[CNN | 11 NSY] Die Wahl eines neuen Kanzlers steht bevor

Nachrichten aus der Galaxis, die das Ingame-Geschehen widerspiegeln

[CNN | 11 NSY] Die Wahl eines neuen Kanzlers steht bevor

Beitragvon Protokolldroide » Fr 7. Mai 2021, 17:02





Aktuell, exklusiv und hautnah! Ihre Nachrichten der Neuen Republik seit 4 NSY.
Coruscant. Nach dem erschütternden Misstrauensvotum mehrerer Mitglieder des Senats, das Kanzlerin Mon Mothma (59) ihres Amtes enthob - CNN berichtete - haben nun die Vorbereitungen zur Wahl eines neuen Obersten Kanzlers der Republik begonnen.

Wie ein Sprecher des Senats mitteilte, haben sich die Mehrheitsführer der Parteien der Rotunde darauf geeinigt, dass man ab dem fünften Tag dieser Woche damit beginnen wolle, den Bürgern der Neuen Republik eine unmittelbare und geheime Wahl zu ermöglichen.
Gleichzeitig stimmte der Senat in einer kurzen Abstimmung mehrheitlich dafür, dass die Senatoren über die künftige Zusammensetzung des Regierungskabinettsabstimmen würden. Um die Wahl jedoch nicht in die Länge zu ziehen, wolle man hierbei jedoch auf die üblichen Verfahren zur Stimmenbildung der einzelnen Abgesandten verzichten, die gesondert zu den Bürgern abstimmen werden.
Während beispielsweise die Senatoren von Kuat, Corellia und Onderon diese Entscheidung begrüßten, regte sich bei anderen Senatoren Widerstand. So erhob Senatorin Leia Organa-Solo schwere Vorwürfe gegen das Gremium und das Verfahren, da diese Wahl den Willen der Senatoren und nicht den Willen der Bevölkerung der Neuen Republik widerspiegle und sie ein Überprüfungsverfahren anstrengen wollen würde. Kurze Zeit später an diesem Tag zog Senatorin Organa-Solo ihren Protest zurück, nachdem ihr - auch aus den eigenen Reihen der Union zum Erhalt der Neuen Republik - ein Verfahren wegen Wahlverzögerung und -behinderung angedroht worden war. Trotz dieser heftigen Diskussion gab die Union wenig später die Wahl Organa-Solos zur Kanzlerkandidatin bekannt. Die ehemalige Kanzlerin Mothma verkündete, dass sie nicht mehr zur Wahl stehen wollen und sich lieber anderen Aufgaben zu wenden würde. Sie wünsche jedoch ihrem Nachfolger alles Glück dieser Galaxis und ihrer Partei alles Gute.

Kurz nach Bekanntgabe der Wahl überraschte die Partei Republikanische Einheit ihre Wähler mit der Entscheidung, dass die Mehrheitsführerin - Senatorin Elelo Heett von Obroa-Skai (30), die maßgeblich am Waffenstillstandsvertrag von Nouane mitgewirkt hatte - nicht als Kandidatin ihrer Partei antreten würde.
Viel mehr werde die erst vor Kurzem ernannte Luiyél Maré Naberrie (24), Tochter der jüngst bei einem Unfall ums Leben gekommenen Pooja Naberrie (†60) - CNN berichtete ebenfalls - und Großnichte der berühmten Padmé Amidala (†27) als Kanzlerin kandidieren. "Es ist das eine, eine Partei im Senat zu führen und ihre Interessen zu vertreten. Etwas vollkommen anderes ist es, eine Republik zu führen und Entscheidungen zu treffen, die über das Wohl und Weh einer großen Gemeinschaft entscheiden. Wir haben uns sehr schwer getan, diese Entscheidung zu treffen, allein da wir genau wissen, welche Pflicht wie Luiyél damit aufbürden. Aber Luiyél hat signalisiert, dass sie bereit ist, sich dieser Herausforderung zu stellen und vertraut auf unsere Hilfe, die wir ihr sehr gerne gewähren werden. Es ist an der Zeit, dass eine neue Generation Einzug in den Senat hält und wir sind sicher, dass Luiyél diese Generation anführen kann und für viele weitere ein leuchtendes Vorbild sein wird."
Senatorin Naberrie selbst stand zu diesem Zeitpunkt leider für kein Interview zur Verfügung, ließ CNN aber ausrichten, dass sie sich der großen Aufgabe, die vor ihr liegt, vollkommen bewusst sei. Gleichzeitig hofft sie, die Republik im Sinne ihrer Großtante mitgestalten und zum Guten verändern zu können. Abschließend beendete die Senatorin ihre Nachricht: "Es wird vollkommen anders sein, auf der anderen Seite der Proteste zu stehen, aber ich hoffe, dass ich meine Freunde und Mitstreiter bei Fifth for Future nicht enttäuschen werde. Ich hoffe, ich werde bei dieser Wahl euer Vertrauen genießen."

In einem Akt der Solidarisierung wünschte der Mehrheitsführer der Gemeinschaftlichen Demokratischen Bewegung, Senator Broxis Berit von Jazbina (56), der jungen Kanzlerkandidatin viel Erfolg. "Die Politik ist ein raues Pflaster, aber dennoch heiße ich Senatorin Naberrie in unseren Reihen willkommen. Egal wie diese Wahl ausgeht, wünsche ich gute Zusammenarbeit, Mädchen." Gleichzeitig gab Senator Berit seine Kandidatur bekannt.

Widerstand gegen die Wahl an sich regte sich hingegen bei der Galaktischen Bewegung für Gerechtigkeit. Senatorin Varish Vicly von Commenor (65) beklagte die Wahl eines Obersten Kanzlers als undemokratischen Werkzeugs und forderte die Abschaffung dieses Amtes. "Ein Oberster Kanzler war es, der die großartige Republik schon einmal in die Untergang geführt hat. Auch wenn wir eine Gemeinschaft sind, sollte der Senat sich selbst als verwaltendes Organ und nicht als herrschendes Organ präsentieren."
Trotz dieses Protests gab Vicly ihre Kandidatur bekannt, was kurze Zeit darauf von der Zentralen Parlaments-Union beantwortet wurde, dass man Ransolm Casterfo von Rendili (30) als Kandidaten aufstellen würde. Casterfo nahm die Kandidatur seiner Partei wohlwollend zur Kenntnis, fand jedoch auch scharfe Worte: "Das Amt des Obersten Kanzlers ist dieser Tage eines, das repräsentativ, aber ohne wirklichen Einfluss ist. Gerade im Angesicht der Tatsache, dass der allmächtige und über allem schwebende Imperator einen Kriegsmeister - ein Amt mit scheinbar grenzenlosen Befugnissen und Möglichkeiten - ernannt hat, der ohne Behinderung das Reich im Sinne des Imperators und seinem Sinne formen und einen wahren Stahlsturm gegen uns entfesseln könnte. Wir brauchen einen starken Kanzler, der auch bereit ist, den Senat einzunorden und einen Ersten Senator zu ernennen, der dem Kriegsmeister die Stirn bieten kann. Alles andere hätte keinen Sinn und wir können diese Wahl auch gleich sein lassen!"

Fast schon stillschweigend ging am Nachmittag bei unserem Sender die Nachricht ein, dass die Partei der Liberalen Unternehmer Senator Marek Chairon von Kuat (35) als Kandidaten aufstellen würden. Diese Nachricht wurde von Besorgnisbekundungen seitens anderer Parteien begleitet, die die Verbindung Kuats mit dem finanzstarken Aargau kritisierten und befürchteten, dass in dieser Wahl das Geld und nicht die Demokratie siegen würde.
Chairon selbst ließ bekanntgeben, dass er die Wahl dazu nutzen würde, um auf die Missstände in der republikanischen Wirtschaft aufmerksam zu machen, wo Prestige und Präferenzen über Nutzen und Zweck gestellt werden würden und man lieber Geld für Prestigeprojekte verschwendete, statt alles daran zu setzen, die Wirtschaft - und damit den Wohlstand der Republik - wachsen zu lassen. Der Senator von Kuat gedenke, grundlegende Veränderungen anzustreben, die diesen Missstand beheben und alle Bewohner der Republik daran teilhaben lassen würde.

Ähnlich wie die Liberalen Unternehmer hielt es auch die Republikanische Liga des Widerstands, die lediglich ihren Kandidaten - Senator Merd Bleilhdoshest von Socorro (71) - bekannt gaben. Allerdings fand sich am Ende der Nachricht eine kurze Notiz: "Republica semper fidelis!"

Diese Wahl könnte wegweisend für den weiteren Kurs der Neuen Republik sein. Natürlich werden wir sie über alle weiteren Entwicklungen auf dem Laufenden halten. Gleichzeitig laden wir unsere Zuschauer dazu ein, uns auf ComBeepers eine Meinung zu hinterlassen und - natürlich im Rahmen der Höflichkeit - über diese Wahl zu diskutieren.

Hier noch einige kurze Wortmeldungen aus der Bevölkerung:

“Wurde aber auch Zeit. Nicht das ich etwas gegen die Kanzlerin persönlich hätte, aber ihre Politik hat uns nicht gerade gut durch diesen Krieg geführt. Zu sehr auf den Lorbeeren der Allianzsiege ausgeruht und wichtige Gebiete binnen weniger Jahre wieder verloren. Unter Iblis wäre das nicht passiert.”
- Kroman Devis, erzkonservativer Gründer des national geprägten SV e.V.

“Wenn Mon Mothma nicht wieder gewählt wird, geht uns alles ein Leitbild der Demokratie und Freiheit verloren. Sie hat ihr Bestes und mehr gegeben, um uns allen eine Stimme zu geben, die etwas wert ist, unabhängig von unserer Herkunft oder unserem sozialen Stand.”
- Luisa Tödke, Investmentbänkerin

“Mir doch ejal welcha Fatzke da obben sitzen tut. Die sin doch alle nich janz dicht. Bei Senatore jibbet solche und solche und dann jibbet noch janz andere und ditt sin die schlimmsten.”
- Simpe Lod, Kneipenbesitzerin

Im Anschluss nun ein Sonderbericht: „Königinmutter Ta'a Chume lässt republikanische Diplomaten aus dem Hapes-Cluster werfen und Botschaften räumen - Der Beginn einer Separation?"

Bei uns erfahren sie es als Erste!


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