[IHC | 10,5] Geschichte des Imperiums: Niedergang

Nachrichten aus der Galaxis, die das Ingame-Geschehen widerspiegeln

[IHC | 10,5] Geschichte des Imperiums: Niedergang

Beitragvon Protokolldroide » Fr 24. MĂ€r 2017, 13:49




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.Ein aufwĂ€ndiger Vorspann, unterlegt von mitreißender Musik, beginnt, der an einen Holothriller erinnert. Es werden zusammengeschnittene Szenen aus diversen historischen Epochen gezeigt, zum Teil nachgestellt, zum Teil Originalaufnahmen, dazu werden die Credits eingeblendet. Vor allem ein Name taucht immer wieder auf, sowohl bei Autoren, Produzenten als auch bei Musik: Kaeso Andronicus. Schließlich folgt die Titeleinblendung: Geschichte des Imperiums.

Die Mittagssonne scheint auf einen gut bevölkerten Platz auf Taris. Menschen und Nichtmenschen gehen ihren GeschĂ€ften nach, ein paar Kinder spielen bei einem Brunnen. Christobal Magnus begrĂŒĂŸt die Zuschauer mit seinem ĂŒblichen, jungenhaften LĂ€cheln.

Willkommen zurĂŒck zu Geschichte des Imperiums. Begleiten Sie mich an diesem herrlichen Tag zurĂŒck in die Historie unseres großen Reiches. Ist das nicht ein Anblick, der uns das Herz aufgehen lĂ€sst?

Magnus deutet auf die spielenden Kinder, dann wanderte die Kamera ĂŒber die geschĂ€ftigen BĂŒrger, um schließlich einige Wachleute ins Visier zu nehmen und dann zu Magnus zurĂŒckzukehren.

Das höchste Gut des Imperiums ist Sicherheit und StabilitĂ€t. Wir sprachen in der letzten Sendung ĂŒber die Ruusan-Reformation, die eine tausendjĂ€hrige Epoche des konstanten Krieges beendeten und die Machtbefugnisse des extremistischen Jedi-Ordens massiv einschrĂ€nkte. Tarsus Valorum, der erste Oberste Kanzler seit Jahrhunderten, der nicht der elitĂ€ren Jedi-Bruderschaft angehörte und deshalb die Gefahren dieses Ordens objektiv einschĂ€tzen konnte, leistete Großes. Seine Nachfolger begingen in den darauffolgenden Jahrzehnten und Jahrhunderten allerdings weiterhin massive Fehler. Nicht nur gelang es ihnen nicht, die Macht der Jedi weiter einzuschrĂ€nken, obwohl diese dem Senat und den Gerichten unterstellt waren, nein, sie begingen auch die Torheit, das stehende Heer und die Flotte der Republik nach und nach aufzulösen.

Es werden alte Aufnahmen gezeigt, in denen Heer und Flotte der Alten Republik zu sehen sind, gefolgt von den Reden einiger Senatoren und Kanzlern, die Reden fĂŒr und gegen die Auflösung des militĂ€rischen Apparats halten. Dann ist wieder Magnus zu sehen.

Theoretisch könnte man bis zum Beginn der Klonkriege von fast tausend Jahren Frieden sprechen. Doch die Historiker der Koalition des Fortschritts bewerten diese Ära nach eingehendem Quellenstudium weitaus kritischer.

Ein etwas gebrechlich wirkender, Ă€lterer Mann wird eingeblendet und beginnt zu sprechen; die Bildunterschrift identifiziert ihn als „Pollux Hax, Historiker, Geologe und jahrelanger Mitarbeiter der Koalition des Fortschritts“. Hax‘ Stimme ist ein wenig nĂ€selnd, er klingt allerdings als wĂŒsste er sehr genau, wovon er spricht.

Nach der Ruusan-Reformation, die eine Erneuerung der Republik versprach, stellte sich bald Stillstand ein. Es zeigte sich, dass korrupte Senatoren und einflussreiche Firmen die neue Gesetzgebung ausnutzten, um sich zu bereichern. Im Verlauf der weiteren Jahrhunderte stagnierte die Republik, der Senat und der Kanzler wurden praktisch handlungsunfĂ€hig. Das Studium der Senatsprotokolle zeigt, dass die Sitzungen immer lĂ€nger wurden und oft ergebnislos verliefen. Die eigentliche Politik wurde von BĂŒrokraten bestimmt, schmutzige Deals hinter den Kulissen hatten weit grĂ¶ĂŸeren Einfluss auf die Tagespolitik als die Debatten des Senats.

Ein weiterer Historiker („Wottlet Scarsir, Mitautor der „Historia Galactica“) wird eingeblendet, weitaus jĂŒnger als Hax, mit dunklen Haaren und einem stattlichen Schnurrbart.

Die zweihundert Jahre vor dem Beginn der Klonkriege war eine Zeit, in der große Konzerne in beĂ€ngstigendem Ausmaß Macht und Einfluss sammelten. Es mag kein galaxisweiter Krieg geherrscht haben, aber von wahrem Frieden kann keine Rede sein. Die Republik, durch BĂŒrokratie und Korruption behĂ€big geworden, hĂ€tte ihre Gesetze nicht einmal durchsetzen können, hĂ€tte es die Entschlusskraft gegeben. Die Jedi traten als HĂŒter des Friedens auf, doch es zeigte sich, dass religiöse Extremisten mit antiquierten Waffen nicht dazu taugen, die Aufgaben innerer SicherheitskrĂ€fte oder einer Armee zu erfĂŒllen. In dieser Zeit waren Konzernchefs kaum mehr von Verbrecherbossen zu unterscheiden. Finis Valorum, der vorletzte Kanzler der Alten Republik war das genaue Gegenteil seines Vorfahren Tarsus: Ein impotenter, unfĂ€higer und gelĂ€hmter Kanzler, der kaum mehr als die Marionette der großen Konzerne war.

ZurĂŒck zu Magnus, der die ErlĂ€uterungen fortsetzt. Seine Worte werden von Abbildungen und Aufnahmen der Personen und Gruppierungen begleitet, ĂŒber die er spricht.

Die Handelsföderation, der Intergalaktische Bankenclan, die Handelsallianz – das sind nur einige der Großkonzerne, die die Republik in ihren letzten Jahren de facto kontrollierten. Individuen wie Hego Damask oder Nute Gunray untergruben die AutoritĂ€t der Republik, wo sie nur konnten. Auch viele planetare Regierungen waren von Korruption durchzogen. So sind erst kĂŒrzlich ĂŒber vierzig Jahre alte Überwachungsaufnahmen aufgetaucht, die Ars Veruna, den damals amtierenden Monarchen von Naboo, bei wilden Festen mit Mitgliedern des Verbrechersyndikats „Schwarze Sonne“ zeigen.

Abermals wird Wottlet Scarsir eingeblendet.

Die Republik in ihren letzten Jahren war gezeichnet von kleinen Konflikten, die im RĂŒckblick betrachtet bereits auf das Kommende hindeuteten. FĂŒr sich betrachtet mögen sie nicht allzu gravierend wirken, doch sie alle waren Symptome derselben Krankheit. Die Republik zerfiel, Uneinigkeit und Gier dominierte und die UnfĂ€higkeit der Jedi, den Frieden zu bewahren, wurde ĂŒberdeutlich. Der „Stark-Hyperraum-Krieg“, eigentlich eher eine Reihe kleinerer ScharmĂŒtzel, ist ein exzellentes Beispiel. Ausgelöst wurde dieser Konflikt durch Handelsstreitereien und die Machenschaften des heimtĂŒckischen, aber Ă€ußerst cleveren Schmugglers Iaco Stark, der versuchte, aus einer Bacta-Knappheit Profit zu schlagen.

Originalaufnahmen von Iaco Stark werden eingeblendet

Die Jedi, die entsandt wurden, diesen Konflikt zu lösen, erwiesen sich als unfĂ€hig, die Probleme lösen und die Konflikte zu bewĂ€ltigen. Dass die ScharmĂŒtzel nicht mehr Leben kosteten ist vor allem einem Mann zu verdanken: Senator Ranulph Tarkin.

Ein Bild von Ranulph Tarkin wird eingeblendet. Danach zurĂŒck zu Christobal Magnus.

Tarkin war ein weitsichtiger Mann, der 23 Jahre vor der GrĂŒndung des Imperiums als Senator des Seswenna-Sektors diente und bereits erkannt hatte, dass die Republik ohne eine militĂ€rische PrĂ€senz bald auseinanderfallen wĂŒrde. Er war WortfĂŒhrer einer Senatsfraktion, die eben das forderte. Nur durch seinen mutigen Einsatz, bei dem er sein Leben ließ, artete der Stark-Hyperraum-Krieg nicht zum Desaster aus.

Es sind einige Ausschnitte aus Reden Ranulph Tarkins zu sehen, in denen er wortgewandt fĂŒr eine AufrĂŒstung der Republik plĂ€diert.

Ereignisse wie der Stark-Hyperraum-Krieg waren in diesen Jahren nicht die Ausnahme, sondern die Regel. Mit ziemlicher Sicherheit wĂ€re die Republik unter der FĂŒhrung ohnmĂ€chtiger und schwacher Kanzler bald auseinandergebrochen und Anarchie hĂ€tte geherrscht. Doch nachdem Finis Valorum sein Amt wegen eines Misstrauensantrags verlor, traf der Senat seine vielleicht klĂŒgste Entscheidung seit Jahrhunderten: Er wĂ€hlte Palpatine von Naboo, zu diesem Zeitpunkt Senator des Chommel-Sektors, zum Obersten Kanzler. Schalten Sie auch nĂ€chstes Mal wieder ein, wenn Geschichte des Imperiums ihnen den ersten Teil unseres Palpatine-PortrĂ€ts prĂ€sentiert. Wie ĂŒblich steht Ihnen jede Sendung, die Sie verpasst haben, auf unserem HoloFeed zur VerfĂŒgung. Ich bin Christobal Magnus und es war mir wie stets eine Freude, sie durch die Geschichte des Imperiums zu fĂŒhren.

Es folgt der Abspann und schließlich das COMPNOR-Logo mit dem Zusatz: „Eine Produktion der Koalition des Fortschritts.“



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