Die Inquisition

Informationen über die Machtgruppierungen der Hellen und der Dunklen Seite.

Die Inquisition

Beitragvon Protokolldroide » So 5. Okt 2014, 12:35





Schon während der Klonkriege zwischen 22 und 19 vor der Schlacht von Yavin (VSY) bediente sich Darth Sidious diverser dunkler Jedi, und diese Praxis führte er auch fort, nachdem er sich 19 VSY zum Imperator ausgerufen hatte. Die Inquisitoren, gegründet von Darth Vader, waren unter den verschiedenen Gruppen Machtsensitiver, die dem Imperium dienten, die ranghöchsten, und schuldeten nur dem Imperator selbst Rechenschaft, obwohl sie formal gesehen dem Imperialen Geheimdienst angehörten. Ihre Hauptaufgabe bestand darin, Überlebende der Order 66 ausfindig zu machen und zu töten, sowie in der Galaxis nach anderen machtsensitiven Wesen zu fahnden und diese ebenfalls zu vernichten oder für eine der Gruppen dunkler Jedi zu rekrutieren. Je nach dem konnten sie aber auch für andere Aufgaben eingesetzt werden und, unter anderem, als militärische Kommandanten fungieren.
Während Darth Sidious‘ Herrschaft zwischen 19 VSY und 4 NSY (Nach der Schlacht von Yavin) wussten nur wenige überhaupt von der Existenz der diversen Gruppierungen Machtsensitiver, auch, da sie meistens lediglich als hochrangige Sonderbeauftragte auftraten.
Nach der Zerstörung des Zweiten Todessterns im vierten Jahr nach Yavin zerfiel die Inquisition teilweise. Einige Inquisitoren beteiligten sich an den Ränkespielen, die das Imperium nach Palpatines Tod zersetzen, andere schlossen sich Ardus Kaines Pentastar-Koalition an und wieder andere hielten sich einfach bedeckt. Seit kurzem scheint die Inquisiton allerdings wieder zusammenzufinden.
In der Tat spürte jeder der Inquisitoren einen individuell, an ihn gerichteten Ruf in der Macht. Dieser Ruf war bereits einige Zeit nach der Schlacht um Endor im vierten Jahr nach Yavin zu vernehmen, zu Beginn im fünften Jahr nach Yavin noch schwach, dann immer stärker. Manche Inquisitoren folgten diesem Ruf sofort, andere versuchten ihn zu ignorieren, meist erfolglos. Etwas – jemand – rief sie in den Tiefkern. Die Welten des Tiefkerns und die Hyperraumrouten waren ohnehin ein gut gehütetes und bewachtes Geheimnis, von denen nur wenige wussten, und um das sechste Jahr nach Yavin wurden die Zugänge regelrecht abgeriegelt, lediglich den Inquisitoren, die dem Ruf folgten, war es möglich, Byss zu erreichen. Dort hatte ein mysteriöser neuer Großinquisitor die Macht übernommen, von ihm war der Ruf ausgegangen. Nur einigen der Hochinquisitoren hatte er später seine wahre Identität enthüllt, und auch über seine genauen Pläne wurden und werden die meisten Inquisitoren im Dunkeln gelassen.
Dennoch kann jeder Inquisitor die Macht des neuen Tiefkernherrschers spüren, und jeder von ihnen hat das merkwürdige Gefühl, dass sein Anspruch rechtmäßig ist.
Außerhalb des Tiefkerns ist das Erstarken der Inquisition momentan noch nicht allzu bekannt. Schon zu Palpatines Lebzeiten wussten nur wenige, dass sie überhaupt existiert. In den höheren Abteilungen von Militär und Geheimdienst des Zweiten Imperiums ist man aber über die Entwicklungen im Tiefkern beunruhigt, gerade weil man kaum etwas weiß…




Die Inquisition des Imperiums ist hierarchisch gegliedert.
An unterster Stelle stehen die Adepten, jene angehende Inquisitoren, die sich in der Ausbildung zum vollwertigen Agenten der Inquisition befinden.
Dieser Rang umfasst prinzipiell jene Schüler, die in Gruppen zusammen lernen. Abgesondert davon, stehen Adepten, die einen eigenen Meister haben und sich dadurch mit dem Titel des Schülers von den anderen Adepten abheben.
Über den Schülern und Adepten stehen die Aufseher. Dies sind Schüler von vollwertigen Inquisitoren, die sich nahezu am Ende ihrer Ausbildung befinden und sich durch Wissen und Begabung auszeichnen. Ihnen obliegt die Gruppenausbildung und das Tutorium der Adeptengruppen.
Hat ein Adept oder Schüler seine Prüfungen bestanden und alle an ihn gerichteten Aufgaben überlebt, steigt er in den Rang eines vollwertigen Agenten der Inquisition – gemeinhin als Inquisitor bezeichnet – auf. Diese Agenten erhalten je nach ihrer Profession (Gesuch) eine genaue Bezeichnung, die auch ihren Aufgabenbereich kennzeichnet. Die normalen Inquisitoren machen den Hauptteil der Gruppierung aus. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt führen sie entweder verdeckte Missionen aus, etwa Attentate und Spionage oder agieren als Sucher. Ab diesem Rang ist es einem Inquisitor gestattet, einen persönlichen Schüler durch Rücksprache mit dem Hochinquisitor, welchem die Aufsicht über die Ausbildung der Adepten obliegt, zu nehmen.
Über den Inquisitoren stehen die Hochinquisitoren. Diese Individuen sind mit die mächtigsten und erfahrensten Mitglieder der Inquisition und stehen den verschiedenen Bereichen vor. Gesondert müssen hierbei die vier Statthalter der wichtigsten Welten des Tiefkerns und der Schüler des Großinquisitors genannt werden, der unter anderem den Titel des Exekutors innehält.
An der Spitze dieser Hierarchie steht selbstredend der Großinquisitor, welcher als unbestrittener Anführer der Inquisition und Herrscher des Tiefkerns fungiert.
Die vermummten Wachen des Großinquisitors, gekleidet in violett-goldene Roben, sind eine Art Sonderabteilung der Inquisition. Die Wächter sind dem Großinquisitor absolut loyal und bestehen sowohl aus machtbegabten als auch aus nicht-machtbegabten Elitekämpfern.



Die Inquisition besitzt keinen speziellen Blickwinkel auf die Macht, im Grunde sehen die Inquisitoren die Dinge ähnlich wie die Sith, wenn ihnen auch nach wie vor die tieferen Einblicke in die Lehren der Sith fehlen. Während Palpatines Herrschaft war Treue zum Imperium und zum Dunklen Lord der Sith das oberste Gebot, aber nach der Zerstörung des Zweiten Todessterns haben einige Inquisitoren wie etwa Jerec begonnen, selbstständig zu werden oder sich mit hochrangigen Militärs einzulassen. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt weiß niemand so genau, wo die Loyalität der Inquisition liegt. Bisher hat sie sich kaum in galaktische Ereignisse eingemischt und lediglich den Tiefkern abgeriegelt. Die Inquisitoren waren früher lediglich dazu da, den Willen des Imperators zu erfüllen, weswegen sie nur über eine rudimentäre und vollkommen philosophielose Ausbildung verfügten, doch hat der Großinquisitor angefangen, vielversprechende Untergebene zu fördern, um sich vielleicht eines Tages einen neuen Schüler zu wählen. Die Inquisitoren mögen heute einen größeren Handlungsspielraum besitzen, sind jedoch nahezu immer an ihren jeweiligen Aufgabenbereich gebunden. Trotz der scheinbaren Handlungsfreiheit sind eigenmächtige Entscheidungen eines Inquisitors eher selten.
Selbst heute, sechs Jahren nach dem Tod des Imperators, folgen die Inquisitoren bedingungslos den Überzeugungen und Absichten des Großinquisitors.



Die Ausbildung der Inquisition beginnt – egal auf welchem Wege man sich diesem Bund anschließt – mit einem intensiven Indoktrinationsprogramm, das sich aus Folter, Gehirnwäsche, radikaler Umerziehung und durch gezielte psychologische Manipulation von Adepten durch gesteuerte Auswahl von Informationen, um ideologische Absichten durchzusetzen oder Kritik auszuschalten. Ganz gleich, welchen Hintergrund die Person hat, ob Schläger von der Straße, der aus seinem Leben etwas machen will, unbehelligter Bürger, der sich so ein Leben nicht in den schlimmsten Träumen hätte vorstellen können oder jene Machtbegabten, die vom Imperium in die Enge getrieben wurden; es kann jeden treffen, von einem Agenten der Inquisition entdeckt und mitgenommen zu werden.
Hierbei soll gezielt das eventuelle „Ich kann das nicht!“-Denken der Adepten abgeschaltet und der Wunsch hervorgerufen werden, die Ausbildung um jeden Preis zu bestehen und in den Reihen der Inquisition aufzusteigen. Sehr oft geschieht dies auf Kosten der Erinnerung an die Zeit vor der Ausbildung. Letztendlich wird ein Adept darauf gedrillt, immer weiter zu machen, da es außer Sieg oder Tod keine Alternative gibt.
So manifestiert sich in den einzelnen Personen der Wunsch, stärker als alle anderen zu werden, um der perfekte Agent in den Reihen des Großinquisitors zu werden. Dieser Teil der Ausbildung zielt generell auf die Einschwörung auf den Großinquisitor ab.
Der weitere Fokus ist von dem Erlernen der praktischen Fähigkeiten geprägt. Hierbei kann man die Gruppenmentalität und -Dynamik der Schüler damit beschreiben, dass sich eine handfeste Hackordnung etabliert. Die stärksten Schüler, die sich vom Rest der Gruppe abheben, werden einem Inquisitor zugewiesen. Dieser fungiert im weiteren Verlauf der Ausbildung als ein persönlicher Lehrer. Somit obliegt es ihm die weiteren Lehrinhalte des Schülers festzulegen. Die Wahl eines solchen Mentors wird auf Basis der Ambitionen des Schülers getroffen, welche natürlich den Fähigkeiten des Meisters entsprechen. Schüler, die den hohen Ansprüchen der Lehrmeister und Ausbilder nicht genügen, verschwinden meist früher oder später.
Unter den Schülern entsteht zumeist eine gewisse Missgunst auf die Erfolge der anderen. Diese entlädt sich häufig in den Schwertkampfstunden, in denen es den Schülern möglich ist, sich gegenseitig heraus zu fordern und die eigenen Fähigkeiten den Lehrern zu präsentieren. Diese Schwertkampfstunden finden generell mit Stahlklingen statt, die mit einem nervenlähmenden Gift versehen sind, die getroffene Körperstellen paralysieren sollen. Sieg oder Niederlage können zudem den Platz innerhalb der Gruppe bestimmen. Es ist den Schülern verboten, sich gegenseitig zu töten, dies kann aber nicht immer gewährleistet werden. Der Mörder wird nicht getötet, jedoch für den Verlust einer wertvollen Ressource bestraft.
Einer jeden Ausbildung zum Agenten der Inquisition liegt das Vermitteln des Lichtschwertkampfes, das Anwenden von Machttechniken, Verhörtechniken, Infiltration, Observierung und das Extrahieren von Objekten und Personen zugrunde. Jeder Adept beherrscht am Ende seiner Ausbildung mindestens den grundlegenden Lichtschwertstil Shii Cho, ein weiterer meist nur bei der Fokussierung auf den Schwertkampf. Machtfähigkeiten bewegen sich im Rahmen des vom Großinquisitor freigegebenen Wissenspools der Hochinquisitoren und sind frei von etwaigen philosophischen Lehren der Dunklen Seite. Neben dieser Ausbildung muss sich ein jeder Adept oder Schüler regelmäßig einer Reihe von Tests und Prüfungen unterziehen, um sein Können unter Beweis zu stellen, da ein jeder Inquisitor stets seinen Wert beweisen muss.
Ein großer Schritt der Ausbildung eines jeden Inquisitors zum Agenten ist der Erhalt eines eigenen Lichtschwertes. Imperator Palpatine hat nach und im Zuge der Order 66 unzählige dieser Jedi-Waffen akquiriert. So ist es sehr häufig der Fall, dass Adept der sich in den Augen seiner Aufseher und Lehrer bewiesen hat, eines dieser Lichtschwerter erhält.
Wenige persönliche Lehrer gehen jedoch weiter und lassen ihre Schüler ihre eigene Waffe herstellen. Die dafür verwendeten Kristalle sind nahezu immer synthetischer Natur.
Gegen Ende der Ausbildung ist es zudem möglich eine Art Spezialisierung anzustreben, die meist den Ambitionen des Schülers zugrunde liegen und den Dienst des Agenten am Tiefkern spezifizieren.

*Alle Inhalte sind aus dem Legends-Kanon entnommen.
Texte verfasst von den Community-Mitgliedern Der Großinquisitor, Jarik und Samira Krolan.

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