[IHC | 10,5 NSY] GdI: Die Schlacht von Geonosis

Nachrichten aus der Galaxis, die das Ingame-Geschehen widerspiegeln

[IHC | 10,5 NSY] GdI: Die Schlacht von Geonosis

Beitragvon Protokolldroide » Mo 20. Jul 2020, 19:17




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.Ein aufwändiger Vorspann, unterlegt von mitreißender Musik, beginnt, der an einen Holothriller erinnert. Es werden zusammengeschnittene Szenen aus diversen historischen Epochen gezeigt, zum Teil nachgestellt, zum Teil Originalaufnahmen, dazu werden die Credits eingeblendet. Vor allem ein Name taucht immer wieder auf, sowohl bei Autoren, Produzenten als auch bei Musik: Kaeso Andronicus. Schließlich folgt die Titeleinblendung: Geschichte des Imperiums.

Wie schon die vorherige Folge beginnt auch diese auf Serenno. Christobal Magnus ist zu sehen: Er sitzt hinter Dookus Schreibtisch, auf dem der Helm einer Phase-I-Klonrüstung liegt, den Magnus nachdenklich betrachtet.

Liebe Zuschauer, willkommen zu einer neuen Ausgabe von „Geschichte des Imperiums“. Wenn ich Sie bitten darf, versetzen Sie sich einmal in den Zustand eines gewöhnlichen Bürgers der Republik. Die Zeiten sind unruhig. Viele Systeme haben sich abgespalten und der Konföderation angeschlossen. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis ein bewaffneter Konflikt ausbricht. Im Senat wird viel diskutiert, die Senatorenschaft spaltet sich in zwei Lager: Das eine möchte, dass sich die Republik wieder bewaffnet, um der wachsenden Bedrohung durch die Separatisten etwas entgegensetzen zu können. Senatoren wie Onaconda Farr von Rodia oder Ask Moe von Malastare gehörten zu den lautstarken Unterstützern.

Kurze Archivaufnahmen von Senatsreden der beiden Senatoren werden ohne Ton eingeblendet.

Auf der anderen Seite standen Senatoren wie Padmé Amidala von Naboo oder Eeshrin Ot'Hyne von Caamas.

Auch Aufnahmen dieser beiden Politiker werden gezeigt.

Kanzler Palpatine bemühte sich um eine neutrale Haltung in der Debatte, schien aber den Gegnern des Militarisierungsaktes eher sympathisch gesonnen. Primär ging es ihm wohl darum, offenen Krieg zu verhindern. Er wandte sich schließlich sogar in einer offenen Ansprache direkt an Count Dooku.

Es wird eine Aufnahme von einem sichtlich mitgenommen wirkenden Kanzler Palpatine eingespielt.

Auf beiden Seiten dieser großen Debatte finden sich viele, die diesen Disput nur allzu gerne in einen Krieg verwandeln würden. Ein derart verschwenderisches Resultat dürfen wir nicht zulassen. Ich bin sicher, gemeinsam verfügen wir über den Verstand und die Vernunft, eine alternative Lösung zu finden.

Zurück zu Christobal Magnus.

Dann kam der Tag der Abstimmung im Senat, der jedoch mit einem Attentat auf Senatorin Amidala begann. Die Senatorin überlebte den Anschlag, doch die Abstimmung wurde vorerst verschoben, um die Hintergründe aufzudecken. Die Republik verfiel in einen Zustand der absoluten Ungewissheit: Wann würde die Abstimmung stattfinden? Sollte sie zugunsten der Gegner des Militarisierungsaktes ausfallen, wie sollte sich die Republik gegen mögliche kriegerische Handlungen der Separatisten verteidigen? Im entgegengesetzten Fall: Wie sollte es möglich sein, in Windeseile eine republikanische Armee auszuheben?

Ein Caridaner wird eingeblendet, ein Untertitel identifiziert ihn als „Golfhan, Botschafter von Carida während der Separatistenkrise“. Darunter: „Historische Aufnahme“.

Die Akademie auf Carida hat einige der besten planetaren Sicherheitskräfte der Republik hervorgebracht und entstand aus der Militärtradition der letzten Armee unter republikanischem Banner. Wir sehnen uns danach, diese stolze Tradition fortzusetzen und sind bereit, unsere Fähigkeiten in den Dienst einer Großen Armee der Republik zu stellen.

Pollux Hax, „Historiker, Geologe und jahrelanger Mitarbeiter der Koalition des Fortschritts“ wird eingeblendet.

Carida wurde zu einer der prestigeträchtigsten Akademien des Imperiums – es ist verständlich, weshalb die Caridaner die Militarisierungspläne unterstützten. Allerdings hätte auch diese Akademie keine Armee aus dem Hut zaubern können. Jemand war jedoch dazu in der Lage…

Zurück zu Christobal Magnus.

So kann man es in der Tat ausdrücken. Nach einer langen Zeit des Wartens und der Ungewissheit ging dann alles beängstigend schnell. Plötzlich befand sich die Republik im Krieg mit der Konföderation der Unabhängigen Systeme. Und plötzlich hatte sie eine Armee. Die Tatsache, dass der Stellvertreter Padmé Amidalas, die sich wegen des Attentats temporär aus der Öffentlichkeit zurückgezogen hatte, den Antrag stellte, dem Kanzler Sondervollmachten zu verliehen, dürfte viele ihrer Anhänger von der Notwendigkeit überzeugt haben.

Eine historische Aufnahme wird eingeblendet. Nachdem Mas Amedda einen turbulenten Senat zur Ordnung gerufen hat, steht Kanzler Palpatine auf.

Nur mit großer Zurückhaltung habe ich diesem Aufruf zugestimmt. Ich liebe die Demokratie. Ich liebe die Republik. Die Vollmachten, die Ihr mir erteilt, werde ich wieder abgeben, sobald diese Krise überstanden ist. Als erste Maßnahme mit diesen Sondervollmachten werde ich eine Große Armee der Republik ins Leben rufen, um die zunehmende Bedrohung durch die Separatisten abzuwehren.

Abermals zu Pollux Hax.

Die Bürger der Republik wussten nicht, wie sie mit der Situation umgehen sollten: Plötzlich brach auf einem, entschuldigen Sie den Ausdruck, Hinterwäldlerplaneten im Outer Rim, von dem kaum jemand gehört hatte, der Krieg zwischen Separatisten und Republik aus. Geführt wurde dieser Krieg von zwei Armeen, die scheinbar aus dem Nichts kamen. Man wusste oder vermutete zwar, dass die KUS ihre diversen Droidenstreitkräfte vereinigt hatte, aber die massive Aufrüstung, die sie mit Hilfe der Geonosianer betrieben hatte, überrascht die meisten. Die Klonarmee war natürlich noch mysteriöser. Nur kurz, nachdem der Senat Kanzler Palpatine die nötigen Sondervollmachten gewährt hatte, verfügte die Republik plötzlich über ein stehendes Heer. Gemessen an den Standards früherer republikanischer Heere war diese „Große Armee der Republik“ verhältnismäßig klein, aber trotzdem handelt es sich um eine einmalige Situation. Plötzlichen ziehen der Kanzler und die Jedi eine ganze Armee einfach so aus dem Ärmel.

Pollux Hax‘ Worte werden mit Aufnahmen der Klonanalagen auf Kamino und der Droidenfabriken auf Geonosis unterlegt. Ein Untertitel indentifiziert sie als „Geheime Archivaufnahmen, die der Öffentlichkeit erstmals zugänglich gemacht werden“. Anschließend wird von Epo Qetora, „Experte für die Geschichte der Konföderation unabhängiger System“ eingeblendet.

Für die Konföderation war die Schlacht um Geonosis ein gewaltiges Desaster. Dooku und der Separatistenrat wollten den Krieg, aber sie wollten den Krieg zu ihren Bedingungen. Die Aufrüstung der KUS verlief im Geheimen, nicht einmal das Parlament der Konföderation wusste, wie weit sie zum Zeitpunkt der Schlacht um Geonosis bereits fortgeschritten war. Allerdings war sie noch nicht weit genug fortgeschritten, um mit der Republik schnellen Prozess machen zu können. Das plötzliche Auftauchen der Klonarmee destabilisierte die Führung der KUS ungemein und zwang sie zu einem ungeordneten Rückzug.

Aufnahmen der Schlacht um Geonosis werden eingeblendet, man sieht kleinere Kampfverbände von Klontruppen, oft von den Jedi angeführt, in die Schlacht gegen Droiden ziehen. Der rote Sand, der durch die Schlacht aufgewirbelt wird, macht es allerdings schwer, Details zu erkennen. Dann kehrt die Sendung zu Christobal Magnus zurück.

Die Republik errang den Sieg in der Schlacht um Geonosis, aber es war ein teuer erkaufter Sieg. 179 Jedi-Ritter starben, zusätzlich zu mehreren tausend Klonen.

Marcus Corvino, „Flottenadmiral und militärischer Berater der Koalition des Fortschritts“ wird eingeblendet.

Die Schlacht von Geonosis hat gezeigt, dass die Abkehr der Jedi-Ritter vom Militär seit den Ruusan-Reformen ihnen jegliche militärische Kompetenz genommen hat. Allein der Umstand, dass Spezialeinheiten wie die Republic Commandos, die auf Geheimmissionen spezialisiert waren, als einfache Feldinfanterie verwendet wurden, zeigt doch, wie wenig Kompetenz und Fähigkeit die Jedi hatten. Die horrenden Verluste der Klone waren dabei nur die Unterschrift auf einem ohnehin schon vernichtenden Armutszeugnis.

Zurück zu Christobal Magnus.

Die Schlacht um Geonosis ist bis heute ein einschneidendes Ereignis geblieben, an das sich viele unserer älteren Mitbürger mit Sicherheit noch lebhaft erinnern. Doch kaum jemand kennt die eigentlichen Hintergründe, was hinter den Kulissen des Beginns der Klonkriege passiert, blieb lange Zeit ein Mysterium. Unsere Historiker, Forscher und Archäologen haben lange und intensiv daran gearbeitet, die Zusammenhänge für Sie, liebe Zuschauer, klar und eindeutig zu machen. Schalten Sie auch nächstes Mal wieder zu „Geschichte des Imperiums“ ein, wenn wir über die Erschaffung der Klonarmee und die schmutzigen Machenschaften des Jedi-Ordens berichten. Bis dahin bin ich Ihr Christobal Magnus.

Es folgt der Abspann und schließlich das COMPNOR-Logo mit dem Zusatz: „Eine Produktion der Koalition des Fortschritts.“



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