Lichtschwerter, Stile und Kristalle

Informationen ĂŒber die Machtgruppierungen der Hellen und der Dunklen Seite.

Lichtschwerter, Stile und Kristalle

Beitragvon Protokolldroide » So 5. Okt 2014, 20:12



Aufbau und Funktionsweise
Lichtschwertarten
Lichtschwertresistente Materialien
➀ Griffaufwertungen
Lichtschwertstile
Lichtschwertkristalle
➀ Eigenschaftskristalle
➀ Farbkristalle
➀ Farbspektrum




Das Lichtschwert ist die traditionelle Waffe der meisten Adepten der Macht. Diese Waffe besteht aus einem Griff und einer Energieklinge, die in der Lage ist, fast alle Materialien zu zerschneiden.
Die Geschichte des Lichtschwertes geht auf die geschmiedeten Machtklingen der ersten Jedi zurĂŒck, bevor diese zu Energieklingen wechselten, die durch besondere Kristalle erzeugt werden.
Das traditionelle Lichtschwert besteht aus einem bis zu dreißig Zentimeter langen Griff, der je nach Tradition der Gruppierung entweder vom Besitzer selbst hergestellt oder vom Meister an den SchĂŒler verliehen wird. Mag ein Lichtschwert Ă€ußerlich nicht dem anderen gleichen, enthalten die meisten Lichtschwerte die gleiche Technologie:
Eine Energiezelle speist einen PrimĂ€rkristall, der die charakteristische Lichtklinge des Schwertes erzeugt und damit seine einzigartigen Eigenschaften - den einzigartigen Charakter des Schwertes, in FĂŒhrung und Vibration. Durch einen weiteren Kristall – dem sogenannten Fokussierkristall oder Farbkristall – wird die Energie konzentriert und in einem Energiestrahl freigesetzt. Dieser Kristall gibt dem Strahl seine Farbe. In seltenen FĂ€llen gibt es jedoch Fokussierkristalle, die der Klinge nicht nur ihre FĂ€rbung sondern auch zusĂ€tzliche einzigartige Eigenschaften verleihen können. Begabte Lichtschwertbauer sind in der Lage zwischen dem PrimĂ€r- und Fokussierkristall einen weiteren Kristall zu verbauen: ein SekundĂ€rkristall. Diese Kombination ermöglicht zwei eigenschaftsverleihende PrimĂ€rkristalle mit einem farbgebenden Fokussierkristall zu kombinieren.

Ist der Strahl erst fokussiert, verlĂ€sst er den Griff durch eine positiv geladene Engergielinse innerhalb des Klingenemitters. Nach ungefĂ€hr einem Meter, bĂ€ugt sich der Strahl zurĂŒck Richtung Griff und durchlĂ€uft einen negativ geladene Hochenergieflussöffnung, die sich ebenfalls im Klingenemitter befindet. FĂŒr den Beobachter sieht es so aus, als ob das Lichtschwert nun aufgehört hat zu "wachsen", doch diese Schleife erzeugt das charakteristische Brummen ebenso wie den typischen Schwungeffekt in der Schwertbewegung, was das Schwert bereits schwierig in der Kontrolle und Handhabung an sich macht.
Nachdem der Lichtstrahl bzw. die Klinge in den Griff zurĂŒcklĂ€uft, leitet ein Superkonduktor die Energie zurĂŒck in die Energiezelle. Im Endeffekt ist ein Lichtschwert extrem Energieeffizient; verliert es keine Leistung, speist es die Energiezelle selbst.
Findigen Schwertbauern ist es möglich, einen weiteren Kristall in das Schwert zu integrieren, um zusĂ€tzliche Effekte zu erzielen. Äußerlich verfĂŒgt ein Lichtschwert immer ĂŒber einen Aktivator und in manchen FĂ€lle noch ĂŒber zusĂ€tzliche Regler fĂŒr KlingenlĂ€nge und -StĂ€rke.

Entgegen der unter Technikern in der Galaxis herrschenden Meinung hat die Klinge eines jeden Lichtschwerts, solange es aktiviert ist, ein eigenes Gewicht. Je nach KlingenlĂ€nge und Vorliebe des Nutzers kann es zwischen 0,5 und 2 kg liegen. Die Konstruktion und Anordnung der Kristalle bestimmen also nicht nur die LĂ€nge der Klinge, sondern auch wie es balanciert ist. Das bedeutet, dass mehr Gewicht eher an der Spitze oder nahe des Griffs liegen kann, was das Handling des Schwertes stark beeinflusst. Mehr Gewicht Richtung Griff bedeutet, dass das Lichtschwert leichter zu fĂŒhren ist, andererseits erlaubt ein Schwert, das mehr Richtung Spitze balanciert ist, mehr Schwung aufzubauen, es ist außerdem prĂ€senter beim Parieren und Angreifen und lĂ€sst sich nicht so leicht wegschlagen.
Eine weitere Eigenart von Lichtschwertklingen ist, dass sie sich wie Magneten leicht gegenseitig anziehen und wie Kletten ineinander verkanten und aneinander haften können. Das kann kampfentscheidend sein und fördert vor allem die Kontrolle ĂŒber die gegnerische Waffe, was sich ein versierter KĂ€mpfer zu Nutze machen kann, auch wenn der Effekt bei den meisten Klingenkontakten nur Sekundenbruchteile anhĂ€lt.
Dieser Umstand erklĂ€rt auch warum Lichtschwerter im Gegensatz zu vielen anderen Klingenwaffen, wie militĂ€risch genutzen Vibroschwertern, ĂŒber keine Parierstangen oder BĂŒgel verfĂŒgen: Ein Abrutschen der Lichtschwertklingen zum Griff ist durch das Verkanten ausgeschlossen.

Picture & Text (with some own additions) © Star Wars: Lightsabers - A Guide to Weapons of The Force, publisher: Scholastic;
Erweitert durch Tarlon Paesante





Im Laufe der Geschichte haben sich viele Lichtschwertarten und FĂŒhrungsstile entwickelt, die alle eine besondere Kenntnis und Ausbildung bedĂŒrfen. Nur Meister ihres Fachs können solche Waffen fĂŒhren und hoffen, damit Schaden anzurichten und sich nicht selbst zu verletzen.
Folgende Griff und Waffenarten sind in der heutigen Zeit bekannt:


Das Lichtschwert ist – wie oben erwĂ€hnt – in der Lage, durch fast alle bekannten Materialien zu schneiden, allerdings gibt es auch Dinge, die der Hitze einer normalen Waffe trotzen. So ist es einem Lichtschwert nicht möglich, sich durch das mandalorianische Eisen Beskar, das seltene Metall Phrik, Neuranium sowie durch die Haut eines Zillo, Taozin oder eines Feuerwurms zu schneiden.
Das Mineral Cortosis nimmt hierbei allerdings eine Sonderstellung ein. Cortosis ist in unbearbeitetem Zustand zwar schwer abzubauen, das Erz verfĂŒgt jedoch in unbearbeitetem Zustand ĂŒber den HĂ€rtegrad von Kreide. Im Laufe der Geschichte der Galaxis wurden zwei Verfahren entwickelt, dieses Mineral zu legieren, wobei sich die Legierungen unterschiedlich auf Lichtschwerter auswirken: Die erste Legierung hĂ€lt die Klinge eines Lichtschwertes lediglich ab, wĂ€hrend die zweite Legierung in der Lage ist, Lichtschwerter zu brechen. Das Cortosis versetzt den Fokusierkristall des Schwertes so in Schwingung, sodass der Energiefluss unterbrochen wird. Die Klinge bricht und muss neu gezĂŒndet werden.



Nicht nur die Art des Lichtschwertes, sondern auch die Aufwertungen des Griffes können ĂŒber Sieg oder Niederlage entscheiden.
NatĂŒrlich versieht jeder Machtadept seine Waffe mit seinen eigenen Verzierungen oder Verbesserungen, doch haben sich im Lauf der Jahrtausende fĂŒnf grundlegende Aufwertungen etabliert, die selbst heute noch am hĂ€ufigsten Anwendung finden. Hin und wieder werden solche Aufwertungen miteinander kombiniert:

Klingenarretierung: Eine kleine Raste neben dem Aktivierungsknopf erlaubt es, die Klinge ausgefahren zu lassen, wenn das Schwert nicht gehalten wird. Das ist nĂŒtzlich beim Werfen oder dem telekinetischen Lichtschwertkampf, aber gefĂ€hrlich, wenn einem die Waffe aus der Hand geschlagen oder mit einem Machtstoß abgewehrt wird.

Druckgriff: Diese Anpassung ersetzt einen Aktivierungsknopf und stellt sicher, dass das Lichtschwert nur dann zĂŒndet, wenn man es hĂ€lt. Stimmt man den Druckgriff auf den eigenen Körper ab, wird man nur selbst die Waffe nutzen können.

Machtaktivierung: Mit diesem Umbau kann der Schaltkreis, der die Energiezelle mit dem Kristall verbindet, nur mit mentaler Energie geschlossen werden. Nur der Besitzer kann ein solches Lichtschwert fĂŒhren. Doch wird man im Kampf abgelenkt, könnte sich das Schwert abschalten.

Beskargriff: Das auch als mandalorianisches Eisen bekannte Beskar wehrt einen Lichtschwertschlag ab. Dieses Material ist extrem selten, aber wenn man es einsetzt, kann es dem Schlag eines anderen Lichtschwertes trotzen. Dennoch gibt es Kristalle, die eine so heiße Klinge erzeugen, dass dem nicht mal Beskar standhalten kann. Lediglich ein Griff aus dem wirklich seltenen Material Phrik ist gegen solche SchlĂ€ge gefeiht.
Wenn man sich jedoch entscheidet, sein Lichtschwert aus Elektrum zu fertigen, ist man in der Lage Machtblitze nicht nur aufzuhalten, sondern auch zurĂŒck zu schleudern.
Manche LichtschwertkÀmpfer versehen ihre Griffe mit zusÀtzlichen Dornen und Handschutz, um mit dem Griff zuschlagen zu können.




Der Lichtschwertkampf hat eine lange Tradition, weswegen es eine weite Bandbreite an unterschiedlichen Stilen gibt. Jeder Stil baut auf dem anderen auf, allerdings zahlt es sich aus, wenn man sich auf einen, vielleicht auf zwei spezialisiert und versucht, diese zu meistern, da die Meisterschaft aller Stile in einem normalen Leben nicht möglich ist und man lediglich die GrundzĂŒge aller Stile gleichzeitig begreifen kann.
In der ganzen Galaxis sind insgesamt acht Lichtschwertstile bekannt, allerdings ist fĂŒr den Großteil der Galaxis das Wissen um diese mit der Order 66 verloren gegangen.

Form 0: Burenashi
Die ursprĂŒngliche und Ă€lteste Form des Lichtschwerkampfes. Hierbei wird mit einem Lichtschwert und einer Lichtschwert resistenten Klinge gekĂ€mpft, wobei das Lichtschwert solange deaktiviert bleibt, bis ein Treffer beim Gegner sicher ist.
Diese alte Form ist jedoch vor langer Zeit verloren gegangen und nur noch sehr sehr wenigen Individuen in der Galaxis bekannt.

Form I: Shii-Cho
Dieser Stil baut auf dem Kampf mit einem Schwert auf. Er wird jedem Krieger gelehrt, da er der einfachste ist und die Grundlage fĂŒr alle anderen Stile bildet. Er setzt sich aus fĂŒnf SchlĂ€gen zusammen, die sowohl fĂŒr Angriff, als auch Verteidigung gedacht sind.

Form II: Makashi
Der Stil der Duellanten. Dieser Stil setzt auf AgilitÀt und Eleganz und findet in der Regel nur im Kampf Lichtschwert gegen Lichtschwert Gebrauch.

Form III: Soresu.
Soresu wurde einst von vielen Jedi geschÀtzt, war es doch eine Technik, die ein undurchdringliches Bollwerk der Verteidigung errichtete. Er war von jenen beliebt, die mehr auf Abwehr, denn auf Angriff setzten.

Form IV: Ataru
Ataru ist eine Technik, die vollkommen auf Angriff setzt und daher sehr beliebt bei den Sith ist. Dieser Stil setzt auf AgilitĂ€t und Akrobatik und ein Meister dieser Technik kann es problemlos mit mehreren Feinden aufnehmen, ohne auch nur ins Schwitzen zu kommen. Der grĂ¶ĂŸte Vorteil dieses Stils ist allerdings, dass jemand mit körperlichen Nachteilen wie GrĂ¶ĂŸe oder StĂ€rke solche SchwĂ€chen mit diesem Stil ausgleichen kann.

Form V: Shien/Djem So
Die sogenannte Doppelform, setzt viel auf Kraft anstatt auf AgilitĂ€t. Diese Form ist zum einen sehr agressiv, zum anderen sehr defensiv. KrĂ€ftig und standhaft wie ein Kraytdrache, weshalb dieser Stil auch als "Technik des Kraytdrachen" bezeichnet wird. Mit dieser Technik können – anders als im Soresu – BlasterschĂŒsse nicht nur abgewehrt, sondern auch zielsicher zum Absender zurĂŒckgeschleudert werden, was es einem Meister des Shien ermöglicht, eine volle Einheit Sturmtruppen ihre eigene Medizin schmecken zu lassen. Das Djem So verfolgt dieselbe Philosophie wie das Shien, jedoch ist es mehr auf den Kampf Klinge gegen Klinge ausgerichtet und arbeitet in einem flĂŒssigen Übergang zwischen Abwehr und direkt folgendem Angriff.
LichtschwertkĂ€mpfer, die ihr Schwert in der RĂŒckhand fĂŒhren, setzen in der Regel ebenfalls auf diese Technik.

Form VI: Niman
Der sogenannte Diplomatenstil. Dieser Stil vereinigt die Vorteile aller vorhergegangenen Stile miteinander, jedoch ist er nicht so effizient, wie die anderen.
Es mag stimmen, dass ein Meister des Niman sich durchaus gegen einen Makashi-Nutzer behaupten kann, jedoch wĂŒrde er gegen einen Meister dieser Kunst kein Land sehen. Man kann also sagen: Nutzer des Niman sind Alroundtalente, nichts Halbes aber auch nichts Ganzes.
Nichtsdestotrotz ist Niman die Voraussetzung fĂŒr Jar’Kai, die Kunst, mit zwei Schwertern zu kĂ€mpfen.

Form VII: Juyo
Der Lieblingsform der Sith, denn sie ist es, die den meisten Einsatz an Emotionen und den grĂ¶ĂŸten Pool an Wut verlangt. Die Jedi waren entsetzt, als einer der ihren ein wahrer Meister dieser Kunst wurde, verletzte er doch den Leitsatz des Kodex: "Es gibt keine GefĂŒhle, es gibt nur Frieden". FĂŒr einen echten Sith ist Juyo das höchste Ziel der Lichtschwertkunst und wer sich als Schwertmeister der Sith bezeichnen will, muss diesen Stil beherrschen.
Mace Windu entwickelte eine abgewandelte Form des Juyo namens Vaapad, die sich eher von Jedi einsetzen lĂ€sst, jedoch immer noch ein hohes Maß an Kontrolle erfordert, ist es schnell geschehen, dass Emotionen die Überhand gewinnen.

Über diese Lichtschwertstile hinaus gibt es noch eine weitere Kunst, die ein Adept der Macht meistern kann:
Das Jar’Kai.
Es behandelt die Kunst des beidhĂ€ndigen Kampfes und wird am liebsten von denen genutzt, die in zwei HĂ€nden zwei Stile zu fĂŒhren wissen. Es ist gefĂ€hrlich und selbst im Übungskampf riskant, Jar’Kai zu lernen. Die Belohnung am Ende ist aber umso grĂ¶ĂŸer und ein Platz bei den besten SchwertkĂ€mpfern der Galaxis sicher.




Die Galaxis ist voller interessanter Mineralien, mit denen sich Lichtschwerter konstruieren lassen. Manche sind leichter, andere schwerer zu finden und manche sind so selten, dass sie schon als EinzelstĂŒcke gelten. Hier finden sich einige dieser Kristalle, die ein Adept der Macht finden kann. In frĂŒheren Zeiten konnte man durch die Farbe des Lichtschwertes RĂŒckschlĂŒsse auf den TrĂ€ger ziehen, dies ist heute jedoch nicht mehr gĂ€nzlich gegeben.



Name: Krayt-Drachenperle
Vorkommen: Tatooine
Existenz: sehr selten
ErklĂ€rung: Diese vollkommen runden Edelsteine können in den MĂ€gen von Krayt-Drachen, den grĂ¶ĂŸten Raubtieren auf Tatooine gefunden werden. Es ist wohl nicht nötig zu erwĂ€hnen, dass die Jagd nach diesen Drachen Ă€ußerst gefĂ€hrlich ist und die Perlen demnach einen Wert von weit ĂŒber 100.000 Credits haben können. Drachenperlen eignen sich Ă€hnlich den Adegan- oder Dantari-Kristallen als Farbkristalle fĂŒr Lichtschwerter, können jedoch in allen möglichen Farben vorkommen, hauptsĂ€chlich jedoch in weiß. Anders als adeganische Kristalle verfĂŒgen Drachenperlen allerdings ĂŒber eine so hohe molekulare Dichte, dass Sith-Lichtschwerter oder Cortosis die Klinge, die von einer Perle erzeugt wird, nicht brechen können.

Name: Damind
Vorkommen: Daminia
Existenz: gewöhnlich
ErklĂ€rung: Der Damind erfreut sich bei Anwendern des Soresu großer Beliebtheit, da dieser Kristall – wenn er als Fokusierkristall in einem Lichtschwert installiert wird – eine breitere Lichtschwertklinge erzeugt, die eine grĂ¶ĂŸere FlĂ€che bei der Abwehr von Blastergeschossen bietet. Sie besitzen die gleichen Eigenschaften wie der verschwundene Solari-Kristall, ein EinzelstĂŒck.

Name: Dragit
Vorkommen: M'haeli
Existenz: gewöhnlich
ErklĂ€rung: Der Dragit-Kristall kann auf M'haeli, einer ruhigen Welt im Outer Rim, gefunden werden. Dieser Kristall erzeugt eine heißere Klinge als gewöhnliche Lichtschwertklingen, was es dem TrĂ€ger erlaubt, sich auch durch dickere Panzerungen ohne grĂ¶ĂŸere Verzögerung zu schneiden. Der Nachteil dieses Kristall ist jedoch, dass die Schwingung des Kristalls ein lauteres Brummen als gewöhnliche Lichtschwerter erzeugt.

Name: Hurrikaine-Juwel
Vorkommen: Hurrikaine
Existenz: sehr selten
ErklĂ€rung: Das Hurrikaine-Juwel ist ein sehr seltener Edelstein, dessen violetter Schein sich in SchmuckstĂŒcken großer Beliebtheit erfreut und ob seiner Existenz ein gewisses Prestige Objekt darstellt. In einem Lichtschwert verbaut erzeugt dieser Kristall eine strahlend violette Klinge, die nicht gebrochen werden kann.

Name: Opila
Vorkommen: Fyrth-System
Existenz: gewöhnlich
ErklĂ€rung: Der strahlend blaue Opila-Kristall erzeugt eine weitaus heißere Lichtschwertklinge als gewöhnliche Lichtschwerter. Dies ermöglicht es dem TrĂ€ger, sich durch die dickste Panzerung zu schneiden und so auch Ziele hinter dicken Panzerschotts zu erreichen.

Name: Phond
Vorkommen: Galaxis
Existenz: gewöhnlich
ErklĂ€rung: Als Abfallprodukt von Schmelzverfahren verschiedener Legierungen, kann der Phond-Kristall ĂŒberall in der Galaxis gefunden werden. Ähnlich dem Opila-Kristall erzeugt der Phond nach Einsetzen in ein Lichtschwert eine sehr heiße Klinge. Sollte man einen Opila und einen Phond kombinieren, ist man sogar in der Lage, sich durch mandalorianisches Beskar zu schneiden, dass aufgrund seiner Dichte Lichtschwertern normalerweise stand halten kann.

Name: Qixoni
Vorkommen: -
Existenz: höchstens vereinzelte StĂŒcke auf dem Schwarzmarkt erhĂ€ltlich
ErklĂ€rung: Als letztes Überbleibsel einer schon lange zerstörten Welt, sind Qixoni-Kristalle sowohl selten wie auch fĂŒr Adepten der Dunklen Seite Ă€ußerst nĂŒtzlich. Die Wirkung ist nicht ganz klar, allerdings sind Dunkle Machtanwender mit einem in das Lichtschwert integrierten Qixoni in der Lage, trotz der Anstrengungen eines Schwertkampfes die Dunkle Seite der Macht durch die Schwerthand mit weniger Aufwand zu kanalisieren. Es ist heutzutage nahezu unmöglich, diese Kristalle in freier Natur noch zu finden.

Name: Sigil
Vorkommen: Sigil-System
Existenz: hÀufig
ErklĂ€rung: Ironischerweise entspricht der materielle Wert eines Sigil-Kristalls seinem Nutzen fĂŒr einen Machtanwender, da er in einem Lichtschwert verbaut eine hellere und heißere Klinge erzeugt als ein gewöhnliches Lichtschwert. Die Klinge eines Sigil-Kristalls ist allerdings nicht so heiß wie eine Phond- oder eine Opila-Klinge.

Name: Stygium-Kristalle
Vorkommen: Aeten II (zerstört), New Halori
Existenz: selten
ErklĂ€rung: Stygium-Kristalle sind in der Galaxis hauptsĂ€chlich aufgrund ihrer Verwendung in Tarngeneratoren von Raumschiffen bekannt. Allerdings entfalten diese Kristalle fĂŒr Machtanwender ebenso Ă€ußerst interessante Wirkungen. Sollte ein Stygium in einem Lichtschwert verbaut werden, ist dieses durch Sensoren nicht mehr zu orten, was es dem TrĂ€ger möglich macht, die Waffe durch mögliche Kontrollen zu schmuggeln. Auch auf den TrĂ€ger selbst wirkt sich der Kristall in gewissem Sinne aus, da das Stygium auf die Midichlorianer zu reagieren scheint und diese dazu bringt, die MachtprĂ€senz des TrĂ€gers auf ein Minimum zu verschleiern, sodass er von anderen Machtanwendern als gewöhnliches Wesen wahrgenommen wird. Dieser Effekt stellt sich allerdings erst nach einiger Zeit ein, da sich die Midichlorianer zunĂ€chst auf die verschleiernde PrĂ€senz des Stygium einstellen mĂŒssen.

Name: Velmorite
Vorkommen: Velmor
Existenz: gewöhnlich
ErklĂ€rung: Der Velmorite-Kristall – der auf dem gleichnamigen Planeten gefunden werden kann – erfreut sich bei Anwendern des Makashi großer Beliebtheit, da die durch diesen Kristall fokusierte Klinge einem Degen Ă€hnlich dĂŒnner und damit besser fĂŒr diesen Stil zu fĂŒhren ist.

Name: Barab-Erz
Vorkommen: Barab 1
Existenz: selten
ErklĂ€rung: Kristalline Barab-Erze dienen in so manchem Lichtschwert als Fokusierkristalle, deren strahlend weiß oder orange leuchtende Klingen so heiß brennen, dass sie mĂŒhelos durch Beskar und Cortosis – jedoch nicht durch Phrik - schneiden können. Entgegen des GerĂŒchtes können Barab-Lichtschwerter jedoch keine Lichtschwerter brechen. Waffen, die auf diese Weise verstĂ€rkt worden sind, sind allerdings deutlich schwerer als andere Lichtschwerter, da die RadioaktivitĂ€t der Erze es nötig macht, den Griff mit einem Strahlenschutz zu versehen.



Name: Adegan-Kristall
Vorkommen: Ilum
Existenz: hÀufig
ErklĂ€rung: Dieser Kristall, der auf Ilum gefunden werden kann, liefert schon seit Generationen fĂŒr die Lichtschwerter der Jedi die Farbkristalle. Am hĂ€ufigsten kann man diesen Edelstein in den Farben Blau und GrĂŒn finden. Jedoch können jene, die viel GlĂŒck haben, einen solchen Kristall auch in den Farben violett, gelb, orange, silber oder bronze finden.

Name: Kathrazit
Vorkommen: Unterart des Adegan-Kristalls
Existenz: hÀufig
ErklĂ€rung: Kathrazit-Kristalle erzeugen eine schwĂ€chere Klinge und sind deshalb ausgesprochen gut geeignet, um Trainingsschwerter zu bestĂŒcken.

Name: Dantari
Vorkommen: Dantooine
Existenz: hÀufig
ErklĂ€rung: Das GegenstĂŒck zu den Adegan-Kristallen von Ilum. Diese Kristalle erscheinen ebenfalls in denselben Farben wie jene von Ilum, allerdings ist die Chance, auf Dantooine einen andersfarbigen Kristall – wie zum Beispiel Violett, Magenta oder Gelb – zu finden deutlich höher als auf Ilum.

Name: Synthetische Kristalle
Vorkommen: Galaxis
Existenz: sehr hÀufig
ErklĂ€rung: In einer Galaxis, in der die natĂŒrliche Vorkommen von Lichtschwertkristallen entweder zerstört oder nahezu unerreichbar sind, da sie sich auf feindlichem Terretorium befinden, sind viele Adepten der Macht dazu ĂŒbergangen, ihre Kristalle synthetisch herzustellen. Diese Technik, die bereits von den Sith seit Jahrtausenden genutzt wird, erlaubt es durch das Erhitzen von Rohmaterialien und intensiver Meditation Kristalle selbst zu erschaffen. Durch die persönliche Auswahl der Materialien können synthetische Kristalle nahezu jede FĂ€rbung annehmen, die auch natĂŒrliche Kristalle ermöglichen.
Falsch hergestellte Kristalle neigen jedoch dazu, nach einer gewissen Zeit zu splittern und auszubrennen, weswegen sie ersetzt werden mĂŒssen. Zudem sind die synthetischen roten Kristalle der Adepten der Dunklen Seite in der Lage, gegnerische Lichtschwerter zu brechen. Dieser Effekt tritt jedoch Ă€ußerst selten auf.

Name: Kyber-Kristalle [imgright]picture under construction[/imgright]
Vorkommen: Jedha
Existenz: hÀufig
ErklĂ€rung: Diese lediglich auf Jedha existierenden Kristalle sind unter den Machtanwendern der heutigen Zeit weitestgehend unerforscht. Dies liegt an der Tatsache, dass Jedha zuletzt vor dreieinhalb tausend Jahren im Fokus der Galaxis stand, als auf seiner OberflĂ€che ein Krieg zwischen Jedi und Sith um die Kontrolle ĂŒber die Vorkommen dieses Steins ausbrach.
Wenn man sich aber nĂ€her mit diesen beschĂ€ftigt, so wird man feststellen, dass sich seine Eigenschaften nicht großartig von denen des Adegan und des Dantari unterscheiden. Das natĂŒrliche Wachstum und das reiche Vorkommen an Mineralien auf Jedha begĂŒnstigen allerdings das breitere Vorkommen verschiedener Farbspektren.



In der Galaxis kommen unzĂ€hlig viele Lichtschwertfarben vor. Die meisten entstehen durch die Ressourcen, die bei der synthetischen Herstellung eines Kristalls aufgewendet werden. Jedoch sind auch natĂŒrliche Kristalle in der Lage, besonders farbige Klingen zu erzeugen. Dieser Effekt wird fĂŒr gewöhnlich durch eine besondere FĂ€rbung oder Struktur erreicht, die das fokussierte Licht innerhalb des Kristalls bricht.
In dieser Liste finden sich sĂ€mtliche bekannten Farben, die von natĂŒrlichen oder synthetischen Kristallen erzeugt werden können. Man muss sich jedoch im Klaren darĂŒber sein, dass eine besonders gefĂ€rbte Klinge, die durch einen natĂŒrlichen Kristall erzeugt wird, etwas besonderes ist.









Blautöne:
- Aquamarine
- Azurblau
- Blau
- Dunkelblau
- Eisblau
- Jadeblau
- Cyan
- Kobalt
- Blitzblau
- Indigo
- Saphir
- Transparent Blau
- TĂŒrkis
- Silberblau
GrĂŒntöne:
- Smaragd
- GrĂŒn
- DunkelgrĂŒn
- HellgrĂŒn
- JadegrĂŒn
- MinzgrĂŒn
- GiftgrĂŒn
- Viridian
Rottöne:
- Burgund
- Purpurrot
- Scharlachrot
- Magenta
- Pink
- lila
- Rot
- Blutrot
- Dunkelrot
- Hellrot
- Karmesinrot
- Violett
- Dunkles Violett
- Helles Violett
- Amethyst
Gelbtöne:
- Bernstein
- Hellgold
- Bronze
- Gold
- Orange
- Gelb
- Dunkelgelb
- Hellgelb
- Weißgelb
- Gelblich-grĂŒn
Silber-/Weißtöne:
- Weiß
- Grau
- Perlweiß
- Zinn
- Silber
- Silberweiß


*Inhalte sind aus dem Legends-Kanon entnommen. Kristalle stellen eine Auswahl, speziell fĂŒr das Forum getroffen, dar.
Texte eigenhÀndig angefertigt und verfasst von Jarik Krolan und Samira Krolan.
Bilder der einzelnen Kristalle u.a. aus der Jedipedia.net.

Information und Kommunikation

 
Registriert: Do 4. Sep 2014, 18:21
BeitrÀge: 459


ZurĂŒck zu Adepten der Macht

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast

ï»żï»żï»żï»żï»żï»ż