Die Imperiale Armee - Der Hammer des Imperators

- „Meinem Kommando untersteht eine vollständige Armee des Imperiums; Vierundsechzig Regimenter, inklusive Schocktruppen, Kundschafter, mechanisierter Formationen, gepanzerter Truppen, Pionieren und mobiler Artillerie. Über eine halbe Million Mann, zwanzigtausend Panzer- und Artilleriefahrzeuge stehen unter meinem Befehl. Der Imperator mag dem Narren Barmherzigkeit zeigen, der gegen mich steht. Ich werde es nicht!”
- General Wigerich Drilnas, XXV. Armeegruppe, Imperiale Armee
Die imperiale Armee bildet neben der Raumflotte und dem Sturmtruppen Korps eine weitere Teilstreitkraft der imperialen Streitkräfte. Sie stellt den Großteil der Bodentruppen und vor allem das schwere Material wie Walker, Repulsorpanzer und andere Fahrzeuge. Die imperiale Armee ist zudem dazu beauftragt die imperialen Welten bei Invasionen zu verteidigen und Offensiven gegen Rebellen und andere Feinde des Imperiums zu führen. Darüber hinaus wird die imperiale Armee zum Niederschlagen von Aufständen eingesetzt. Die imperiale Armee ging aus der Großen Armee der Republik hervor, nutzt aber im Gegensatz zur GAR keinerlei Klonsoldaten mehr.
- Ausbildung
➤ Sektorakademie
Rangstruktur
Organisation
Ausrüstung der Imperialen Armee
Auxiliare Streitkräfte
Schon zu Zeiten des Ersten Galaktischen Imperiums akzeptierte die Imperiale Armee Rekruten von allen Welten des Reiches. Voraussetzung waren eine (fast-)menschliche Abstammung und eine abgeschlossene Schulreife, sowie die Vollendung des 18. Lebensjahres. Natürlich gab es immer wieder Rekruten, die sich mit 16 Lebensjahren ein schummelten, indem sie ihre Akten fälschten, doch dies war eher die Ausnahme, denn die Regel.
Diese Umstände haben sich bis heute nicht geändert, auch wenn sich der Anteil an nichtmenschlichen Anwärtern in den Rekrutierungszentren seit der Gründung des Zweiten Reiches definitiv vergrößert hat. Doch noch immer gelten die Regularien von vollendeter Schulausbildung und Volljährigkeit.
Anders als im Imperialen Sturmtruppen-Corps sind die Regularien für die Körpergröße von Anwärtern nicht ganz so rigide, allerdings dürfen Anwärter (Männer wie Frauen) nicht kleiner als 155 cm sein, während alles über 196 cm bereits zu einer Ablehnung des Anwärters führen können.
Sobald ein Anwärter den Test für die Aufnahme in das Auswahlverfahren bestanden hat, wird ihm ein Datum mitgeteilt, bis zu dem er sich in der für ihn zuständigen Sektorakademie einzufinden hat. Die Reisekosten hier für werden in der Regel vom Imperium gezahlt. Sobald ein Anwärter in die Sektorakademie eintritt, gilt er als Rekrut der Imperialen Streitkräfte und damit als Teil der Imperialen Militärstruktur.
Die Sektorakademie ist die erste Anlaufstelle, die ein Kadett zu bewältigen hat. In der Regel auf der Hauptwelt des eines Sektors gelegen - wobei wichtige Sektoren auch mehrere Planetarakademien unterhalten können - ist sie ein Sammelbecken für die angehenden Rekruten, die sich hier aus allen Ecken ihres jeweiligen Heimatsektors zusammen finden.
Die Sektorakademie ist in der Regel Pflicht für jeden Anwärter der Imperialen Streitkräfte, jedoch nehmen insbesondere die Söhne und Töchter einflussreicher oder reicher Familien die Möglichkeit war, eine „Spende” an ihre jeweilige Sektorakademie zu entrichten, um diese zu überspringen. Somit kommen sie zwar schneller die Ausbildungsleiter vorran, allerdings sehen viele Ausbilder und spätere Kameraden darin einen (charakterlichen) Makel, der diese Kadetten als Drückeberger und Vitamin-B-Nutzer abstempelt.
Die Ausbildung der Sektorakademie umfasst ein Jahr Ausbildungsdauer, in deren Verlauf die Kadetten zu sogenannten Rekrutenzügen zusammen gefasst werden. In diesen Einheiten sollen sie neben den Grundlagen des Soldatenlebens, ihren Rechten und Pflichten als Soldaten auch Werte wie Kameradschaft, Treue und Pflicht erfahren und erleben.
Während der Ausbildung werden den künftigen Soldaten - ganz gleich für welche Truppengattung sie sich am Ende entscheiden werden - folgende Aspekte beigebracht:
- Soldatische Grundkenntnisse (Dienstgrade, Befehl&Gehorsam, Hygiene&Ordnung, etc.)
- Politische Bildung (Aufbau des Imperialen Staates, Aufbau des Imperialen Militärs)
- Ausbildung an der Grundausrüstung (Uniform, Sicherheitsausrüstung, persönliche Schutzausrüstung [Gasmaske etc.], Pflege und Wartung eben jener)
- Formaldienst (Antreten, Marschieren, Marschieren im Gleichschritt, Kehrtwende, Meldung machen, militärisch korrekt grüßen, etc.)
- Gefechtsdienst (Tarnen&Täuschen, Gefechtsstände errichten, Alarmposten einrichten und betreiben, Checkpoints einrichten und betreiben, Stellungen ausheben & verteidigen, Feldhygiene&-Verpflegung, Handzeichen, grundlegende Taktik, Bewegung durchs Gelände)
- Waffenausbildung (theoretische Kenntnisse, Lehre vom Schuss, Blasterpistole, Blastergewehr und Schnellfeuerblaster - Zerlegen & Zusammensetzen, Reinigen, Sicherheitsüberprüfung, Funktionsprüfung, Funktionen der Waffen, Anschlagsarten, scharfer Schuss - Nahbereich, auf Entfernung, unbewegliche Ziele, bewegliche Ziele, Schießen aus der Bewegung, Schießen in verschiedenen Anschlagsarten)
Diese grundlegenden Kenntnisse sind für alle Rekruten gleich, allerdings nehmen bereits hier die Ausbilder eine Sondierung vor, welcher Rekrut für welche Teilstreitkraft oder spezielle Verwendung geeignet scheint, beziehungsweise wer sich zur Überstellung an den Imperialen Geheimdienst oder das Imperiale Sicherheitsbüro eignet.
Nach einem halben Jahr findet die Abschlussprüfung statt. Diese findet während einer Woche im Gelände unter Gefechtsbedingungen statt. Dabei sollen die Rekruten alle erlernten Kenntnisse bei der Bewältigung einer erdachten Kriegssituation demonstrieren. Während dieser Prüfung findet die abschließende Bewertung statt, die darüber entscheidet, ob ein Rekrut
a) für den Wehrdienst psychologisch geeignet ist.
b) für die von ihm bei der Rekrutierung als präferiert angegebene Teilstreitkraft geeignet ist
c) für die Ausbildung zum Spezialisten qualifiziert ist.
d) für die Ausbildung zum Unteroffizier oder Offizier geeignet ist.
Nach Abschluss der Abschlussprüfung werden die bestandenen Rekruten in einer feierlichen Zeremonie vereidigt.
Während dieser feierlichen Zeremonie leisten die Absolventen nicht nur einen Eid auf das Imperium und den Imperator, sondern auch auf das Imperiale Volk. Dieser Eid wird in Form eines Credos geleistet:
Ich bin ein Soldat des Imperiums.
Ich diene den Bürgern des Imperiums und lebe seine Werte.
Ich bin diszipliniert und stets bereit zu kämpfen.
Ich bin Teil einer Einheit.
Ich lasse keinen Kameraden zurück.
Ich erfülle meine Mission.
Ich akzeptiere keine Niederlage.
Ich gebe niemals auf.
Meine Loyalität gehört dem Imperialen Thron.
Ich bin ein Soldat des Imperiums.
Ich diene den Bürgern des Imperiums und lebe seine Werte.
Ich bin diszipliniert und stets bereit zu kämpfen.
Ich bin Teil einer Einheit.
Ich lasse keinen Kameraden zurück.
Ich erfülle meine Mission.
Ich akzeptiere keine Niederlage.
Ich gebe niemals auf.
Meine Loyalität gehört dem Imperialen Thron.
Ich bin ein Soldat des Imperiums.
In die verbleibenden sechs Monate beginnen die entsprechenden Rekruten ein weiteres Jahr (die verbleibenden sechs Monate plus sechs weitere Monate) in Anspruch nehmende Ausbildung zum Spezialisten(Fahrzeugführer, Sanitäter, Scharfschütze, Pionier, etc.).
Rekruten, die eine Befähigung zur Unteroffiziers- oder Offiziersausbildung erhalten haben, werden auf diese vorbereitet.
Die Rekruten des Mannschaftsdienstes werden weiter als Mannschafter ihrer jeweiligen Teilstreitkraft trainiert und auf ihren Dienst vorbereitet, können jedoch im Notfall als sogenannte „Rekrutenzüge” eingezogen und Kampfgebiete geschickt werden. Um sie als solche kenntlich zu machen, ziert ein weißer Längsstreifen den Helm der Rekruten, was ihnen bei regulären Einheiten den Spitznamen „Weißbleche” eingebracht hat.
Nach einem Jahr endet die Ausbildung der Rekruten und sie werden entweder direkt in ihre Teilstreitkraft eingegliedert, erhalten weiter umfassende Ausbildung (beispielsweise dauert die Ausbildung zum Sanitäter weitere sechs Monate) oder werden je nach Befähigung auf eine Imperiale Offiziersakademie oder direkt auf die sogenannten „Kaderschmieden” des Imperiums geschickt.
Im Falle der Imperialen Armee beginnt ein Rekrut seinen Dienst im Range eines Private.
Nach Abschluss einer Spezialistenausbildung startet der Soldat seine Karriere als Corporals
Allerdings gibt es einen anderen Weg um Mitglied der imperialen Armee zu werden: Die Offiziersakademien. Wenn man eine Offiziersakademie besucht, benötigt man in der Regel etwa drei bis vier Jahre um einen Abschluss zu schaffen, ehe man in den Rang eines Field Officiers befördert und an die Front geschickt wird. Wenn man als Unteroffizier für das Offizierspatent vorgeschlagen wird, benötigt man lediglich eine sechsmonatige Weiterbildung.
Angesichts des des Krieges mit der Neuen Republik und den daraus resultierenden Verlusten von wichtigen Ausbildungsstandorten wie Carida oder Corulag, schießen neue Akademien – wie Serenno und Yaga Minor - aus dem Boden, welche fortan die Ausbildung imperialer Truppen übernehmen. Ebenso nahm die Ausbildungsdauer ab, da man schneller neue Offiziere, Mannschaften und Unteroffiziere benötigt. Obwohl die 3,5 Jahre lange Ausbildung eigentlich die Beste Ausbildung bedeutet, werden an vielen Standorten bereits Rekruten nach viel kürzerer Ausbildung in den Dienst geschickt.
Die Armee teilt sich in fünf Mannschaftsränge, neun Unteroffiziersränge, acht Offiziersränge und fünf Generalitätsränge. Wie bereits erklärt, wird man mit Ende der Grundausbildung in den Rang eines Privates befördert, sollte eine Spezialausbildung gefolgt sein, wird man in den Rang eines Corporals befördert. Männer die eine Offiziersakademie besucht haben, starten mit dem Rang Field Officer. Privates können die Rangleiter zu Unteroffizieren hinaufklettern und somit erste Führungspositionen besetzen. Um vom Unteroffizier in die Offiziersränge befördert zu werden benötigt man allerdings die Zustimmung eines kommandierenden Offiziers sowie das Zertifikat einer Nachschulung auf der Offiziersakademie, welche um die sechs Monate dauert.
Der höchste Rang innerhalb der imperialen Armee ist der Surface General welcher mehr als eine Armee kommandiert. Meist kommandiert ein Surface General die Armeen eines Sektors. Es ist jedoch zu beachten, dass der Surface General keinesfalls auf der gleichen Rangebene wie der Grand Admiral ist, da dieser den höchsten Rang im imperialen Militär darstellen.
Das Oberkommando über die Imperiale Armee hat der Lord Marshal.
Die Organisation der imperialen Armee lässt sich in neun Teilbereich gliedern: Das Squad, das Platoon, Die Company, das Bataillon, das Regiment, die Battlegroup, das Corps, die Army und die Sector Army.
Je nach Situation kann einer Einheit ab der Größe eines Platoons bis zu acht weitere Einheiten der jeweils kleineren Einheit unterstellt werden, womit man auf bis zu 12 Einheiten kommen kann.
Die Imperiale Gefechtsdoktrin sieht jedoch Einheitengrößen von mindestens 4 Einheiten vor.
Squad
Es gibt insgesamt neun Squadtypen, welche den kleinsten Bestandteil der imperialen Armee bilden. Jedes Squad besteht aus acht Troopern und einem Sergeant, welcher den Trupp anführt. Die Trooper des Squads werden von eins bis acht durchnummeriert, wobei die Nummer eins zusätzlich der sogenannte Second in Command ist.
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Platoon
Die Anführer der Platoons sind in der Regel Lieutenants, welche von einem höherrangigen Unteroffizier vertreten wurden. Ein Platoon besteht aus vier Squads welche dem Kommandanten eine Kampfstärke von 38 Mann gibt, wobei je nach Platoon Art die Anzahl der Männer variieren kann. Ein Platoon war dazu berechtigt Feuerunterstützung anzufordern, musste dies aber auf der Battalion Ebene anfragen, da dies dem zentralisierten Feuerunterstützungsschema entsprach.
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Company
Eine Kompanie besteht aus vier Platoons mit 152 Mann. Zu diesen 152 Mann kommt noch zusätzlicher Stab aus Personal hinzu, welcher die Anzahl der Männer in einer Kompanie auf 180 erhöhte. Kompanien sind die kleinste Organisationsstruktur der imperialen Armee, welcher über eigene Stäbe verfügt, welche sich auf medizinische Versorgung, technische und logistische Sektionen spezialisiert hatten. Der Kommandierende verfügte zudem über einen Zugang zur Aufklärung. Es ist nicht überraschend, dass in einem Kompanie Stab diverse Droiden zu finden sind, diese geben der Einheit bis zu einem gewissen Grad Unabhängigkeit. Ein Captain war, zusammen mit Offizieren die sich im Bereich Lieutenant befanden, Kommandant einer Kompanie. Die Aufschlüsslung der Stabsoffiziere sieht wie folgt aus:
- SC1: Der Kompanie Lieutenant (Second-in-Command)
- SC2: Logistik (+ 8 Unterstützungspersonal und 88 Droiden)
- SC3: Medizinische Versorgung (+ 4 Unterstützungspersonal und 8 Droiden)
- SC4: Technik (+ 11 Unterstützungspersonal und 22 Droiden)
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Bataillon
Bataillone werden von einem Major kommandiert. Kommando- und Unterstützungselemente wurden zusammengeworfen und das Bataillonskommando bleibt außerhalb der Kampfzone und ist somit relativ sicher. Die Größe der Stäbe ist das doppelte der Kompanie, dazu kamen fünf Stabsoffiziere deren Rang Captain war.
- SB1: Captain des Bataillons (Second-in-Command, Aufklärung)
- SB2: Logistik (+ 16 Unterstützungspersonal und Droiden)
- SB3: Medizinische Versorgung (+ 8 Unterstützungspersonal und Droiden)
- SB4: Technik (+ 22 Unterstützungspersonal und Droiden)
- SB5: Sicherheit (+ 38 Mann Security Platoon)
Ein Security Platoon wurde als Unterstützungseinheit und nicht als Kampfeinheit angesehen und blieb daher unter dem direkten Kommando des Bataillons. Normalerweise vom SB5 Offizier kommandiert, konnte dieser das Kommando über das Security Platoon übernehmen und das HQ im Falle eines Angriffes verteidigen. Das gesamte Personal welches im HQ arbeitete, belief sich auf 90 Personen und 145 Droiden, wovon 97 Mausdroiden waren.
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Regiment
Ein Regiment ist eine Formation aus kombinierten Truppenteilen, welche ungefähr 2500 Soldaten und 1000 Mann Unterstützungspersonal beinhaltet. Ein Regiment wird von einem Lieutenant Colonel befohlen. Die Struktur des Stabsaufbau ist mit dem eines Bataillons identisch, lediglich die Anzahl der Droiden ist um 200 erhöht. Ein Regiments HQ hatte eine deutlich größere Reparaturwerkstatt, welche über die Möglichkeiten von Nanotechnologie verfügt und somit fast alle Ersatz- und Reparaturteile selbst herstellen konnte.
Die Regimenter werden in der Regel vom Orbit aus kommandiert, sofern es sich nicht um einen längeren Angriff oder eine längere Kampagne handelte. Ab und an kommt es allerdings auch vor, dass Offiziere aufgrund ihrer eigenen Präferenzen direkt an der Front kommandieren.
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Battlegroup
In der Großen Armee der Republik (GAR) waren viele Divisionen mit verschiedenen Planeten oder Dingen verbunden. Der Dienst im imperialen Militär soll hingegen vereinheitlicht werden, sodass die Verbundenheit eines Regiments Beispielweise zu einem Planeten losgelöst wurden. Um diesen Wechsel noch mehr zu betonen wurde die Division in Battlegroup umbenannt. Diese Truppenformationen werden Primär für größere Offensiven genutzt. Eine Battlegroup hat genug Kampfstärke um einen Großangriff gegen eine Wichtige oder mehrere Angriffe weniger Wichtige Stellungen durchzuführen.
Der Kommandierende Officier (CO) ist typischer Weise mindestens ein High Colonel, auch wenn es möglich ist deutlich höhere Ränge beim Ausüben des CO Postens zu haben. Eine Battlegroup hat normalerweise einen Stab aus fünf Offizieren im Rang eines Majors (SG1 bis SG5) zusätzlich zu SG5 (dem Battlegroup Headquarters Officer) noch einen vier Mann Unterstab (SG51 bis SG54). Der Stab besteht aus 188 Mann Unterstützungspersonal und wurde von zwei Security Platoons geschützt.
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Corps
Ein Corps wird von einem Major General sowie seinen fünf Stabsoffizieren (SP1 bis SP5) kommandiert. Jeder Stabsoffizier hat zusätzlich noch je zwei weitere Stabsoffiziere (SP11 bis SP52). Die Sicherheit des HQs wird von einer Kompanie aus 152 Mann sowie sechs perimeter Platoons von 38 Mann sichergestellt, welche entweder vom SP1 Offizier oder dem General kommandiert wurde. Die drei COMPNOR Regimenter wurden bei (inadäquten) 144 Mann Personal unterstützt. Der Rest des Corps hatte 388 Mann Unterstützungspersonal. Es gibt einen Offizier des Imperialen Geheimdienstes, sowie 50 ISB Agenten, welche sich um die Aufklärung und die Geheimdienstinformationen kümmern, letztere waren auch als Politoffiziere tätig.
Das gesamte Corps konnte mit einem Corps Transport von A nach B gebracht werden, was ein Beispiel für die Zusammenarbeit zwischen Raumflotte und Armee ist. Zusätzlich zum Corps gab es Corps HQs auf den Planeten. Diese waren die Basis der imperialen Garnisonen, welche verstärkt werden konnten wenn dies erforderlich war. Eine typische Garnison hat vier Bataillone und einen Fighter Wing. Ein industrieller Komplex mit über 2000 Droiden war ab und an ebenfalls zur Garnison gehörig. Der Komplex ist dazu in der Lage beinahe sämtliche Güter zu Produzieren, welche ein Corps benötigt.
Das Imperium hat auf strategischer Ebene immer die größere Truppenzahl und will dies auch auf die taktische Ebene bringen. Ein Corps wird meist dann eingesetzt werden, wenn eine kürzlich ins Imperium eingegliederte Welt befriedet werden musste. Es wird dabei typischerweise angenommen, dass ein Corps eins zu vier in Unterzahl ist. Dabei kommt es dann auf die Fähigkeiten des Kommandierenden Offiziers an, in dieser Umgebung den Feind dennoch zu besiegen.
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Army
Eine Army wird von einem General kommandiert (der volle General). Die Unterstützungselemente der Army sind so groß wie zwei Bataillone, mit einer gesamtzahl von 1855 Mann und doppelt so vielen Droiden. Eine Armee hat fünf Stabsoffiziere (SA1 bis SA5) sowie zehn Unterstabsoffiziere (SA11 bis SA52), eine Security Company (152 Mann) sowie sechs Unabhängige perimeter Platoos (228 Mann), 200 ISB Agenten, einen Agenten für Spionage und Gegenspionage, drei Kompanien des COMPNOR (als „Beobachter“ mit je 152 Mann sowie einem Kommandoelement von 5), vier Vertretern des Imperialen Geheimdienstes und 784 Mann Unterstützungspersonal.
Eine Armee hat ein Corps von jedem Typ, was dazu führt, dass es in eine Navyflotte passen wird. Insgesamt verfügt eine Armee über 193644 Soldaten, 100042 Mann Unterstützungspersonal, 16600 Repulsorliftfahrzeuge und mindestens 3498 schwere Panzer.
System Army
Eine System Army wird von einem High General kommandiert, welche aus zwei bis sechs Armeen besteht. Diese Armeen waren von einer Surface Army und dem Corps HQ unabhängig und wurden vom High General beaufsichtigt. Die einzige direkte Macht die ein High General hatte, war die über die HQ Einheit, welche die gleiche Stärke wie das HQ einer Army hat. Die primäre Funktion einer System Army ist es, Verstärkungen aufzustellen und seinen Unterarmeen Navy Unterstützung zukommen zu lassen. Kämpfen soll eine System Army eigentlich nicht.
Sector Army
Eine Sector Army wird von einem Moff oder einem Surface General kommandiert. Eine Sector Army kann bis zu acht System Armies unter ihrem Kommando vereinen und sollte in eine imperiale Angriffsflotte passen. Die Gesamtstärke einer Sector Army beläuft sich auf bis zu 9.294.912 Soldaten, 4.802.016 Mann Unterstützungspersonal, 796.800 Repulsorliftfahrzeuge und 167.904 schwere Panzer. Die HQ Elemente hatten die gleiche Größe wie die einer Army oder einer System Army, also 1855 Mann.
In der gesamte Galaxis gibt es keine Streitmacht, welche sich Ausrüstungstechnisch (wie auch Zahlenmäßig) mit den imperialen Bodenstreitkräften messen könnte. Aufgrund der Tatsache, dass man auf vielen Welten operiert und es zum Teil auch mit asymetrischer Kriegsführung zu tun hat (besonders in Bezug auf die in letzter Zeit erstarkenden Aufständischen), setzt das Imperium auf Fahrzeuge die in allen Regionen operieren können. Ein Großteil der Streitkräfte ist noch mit Fahrzeugen aus den Klonkriegen ausgestattet, welche noch immer als Modern gelten, vor allem mit schweren Kampfläufern wie dem AT-TE oder den schweren Kampfwagen wie dem Juggernaut. Zum Transport von Infanteristen setzt die Armee des Galaktischen Imperiums zum Teil Repulsorliftfahrzeuge, zum Teil Fahrzeuge mit Rädern ein. Obwohl gewisse Elemente der Imperialen Führungselite die völlige Umstellung auf Walker fordert, wehren sich die Truppenkommandeure wie auch Oberkommandeure vehement dagegen, da Walker nicht jene Geschwindigkeiten erreichen können, die Repulsorliftfahrzeuge erreichen können und manche Truppengattungen von den Repulsorliftfahrzeugen abhängig sind.
Armytrooper
Die Armytrooper sind die Standartinfanteristen des Galaktischen Imperiums, welche das Kernstück einer jeden Bodenoffensive bilden und als Garnisonstruppen auf jeder imperialen Welt vertreten sind. Ihre Ausbildung und langwierig und macht sie zu tödlichen Kämpfern, obwohl sie längst nicht so gut ausgebildet sind wie Beispielsweise Sturmtruppen oder Sturmtruppen Commandos.
Die Ausrüstung der Armytrooper setzt sich aus einer olivgrünen Uniform, einer Brustpanzerung, einem Helm, einer Blasterpistole, einem Kampfmesser oder Bajonett, drei Granaten sowie einem Blastergewehr zusammen. Von Zeit zu Zeit wurden auch Tarnanzüge an die Truppen der Armee ausgeteilt, ein flächendeckender Einsatz der Tarnanzüge ist derzeit in Planung. Der Helm der Armytrooper verfügt über einen Blendschutz der den Einsatz von Blendgranaten gegen die Armytrooper ineffektiv machen soll, sowie ein eingebautes Comlink. Darüber hinaus kann an dem Helm ein Nachtsichtgerät angeschlossen werden, welches ebenfalls zur Standartausrüstung der Armytrooper zählt. In Gefechtssituationen tragen sie zudem eine Feldflasche und Notrationen für drei Tage bei sich, hinzu kommt ein Erste Hilfe Kit zur schnellen Behandlung von Wunden bis der Sanitäter anwesend sein kann.
Die Einführung der Auxiliarkräfte war eine revolutionäre Änderung der imperialen Militärdoktrin, die nicht ohne Nebengeräusche und öffentliche Debatten ablief. Erstmals erlaubte das Imperium nicht-menschlichen/menschenähnlichen Spezies den Dienst in der imperialen Armee. Diese Entscheidung sendet nach außen und nach innen ein starkes Signal, dass die Aussagen über die Werteänderungen des Reiches mehr als nur Worte sind.
Selbst den verbohrtesten Speziisten muss dabei klar sein: Das Imperium ist durch seine geographische Lage (zu weiten Teilen im Outer Rim) nicht nur technologisch, sondern auch mit Blick auf die bloßen Truppenzahlen klar unterlegen. Um dies zumindest teilweise auszugleichen, waren verschiedene Ideen vorhanden. Die Auxiliarkräfte waren schließlich die günstigste und praktischte Lösung.
An Hardliner wurde das Konzept wie folgt verkauft: Neben den Hinweis auf die militärische Situatuon stellen Planeten mit kriegstauglicher oder gar militärisch erfahrener Alienbevölkerung eine Gefahr hinter der Front dar, die durch einen Einsatz im Kampf selbst neutralisiert wird. Eine mögliche Desertion zur Republik wird durch die gezeigte “Wertschätzung” deutlich unwahrscheinlicher. Außerdem sind die Aliens ohnehin Teil des Imperiums und sollten daher ebenso wie die menschlichen Spezies ihren Pflicht gegenüber diesem nachkommen. Auch im Kampf.
Die Motivation der Aliens ist dabei vielseitig: Viele Spezies sind von jeher kriegerisch veranlagt und auf Beute und Ruhm aus - unabhängig unter welcher Fahne diese Ziele erreicht werden. Aber auch der damit verbundene Prestigegewinn, Abenteuerlust, Langeweile oder schlechte Berufsperspektiven spielen eine Rolle. “Kriegerspezies” wie die Kaleesh respektieren das Imperium, da sie von ihm besiegt wurden, andere wie die Trandoshaner haben ihren eigenen Groll gegen Mitglieder der Neuen Republik.
Die Auxiliareinheiten sind hierbei in einzelne Bataillone organisiert, die ausschließlich aus einer Spezies bestehen und im Schnitt 800 Soldaten umfassen. Alle Offiziere werden ebenfalls von dieser Spezies rekrutiert und sorgsam vom Imperium ausgebildet, ihr Kommandant hat den Rang eines Auxiliary Majors inne (dieser steht in der imperialen Hierarchie unter dem gewöhnlichen Army-Major). Faktisch hat das Kommando über die Einheit aber ein “begleitender ISB-Offizier”, der die Loyalität der Einheit sicherstellen soll. Da dieser in der Regel jedoch nur über wenig militärisches Fachwissen verfügt, wird das Bataillon meist direkt vom nächsthöheren imperialen Kommandanten befehligt.
Ein Auxiliarbataillon ist grundsätzlich einem Regiment der Army zugeordnet. Jedoch unterscheiden sich die einzelnen Spezies vollkommen im Einsatzbereich. So dienen beispielsweise leichte Infanteristen von Tiss’sharl als wendige Schocktruppen und Plänkler, schwer bewaffnete Trandoshaner als kampfstarke Elite-Fußtruppen oder Guerillas und mit Jet-Packs ausgerüstete Mandalorianer als mobile Einsatztruppe. Besonders gefürchtet sind die Kaleesh-Stammeskrieger, die vor allem im Nahkampf, aber auch als Scharfschützen als besonders tödlich gelten.
Streitigkeiten und speziistische Zwischenfälle zwischen den Auxiliareinheiten und regulären Truppen sind bedauerlicherweise eher die Regel als die Ausnahme. Dies ist besonders der Fall, wenn die jeweilige Spezies in der Vergangenheit gegen das Imperium gekämpft und manchmal sogar gewonnen hat.
*Inhalte sind teils aus dem Legends-Kanon entnommen und teils an die Situation im Forum angepasst.
Text verfasst von Jarik Krolan.