Ąhrend das Galaktische Imperium bez├╝glich seiner Armee gewaltige Ressourcen hatte, sind die Mittel des Tiefkerns beschr├Ąnkter ÔÇô umso wichtiger ist das Training der Soldaten. Im Bereich der Macht konzentriert sich der Gouverneur von Had Abbadon prim├Ąr auf F├Ąhigkeiten, die im Kampf direkt oder indirekt n├╝tzlich sind; er und sein Stab an Hochinquisitoren sollen die Tiefkernarmee anf├╝hren und sie durch Kampfmeditation unterst├╝tzen.

Die Gouverneurin von Tython
├ähnlich dem Gouverneur von Prakith ist auch die Hochinquisitorin, die Tython verwaltet, prim├Ąr eine Forscherin, die die Geheimnisse des alten Jedi-Ordens und der Sith-Lady Belia Darzu, die Tython zu ihrem R├╝ckzugsort machte, ergr├╝ndet. Da Tython die Heimatwelt des Jedi-Ordens ist, bietet sich f├╝r diese Gouverneurin eine ehemalige Jedi an, die w├Ąhrend oder nach den Klonkriegen zur Dunklen Seite konvertierte und deshalb eine besondere Beziehung zu diesem Planeten hat sowie einen besonderen Ehrgeiz besitzt, hinter die Geheimnisse der alten Jedi zu kommen und dabei gleichzeitig ihr Erbe zu beschmutzen.

Die Gouverneurin von Kaiserin Teta
Offiziell ist die Gouverneurin des Kaiserin-Teta-Systems ÔÇ×nurÔÇť die Matriarchin eines der m├Ąchtigsten Adelsh├Ąuser des Planeten, das seine Abstammung bis zu Kaiserin Teta selbst zur├╝ckf├╝hren kann, w├Ąhrend das System de jure von einem Milit├Ąrstatthalter des Tiefkernimperiums verwaltet wird, der die Tagesgesch├Ąfte erledigt und als offizieller Ansprechpartner fungiert. Die eigentliche Macht wird aber von der Matriarchin ausge├╝bt, deren Rang als Hochinquisitorin ein gut geh├╝tetes Geheimnis ist. Als Nachfahrin der Keto-Geschwister Satal und Aleema, die die Sith-Sekte der Krath gr├╝ndeten, entwickelte die machtsensitive Gouverneurin w├Ąhrend ihrer Jugend ein Interesse an den verbotenen Geheimnissen ihrer Familie und suchte nach weiteren Spuren der Krath und der Sith. So wurde Palpatine von Naboo auf sie aufmerksam, trat mit ihr in Kontakt und machte sie zu einem weiteren Werkzeug der Dunklen Seite. Nachdem er die Republik in das Imperium umgewandelt hatte, wurde sie eines der ersten Mitglieder Inquisition und geh├Ârte auch zu den ersten Lord-Inquisitoren. Da das Kaiserin-Teta-System der einzige Planet des Tiefkerns ist, der f├╝r Handel und Informationsaustausch mit dem Rest der Galaxis offen steht, ist die Verwaltung des Systems eine enorm wichtige Aufgabe, was die Gouverneurin gleichzeitig zu einer wichtigsten Hochinquisitoren macht.



    "Harte Arbeit wird belohnt... ebenso wie gewinnbringende Intrigen."
    - Hochinquisitorin Nirea Tao-Ni
W├Ąren die Hoch-Inquisitoren Jedi, so w├╝rde man sie wohl als Jedi-Meister bezeichnen. Ausgestattet mit jahrelanger Erfahrung, t├Âdlichen F├Ąhigkeiten und dem unbrechbaren Willen, sich immer weiter zu verbessern, verf├╝gen die Hoch-Inquisitoren ├╝ber eine ganze Reihe von M├Âglichkeiten, eine Mission abzuschlie├čen oder ihr Wissen an eine neue Generation von Inquisitoren weiter zu geben. Die meisten dieser Individuen sind jedoch sehr sparsam mit ihren Gaben und nur die wenigsten Akolythen erlangen genug Aufmerksamkeit, um zum Sch├╝ler eines Hoch-Inquisitors aufzusteigen.
Doch wenn dies geschieht, dann geht dies mit einer erstklassigen Einbildung einher... im Tausch f├╝r ein sehr gef├Ąhrliches und potenziell t├Âdliches Leben, denn Hoch-Inquisitoren verzeihen selten Fehler.



    "Wir sind die Hand des Tiefkerns. Man bemerkt uns erst, wenn unsere H├Ąnde schon an ihren Kehlen sind."
    - Inquisitor Zac Nafayn ├╝ber die Inquisition.
Die Masse der fertig ausgebildeten Mitglieder der Inquisition. Ein Inquisitor ist der ├ťberlebende einer gnadenlosen Ausbildung und einer grausamen geistigen und k├Ârperlichen Folter, die ihn zu dem gemacht haben, was sie sind. Aber dies macht sie nicht unbedingt schw├Ącher, eher nur noch verbissener und gewillter, ihren Wert zu beweisen. Es mag ihnen an Erfahrung der rangh├Âheren Inquisitoren mangeln, doch machen sie dies durch Eifer, Einsatzwillen und Ehrgeiz wider wett und sind damit ernstzunehmende Gegner im Kampf und in der Galaxis an sich.
Die meisten Sch├╝ler werden von Inquisitoren aufgenommen, wenn diese sich bereit f├╝hlen und willens sind, ihr Wissen weiter zu geben. Dies ist nichts Schlechtes, denn wenn es auch den meisten Inquisitoren an den Feinheiten von Einf├╝hlungsverm├Âgen und Didaktik mangelt, sind ihre Lektionen zweifelsfrei wertvoll f├╝r den Sch├╝ler, der ihre Lehre ├╝berlebt... immerhin hat ihr Meister dies vor ihnen ebenfalls.



    "Bewegung, ihr faulen Hunde! Nochmal! Ich will saubere Riposten sehen!"
    - Rottenmeister Calastes
Rottenmeister sind eigentlich fertig ausgebildete Inquisitoren, deren einzige Aufgabe es ist, sich um die Ausbildung der Akolythengruppen zu k├╝mmern. Dies sorgt daf├╝r, dass sie so gut wie nie die Ausbildungsst├Ątten der Inquisitoren auf Byss verlassen. Obwohl die Rottenmeister sorgf├Ąltig ausgew├Ąhlt werden und daher ├╝ber ein gesundes Ma├č an F├Ąhigkeiten und "Allgemeinwissen" in Dingen der Inquisition und der Dunklen Seite verf├╝gen, hat sich durch ihren Mangel an praktischer Erfahrung eine Form von sozialem Gef├Ąlle zwischen Inquisitoren und Rottenmeistern heraus gebildet, die die Rottenmeister inoffiziell auf einen Rang unter denen der Inquisitoren stellt.
Offiziell jedoch sind Inquisitoren und Rottenmeister einander gleichgestellt, auch wenn weder die eine noch die andere Gruppe dies gerne h├Ârt, sieht man sich doch dem anderen durch seine F├Ąhigkeiten und Aufgaben dem anderen als ├ťberlegen an.



    "Ich werde mich als w├╝rdig erweisen, mein Meister."
    - Sch├╝ler Sio Thom
Anders als beim sozialen Hickhack zwischen Rottenmeistern und Inquisitoren ist der Rangunterschied zwischen Sch├╝lern und Akolythen sowohl gewollt, als auch provoziert.
Sch├╝ler sind die pers├Ânlichen Sch├╝ler eines fertig ausgebildeten Inquisitors und werden von diesem im Einzelunterricht betreut und unterrichtet. Nat├╝rlich gibt es noch ├ťbungen, wo Sch├╝ler und Akolythen gemeinsam trainieren - grade im Schwertkampf wird der Gruppenunterricht bevorzugt -, allerdings profitieren die Sch├╝ler gegen├╝ber den Akolythen vom Wissen und den vermittelbaren Fertigkeiten eines einzelnen "Privatlehrers".
Doch der Stand des Sch├╝lers bringt nicht nur Privilegien, sondern auch eine Reihe von Pflichten mit sich.
Die Meister erwarten von ihren Sch├╝lern, dass diese im sozialen Gef├╝ge und den Machtspielchen unter den Akolythen und Sch├╝lern eine f├╝hrende Position einnehmen und sich in den K├Ąmpfen entsprechend schlagen und der Auswahl ihrer Lehrer als w├╝rdig erweisen. Schon so mancher Sch├╝ler wurde in den Stand eines Akolythen zur├╝ck gestuft, weil er einer Akolythenintrige zum Opfer fiel oder einmal zu oft in den Schwertkampf├╝bungen verloren hat.
Der Sch├╝ler ist der Repr├Ąsentant seines Meisters und seine Erfolge und Misserfolge fallen logischerweise auf den ihn ausbildenden Inquisitor zur├╝ck.



    "Ich bin bereit f├╝r gr├Â├čere Aufgaben!"
    - Juron'ith'markyr, Akolythin.
Die gr├Â├čte Gruppe unter jenen, die sich anschicken, Inquisitoren zu werden. Akolythen ist der Titel jener Auszubildenden, die nicht das Gl├╝ck oder die F├Ąhigkeiten besitzen, einen eigenen Meister auf sich aufmerksam gemacht zu haben, der sie f├╝rderhin f├Ârdert.
Akolythen werden in Gruppen unterrichtet, wobei die st├Ąrksten und f├Ąhigsten von ihnen von den Rottenmeistern bevorzugt behandelt und gef├Ârdert werden. Jene, die schw├Ącher sind, bleiben zur├╝ck und manche werden in der gnadenlosen Hackordnung derart an den Rand gedr├Ąngt, dass sie bei der erstbesten Gelegenheit sterben. Dieser harte Konkurrenzkampf wird von Rottenmeistern und Inquisitoren sogar noch befeuert und Intrigen, die erst nach ihrer Durchf├╝hrung aufgedeckt werden, werden nicht geahndet. Denn es geht hierbei darum, Dummheit zu bestrafen und nicht Gerissenheit.
Doch genau diese harte Schule ist es, die die Akolythen formt und pr├Ągt, sodass sie am Ende gest├Ąhlt daraus hervor gehen.



    "Nein! Bitte! Gnade! Nicht die Peitsche!"
    - unbekannter Anw├Ąrter w├Ąhrend dem "Brechen".
Der niederste Rang. Anw├Ąrter sind jene, die nach Byss verschleppt worden sind, um zu Inquisitoren ausgebildet zu werden. Die meisten Anw├Ąrter ├╝berleben die Tortur des "Brechens" nicht, doch jene die es tun, treten gest├Ąrkt in den Stand des Akolythen ein.



Abseits der eigentlich Hierarchie steht der Exekutor des Tiefkerns. Der Exekutor ist ein Amt, das nur vom Gro├činquisitor vergeben werden kann und mit der Ernennung zum pers├Ânlichen Sch├╝ler des Tiefkernherrschers einher geht.
Der Exekutor entspricht innerhalb der Hierarchie einem Lord-Inquisitor, da er ├╝ber das Recht verf├╝gt, mit der Stimme und Autorit├Ąt des Gro├činquisitors zu sprechen. Er ist jedoch den Lord-Inquisitoren gegen├╝ber nicht weisungsbefugt, ebenso wenig wie sie es ihm gegen├╝ber sind. Viel mehr ist der Exekutor sogar dazu angehalten, vom Wissen der Lord-Inquisitoren zu profitieren.
Die Aufgaben des Exekutors umfassen sowohl die Pflicht, als pers├Ânlicher Vollstrecker des Gro├činquisitors zu fungieren, als auch als dessen Abgesandter, Stellvertreter und Oberbefehlshaber der Tiefkernstreitkr├Ąfte in Erscheinung zu treten. Abwandlungen der Bezeichnung lauten dabei "Imperialer Vollstrecker", "Scharfrichter" oder "Bote des Gro├činquisitors".
Vom Exekutor wird - ├Ąhnlich einem Inquisitionssch├╝ler - erwartet, dass er den Gro├činquisitor und das Tiefkernimperium w├╝rdig repr├Ąsentiert und seine Erfolge dem Wohl des Tiefkerns und dem Willen seines Meisters widmet. In der Regel wird ein Exekutor im Rang eines Inquisitors in diese Position berufen, da von ihm erwartet wird, dass er in der Lage ist, auf jedwede Form von Mission zu gehen, auf die er vom Gro├činquisitor geschickt wird. Das bedeutet aber im Umkehrschluss, dass sich ein Exekutor einen eigenen Sch├╝ler w├Ąhlen darf und dieser ebenso streng be├Ąugt wird, wie es beim Exekutor der Fall ist.
Wichtig hierbei ist, dass der Exekutor zwar in die Praktiken und Techniken der Dunklen Seite und insbesondere der Sith eingef├╝hrt wird, aber selbst - wie alle anderen Inquisitoren - kein Sith ist. Dies w├Ąre erst der Fall, sollte sich der Gro├činquisitor als Sith entpuppen und seinen Sch├╝ler in den Stand eines vollwertigen Sith erheben.




Die Inquisition verf├╝gt ├╝ber eine gro├če Bandbreite an Aufgaben, f├╝r die sowohl allumfassend ausgebildete Agenten, als auch Spezialisten eingesetzt werden.
Nat├╝rlich steht es jedem Inquisitor frei, sich selbst auf eines dieser Felder zu spezialisieren oder seinen Sch├╝ler auf ein bestimmtes Feld zu formen, jedoch bestimmt unterm Strich die eigene Ausbildung und das Ma├č an erlernten F├Ąhigkeiten letztendlich, welchen Weg man im Namen des Tiefkerns einschl├Ągt.
Dabei wird zwischen zwei gr├Â├čeren Gruppen mit unterschiedlichen Vorgehensweisen unterschieden, die sich wieder um in kleinere Spezialprofessionen unterteilen.



    "Wieso wir uns Klingen nennen? Nun, das ist einfach. Wir bevorzugen den Kampf mit dem Lichtschwert. Verlassen uns darauf, maximal unterst├╝tzt von Blasterwaffen und sch├╝tzenden Materialien. Nat├╝rlich gibt es ein paar von uns, die ihre Feinde mit Klinge und knisternden Blitzen angreifen, aber letztendlich ist das jedem selbst ├╝berlassen.
    Aber du darfst eines nicht vergessen: Wir sind immer noch Agenten der Inquisition. Wir agieren nur ├Âffentlich, wenn wir m├╝ssen. Also denk nicht daran, dir eine ├╝bertrieben dicke R├╝stung mit m├Âglichst vielen Panzerplatten zuzulegen, du machst dich nur l├Ącherlich. Und sind wir ehrlich: Wir arbeiten verdeckt und laufen bei einer Geheimoperation nicht mit einem beschissenen Raketenkreuzer in den Hafen ein. Denn das ist unsere St├Ąrke: Wir k├Ânnen uns ├╝berall bewegen, da wir unentdeckt bleiben."

    - Exekutor Milan Toronath ├╝ber die Klingen.

Die Klingen stellen den Gro├čteil der im direkten Kampf bewanderten Inquisitoren dar und geh├Âren neben den Hexern zu den zwei gro├čen Gruppen innerhalb der Organisation, die ├╝ber keine direkte Spezialisierung in einem Aufgabenfeld verf├╝gen.
Sowohl ihre physischen als auch ihre F├Ąhigkeiten in der Macht sind auf direkte Konfrontation ausgelegt, auch wenn diese nach M├Âglichkeit wenig zum Einsatz kommen soll.
Dennoch sind vermutlich die Klingen neben den Duellanten und Waffenmeistern die Dunklen Jedi, die am l├Ąngsten in einem Kampf mit feindlichen Truppen und anderen Machtbegabten bestehen w├╝rden, w├Ąhrend sie Blasterbolzen mit ihren Schwertern abwehren oder Streifschl├Ąge fremder Lichtschwerter ├╝ber die Oberfl├Ąchen ihrer R├╝stungselemente schleifen.
Anders als die Duellanten und die Waffenmeister ist den Klingen allerdings haupts├Ąchlich der Kampf mit einem Lichtschwert und einem Stil vertraut, wobei dieser meistens Shii-Cho und ein Stil ist, den ein williger Lehrer ihnen beigebracht hat, wobei gerade das Juyo eifers├╝chtig geh├╝tet und nur den besten Sch├╝lern beigebracht wird. Daneben sind gerade Machtkr├Ąfte wie der Schub oder die Blitze sehr beliebt, allerdings sind die Inquisitoren weit davon entfernt, diese in einem solch grauenhaften Ma├č wie seinerzeit der Imperator oder heutzutage der Gro├činquisitor zu beherrschen. Dennoch obwohl sie Diener der Dunklen Seite sind, bleiben dein Inquisitoren immer noch die schrecklichsten und verheerendsten Kr├Ąfte der Dunklen Seite verschlossen.



    "Ich bevorzuge das Makashi. Es ist ein eleganter Stil und ich bin flink genug, um meinen Gegner auszut├Ąnzeln. Ich halte nichts von irgendwelchen exotischen Waffen oder Schwertern mit zwei Klingen. Das ist Spielzeug. Wenn du lieber mit Juyo k├Ąmpfst... bitte. Versuch es. Wir Duellanten verstehen uns auf die verschiedenen Stile, ein paar von uns k├Ąmpfen sogar mit zwei Schwertern. Aber erwarte nicht, dass dir irgendjemand von uns zeigt, wie du mit zwei Doppellichtschwertern k├Ąmpfst... du erntest nur Gel├Ąchter und am Ende verletzt du dich nur selbst. Das ├╝berlassen wir anderen."
    - Inquisitorin Amberly Vail

Die Duellanten sind Inquisitoren, die das Gl├╝ck hatten, Lehrmeister zu finden, die bereit waren, ihnen neben dem grundlegenden Shii-Cho-Stil weitere Schwertkampfstile zu vermitteln, sodass sie auf ein Repertoir an verschiedenen Man├Âvern, Schlagfolgen und Schrittfolgen zur├╝ckgreifen k├Ânnen. Gerade weil die Inquisition zum Gro├čteil lediglich das normale Lichtschwert nutzt, ist es von Vorteil, eine Bandbreite an verschiedenen Stilen zu kennen, um sich etwaigen Situationen anzupassen.



    "Wir sind wenige. Warum? Weil die meisten von uns nicht Kinder der Inquisition sind. Wir kamen von anderen Orden zu euch. Wir schlossen uns euch an, weil man uns Perspektiven bot. Deswegen sind wir wenige. Aber das macht nichts aus. Daf├╝r dass wir wenige sind, sind wir nur umso t├Âdlicher. Unsere Gef├Ąhrten beherrschen das Doppellichtschwert, manche sogar die Lichtlanze, weil sie es von den Schattengardisten gelernt haben. Man muss nur Geduld mit diesen stummen Irren bewahren... aber erwarte nicht, dass wir unsere Geheimnisse ├╝ber den Bau eines Lichtschwertes mit dir teilen, Kleiner. Denn du bist kein Waffenmeister."
    - Inquisitor Aztin
Den Duellanten gegen├╝ber steht die kleine Gruppe der Waffenmeister. Diese Gruppe - welche sich sehr oft aus "Anderen" rekrutierten - ist eine kleine Gemeinschaft an Experten, die sich nicht auf mehrere Stile spezialisiert hat, sondern sich der Perfektion ihres Umgangs mit exotischen Lichtschwertwaffen verschrieben hat. Dabei nutzen sie am h├Ąufigsten das Lichtschwert mit gebogenem Griff und spezialisieren sich auf den Makashi-Stil oder bevorzugen das angsteinfl├Â├čende Doppelklingenlichtschwert. In sehr seltenen F├Ąllen finden sich aber auch Lichtschwertlanzen in ihren Reihen, wobei diese eher in den Reihen der Schattengarde - dem Dunklen Pendant der Rotgardisten - zu finden sind.



    "Ich h├Âre die Macht... sie fl├╝stert mir zu... fern... ganz fern... wenn ich die Hand nach ihr ausstrecke, schreckt sie zur├╝ck. Aber die Gaben, die sie mir gibt, reichen vollkommen aus, um euch in eure Einzelteile zu zerfetzen, ihr st├Ârenden Idioten!"
    - Tana Dabrini
Die Hexer der Inquisition sind der "mystische" Teil dieser Sekte von Machtbegabten. Geschult im Umgang im fortgeschrittenen Umgang mit der Macht verstehen sich diese Machtbegabten darauf, verschiedene Machtf├Ąhigkeiten miteinander zu kombinieren und damit schwere Sch├Ąden unter ihren Feinden anzurichten.
Auch wenn ihre F├Ąhigkeiten dadurch beschr├Ąnkt sind, dass der Gro├činquisitor ihnen nicht das Wissen um die K├╝nste der Sith zur Verf├╝gung stellt, sind die Hexer dennoch ernstzunehmende Gegner, die dennoch durch ├╝bergelaufene Propheten der Dunklen Seite, Magier von Thund und Zauberer von Rhand ├╝ber eine breite Palette an M├Âglichkeiten verf├╝gen, ihre F├Ąhigkeiten f├╝r den Tiefkern von Nutzen zu machen.
Aber wo die Hexer in den K├╝nsten der Macht brillieren, versagen sie in der direkten Konfrontation und sind nur all zu leichte Beute im Kampf Lichtschwert gegen Lichtschwert. Daher sind die Hexer relativ fragile Verb├╝ndete, die im Zweifelsfalle die Flucht einer direkten Konfrontation vorziehen und sich ihre Rache an ihren Dem├╝tigern f├╝r das n├Ąchste Mal aufheben.



    "Attent├Ąter nennt man uns. Jene, die in den Schatten lauern und wandern. Ausgebildet in leiser Exekution. Dass das nicht immer der Fall ist, ist jedoch ebenso selbstverst├Ąndlich, wie das Atmen. Attentate k├Ânnen so vielseitig sein. Kunstst├╝cke von verschiedensten Bildmalern, Musikern, Extravaganten.. sei es ein vergiftetes Kleid, sei es eine aufblitzende Klinge in der Dunkelheit oder einfach eine Droge in einem Getr├Ąnk. Alles erfordert Expertise. Ebenso aber auch Ideenreichtum. Daf├╝r werden wir Kinder der Schatten unterrichtet."
    - Hochinquisitorin Talya Martelen ├╝ber ihre Profession als Attent├Ąterin
Die Aufgaben eines Assassinen sind klar definiert: Oft gibt es Personen, die nicht durch die s├╝├čen Worte der Agitatoren zu beeinflussen sind oder die aus welchen Gr├╝nden auch immer am Besten f├╝r immer schweigen sollten. Die Attent├Ąter der Inquisition sind darauf versiert, unauff├Ąllig in das Heim ihres Ziels einzudringen, es leise still und heimlich zu t├Âten und dann wieder zu verschwinden. Dabei hinterlassen sie selten Spuren - au├čer diese sind gewollt.
Logischerweise bedarf es auch einem gewissen Ma├č an Schauspielerischen Talents, jedoch m├╝ssen diese Inquisitoren nur kurz- und nicht langfristig ├╝berzeugen k├Ânnen. Nat├╝rlich ist nicht allein das Morden das Handwerk eines Assassinen. Daneben ist es auch ihre Aufgabe, Dinge zu beschaffen, Objekte zu pr├Ąparieren oder diese sogar zu zerst├Âren. Nicht umsonst hei├čt man sie manchmal "Nebel der Inquisition".
Die F├Ąhigkeiten eines Attent├Ąters sind klar umrissen: Heimlichkeit, Verschleierung sind seine Freunde und so ist es auch um ihre F├Ąhigkeiten - k├Ârperlich wie machttechnisch - bestellt, die sie bei diesen Anforderungen unterst├╝tzen, w├Ąhrend die Waffenkammern von Byss sie mit Giften und hilfreichen Waffen und Ausr├╝stungsgegenst├Ąnden f├╝r Attentate ausstatten. Ihre Kampff├Ąhigkeiten bleiben dabei nur all zu oft auf der Strecke, denn es ist eher selten der Plan, dass ein Assassine k├Ąmpft. Denn wenn er dies tun muss... hat er nur all zu oft bereits versagt.



    "Sie sind W├Âlfe... sie wittern, nehmen die F├Ąhrte ihrer Beute auf und dann jagen sie sie. Ununterbrochen, ohne Pause, ohne Gnade jagen unsere Talentsucher ihre Ziele durch die Galaxis. Sie treiben sie in die Enge, schlagen sie in Eisen und bringen sie nach Byss.
    Sie sind die Beschaffer des Blutes, das uns am Leben erh├Ąlt. Sie erm├Âglichen es uns weiter zu machen. Und ich bin stolz darauf, eine W├Âlfin zu sein. Denn am Ende sind eines meine Kinder... meine starken Kinder, die die Inquisition gro├č machen werden."

    - Hochinquisitorin Nirea Tao-Ni ├╝ber die Talentsucher.
Es ist die Aufgabe der Talentsucher, jene Individuen zu finden, die das Potenzial und die Kraft haben, Inquisitoren zu werden. Sie sp├╝ren diese machtsensitiven Personen auf und ├╝berzeugen sie davon, freiwillig mit ihnen nach Byss zu kommen - die Alternative ist es nat├╝rlich, diese Wesen gegen ihren Willen in den Tiefkern zu verschleppen.
Aus diesem Grund nehmen die Talentsucher bevorzugt Inquisitoren mit ├ťberredungstalenten, Charisma und ├ťberzeugung in ihre Reihen auf, achten jedoch auch dabei darauf, dass die zuk├╝nftigen Talentsucher in der Lage sind, sich im Kampf selbst zu verteidigen - eine N├Âtigkeit, um unwillige Kandidaten im Falle des Falles ├╝berw├Ąltigen zu k├Ânnen.
Die F├Ąhigkeiten eines Talentsuchers liegen daher bevorzugt in der Kunst, selbst widrigste Situationen zu ├╝berleben, sowie ein feines Gesp├╝r in der Macht, dass es ihnen erm├Âglichen soll, auch jene aufzusp├╝ren, die gerade gelernt haben, sich in der Macht zu verbergen.
Nat├╝rlich w├╝rden ihre F├Ąhigkeiten niemals dazu ausreichen, jemanden zu finden, der durch die Macht des Stygium-Kristalls gesch├╝tzt oder ein Meister darin ist, sich zu verschleiern. Doch sind ihre Ziele meistens Frischlinge und ├╝berlebende Sch├╝ler von Machtkulten nach der Order 66.
Daneben kann es durchaus n├╝tzlich sein, in der Lage zu sein, kleine Truppenkontingente zu f├╝hren, denn oftmals werden Talentsuchern von den in schwarz und rot ger├╝steten Inquisitionsgardisten begleitet, die ihnen beim Einfangen ihrer Ziele helfen sollen.
Ansonsten sind Talentsucher durchaus auch ernstzunehmende Schwertk├Ąmpfer und Machtnutzer, auch wenn ihre F├Ąhigkeiten noch immer nicht an die von echten Spezialisten wie Duellanten oder Hexer heran reichen.



    "Wir sind das Fl├╝stern im Hinterkopf der M├Ąchtigen dieser Galaxis. Wir sind das Gift in den Venen von Gesetz und Ordnung. Selten siehst du uns f├╝hren. Wir folgen. Doch jene, die f├╝hren, h├Âren auf uns. Sie liegen uns zu F├╝├čen und unsere Worte sind es, die sie umsetzen.
    Wir verderben, wir korrumpieren, wir kontrollieren. Denn darin liegt unsere Macht und wir sind die unsichtbare Faust der Inquisition, die sich um das Herz dieser Galaxis schlie├čen wird. Denn die Galaxis ist dunkel und voller Schrecken."

    - Die Rote Frau, Agitatorin des Tiefkerns
Der Agitator ist ein Inquisitor, der fast st├Ąndig irgendwo in der Galaxis unterwegs ist und f├╝r vielf├Ąltige politische Aufgaben eingesetzt wird. Vielleicht ist er irgendwo auf einer Welt, um dort lokale Konflikte zu sch├╝ren, die Auswirkungen auf die gr├Â├čeren Fraktionen haben kann; ein Arbeiteraufstand auf einer Minenwelt kann daf├╝r sorgen, dass die Waffenproduktion des Imperiums oder der Neuen Republik pl├Âtzlich problematisch oder doch zumindest teurer wird. Manche Agitatoren sind auch l├Ąngerfristig im Einsatz und haben sich in eine Identit├Ąt auf wichtigen Planeten oder innerhalb des Imperiums oder der Republik aufgebaut, um sie unterwandern und Entscheidungen zugunsten des Gro├činquisitors beeinflussen zu k├Ânnen. Auch dies kann auf vielerlei Weise geschehen. Nat├╝rlich ist es n├╝tzlich, wenn Inquisitoren eine wichtige Position innehaben, aber oft reicht es auch schon, in der N├Ąhe einer wichtigen Person zu sein, zum Beispiel als Mitglied des Personals, als Liebhaber oder als Ratgeber. Ein Koch etwa kann problemlos daf├╝r sorgen, dass ein Senator am Tag einer wichtigen Rede oder Abstimmung krank wird.
Das Talent des Agitators liegt nat├╝rlich nicht im Kampf, sondern in seiner F├Ąhigkeit zum Schauspiel, seiner ├ťberzeugungskraft, seines politischen K├Ânnens und seiner Gewitztheit. Folglich sind auch seine F├Ąhigkeiten in der Macht weniger auf den Kampf, als auf Gedankenbeeinflussung, Illusionen und Unterstreichung seiner Pr├Ąsenz und Worte ausgelegt.



    ÔÇ×Wir bilden den Grundstein, die neue Generation der Inquisition aus. Wahre Meister einer Richtung sind wir zwar nicht, doch sind uns alle Aspekte bekannt. H├Ąufig redet man unsere Aufgabe schlecht, doch ohne uns g├Ąbe es nur ungeschliffene Diamanten. Wir schleifen die Sch├╝ler zu t├Âdlichen Waffen unseres Gro├činquisitors und sind stolz auf unsere Aufgabe.ÔÇť
    - Inquisitor Dexian zum neuen Ausbilder Cal Renarus
Die Ausbilder sind Inquisitoren mit einem rudiment├Ąren Wissen in alle Bereichen und bilden nur eine kleine ausgew├Ąhlte Gruppe innerhalb der Inquisition. Sie werden von den Hoch-Inquisitoren ausgew├Ąhlt und erhalten als ausgew├Ąhlter Kreis, das Wissen sich ihr eigenes Lichtschwert zu bauen, welches einer ihrer vielen Pr├╝fungen ist. Ihre bevorzugte Kampfform ist der Niman-Stil, den nur wenige Ausbilder bis zum JarÔÇÖkai-Stil erweitern, sondern sich lieber auf andere F├Ąhigkeitsfelder konzentrieren, um ein breites Spektrum an Wissen zu haben. Sie sind die Allrounder unter den Inquisitoren und ihre Hoch-Inquisitoren sind die direkten Vorgesetzten der Rottenmeister, denn sie k├╝mmern sich um die besten der Akolythen und begleiten diese als Beobachter und Gruppenf├╝hrer auf Trainingsmissionen.
Die Philosophie der Inquisition wird durch sie hochgehalten, da besonders die Ausbilder zu den Fanatikern unter den Inquisitoren z├Ąhlen. Regelbr├╝che und Ungehorsamkeit werden hart bestraft und selbst Folter geh├Ârt zu den Bereichen, in denen sich Ausbilder bestens auskennen. Ihnen ist kein Weg zu grausam, um die Sch├╝ler zur Hochform anzuspornen.




Was m├Âglicherweise despektierlich klingt, hat jedoch ganz andere Hintergr├╝nde. Nicht jedes Mitglied der Inquisition hat den Prozess des Brechens und die darauffolgende Ausbildung durchlaufen. Im Laufe der Geschichte seit ihrer Gr├╝ndung haben sich immer wieder Adepten von anderen Machtsekten den Inquisitoren angeschlossen, nachdem sie ihre Treue und Nutzen gegen├╝ber Imperator Palpatine und sp├Ąter gegen├╝ber dem Gro├činquisitor bewiesen haben. Diese "Anderen" bringen nicht die Beschr├Ąnkungen mit, denen die Inquisition unterliegt, jedoch ganz eigene - auf ihrer Herkunft begr├╝ndete - Eigenheiten, F├Ąhigkeiten und Probleme.
So ist es nicht verwunderlich, dass sich ehemalige Propheten der Dunklen Seite eher den Hexern anschlie├čen, Schwertgeborene und Schwarzgardisten bei den Klingen zu finden sind und ehemalige Mitglieder des Mekrosa-Ordens die Reihen der Assassinen verst├Ąrken. Und auch ehemaligen H├Ąnde des Imperators haben in den Reihen der Inquisition eine neue Aufgabe gefunden.
Keinesfalls sind die "Anderen" die Regel - noch immer stellt ein Gro├čteil der "Klassischen" Inquisitoren das Personal f├╝r die Reihen des Gro├činquisitors, aber sie sind dennoch zahlreich genug, um erw├Ąhnt zu werden.
Was auch immer ihre Gr├╝nde sind: Sie sind ebenso loyal wie ein geformter Inquisitor, aber auf ihre Art in ihrem Spezialgebiet f├Ąhiger, w├Ąhrend sie in anderen Gebieten beschr├Ąnkter sind, wo ein Inquisitor brillieren mag.




Die Inquisition besitzt keinen speziellen Blickwinkel auf die Macht, im Grunde sehen die Inquisitoren die Dinge ├Ąhnlich wie die Sith, wenn ihnen auch nach wie vor die tieferen Einblicke in die Lehren der Sith fehlen. Demnach ist auch die Ausbildung und geistige Ausrichtung der Inquisitoren eher praktisch veranlagt: Geisteshaltungen, Vorgehensweisen und F├Ąhigkeiten werden adaptiert, wenn sie dem Ansinnen und dem Ziel der Inquisition nutzen und so lange beibehalten, wie sie einen Nutzen erf├╝llen.
W├Ąhrend Palpatines Herrschaft war Treue zum Imperium und zum Dunklen Lord der Sith das oberste Gebot, aber nach der Zerst├Ârung des Zweiten Todessterns haben einige Inquisitoren wie etwa Jerec begonnen, selbstst├Ąndig zu werden oder sich mit hochrangigen Milit├Ąrs einzulassen, bis der Ruf des Gro├činquisitors sie wieder in den Tiefkern lockte und sie dort gezwungen wurden, dem Gro├činquisitor als Nachfolger Palpatines die Treue zu schw├Âren. Dieser Schwur ist ein Band, das durch die Macht gekn├╝pft wurde und so wird der Loyalitsbruch eines Inquisitors als eine der h├Âchsten S├╝nden angesehen und jene, die diese begehen, gnadenlos verfolgt, zur Strecke gebracht und als Mahnmal f├╝r andere auf grausame Weise exekutiert.
Interessanterweise tr├Ągt die geistige Indoktrination der Inquisitoren w├Ąhrend des sogenannten "Brechens" dazu bei, dass sie ihre Loyalit├Ąt im Tiefkern und der Inquisition sehen. Das "Brechen" verdr├Ąngt viele der Moralvorstellungen und Eigenschaften, die den Adepten vor seiner Werdung zum Inquisitor ausgemacht haben und so ist es nicht verwunderlich, dass viele Inquisitoren getrieben davon sind, "sich selbst zu finden" und zu erfahren, wer sie eigentlich wirklich sind, w├Ąhrend sie die Antworten im Dienst des Gro├činquisitors vermuten.
Zum gegenw├Ąrtigen Zeitpunkt wei├č niemand so genau, wo die Loyalit├Ąt der Inquisition liegt. Bisher hat sie sich kaum in galaktische Ereignisse eingemischt und lediglich den Tiefkern abgeriegelt. Die Inquisitoren waren fr├╝her lediglich dazu da, den Willen des Imperators zu erf├╝llen, weswegen sie nur ├╝ber eine rudiment├Ąre und vollkommen philosophielose Ausbildung verf├╝gten, doch hat der Gro├činquisitor angefangen, vielversprechende Untergebene zu f├Ârdern, um sich vielleicht eines Tages einen neuen Sch├╝ler zu w├Ąhlen. Die Inquisitoren m├Âgen heute einen gr├Â├čeren Handlungsspielraum besitzen, sind jedoch nahezu immer an ihren jeweiligen Aufgabenbereich gebunden. Trotz der scheinbaren Handlungsfreiheit sind eigenm├Ąchtige Entscheidungen eines Inquisitors eher selten.
Selbst heute, sechs Jahren nach dem Tod des Imperators, folgen die Inquisitoren bedingungslos den ├ťberzeugungen und Absichten des Gro├činquisitors, der sie als seine Werkzeuge und gehorsamen Diener betrachtet, jedoch alles tut, die Inquisitoren unter dem Rang eines Lord-Inquisitors und dem des Exekutors von den Lehren und Praktiken der Sith fernzuhalten. Die Inquisitoren sollen funktionieren, nicht sich wie M├Âchtegern-Sith auff├╝hren und Lehren verschlingen, die sie nicht verstehen oder f├╝r die sie nicht bereit sind.




Da die Inquisition einst an der Seite des Imperialen Geheimdienstes k├Ąmpfte, ist es nicht verwunderlich, dass sich ihre Agenten nicht nur auf die Klinge eines Lichtschwertes verlassen, sondern auch im Umgang mit anderen - teilweise arkanen und alten - Waffen geschult worden sind, um ihre Mission zu erf├╝llen.



Das Lichtschwert ist die allgegenw├Ąrtige Waffe bei den Dienern der Inquisition. All jene, die sich nicht aus anderweitigen Machtorden rekrutiert haben, erhalten nach Absolvierung ihrer Ausbildung ein Lichtschwert ├╝berreicht, das nicht selten aus den Best├Ąnden des Jedi-Ordens stammt, der w├Ąhrend der Order 66 nahezu vollst├Ąndig ausgel├Âscht worden ist. Daher ist ein breites Farbspektrum in den Klingen der Inquisitoren wenig verwunderlich, allerdings erhalten viele Inquisitoren als Belohnung im Verlauf ihrer Karriere einen roten synthetischen Kristall, der von den wenigen, die sich damit auskennen, in den Lichtschwertern verbaut werden und die typische rote Lichtschwertklinge der Diener der Dunklen Seite erzeugen.
Es gibt nahezu niemanden in den Reihen der Inquisition, der in der Lage ist, Lichtschwerter zu bauen oder zu modifizieren und die wenigen, die es k├Ânnen, h├╝ten ihre Geheimnisse mit Eifersucht, um sich f├╝r den Tiefkern unentbehrlich zu machen.



Es mag verwunderlich sein, dass Diener der Macht mit profanen Schusswaffen arbeiten, allerdings ist ein Blaster ein wunderbarer Teil f├╝r eine Tarnung und in manchen Situationen n├╝tzlicher als ein Lichtschwert. Dieser Vorteil wurde von den Inquisitoren in den fr├╝hen Tagen der Organisation erkannt und im Angesicht der Zusammenarbeit mit dem Imperialen Geheimdienst erschien eine Schulung in verschiedenen Blasterwaffengattungen sinnvoll, wenn Agenten nicht erfahren sollten, dass sie mit einem Inquisitor zusammen arbeiten.
Daher ist es nicht verwunderlich, dass heute immer noch einige Inquisitoren in der Lage sind, mit Blastern umzugehen.



Oftmals ist das lautlose Ausschalten von Gegnern aus der Ferne Teil der Mission eines Inquisitors. Daher sind insbesondere Assassinen mit einer Bandbreite von Wurfwaffen ausger├╝stet, um dies zu bewerkstelligen. Eine davon ist der Parang, eine doppel-schneidige Wurfwaffe der Sith aus alten Tagen, die zun├Ąchst nur von den H├Ąnden des Imperators benutzt wurden und so ihren Weg in die Dienste der Inquisition fanden.



Der Lanvarok ist eine weitere Waffe, die von Sith entwickelt und von den Agenten des Imperators verwendet wurden. Geformt wie eine Armschiene, vermag es diese Waffe nach Bet├Ątigung eines Aktivators oder Hebels, scharfkantige Klingendisks zu verschie├čen, die je nach Art und Form der Disk gro├čen Schaden bei Gegnern anrichten k├Ânnen und dem Inquisitor eine lautlose Art der Reichweite verleihen.



Das dolchartige Shikkar ist die perfekte Waffe eines Attent├Ąters. Es kann durchaus die L├Ąnge eines Unterarms haben, aber leicht unter dem Gewand versteckt werden. Ein Ruck am Griff bricht die Glasklinge nach dem Zustechen ab und die l├Ąsst die zugef├╝gte Wunde eitern.



Gifte sind die Waffen der Frauen und der Eunuchen... und der Inquisitoren. Basierend auf alten Rezepten, deren Ursprung niemand mehr kennt und die oftmals von ├ťberl├Ąufern des Mekrosa-Ordens in die Reihen der Inquisition gebracht wurden.
Die von der Inquisition eingesetzten Gifte werden entweder direkt auf ihren Waffen aufgetragen oder geschickt in Getr├Ąnke oder Speisen getr├Ąufelt, um das erw├Ąhlte Ziel durch Schmerzen, L├Ąhmung, Blutrausch oder Tod auszuschalten.
Es gibt allerdings auch Ger├╝chte ├╝ber eine Inquisitorin, die ein Faible daf├╝r entwickelt hat, ihre Ziele durch das Verschenken von vergifteten Kleidern auszuschalten. Dies zeigt, dass dem kreativen Einsatz von Giften keinerlei Grenzen gesetzt sind.



Das Vibroschwert ist eine leicht zu modifizierende, g├╝nstige und stets verf├╝gbare Alternative zum Lichtschwert. Vorallem dieser Tage, wo das offene Zeigen von Lichtschwertern einem Todesurteil gleich kommt oder die Enth├╝llung der eigenen Person der Mission nicht zutr├Ąglich ist, kann es vorkommen, dass Inquisitoren auf ihr Lichtschwert verzichten und lieber wie S├Âldner ein Vibroschwert tragen, was ihnen dabei hilft, etwaige Tarnungen als Gl├╝cksritter, S├Âldner, Duellanten oder anderweitiger Abschaum aufrecht zu erhalten.
Die Variante mit zwei Klingen wird oftmals Kriegsschwert genannt.



Inquisitoren tragen so gut wie nie eine schwere R├╝stung. Zum einen w├╝rden sie sich unter ihresgleichen damit ├Ąu├čerst l├Ącherlich machen, wirken sie damit wie die Parodie von Sith vergangener Tage, die klappernd wie ein Eisenladen in die Schlacht zogen. Zum anderen agieren die Inquisitoren selten offen und nicht unbedingt als muskelbepackte und schwer gepanzerte Kriegsherren alter Tage.
Daher erfreut sich das Panzergewebe in den Reihen der Inquisition gro├čer Beliebtheit. Dieses Material durchzieht ein leichtes Metallnetz, es hat aber die Flexibilit├Ąt von Stoff. Panzergewebe sch├╝tzt durchaus vor Feuer und S├Ąure... zumindest bis zu einem gewissen Punkt. Auch die Energie von Blasterladungen kann es zerstreuen, nicht aber den kinetischen Druck aufhalten. Die Spitze eines Lichtschwerts kann sich hindurchbrennen, doch Panzergewebe kann leichte Schl├Ąge mit der Seite der Klinge abhalten.
Dies sind die manigfaltigen Gr├╝nde, weswegen Inquisitoren oftmals zu Kleidungsst├╝cken aus diesem Material zur├╝ckgreifen. Panzerelemente und -Teile k├Ânnen zwar durchaus verbreitet sein und beispielsweise die zeremonielle R├╝stung des Exekutors setzt auf eine Mischung aus PlaSteel-Platten und Panzergewebe, allerdings sind Ausr├╝stungen aus Panzergewebe dem Ansinnen und Vorgehen der Inquisition am zutr├Ąglichsten.



Es kann vorkommen, dass ein Inquisitor nach Jahren des Exils nach Byss zur├╝ckkehrt und im Gep├Ąck eine R├╝stung fremder Machart mit sich f├╝hrt.
Diese R├╝stungen sind keinesfalls verboten, spiegeln sie doch durchaus den Stil des Tr├Ągers wider. So sind Panzeranz├╝ge von Bonadan, Elektrumwesten oder die leichten R├╝stungen der Echani durchaus schon an Inquisitoren gesichtet worden. Allerdings sind leichte und mittlere R├╝stungen die am meisten verbreitetsten und man sollte nicht den Fehler machen, diese R├╝stungen zur "Regelausr├╝stung" eines Inquisitors zu z├Ąhlen, steht hinter jeder R├╝stung, die einen Adepten des Tiefkerns sch├╝tzt eine Geschichte, die mit ihrem Tr├Ąger verbunden ist.


*Alle Inhalte sind aus dem Legends-Kanon entnommen.
Texte verfasst von den Community-Mitgliedern Der Gro├činquisitor, Jonathan Ryder, Balthier Elocr├Ę, Jarik und Samira Krolan.

Information und Kommunikation

 
Registriert: Do 4. Sep 2014, 17:21
Beitr├Ąge: 513


Zur├╝ck zu Adepten der Macht

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast

´╗┐´╗┐´╗┐´╗┐´╗┐´╗┐