Die HĂŒter der Galaxie [10,5 NSY]

Informationen ĂŒber die Machtgruppierungen der Hellen und der Dunklen Seite.

Die HĂŒter der Galaxie [10,5 NSY]

Beitragvon Protokolldroide » So 15. Mai 2016, 21:23

Der neue Status-Quo



Entstehungsgeschichte
Struktur und Organisation
➀ Eine Bruderschaft
➀ Hierarchie
Ausbildung
Philosophie
Standort




Seit der Order 66, die den Jedi-Orden vernichtete und den Weg fĂŒr das Galaktische Imperium ebnete, befand sich die Galaxis in dunklen Zeiten, die erst mit dem Tod des Imperators ĂŒber Endor als beendet erklĂ€rt werden konnten. Allerdings waren die Zeiten fĂŒr die Verlorenen weiterhin sehr schwer. Anfeindungen, Verfolgung und das ewige Verstecken vor den HĂ€schern der Dunklen Seite hat die Überlebenden zu eigenbrötlerischen Figuren verkommen lassen, die mehr damit beschĂ€ftigt waren, das eigene Überleben zu sichern und ihren eigenen Weg in der Galaxis - und damit den Problemen der anderen Leute aus dem Weg zu gehen.

Doch ein Ruf, der durch die Macht ging, weckte viele von diesen verlorenen Seelen auf und das zehnte Jahr nach der Schlacht von Yavin war gekennzeichnet durch die vielen Begegnungen, versprengter Überlebenden und Erben der Hellen Seite. Viele ehemalige, neue und werdende Jedi wurden durch das Schicksal der Macht zusammen gefĂŒhrt. Diese Ereignisse gaben Hoffnung, Zuversicht und einen gewissen Impuls: Der Wunsch nach mehr. So kam es, dass dieser Wunsch, sich wieder zu verbĂŒnden, lauter und stĂ€rker wurde.

Diese Idee griff um sich, blĂŒhte in den Köpfen und Herzen der Überlebenden auf und letztendlich fanden sich einige wenige – zu nennen sind Tarlon Paesante, Leana Valor, Tallisibeth Enwandung-Esterhazy und Luke Skywalker – zusammen, um einen Anstoß fĂŒr diese Idee zu liefern. BestĂ€rkt wurden sie dabei vom Senator Brentaals, Santor Erin, der es sich zur Aufgabe gemacht hatte, die Jedi zu unterstĂŒtzen und wieder zu einem Teil der Galaxis und der Republik zu machen.
Allerdings blieb es nicht allein bei diesen fĂŒnf Initiatoren, sondern viel mehr wurden in den nĂ€chsten wenigen Wochen andere Jedi - darunter Grawarr, Kenneth Sarn, Corvan Tarso sowie der alte Jedi-Meister Tholme - dazu geholt, um ein breites Meinungsbild zu schaffen, wie es denn nun mit den Jedi weiter gehen sollte. Sogar ein Mitglied des republikanischen MilitĂ€rs, Corrus Valorn, entpuppte sich Dank der Kontaktaufnahme Erins als ein UnterstĂŒtzer.

Die Ideen nahmen Form an. So kristallisierte sich nach zwei Wochen der Kern einer Idee heraus, der sich auf die Hauptaspekte dieser neuen Gemeinschaft konzentrierte:

Dieser Zusammenschluss der Überlebenden sollte das Potenzial bieten, sich auszutauschen und auf Basis dessen die eigenen FĂ€higkeiten aufgrund der damit einhergehenden steigenden Hilfeleistung verbessern zu können.
Doch natĂŒrlich standen die Jedi als sie selbst nicht allein im Fokus dieser Kernaspekte. NatĂŒrlich ging es auch darum, mit den gesteigerten eigenen FĂ€higkeiten, der Galaxis zu helfen und diese „Helfenden HĂ€nde“ in einer Bruderschaft der Jedi erneut zu vereinen. Man wollte die Fehler der Vergangenheit nicht wiederholen und entschied sich daher bewusst gegen die Bezeichnung eines Ordens und die damit verbundenen Assoziationen oder strengen Strukturen. Viel mehr wollten die Initiatoren und die versammelten Jedi aktiver das Leid der Galaxie lindern. Dies war nicht möglich, wenn man sich all zu sehr am Orden der alten Tage orientierte.
In der folgenden Zeit machten sich die versammelten Jedi daran, andere ausfindig zu machen, um ein internes Netzwerk aufzubauen, was dabei helfen sollte, zusammen zu finden und die Gemeinschaft zu vergrĂ¶ĂŸern und zu stĂ€rken.
Andere – jene, die nicht von Anfang an dabei gewesen waren – sollten ĂŒber Umwege in der folgenden Zeit davon erfahren: Zufall, der Wille der Macht oder verborgene Nachrichten im Holonet, die nur ein Machtbegabter verstehen konnte; die Möglichkeiten waren mannigfaltig, aber letztendlich trug es dazu bei, dass nach und nach Jedi aller Art wieder zusammen fanden.






Die Ereignisse der Vergangenheit in der Alten Republik haben gezeigt, dass die Jedi aktiver in der Galaxis agieren mĂŒssen, um ihrem Grundsatz wieder gerecht werden zu können.
Aus diesem Grund haben sich diejenigen Jedi, welche die neue Gemeinschaft gegrĂŒndet haben, darauf verstĂ€ndigt, dass man die von den Jedi selbst erlegte und gestellte Aufgabe anders angehen solle.
Dies soll sich dergestalt zeigen, dass die Jedi im Prinzip allein oder zu zweit durch die Galaxis wandern und ihre Hilfe dort anbieten, wo diese gebraucht werden wĂŒrde. ErwĂ€hnenswert dazu wĂ€re, dass die Jedi sich strengster NeutralitĂ€t unterworfen haben und versuchen, sich aus den Konflikten der Galaxis heraus zu halten, sofern es sie nicht selbst betrifft.
Dies bedeutet auch, dass Konflikte, die innerhalb der Neuen Republik stattfinden und zu deren Auflösung die Jedi gerufen werden, von diesen aus neutraler Sicht gelöst werden und eine Entscheidung gefĂ€llt werden kann, die auch der Neuen Republik nicht gefallen dĂŒrfte – es geht schlichtweg darum, das Leiden der Galaxis zu lindern und stets das kleinere Übel zu wĂ€hlen und nicht darum, einer bestimmten Fraktion einen Vorteil mit der UnterstĂŒtzung des ÜbernatĂŒrlichen zu erringen.
Dies mag auf den ersten Blick den ein oder anderen Widerspruch zur alten Philosophie und dem Kodex der Jedi herauf beschwören, allerdings ist dieses Vorgehen bei weitem zutrĂ€glicher fĂŒr all jene Erben der Hellen Seite. Ein Jedi kann nun auf Basis dieser grĂ¶ĂŸeren Freiheiten dem Kodex besser folgen und kommt seinen eigenen Vorgehensweisen und den (meist wĂ€hrend der Zeit der Verfolgung) selbst gemachten Erfahrungen entgegen, als sich im straffen Korsett eines strikt durchorganisierten Ordens zu bewegen und sich damit arrangieren zu mĂŒssen.
Nichtsdestotrotz, auch wenn die Jedi dadurch sehr einzelgĂ€ngerisch wirken, haben alle doch einen großen Zusammenhalt und legen ebenso großen Wert auf die Verbundenheit ihrer Gemeinschaft – manche Mitglieder der Gemeinschaft stehen selbst ĂŒber große Entfernungen hinweg stets miteinander in Kontakt. Freundschaft und Zusammenhalt sind ihr höchstes Gut, nach denen sie sich jahrelang so sehr gesehnt haben.

Ein Jedi hĂ€tte zudem die Aufgabe, nach machtbegabten Wesen Ausschau zu halten, um diese dann selbst auszubilden oder in Kontakt mit anderen Mitgliedern der Gemeinschaft zu treten, welche in der Lage sind, die Aspiranten auszubilden, lieber bevor ihr Talent in die falschen HĂ€nde geraten wĂŒrde.
Nach wie vor sind die Jedi die HĂŒter der Galaxis. Sie treten dort auf, wo sie am meisten gebraucht werden.

Dies bringt sie auch in die Position, als VerbĂŒndete der Neuen Republik agieren zu können. Dies ist allerdings mit Vorsicht zu genießen, da die Jedi noch immer nicht gern in den Weiten der Galaxis gesehen sind und ob ihrer NeutralitĂ€t schnell in Interessenskonflikte geraten können. Doch immer mehr werden die Jedi als verborgene Ermittler, Vermittler und UnterstĂŒtzer von einzelnen Mitgliedern der Neuen Republik heran gezogen, auch wenn sie offiziell nicht Teil dieser Fraktion sind.
Die Zahl derjenigen Regierungsmitglieder, die die Jedi als nĂŒtzliche Hilfe ansehen, steigt und man nimmt ihre Dienste durchaus in Anspruch.
Da die Rolle der Jedi als Offiziere wÀhrend der Klonkriege immer noch kontrovers diskutiert wird, herrscht allgemein in den StreitkrÀften die Meinung vor, diese nicht erneut in militÀrische Funktionen einzubinden. Meinungen von Kritikern nach haben die Klonkriege, die InkompatibilitÀt der Jedi als militÀrische Kommandeure offenbart, Vorurteile hÀngen tief in den Köpfen der StreitkrÀfte, und man möchte begangene Fehler der Vergangenheit bis auf weiteres nicht wiederholen, weshalb auch niedere RÀnge mit Jedi zu besetzen, bis auf Weiteres nicht in Betracht gezogen wird, auch wenn einige Jedi wÀhrend der Zeit der Rebellenallianz ihren Wert bewiesen haben mögen.

Wie es sich um die Stellung der Jedi in der Galaxis verhĂ€lt ist nicht ganz eindeutig, da es immer auf die Gegend ankommt. Im Imperium herrscht eine große Antipathie gegen Machtbegabte jeglichen Couleurs, sodass es nicht ratsam wĂ€re, sich in diesen Breiten als Jedi zu enthĂŒllen.
In der Neuen Republik ist dies vielerorts teilweise nicht anders. Die Propagandamaschinerie des Imperiums hat zu seinen Hochzeiten gut gearbeitet und bereits nach fĂŒnf Jahren nach der Order 66 sprach niemand mehr ĂŒber die ominösen Jedi und ihren Orden. (Weiteres zu diesem Thema: Das Mysterium der Macht, "Die Macht 10 NSY")
Jetzt, fast dreißig Jahre nach Ende der Order, sehen noch immer viele Bewohner der Galaxis in den Jedi die Schuldigen des Klonkrieges und der damit verbundenen Repressalien, wenn sie nicht schon lĂ€ngst in Vergessenheit und als MĂ€rchen abgetan werden. Es ist daher an den Jedi, diese Sichtweisen aufzulösen und durch Taten zu prĂ€gen, was man von ihnen halten soll. Die Herausforderung an die Jedi besteht darin, durch ein neues, verbessertes Bild, die Vorurteile in den Köpfen der großen Masse zum Guten zu wenden.



Die Hierarchie der HĂŒter zu rehabilitieren stellte sich, ob der gewĂ€hlten Organisation, als eine Herausforderung dar.
Innerhalb der Jedi gibt es letztendlich lediglich drei RĂ€nge: SchĂŒler, Ritter und Meister, wie zu Zeiten der Jedi-Bruderschaft um das 1000 VSY wĂ€hrend der Schlacht von Ruusan.
Man entschied sich dafĂŒr, diese Rangstruktur möglichst simpel zu halten. Diese Rangstruktur gibt zusĂ€tzlich einen Aufschluss ĂŒber die FĂ€higkeiten eines jeden Jedi: Ein Ritter hat dank seiner Ausbildung ein umfassendes Wissen ĂŒber die Macht erhalten, ist aber noch lange nicht auf dem Stand eines Meisters oder hat sich in eine Richtung entwickelt oder spezialisiert, die den Rang des Meisters rechtfertigen wĂŒrde, wohingegen der SchĂŒler unter der leitenden Hand eines Ritters oder eines Meisters steht.

Alle Mitglieder der Gemeinschaft haben das Recht auf Anhörung, wobei im Zweifelsfalle dem Rang der jeweiligen Stimme eine gewisse Gewichtung innewohnt. So ist es auch einem SchĂŒler möglich, seiner Meinung Ausdruck zu verleihen und diese nicht durch etwaige DĂŒnkel Ă€lterer, ignoriert oder gar unterdrĂŒckt zu werden. Auf der anderen Seite wĂŒrde damit auch vermieden werden, dass man lediglich den Ideen der „Jungen“ hinterher jage.
Es gibt keinen Rat, der ĂŒber allen gestellt die Organisation der Bruderschaft leitet und Entscheidungen fĂ€llt. Genrell herrscht eine flache Hierarchie, welche eine lockere und fluktuierende „OrdensfĂŒhrung“ ermöglicht. Die Jedi legen nicht mehr alles in die Hand von Wenigen, die sich im schlimmsten Fall in endlosen Diskussionen ĂŒber das Vorgehen der Gemeinschaft verlieren. NatĂŒrlich können viele Meinungen die Entscheidungsfindung ebenso beeintrĂ€chtigen - Es geht im Prinzip jedoch bei dieser hierarchischen Struktur vordergrĂŒndig um das Mitspracherecht aller, mit dem man vermeidet, direkte FĂŒhrungspositionen zu bestimmen. Bei allen GesprĂ€chen auf Augenhöhe bleibt es stets Ziel der Jedi gemeinschaftlich eine Entscheidung zu treffen.

Auch heute gibt es noch Ă€ltere Mitglieder der Bruderschaft, die bereits vor der Order 66 Ritter oder sogar schon Meister waren, diese ĂŒberlebt und sich den HĂŒtern der Galaxie angeschlossen haben. Die Bruderschaft ist ein neuer Weg der Jedi und nicht jeder “alter Hase” mag alles im Einklang des Alten Ordens sehen und gutheißen. Nichtsdestotrotz soll auch ihrem Wort Gehör geschenkt werden. Die Hierarchie der Jedi lĂ€sst zu, dass diese die neuen Wege der Jedi unterstĂŒtzen und legt die Weisheit der HĂŒter in ihre HĂ€nde. Fortan sollen “die Ältesten” als beratendes Gremium und Patronen fĂŒr die HĂŒter fungieren und unter anderem beispielsweise Empfehlungen aussprechen dĂŒrfen, welcher Ritter wohl bereit sein wĂŒrde, seinen Titel oder den eines Meisters zu tragen.

Abseits dieser Rangstruktur gibt es gewisse Bezeichnungen im allgemeinen Sprachgebrauch, die die Berufsfelder des ein oder anderen Jedi beschreiben:

Adept: ein (ungelernter) Machtbegabter ohne Meister
SchĂŒler/Padawan: ein Padawan (mit Meister)
Ranger: ein Jedi bzw. Jedi-Ritter oder Meister der Bruderschaft (meist reisend und auf diversen Missionen unterwegs)
HĂŒter: eine weitere, allgemeine Bezeichnung eines Jedi
Ältester: ein Jedi-Meister des Alten Ordens




Die Ausbildung, die jeder AnwĂ€rter auf dem Weg zum HĂŒter durchlaufen muss, ist anders als im Jedi-Orden der Alten Republik zum stark praxisorientiert. Dies ist nicht weiter verwunderlich, agieren die wenigsten Jedi im Range eines Rangers dauerhaft auf Weik.
Aus diesem Grund ist einem jeden Jedi freigestellt, zwei SchĂŒler zur selben Zeit auszubilden und die Ausbildung beider nach eigenem GutdĂŒnken zu gestalten. Bei all dieser Freiheit ist es jedoch essentiell, dass jeder kĂŒnftige Ranger die mit dem grob umrissenen Begriff „Grundlegenden Basics“ bedachten FĂ€higkeiten und Ansichten beherrschen und verinnerlicht haben soll.
DarĂŒber hinaus ist es unter Strafe verboten, die kĂŒnftigen Jedi der Gemeinschaft mit KrĂ€ften der Dunklen Seite oder derartig geartetem Gedankengut in Kontakt zu bringen. Die Ranger sollen zwar ĂŒber die Gefahren der Dunklen Seite aufgeklĂ€rt werden, jedoch ist die Kenntnis oder Beherrschung von FĂ€higkeiten oder Philosophien, die damit in Verbindung stehen verboten.
Die Dauer der Ausbildung hĂ€ngt im Allgemeinen von den FĂ€higkeiten des kĂŒnftigen Rangers und der EinschĂ€tzung seines Meisters ab. Die letzte Entscheidung, ob ein Padawan die PrĂŒfung zum Ritter ablegen darf obliegt seinem Meister sowie anderen Meistern der HĂŒter und mindestens einem Mitglied des Ältestenrates.
Bei erfolgreicher Absolvenz wird ein Padawan in den Rang des Ritters erhoben und erhÀlt den Titel des Jedi-Rangers.




Die Zeit und das Leid wĂ€hrend der Verfolgung durch das Galaktische Imperium haben ihre Wunden hinterlassen und viele der Jedi - von denen ein nicht unerheblicher Bruchteil die Order 66 ĂŒberlebt haben oder in den Dunklen Zeiten ausgebildet worden sind – haben charakterliche Anwandlungen, die man gemeinhin als einzelgĂ€ngerisch oder Eigenbrötlertum bezeichnen wĂŒrde.
Dadurch war es umso wichtiger, ein starkes Band zwischen den Jedi zu schmieden, das auf Freundschaft und einen starken spirituellen Verbund basierte. Es war nötig, den Sinn fĂŒr Gemeinschaft zu wecken und dafĂŒr zu sorgen, dass die neue, die nĂ€chste Generation nicht zu eisernen EinzelgĂ€ngern verkommen wĂŒrde.
Aus diesem Grunde entschieden sich die Initiaten der neuen Gemeinschaft dazu, sich auf die beiden Kodizes des Alten Ordens zu berufen und damit deren Lautung und damit Bedeutung beizubehalten.
Durch die Erfahrungen, die die Jedi im Laufe der Dunklen Zeiten unter dem Imperium erlebt hatten, entwickelte sich das VerstĂ€ndnis der Kodizes weiter. FĂŒr manch einen Jedi mögen beide Schriftwerke eher als Richtlinien denn als feste Regeln gelten, dennoch orientieren sich die HĂŒter der Galxie am Erbe ihrer VorgĂ€nger.
Es ging darum, kein steifes Regelkorsett zu etablieren, sondern vielmehr einen Leitfaden an die Hand zu geben, mit dem man stets in der Lage ist zu entscheiden, was das Richtige ist, zum Wohle der Galaxie.
Der Lebensweg eines Jedi ist fĂŒrderhin nicht durch starre Implikationen eingeengt. Der Kodex und die Jedi erweitern und entwickeln sich selbst.
Der Grundauftrag der Jedi bleibt unvergessen, da auch noch heute die alten Passagen sehr passend erschienen. So ist heute die Lautung des Kodex, der das Dasein eines Jedi bestimmt wie folgt:

    Die Jedi sind die HĂŒter der Galaxis.
    Sie nutzen ihre Kraft zur Verteidigung und zum Schutz anderer;
    nie jedoch zum Angriff.
    Die Jedi achten alles Leben, in jeder Form.
    Die Jedi dienen dem Wohle der Galaxis, sie herrschen nicht.
    Die Jedi streben nach Vervollkommnung durch Wissen und Ausbildung.

Daraus geht hervor, dass die Jedi der Aufgabe verschrieben haben, das Leid in der Galaxis zu lindern und jenen, die Hilfe benötigen beizustehen. Dies geht jedoch nicht damit einher, dass die Jedi ihre Hilfe „aufdrĂ€ngen“ oder diese in die Obrigkeit eines Dritten stellen. Viel mehr definieren sich die Jedi der HĂŒter der Galaxis dadurch, dass sie ihre Hilfe anbieten, wo sie entscheiden, dass diese wirklich vonnöten ist und sich nicht durch fremde MĂ€chte dazu leiten lassen, wer ihre Hilfe benötigt – so wie es am Ende der Alten Republik durchaus der Fall war.

Bedingt durch die Zeichen der Zeit und gelenkt in dem Streben, die Fehler der Vergangenheit zu vermeiden, hat sich auch in gewissem Sinne das VerstÀndnis des Moralkodex gewandelt, wÀhrend die Lautung gleich geblieben ist.
Diese wird im Folgenden dargelegt:

    Es gibt keine GefĂŒhle,
    nur Frieden.
    Es gibt keine Unwissenheit,
    nur Wissen.
    Es gibt keine Leidenschaft,
    nur Gelassenheit.
    Es gibt keinen Tod,
    es gibt nur die Macht.

Auch hier verstÀndigte man sich darauf, dass der Kodex ein jeder Jedi im Herzen trÀgt. Er ist Hilfe und Leitfaden zugleich, um das Richtige zu tun.
So ist es den Jedi daran gelegen, beispielsweise das strikte Beziehungsverbot des Alten Ordens aufzuheben und es einem jeden Mitglied und HĂŒter freizustellen, Beziehungen einzugehen, sofern er oder sie dies wĂŒnscht.
Letztendlich ist der Moralkodex der Jedi darauf ausgerichtet, ein Abgleiten zur Dunklen Seite zu Vermeiden und seine Mitglieder zu leiten – nicht sie Regeln zu unterwerfen und damit in falsche Versuchungen zu fĂŒhren.
Ein bewusster Umgang mit GefĂŒhlen ist das A und O eines jeden HĂŒters, sofern ihn seine Interpretationen und Taten nicht auf die Dunkle Seite fĂŒhren.





"[...] Manchmal glaube ich, verlegen sollten wir den Tempel, fort von Coruscant.” [...] “Nur auf einem Planeten wie Coruscant, wo es keinen Wald mehr gibt, wo alle Berge sind eingeebnet, wo sich kein Strom mehr sucht seinen Weg, die Macht so getrĂŒbt sein kann." [...] „Wohin wĂŒrdet Ihr den Tempel verlegen?“ Yoda zuckte mit den Achseln. „Irgendwohin, wo nass es ist. Und wild. Nicht kĂŒnstlich. Nicht so viele Menschen. Nicht so viele Maschinen.“
- Eine Unterhaltung zwischen Maks Leem und Yoda (Star Wars. Yoda - Pfad der Dunkelheit. Sean Stewart, Blanvalet Taschenbuch Verlag, 2012.)


Anfang 10 NSY geleitete der Ruf der Macht die Jedi in eine Zeit der Begegnungen. Sein mysteriöser Ursprung war jedoch bislang keinem dieser machtbegabten Wesen zugetragen worden. Er lag im Verborgenen.
Die GefĂŒge der Macht verĂ€nderten in den letzten Monaten ihre wirren StrĂ€nge, die die Galaxie durchdringen und lenkte die Jedi nach Weik, einem abgelegenen Planeten im Wilden Raum, am Rande der Galaxie. Beispielsweise erreichen versteckte Botschaften im HoloNet helle MachtempfĂ€ngliche und fĂŒhren sie auf einem ĂŒbernatĂŒrlichen verworrenen Pfad ihrem Schicksal entgegen.

Weik liegt weder auf einer Hyperraumroute noch grenzt er an ein bekanntes und erforschtes Gebiet und ist daher vom Rest der Galaxie nahezu isoliert. Doch auf dem Planet können etwaige Scanner durchaus von Leben zeugen. Vor Jahrtausenden stĂŒrzte ein Kolonie-Schiff auf diesem Planeten ab, den Überlebende besiedelten, die innerhalb von Jahrhunderten zurĂŒckfielen und eine feudale Gesellschaft bildeten. Heute leben sie in Enklaven und haben den Planeten nahezu vollstĂ€ndig kartographiert. Obwohl auch eine Gruppe Jedi ebenfalls den Sturz ĂŒberlebte, vermischten sich diese in der Folgezeit mit den Siedlern. Die Erinnerung an die Wesen der Macht verblasste. Aberglaube und Rituale, vereinzelte Magier, Heiler und Schurken zeugen noch von ihrem Ursprung. (Weitere Informationen ĂŒber Weik auf jedipedia.net.)

Da Weik jenseits der bekannten Routen der Galaxie liegt und hin und wieder einschlĂ€gige, wie von der Macht gelenkte NaturphĂ€nomene (wie beispielsweise galaktische Nebel oder verzerrte Gravitationsfelder durch wandernde Meteoriten-SchwĂ€rme) die Entdeckung dieses Planeten zu verhindern suchen, war und ist sein Standort nahezu unmöglich zu enthĂŒllen.
Einer Eingebung der Macht folgend, entdeckten Mitglieder der Jedi-Bruderschaft noch vor diesem Zusammenschluss Hinweise auf Weik in fast vergessenen Aufzeichnungen in der Bibliothek von Obroa-Skai. Diese Aufzeichnungen wurden entwendet und fanden schließlich ihre vom Schicksal geschmiedete Verwendung.

Auf Weik selbst befindet sich kein neuer Tempel. Den HĂŒtern der Galaxie ist es auch nicht am Wiederaufbau eines solchen Ort gelegen. Eine planetare Prophezeiung ebnete jedoch den Weg ihrer von anderen lang ersehnten Ankunft. Insbesondere jene unabhĂ€ngigen Bewohner des Planeten, die die Enklave Ashfort ihr Zuhause nennen, heißen durchaus etwaige Neuankömmlinge und Reisende der Galaxie Willkommen und nehmen diese bei sich auf. Seit Jahrhunderten wird ihre Ankunft erhofft: Eine nahegelegene, verlassene Burg eines lĂ€ngst vergessenen Königreiches steht den HĂŒtern der Galaxie zur freien VerfĂŒgung.

Den Jedi der Bruderschaft dient Weik als Ort des Austausches von Wissen, als sicherer RĂŒckzugsort und Versammlungsort. Es ist ein Ort des Lernens, nicht der Indoktrination.

Zum Großteil bietet die Nahe gelegene Enklave sowie die Burg selbst eine angemessene Selbstverwaltung.
Auch die Bruderschaft in sich nimmt Aufgaben, wie die AusfĂŒhrung von SchiedssprĂŒchen und Abstimmungen, Bestrafungen, Aufnahme oder Verbannung, wahr. Auch die HĂŒter haben sich einer Gemeinschaft verschrieben, die fĂŒr die Einhaltung der Regeln des Bundes, so locker sie auch sein mögen, sorgt. Sanktionen oder Anweisungen auch des Alltags, fĂŒr all die, die aus der Reihe tanzen mögen, fĂŒhren meist anwesende BurghĂŒter aus.

Um Weik jedoch betreten zu dĂŒrfen, muss sich ein Adept in den Augen des HĂŒters beweisen, der ihn fand oder aufnahm. Erst dann und mit dem Beginn der Ausbildung ist einem HĂŒter die Reise in Begleitung dorthin gestattet.

Bild

Die in den Bergen bei Ashfort gelegene Burgruine trĂ€gt heute nicht mehr ihren ursprĂŒnglichen Namen, den sie von ihrem Erbauer erhalten hat. Im Laufe der Jahrhunderte hatte dieses Bollwerk viele Namen und Besitzer, an die sich heute kaum noch jemand erinnern kann. Die Bewohner der Enklave haben keinen expliziten Namen fĂŒr diese alte Burg, deren GemĂ€uer verfallen und nur noch notdĂŒrftig zusammen gehalten werden.
Seit die Jedi jedoch nach Weik gekommen sind, beginnt wieder so etwas wie Leben in dieser Ruine zu erblĂŒhen und die neuen Bewohner versuchen mit ihren bescheidenen Mitteln und FĂ€higkeiten die neue Heimstatt ihrer Bruderschaft immerzu soweit herzurichten, damit es sowohl bewohnbar als auch in gewissem Grade ansehnlich ist. Ebenso erhielt die Burg passenderweise den Namen Burg Ashfort.
Das Gebiet um die Festung wird von HĂŒgeln, Bergen, steilen HĂ€ngen, Höhlen, VorsprĂŒngen, Plateaus und sehr dichten WĂ€ldern beherrscht. In der Höhe, in der die Heimstatt ursprĂŒnglich errichtet worden ist, herrschen NadelbĂ€ume vor, in deren Unterholz sich die unterschiedlichsten Lebewesen niedergelassen haben. In der NĂ€he gibt es einen großen Bergsee, dessen klares Wasser an warmen Sommertagen bis hinauf zur Festung schimmert. Heiler der Jedi kommen ob der Artenvielfalt der heimischen Flora voll auf ihre Kosten, wĂ€hrend athletisch veranlagte Mitglieder der HĂŒter stets die Möglichkeit haben, beschwerliche und heimtĂŒckische Pfade zur Burg zu wĂ€hlen, um sich körperlich zu ertĂŒchtigen oder ihren SchĂŒtzlingen die praktische Seite der Macht zu lehren.



*Alle Inhalte sind gemeinschaftlich von der Community von Out of Ashes erdacht worden!
TextausfĂŒhrung verfasst von Jarik Krolan und Samira Krolan.

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Registriert: Do 4. Sep 2014, 18:21
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