Die Anderen - Machtorden abseits der Jedi und Inquisition

Diverse Fraktionen und Organisationen von Machtbegabten.

Die Anderen - Machtorden abseits der Jedi und Inquisition

Beitragvon Protokolldroide » Fr 28. Jan 2022, 14:26



Die Orden der Hellen Seite
Die Orden der Dunklen Seite
Die Gemeinschaften der Ungeteilten Macht

Im Laufe der Jahrtausende galaktischer Geschichte haben sich neben den allseits bekannten Orden der Jedi und Sith noch unzählige weitere Machtorden etabliert, die das weite Spektrum zwischen beiden Extremen ausgefüllt haben.
Diese Gruppierungen tauchen mal mehr, mal weniger in den Annalen der Geschichte auf und oftmals ist es sogar so, dass selbst Jedi und Sith nur marginale Kenntnisse über diese Gemeinschaften besitzen. Nichtsdestotrotz existieren diese Gemeinschaften und der eine oder andere Adept der Macht konnte seine Ausbildung bei diesen Gruppierungen durchlaufen, bevor er sich aufmachte, um in den Weiten der Galaxis sein Glück zu versuchen.
Wie es um diese Gruppen heutzutage steht ist der allgemeinen Bildung der Galaxis eher weniger bekannt, außer sie bewegen sich in der Öffentlichkeit.




Die Baran Do sind eine Gemeinschaft von machtbegabten Kel'Dor, deren Ursprünge und Heimat auf Dorin, dem Heimatplaneten der Kel'Dor liegen.
Die Philosophie der Baran Do konzentriert sich auf die Erforschung und den friedvollen Einsatz der Macht, weswegen sie nicht jeden ihrer Schüler im Kampf ausbildeten, sondern einen ebenso großen Fokus auf Philosophie und andere kulturelle Aspekte wie Wissenschaften und Künste legen. Das Vorgehen anderer Machtorden erschien ihnen dies bezüglich stets als zu militant, weswegen sie davon bis heute Abstand nehmen.
Darüber hinaus sind die Baran Do für ihre große Geduld und Umsicht bekannt, was sie von anderen Machtorden der Hellen Seite - inklusive des Jedi-Ordens selbst - unterscheidet. Dies führte dazu, dass die Baran Do vor einer wichtigen Entscheidung die Macht zu konsultieren pflegen. Die Hierarchie der Baran Do entspricht grob der des Jedi-Ordens, wobei die Baran Do-Weisen die Stellung von Jedi-Meistern.
Die große Spezialität der Baran Do ist neben ihren Fähigkeiten der Voraussage die Technik des Hassat-Durr, die es ihnen ermöglicht, elektrische Energien zu kanalisieren und wie ein Blitzableiter zu funktionieren. Gleichzeitig ist es möglich mit dieser Technik elektrische Geräte wie Prothesen, Droiden, Elektroschockfesseln oder Türsteuerungen zu deaktivieren, während Tiersinne manipuliert und die Reichweite von Komlinks vergrößert werden kann.
In den heutigen Tagen sind die Baran Do untergetaucht befindet sich Dorin im Einflussbereich des Zweiten Galaktischen Imperiums und viele Baran Do haben sich in die geheimen Tunnel unter der Oberfläche Dorins zurück gezogen, um dort als "Verborgene" das Wissen ihres Ordens zu bewahren.


Vom Planeten Lucazec stammend, sind die Fallanassi ein Orden von Machtbegabten, deren Sicht auf die Macht einzigartig ist. Sie sehen die Macht als sogenannten "Weißen Strom", der die Galaxis durchströmt und diese nicht physisch beeinflusst. Die pazifistisch eingestellten Fallanassi glauben, dass ein Individuum die Welt um sich herum nicht beeinflussen darf, weswegen Mitglieder des Ordens nicht in der Lage sind, Machtkräfte auf andere als sich selbst zu wirken. Dem gegenüber stehen die Mächte der Illussionen, die der Weiße Strom verleiht und die die Fallanassi gelernt haben zu meistern.
Für Außenstehende mag es so wirken, dass sich die Kräfte von Jedi und Fallanassi gleichen, allerdings sind die Illussionen von letzteren weit eindrucks- und wirkungsvoller, während sie gleichzeitig nur sich selbst mit Hilfe der Macht "beeinflussen" können. Sollte ein Fallanassi beginnen, die Philosophien der Jedi anzunehmen, so würde er die Fähigkeiten, die der Weiße Strom ihm garantiert, verlieren. Gleichzeitig war es den Jedi auch nicht möglich, die Wege des Weißen Stroms zu beschreiten, unterschieden sich beide Ansichten der Macht fundamental voneinander. Mit ihren Fähigkeiten sind sie jedoch ohne Zweifel eine Bereicherung für die Orden der Hellen Seite.
Heute leben viele Fallanassi verborgen in ihren von mächtigen Illussionen versteckten Klöstern und Verstecken, zu denen Außenstehende keinen Zutritt erhalten. Dies ist eine Sicherheitsmaßnahme, geboren aus der Verfolgung durch das Erste und das Zweite Galaktische Imperium, liegen Lucazec und das neue Hauptquartier des Ordens Pydyr im Gebiet des Zweiten Galaktischen Imperiums.
Es gibt allerdings auch einige, die die Galaxis bereisen und sich sogar teilweise den Hütern der Galaxis anschließen, jedoch Stillschweigen darüber bewahren, wo die Zufluchtsorte ihres Ordens sind.


Die Jal Shey sind seit ihrer Gründung vor über 4000 Jahren eine Gruppe von Machtbegabten, die die spirituelle Betrachtung der Macht für eine wissenschaftliche und sehr rationale Betrachtungsweise aufgaben. Dadurch waren sie in der Lage, eine ganze Reihe von praktischen Anwendungsfeldern der Macht zu erkunden und sich anzueignen, was gerade ihre Fähigkeiten in der Handwerkskunst und in der Diplomatie von denen der Jedi deutlich abhob. Trotz ihrer abgegrenzten Denkweise wurden die Jal Shey vom Orden für ihre hervorragenden Handwerkskünste in Form ihrer leichten und widerstandsfähigen Rüstungen, die ihre Machtkräfte leiten können und ihre Kenntnisse in der Diplomatie - die Streitigkeiten in kleinen Gruppen bis hin zu galaktischen Kriegen beilegen konnte - hoch geschätzt. Dahingegen sind ihre Künste mit dem Lichtschwert eher defensiver Natur.
Die Hierarchie gleicht bis heute der des Jedi-Ordens, allerdings bezeichnen sich die Jal Shey je nach Rang selbst als Adepten, Ratgeber und Mentoren.
Heutzutage ist wenig über den Verbleib der Jal Shey bekannt, allerdings gibt es immer wieder Hinweise, dass sie noch existieren und hin und wieder taucht ein Mitglied dieses Ordens auf, der die Bereitschaft signalisiert, sich den Hütern der Galaxis anschließen zu wollen.


Die Luka Sene können als Wächter des Volkes der blinden Miraluka betrachtet werden. Während alle Miraluka latent machtbegabt sind und die Welt um sich herum durch die Macht wahrnehmen und sehen können, ist es die Aufgabe der Luka Sene, über ihr Volk zu wachen und das Abgleiten eines Miraluka in die Dunkle Seite zu verhindern. Da sich die Luka Sene stets als Lehrer ihres Volkes verstanden, war es vor dem Galaktischen Imperium nicht unüblich, auf Alpharidies Universitäten, Schulen und Klassen vorzufinden, während die Mentoren ihren Schülern - anders als die Jedi - nicht vorschrieben, wie diese ihr Leben zu leben hätten. Dies sorgte auch dafür, das Luka Sene nicht als entrückter Machtorden existierten, sondern Teil eines jeden Aspekts des Lebens und der Kultur der Miraluka waren und sogar Ämter wahrnahmen. Ein wichtiger Teil der Luka Sene sind bis heute die Sucher, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, Miraluka, die der Dunklen Seite verfallen sind, zu finden und zu ihrem eigenen Wohl zu bekehren. Nur wenn es keine andere Option gäbe, würde das Ziel getötet werden.
Die Stärke der Luka Sene begründet sich auf ihren geschärften Sinnen und ihrer machtbasierten Wahrnehmung. Dies sorgt dafür, dass viele Luka Sene sehr fähige Fährtenleser und starke Schwertkämpfer sind, da die sich nicht nur auf einen ihrer Sinne verlassen, sondern auf ihre fünf verbliebenen.
In der heutigen Zeit verbergen sich die Luka Sene und versuchen aus dem Schatten heraus, ihr Volk vor sich selbst zu beschützen, was im Angesicht der Kontrolle durch das Zweite Galaktische Imperium äußerst schwierig ist, während die Sucher kaum noch auf Alpharidies zu finden sind, da viele Miraluka in den Dunklen Jahren seit der Order 66 der Dunklen Seite verfallen sind.


Als Kriegerbund gegen die Bedrohung durch die Sith auf Yanibar gegründet, kapselten sich die Zeison Sha im Lauf ihrer Geschichte immer mehr vom Jedi_Orden ab, von dem sie sich verlassen und sogar verraten fühlten. Darauf aus, die Kolonie auf ihrer Wahlheimat zu schützen, entwickelte der Orden umfassende Überlebenstechniken, die sie mit einer besonderen Meisterschaft in Telekinese kombinierten, um in der lebensfeindlichen Umgebung von Yanibar überleben zu können. Zwar nutzen Zeison Sha Lichtschwerter, ihre Markenzeichen sind jedoch die Disk Blades, die sie mit Telekinese kontrollieren und damit großen Schaden unter ihren Feinden anrichten können.
Zeison Sha verstehen sich ähnlich den Jal Shey auf ihre Handwerkskunst, weswegen sie über umfassende Kenntnisse im Bau von sehr anpassungsfähigen Rüstungen und ihren Waffen - Lichtschwert und Disk Blade - verfügen.
Zeison Sha verpöhnten die Art der Jedi, machtbegabte Kinder von ihren Eltern zu trennen, weswegen Initiaten zwar von den Kriegern im Tempel von Sha Kalan trainiert wurden, aber bei ihren Eltern leben durften. Das Gefühl der Gemeinschaft und das Wohl dieser ist für den Orden das höchste Gut und wird von allen Mitgliedern - ganz gleich ob machtbegabt oder nicht - eisern verteidigt.
Die von den Zeison Sha als barbarisch verschrieen Praktiken der Jedi führten spätestens 2000 Jahre vor der Schlacht von Yavin zu einem unüberbrückbaren Bruch zwischen beiden Orden und führte zur Beinahe-Isolation der Zeison Sha auf Yanibar, die nur von einer kleinen Händlerkolonie und einem kleinen Raumhafen unterbrochen wurde. Dies ermöglichte es den Zeison Sha, über alle Ereignisse in der Galaxis auf dem Laufenden gehalten zu werden. Die Zeison Sha blockten jeden Versuch der Jedi ab, mit ihnen in Kontakt zu treten und rührten sich auch nicht, als die Order 66 über die Galaxis herein brach. Ihre Kenntnisse rettete die Gemeinschaft vermutlich vor größeren Repressalien.
Auch heute noch scheinen sie nichts von den anderen Machtgruppen wissen zu wollen, zumindest reagierten die Zeison Sha bisher nicht auf die Aufrufe, sich den Hütern der Galaxis zu offenbaren oder sogar anzuschließen. Es kann angenommen werden, dass man den tiefsitzenden Groll der Zeison Sha erst besänftigen muss, ehe man mit ihnen in Kontakt treten kann.




Der Mecrosa-Orden ist ein Gruppierung der Dunklen Seite der Macht, deren Mitglieder Spezialisten für Attentate sind. Der Orden hat seinen Ursprung in einem der einflussreichen Adelshäuser des Tapani-Sektors, dem Haus Mecetti. In diesem Haus finden sich daher jene mit einer Affinität zur dunklen Seite der Macht.
Ob die Mecrosa heute noch aktiv sind innerhalb der Neuen Republik ist unbekannt, allerdings flüstern immer wieder brave republikanische Bürger hinter vorgehaltener Hand über mysteriöse Morde.


Von der Republik und dem Jedi-Orden verborgen wurden die Propheten der Dunklen Seite vom Abtrünnigen Sith-Lord Darth Millenial auf dem Planeten Dromund Kaas gegründet, den sie mit eiserner Hand beherrschten. Durch ihre Abkehr vom Kodex der Sith und der Hinwendung zu einer eigenen Philosophie wurden sie zu Adepten der Dunklen Seite, die zwar gewisse Bestandteile der Philosophie des Ordens verstanden, das volle Potential blieb ihnen jeoch verschlossen.
Erst Imperator Palpatine stieß auf die Propheten und rekrutierte viele von ihnen entweder als seine Hände oder als Mitglieder der Inquisition. Nach dem Fall des Imperiums flohen die Propheten von Dromund Kaas nach Bosthirda, wo sie versuchten,sich neu zu formieren, um ihren Einfluss auf die Reste des Imperiums aufrecht zu erhalten. Andere, wie der Hochinquisitot Jerec suchten nach Möglichkeiten, um sich der Neuen Republik entgegen zu stellen. Zwischen 8 und 9 NSY begegneten die Propheten dem Dunklen Lord der Sith Darth Ravenor, er die Anführer der Propheten besiegte und den Orden auf Bosthirda internierte, den Planeten zur Verbotenen Zone erklärte und umfassende "Kontrollfestungen" im Orbit stationierte, um den Schiffsverkehr an diesem Knotenpunkt zu überwachen. Ab diesem Punkt waren die Propheten abhängig von Nachschublieferungen des Dunklen Lords, der anstrebte, sich ihrer Fähigkeiten zu bedienen.
Durch ihr großes Verständnis der Prophetie sind die Propheten der Dunklen Seite vorallem fähige Seher, aber auch gut ausgebildet mit dem Lichtschwert, da die fähigsten von ihnen in der Lage sind, die nächsten Schritte ihres Gegners vorauszusehen. Daneben sind die Propheten durchaus umfassend ausgebildet in verschiedenen Techniken der Dunklen Seite, auch wenn es ihnen am tiefgreifenden Verständnis der Sith mangelt.


Von Vulta Daanat 1000 Jahre vor der Schlacht von Yavin gegründet, stammte die Schwarzgarde von der Bruderschaft der Dunkelheit ab. Gemeinsam mit Daanat verließen eine unbekannte Anzahl an Sith - vornehmlich Schwertkämpfer, Kriegerinnen und Gelehrte - die Bruderschaft und schlossen sich seiner Vision, die Macht zu erforschen an.
Als ihr Hauptquartier erwählte sich der Orden die Ruinen einer alten Jedi-Festung auf dem Planeten Mustafar, wo sie begannen, ihre Studien aufzunehmen. Die Lehren und Ausbildung der Schwarzgarde stützte sich dabei auf zwei Säulen: Die Ergründung der Macht, wie auch den Lichtschwertkampf.
Es galt, die Geheimnisse der Macht zu entschlüsseln und damit einen großen Schatz theoretischen Wissens anzuhäufen, während man seine praktischen Fertigkeiten in den Lichtschwertkampf und die Nutzung verschiedenster Lichtschwertwaffen konzentrierte. Dergestalt lag die Ausbildung auch hier immer auf dem Kampf mit dem Lichtschwert, der Nutzung von Schwertern im Allgemeinen, weniger auf der Nutzung der Macht, sofern sie nicht unterstützend für den Kampf sei.
So war es nicht verwunderlich, dass Mitglieder der Schwarzgarde Kenntnisse um die Erschaffung und Nutzung jeder bekannten Lichtschwertwaffenart wussten, sofern ihre Mentoren sie darin ausbildeten.
Daher war es auch üblich, dass die von synthetischen roten Lichtschwertkristallen angetriebenen Schwerter der Garde ein Geschenk von den Meister an den Schüler gewesen sind.
Das gebündelte Wissen der Schwarzgarde fand seinen Weg in das Mustafar-Holocron - ein Sith-Artefakt das von der Garde auf ihrer Wahlheimat gefunden und genutzt wurde.
Anders als viele andere Machtorden, war die Schwarzgarde eine heterogene Gruppe, sodass es passieren konnte, dass sich Paare bildeten, deren Kinder ebenfalls zu Schwarzgardisten ausgebildet wurden.
Im Jahr 1 NSY kam es jedoch zur Katastrophe, als das Hauptquartier auf Mustafar angegriffen und ein Großteil der Anführer der Schwarzgarde ausgelöscht wurde. Die Überlebenden zerstreuten sich, viele von ihnen schlossen sich der Inquisition des Imperiums an oder arbeiteten als Söldner.
Die meisten jedoch fanden sich knapp sieben oder acht Jahre später auf Vjun zusammen, in der Hoffnung, in der alten Festung Darth Vaders eine neue Heimat zu finden. Dort kam es jedoch zu Kämpfen mit den Schwarzen Rittern und den Schwertgeborenen, die dieselbe Hoffnung hegten.
Es stellte sich heraus, dass dies die ausgeklügelte Falle eines verborgen agierenden Sith-Lords gewesen ist, der die Anführer aller drei Gruppen besiegte, alle Artefakte an sich nahm und aus den Überlebenden die Garde des Schwarzen Schwertes formte, die fortan auf Vjun interniert trainieren und sich ausbilden sollte, während Vjun aus allen Aufzeichnungen gelöscht und die Machtbegabten von Vorratslieferungen des Sith-Lords abhängig gemacht wurde. Zu gegebener Zeit - so der Sith-Lord - würde er sie benötigen.


Von allen Abspaltergruppen des Sith-Ordens sind die Schwarzen Ritter die Älteste. Fast 1800 Jahre vor der Schlacht von Yavin gegründet, kämpften dieser Orden unter dem Kommando eines Wesens, das heute nur noch als der Dunkle Unterlord bekannt ist.
Im Lauf der Zeit verschwanden die Schwarzen Ritter immer wieder, tauchten jedoch hier und dort wieder auf, um den Jedi-Rittern den Kampf anzusagen. Die letzte bekannte Auseinandersetzung mit den Jedi fand während der Fluwhaka-Revolte statt, in der Jedi-Großmeister Yoda noch als Padawan mitkämpfte. Danach verlort sich die Spur der Ritter.
Von ihrem Meister wurden die Schwarzen Ritter als erste Frontlinie gegen die Legionen der Republik und des Jedi-Ordens konzipiert, weswegen sie nicht nur als gnadenlose Schlächter, die mit zwei Lichtschwertern kämpften, sondern auch als standhafte Verteidiger bekannt geworden sind - ein für Adepten der Dunklen Seite eher untypisches Konzept. So konzentriert sich die Ausbildung der Schwarzen Ritter auf den Umgang mit dem Lichtschwert; dabei wird vom Schüler ein Stil klar favorisiert und so erlernt, dass er ihn einhändig oder mit der Kunst des Jar'kai mit zwei Klingen anwenden kann. Sämtliche Machtkräfte sind dabei unterstützender oder defensiver Natur, da sich die Schwarzen Ritter noch immer als Verteidiger der Dunklen Seite betrachten. Darüber hinaus sind die Schwarzen Ritter die einzigen abseits des Sith-Ordens, die um die Fertigung der sagenumwobenen Dunkelrüstung wissen, weswegen diese auch noch heute das Markenzeichen der Ritter ist.
Die Schwarzen Ritter nutzten den Umstand, dass man sie für ausgelöscht hielt, weise: Sie hielten sich verborgen und verlagerten sich darauf, neue Adepten zu trainieren, ihre Künste zu perfektionieren und sich nach einem Ort umzusehen, der sicher sein würde. Manche von ihnen schlossen sich jedoch der Inquisition an, strebten sie doch danach, ein höheres Ziel zu haben. Nach dem Zerfall des Imperiums fiel ihre Wahl zwischen 8 und 9 NSY auf Burg Bast, auf den Planeten Vjun. Dort trafen sie auf die Überlebenden der Schwarzgarde und der Schwertgeborenen und es entbrannte ein Kampf um die Kontrolle über den Planeten. Doch eine vierte Fraktion - ein unbekannter Sith-Lord - mischte sich ein, bezwang die drei Kontrahenten und schmiedete aus ihnen einen neuen Orden: Die Garde des Schwarzen Schwertes.
Er internierte diesen Orden auf Vjun und gab seinen Mitgliedern den Auftrag, sich weiter auszubilden und zu trainieren. Er würde für neue Rekruten und die Versorgung sorgen. Welche Pläne der Sith-Lord damit verfolgte, ist den Überlebenden der Schwarzen Ritter bis heute ein Rätsel.


Die Schwertgeborenen sind eine sehr alte Splittergruppe des Ordens der Sith, der sich bereits vor dem Aufstieg des Sith-Lords Exar Kun von seinen Ursprüngen emanzipierte.
Über die Geschichte und Umtriebigkeit dieses Ordens ist wenig bekannt, allerdings verlagerten sich seine Anhänger darauf, ihre Künste mit dem Schwert zu perfektionieren und dann und wann in der Geschichte der Konflikte zwischen Sith und Jedi als Söldner auf Seiten der Sith zu agieren.
Die Ausbildung der Schwertgeborenen konzentriert sich hauptsächlich auf den Kampf mit dem Lichtschwert und den gefürchteten Sith-Tremorschwertern, die durch ihre Beschaffenheit in der Lage sind, die Lichtschwertklingen von Jedi zu brechen und deren Herstellung ein Geheimnis ist, das heute nur noch diesem Orden bekannt sein dürfte. Die Meisterschaft der Schwertgeborenen im Umgang mit Klingen geht soweit, dass sie ihre Schwerter als Kanalisator für Machttechniken gebrauchen können. Im Umkehrschluss sorgte dies aber dafür, dass es den meisten Schwertgeborenen schwer fiel, gerade aggressive Techniken der Macht mit bloßen Händen zu kanalisieren, da es ihnen an einem "Fokus" mangelte.
Im Lauf der Zeit gingen die Schwertgeborenen verloren - wenn sie sich nicht der Inquisition anschlossen -, tauchten allerdings 8 oder 9 NSY wieder auf, um die verlassene Burg Bast auf Vjun als neue Heimat zu beanspruchen. Dort kam es zu Kämpfen mit den Adepten der Schwarzgarde und der Schwarzen Ritter, die dasselbe Ziel hatten.
Bevor ein klarer Sieger hervorgehen konnte, wurden die Anführer aller drei Orden von einem bis dahin verborgen agierenden Sith-Lord besiegt und aus den Überlebenden die Garde des Schwarzen Schwertes geformt.
Dieser Sith-Lord wies diesen neuen Orden an, ihre Philsophien, Kräfte und Fähigkeiten zu vereinen und auf Vjun zu trainieren. Bei Bedarf würde der Sith neue Rekruten auf den Planeten bringen. Gleichzeitig wurde der Planet aus allen Aufzeichnungen der Galaxis getilgt und die Garde von Vorratslieferungen des Sith-Lords abhängig gemacht.




Diese zurückgezogen lebenden Eremiten kamen ursprüglich von Palawa, mussten aber aufgrund eines Krieges, in dem der Jedi-Orden möglicherweise verstrickt war, nach Bunduki umsiedeln. Sie hatten eine Technik gemeistert, mit derer sie über Dekaden in einen tiefen Schlaf fielen, in dem sie nicht alterten. Die Kampfkunst "Teräs Käsi" wurde von ihnen entwickelt, um ihnen im Kampf gegen die Jedi behilflich zu sein.
Wie es heute um die Anhänger steht ist nicht bekannt, liegt Bunduki sehr weit draußen am Rande der Republik und die jüngsten Ereignisse 10 NSY rund um den gewaltsam niedergeschlagenen Aufstand durch die Republik dürfte diese Machtbegabtengruppe gegenüber Außenweltlern sehr misstrauisch gemacht haben.


Die Lehren der Jensaarai basierten auf Sith-Wissen, auf einem alten Tagebuch des abtrünnigen Jedi Larad Noon. Da sie ihr Wissen aber nur zu defensiven Zwecken nutzen respektive die Lehren aus dem Tagebuch nicht vollständig verstanden, entwickelte sich dieser Orden nie zu Sith und es mangelte ihnen stets an den wirklichen Einblicken in die Philosophie dieses Ordens. Deren Gründer, Nikkos Tyris, hatte sich auch noch andere Sith-Artefakte erworben, nach dem er aus dem Jedi-Orden ausgestossen wurde und mit dem Wissen dieser Artefakte die Jensaarai gegründet.
Die Jensaarai verstanden sich insbesondere auf den Bau von Lichtschwertresistenten Rüstungen und der Nutzung der Lichtschwertform Shien.
Gegen Ende des Jahres 10 NSY wurden die Jensaarai und ihr gesamtes Wissen von einer großen Gruppe unbekannter Machtnutzer vernichtet und ihre Heimatwelt Suarbi ging verloren. Die wenigen Überlebenden, die sich zum Zeitpunkt der Katastrophe nicht auf Suarbi befanden, streifen seit dem heimat- und mittellos durch die Galaxis, nur ausgerüstet mit dem, was sie am Leibe tragen und dem Wissen, das sie während ihrer Ausbildung gelernt haben.


Als nomadischer Orden gegründet - in dem ein Meister mehrere Schüler haben darf - lehren die Matukai, dass sich ihre Schüler in der Macht treiben lassen sollen und diese dann durch ihre Körper zu kanalisieren. Dadurch ist es den Matukai möglich, große körperliche Leistungen zu vollbringen, die sogar jene von anderen Machtbegabten übersteigen. Hierbei werden sie von ihren speziell dafür entworfenen und gefertigen Roben unterstützt, deren Stofffasern dafür hergestellt wurden, die Macht ihres Trägers besser zu kanalisieren.
Wie die Jedi fertigt jeder Matukai-Schüler seine besondere Waffe selbst, allerdings vertrauen die Matukai auf das Wan-Shen, eine hellebardenartige Waffe, die mithilfe der Macht gefertigt und gehärtet wird und damit einem Lichtschwert widerstehen kann, während es die Beweglichkeit der Matukai erlaubt, die Nachteile einer solchen Stangenwaffe gut auszugleichen.
Durch ihren nomadischen Charakter blieben die Matukai weitestgehend von den Auswirkungen der Order 66 verschont und vereinzelte Mitglieder haben durchaus den Kontakt zu den Hütern der Galaxis gesucht.


Die Wächter der Whills sind eine auf Jedha beheimatete Gemeinschaft von latent begabten Adepten der Macht.
Die Wächter sehen sich als Erben jener sagenumwobenen Whills, welche selbst den Jedi und Sith immer ein Rätsel gewesen sind und beschützen auf Jedha die Heiligen Stätten vor Räubern, Schändern und Unwillkommenen. Die Wächter der Whills können zwar theoretisch als Adepten der Macht angesehen werden, jedoch ist die Ausbildung der Wächter äußerst minimalistisch und die Mitglieder dieser Gruppe verfügen maximal über gesteigerte Wahrnehmung, körperliche Reflexe und eine hohe physische und mentale Disziplin. Die Wächter werden auch darin gefördert, sich auf alle ihre Sinne zu verlassen, womit auch blinde Mitglieder ernstzunehmende Gegner darstellen können.
Im Kampf verlassen sich die Wächter auf die vermutlich vom Echani inspirierte Kampfkunst Zama-Shiwo, welche lediglich auf Jedha praktiziert und gelehrt wird, sowie auf die von Lichtschwertkristallen angetriebenen Lichtbögen, die von den Bowcastern der Wookiees übernommen worden scheinen.
Während den Säuberungsaktionen der Order 66 wurden die Wächter kaum beachtet, jedoch wurden immer wieder Mitglieder zur Inquisition verbracht, sollten sie sich als machtbegabter als ihre Brüder und Schwester erwiesen haben.

*Inhalte sind teils aus dem Legends-Kanon, teils aus der neuen Einheitskontinuität entnommen und an die Situation im Forum angepasst.
Textausführung verfasst von Jarik Krolan.

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