[IHC | 10,5 NSY] GdI: Dookus Griff nach der Macht

Nachrichten aus der Galaxis, die das Ingame-Geschehen widerspiegeln

[IHC | 10,5 NSY] GdI: Dookus Griff nach der Macht

Beitragvon Protokolldroide » So 1. Dez 2019, 11:15




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.Ein aufwĂ€ndiger Vorspann, unterlegt von mitreißender Musik, beginnt, der an einen Holothriller erinnert. Es werden zusammengeschnittene Szenen aus diversen historischen Epochen gezeigt, zum Teil nachgestellt, zum Teil Originalaufnahmen, dazu werden die Credits eingeblendet. Vor allem ein Name taucht immer wieder auf, sowohl bei Autoren, Produzenten als auch bei Musik: Kaeso Andronicus. Schließlich folgt die Titeleinblendung: Geschichte des Imperiums.

Abermals beginnt die neue Folge von „Geschichte des Imperiums“ mit einer Allaufnahme eines Planeten, bei dem es sich nicht um Taris handelt. Die Kamera fĂ€hrt durch dichte Wolken und nĂ€hert sich einem beeindruckenden Anwesen, das von einem mĂ€chtigen Turm dominiert wird und vor dem sich ein verwilderter und ungepflegter Park ausbreitet. Hinter dem Turm befindet sich eine Klippe, weiter in der Ferne ist eine Stadt zu sehen. Wie ĂŒblich begrĂŒĂŸt Christobal Magnus die Zuschauer

Willkommen auf Serenno. Heute erwartet Sie eine ganz besondere Ausgabe von „Geschichte des Imperiums“. Wir haben die Republik bereits in aller AusfĂŒhrlichkeit behandelt, von der Ruusan-Reformation bis zur Wahl Kanzler Palpatines. Es ist kein Zufall, dass ich Sie hier auf Serenno begrĂŒĂŸe, denn wir sprechen heute ĂŒber den fast schon legendĂ€ren Count Dooku und die Separatisten-Bewegung. Hinter mir sehen Sie das Anwesen der Familie Dooku, der Herrscherfamilie von Serenno. Der spĂ€tere Count wurde 83 Jahre vor der GrĂŒndung des Imperiums geboren, konnte sein Geburtsrecht jedoch nicht wahrnehmen. Auf Serenno galt es als große Ehre, wenn das Kind von den Jedi außerwĂ€hlt wurde. So wuchs Dooku fernab seiner Familie auf Coruscant auf, wurde ein geachteter Jedi-Meister


Christobal Magnus macht eine dramatische Pause.


und verließ den Orden dann im Alter von 70 Jahren, nur 13 Jahre vor der GrĂŒndung des Imperiums.

WĂ€hrend Magnus spricht, werden Archivaufnahmen von Dooku eingespielt, einige zeigen ihn als jĂŒngeren Mann, auf den meisten sieht man ihn allerdings so, wie die Galaxis ihn als AnfĂŒhrer der KUS kennt.

Dooku kehrte auf seine Heimatwelt zurĂŒck und nahm den Titel des Count von Serenno wieder an. Acht Jahre hörte die Galaxis kaum etwas von ihm. Bis er sich auf Raxus Prime der Öffentlichkeit prĂ€sentierte.

Abermals wird eine Aufnahme abgespielt, dieses Mal mit Ton. Dooku hĂ€lt darin eine feurige Rede, in der er die Korruption der Republik anprangert und die Abspaltung von Raxus Prime fordert. Es folgt ein Kommentar von Epo Qetora, Experte fĂŒr die Geschichte der Konföderation unabhĂ€ngiger System.

Die Geschichtsschreibung sieht Doouks Raxus-Ansprache gerne als GrĂŒndungsdatum der Separatisten-Bewegung, obwohl das nicht ganz zutreffend ist. Aus Aufzeichnungen und Verhören wissen wir, dass der Count bereits vor dieser Ansprach am Werk war und Unzufriedene rekrutierte.

„Pollux Hax, Historiker, Geologe und jahrelanger Mitarbeiter der Koalition des Fortschritts“ wird eingeblendet.

Mit der Raxus-Ansprache begann die Separatisten-Krise, die Bewegung existiert allerdings schon deutlich lĂ€nger. Bereits kurz nach Dookus Ansprache zeigte sich, dass Bewegung ĂŒber Strukturen und eine Organisation verfĂŒgte, die sich unmöglich innerhalb weniger Wochen gebildet haben kann. Das Raxus-System blieb auch weiterhin Zentrum der Bewegung. Die Senatoren und Planeten-OberhĂ€upter, die die Republik nach und nach desillusioniert verließen, versammelten sich auf Raxus Secundus, wo Count Dooku feierlich das Parlament der Konföderation UnabhĂ€ngiger Systeme ins Leben rief.

Es folgt eine weitere Rede Dookus.


damit die KleinkrĂ€merei und die Vetternwirtschaft des Senats ein Ende hat. Wir werden derartige Korruption nicht zulassen. Hier wird es keine Bevorzugung bestimmter Sektoren geben, wĂ€hrend anderen die Stimme genommen wird. Viel zu lange haben die Kernwelten den Rest der Republik unterdrĂŒckt. Gemeinsam werden wir diese Ungerechtigkeit beenden und eine neue, gerechte Gemeinschaft aufbauen.

ZurĂŒck zu Epo Qetora.

Die Konföderation war bei genauer Betrachtung ein fast schon kurioses BĂŒndnis. Viele Sektoren und Welten, die sich in dieser Zeit von der Republik abspalteten und hofften, im neuen Parlament der KUS eine gewichtigere Stimme zu erhalten, taten das auch aufgrund der Macht der Konzerne. Viele von ihnen, beispielsweise die Handelsföderation, hatten in den letzten Tagen der Republik eine bessere ReprĂ€sentation im Senat als viele Planeten des Äußeren oder Mittleren Randes. Zugleich ermöglicht aber die Konzerne erst die Abspaltung der Separatisten.

ZurĂŒck zur Christobal Magnus, der sich in einem opulenten Arbeitszimmer befindet, das in grĂŒnliches Licht getaucht ist. Interessiert mustert er den ausladenden Schreibtisch

Man kann sich direkt vorstellen, wie Count Dooku von hier aus als Staatschef die Geschicke der Konföderation leitete. TatsĂ€chlich hielt er sich sowohl wĂ€hrend der Separatisten-Krise als auch wĂ€hrend der Klonkriege nur sehr selten auf Serenno auf. Zwischen der Raxus-Ansprache und der Schlacht von Geonosis bemĂŒhte er sich, die beiden Hauptinteressengruppen der Separatisten dazu zu bringen, an einem Strang zu ziehen.

Wieder zu Epo Qetora.

Um ein Zeichen zu setzen, trennte Dooku die ReprĂ€sentanten der Welten und Sektoren und die Vertreter der Konzerne strikt voneinander und schuf zwei Körperschaften: Das Paralment und den Rat der Konföderation. Beiden Gremien stand Dooku als Staatschef vor. Das Parlament sollte als dauerhafte Legislative fungieren, wĂ€hrend der Separatistenrat vorĂŒbergehend die Rolle der Exekutive ĂŒbernahm, bis sich die Konföderation stabilisiert hatte und Anerkennung von der Republik erhielt.

Palpatine-Biograph Herod Harlikan kommt zu Wort.

Zu einer Anerkennung durch die Republik kam es nie. Palpatine wollte von Anfang an nicht zulassen, dass die Republik zersplitterte und weigerte sich, das Parlament der Konföderation als Organ der ReprÀsentation in irgend einer Form zu legitimieren.

Wieder zu Epo Qetora.

Die Klonkriege verhinderten schließlich, dass es jemals zu Wahlen und einer tatsĂ€chlichen Regierungsbildung kam. WĂ€hrend des Krieges wurde das Parlament zunehmend unbedeutender, wĂ€hrend Dooku und der Rat die Geschicke des MilitĂ€rs leiteten. Nach der Schlacht um Coruscant und dem Tod Dookus ĂŒbernahm der Cyborg General Grievous die Kontrolle und verwandelte die Konföderation in den letzten Wochen des Krieges endgĂŒltig in eine MilitĂ€rdiktatur.

Wieder zu Christobal Magnus.

Bei der Armee der Konföderation handelt es sich um die grĂ¶ĂŸte Droidenarmee, die die Galaxis bis heute gesehen hat. Sie war der Hauptgrund, weshalb die Konzerne innerhalb der KUS ĂŒber solche Macht verfĂŒgten. Mit den SicherheitskrĂ€ften der Mitgliedswelten konnte man keine Armee aufstellen, mit deren Hilfe man die Republik unter Druck setzen konnte.

Pollux Hax kommt wieder zu Wort.

Die BeschrĂ€nkungen der Republik verhinderten, dass die Konzerne, die stets um die Sicherheit ihrer GĂŒter besorgt waren, eine regulĂ€re Armee aushoben. Allerdings war es ihnen erlaubt, Droiden als „SicherheitskrĂ€fte“ in unbegrenzter Menge zu benutzen. Diese „SicherheitskrĂ€fte“ der Handeslföderation, der Techno Union, der Handelsgilde und der anderen Konglomerate bildeten den Grundstein der Armee der Konföderation, die in den zwei Jahren vor den Klonkriegen noch massiv erweitert wurde.

Ein neues Gesicht wird eingeblendet: „Flottenadmiral Marcus Corvino, militĂ€rischer Berater der Koalition des Fortschritts“.

Diese Armee passte perfekt zur Maxime der Konzerne, das lukrativste Ergebnis mit dem wenigsten Aufwand zu bekommen. Droiden brauchen so gut wie keinen Unterhalt, keine Quartiere oder Verpflegung. Man baute sie, rĂŒstete sie aus und schickte sie in den Kampf. Wenn man es richtig machte, musste man sich auch keine Sorgen wegen der Witterung machen.

Seine Worte werden Aufnahmen der diversen Kampfdroiden begleitet. Einige stammen aus der Schlacht von Naboo, andere zeigen kurze EindrĂŒcke aus den Klonkriehen.

Auch das JĂ€ger-Corps der KUS bestand zu großen Teilen aus Droiden. Das hatte zwar den Vorteil, dass die Maschinen waghalsigere Manöver fliegen konnten – immerhin gab es keine Piloten, die von FliehkrĂ€ften beeinflusst wurden – aber auf der anderen Seite mangelte es diesen Dingern an KreativitĂ€t und LernfĂ€higkeit.

Wieder zu Pollux Hax.

Die Republik wusste, dass von den vereinten Armeen der Konzerne eine Bedrohung fĂŒr die Republik ausging, wie groß diese Bedrohung allerdings war und wie enorm die Konföderation seit der Raxus-Ansprache aufgerĂŒstet hatte, erfuhr der Senat erst durch einige merkwĂŒrdige ZufĂ€lle.

ZurĂŒck zu Christobal Magnus auf Serenno.

Liebe Zuschauer, das war es auch schon wieder fĂŒr heute. NĂ€chste Woche widmen wir uns ausfĂŒhrlich der Schlacht um Geonosis, dem fast schon legendĂ€ren Auslöser der Klonkriege. Bis dahin bin ich Ihr Christobal Magnus.

Es folgt der Abspann und schließlich das COMPNOR-Logo mit dem Zusatz: „Eine Produktion der Koalition des Fortschritts.“



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