[IHC | 10,5] Geschichte des Imperiums: Palpatines Aufstieg

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[IHC | 10,5] Geschichte des Imperiums: Palpatines Aufstieg

Beitragvon Protokolldroide » Di 9. Mai 2017, 16:57




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.Ein aufwändiger Vorspann, unterlegt von mitreißender Musik, beginnt, der an einen Holothriller erinnert. Es werden zusammengeschnittene Szenen aus diversen historischen Epochen gezeigt, zum Teil nachgestellt, zum Teil Originalaufnahmen, dazu werden die Credits eingeblendet. Vor allem ein Name taucht immer wieder auf, sowohl bei Autoren, Produzenten als auch bei Musik: Kaeso Andronicus. Schließlich folgt die Titeleinblendung: Geschichte des Imperiums.

Dieses Mal begrüßt Christobal Magnus die Zuschauer in einem üppigen Park. Einige der Gebäude erinnern an die Architektur von Naboo. Im Zentrum des Parks steht eine beeindruckende, bronzene Statue eines älteren Mannes mit markanter Nase, der mit gütigem Blick auf die Passanten herabblickt.

Liebe Zuschauer, welcher Ort wäre besser, um Sie zur dritten Ausgabe von Geschichte des Imperiums zu begrüßen? Dies ist der Imperator-Palpatine-Park, einer der schönsten Orte auf Taris. Vielleicht wussten Sie es nicht, aber Imperator Palpatine war ein Mann der Natur, der seine Heimat Naboo sehr liebte. Aus diesem Grund bemühten sich die Architekten und Gärtner, diesen Park, zu Ehren des Gründers des Ersten Galaktischen Imperiums, wie ein Stück Naboo aussehen zu lassen. Wir mögen das Zweite Galaktische Imperium sein, doch das bedeutet nicht, dass wir nicht in der Tradition dessen stehen, was dieser große Mann erschaffen hat.

Während Magnus spricht, wird eine kurze Montage mit Aufnahmen des Parks gezeigt, die am Ende wieder zur Palpatine-Statue zurückkehrt.

Wundern Sie sich nicht, wenn Ihnen während dieser Sendung auffallen sollte, dass sie erstaunlich wenig über Imperator Palpatine wissen. Er war nicht nur ein Visionär, er war auch ein bescheidener Mann, der sich nie in den Vordergrund drängte. Er stellte das eigene Ego immer hinter die Sache, war nie in kleinliche Skandale verwickelt und schätzte vor allem seine Privatsphäre. Vor allem Informationen über seine Jugend sind rar, doch unsere Historiker haben unermüdlich geforscht, um Ihnen ein komplettes Bild präsentieren zu können.

Es folgt eine kurze Montage mit verschiedenen Eindrücken des Planeten Naboo: Die Hauptstadt Theed, das Seenland, weite Grasebenen, Sümpfe und malerische Wasserfälle.

Auf dieser paradiesischen Welt wurde der erste Imperator als ältester Sohn eines Adelshauses im Jahr 63 vor der Gründung des Imperiums geboren. Sein Vater und Familienoberhaut war Cosinga Palpatine, der seinen Sohn nach sich benannte.

Selten Aufnahmen von Cosinga Palpatine dem Älteren werden eingeblendet.

Cosinga Palpatine war ein erzkonservativer Isolationist, der intergalaktische Kontakte und Handel streng ablehnte. Bereits in seiner Jugend war sein Sohn Cosinga Palpatine der Jüngere ein fortschrittlich denkender Mensch, dem Rückschritt zuwider war. Mehr als einmal geriet er mit seinem Vater aneinander und lehnte es schließlich ab, dessen Namen zu tragen, wie er in einem Interview aus seiner frühen Karriere als Senator selbst erklärte.

Eine kurze Szene aus einem alten Interview wird eingeblendet: Ein junger Senator Palpatine spricht mit einem HoloNet-Reporter, der ihn nach seinem Namen fragt.

Aufgrund des Konflikts zu meinem Vater, möge er in Frieden ruhen, lehnte ich den Namen ab, den er mir gab, jedoch nicht die Familie, in die ich geboren wurde, noch die Verantwortung, die mit diesem Namen einhergeht. Ich bin Palpatine, nicht mehr und nicht weniger.

Zurück zu Christobal Magnus.

Sie sehen, Palpatine machte nur ungern ein großes Aufheben um seine Person. In seiner Jugend besuchte er die besten Schulen von Naboo, entwickelte eine Vorliebe für schnelle Speeder und engagierte sich im Legislativen Jugendprogramm seiner Regierung, jedenfalls bis zu einem höchst einschneidenden Erlebnis.

Ein Zabrak wird eingeblendet, die Bildunterschrift identifiziert ihn als „Herod Halikarn, Palpatine-Biograph“. Er ist in den mittleren Jahren, seine schwarzen Haare sind von grauen Strähnen durchzogen, doch er wirkt energetisch.

Es ist schwer zu sagen, ob Palpatine vor dem Unfall, der seine gesamte Familie das Leben kostete, ebenfalls plante, in die Galaktisch Politik einzutreten. Manche meiner Kollegen vertreten die Meinung, dieses tragische Ereignis, das Palpatine trotz der Entfremdung von seinem Vater sichtlich mitnahm, sei der Grund, weshalb seine Karriere diese Richtung einschlug und er beispielsweise nicht langfristig in Naboos Innenpolitik Tätig wurde. Ich halte das jedoch für eine unnötige Vereinfachung. Dieses Ereignis mag Einfluss auf Palpatines Entscheidungen gehabt haben, man sollte aber nicht sein ganzes Leben auf dieses singuläre Ereignis zurückführen.

Zurück zu Christobal Magnus.

Es mag erstaunlich scheinen, aber zu Beginn seiner Karriere war Palpatine nur moderat erfolgreich. Langsam erklomm er die politische Leiter und wurde schließlich zum Sonderbotschafter unter Senator Vidar Kim, der Naboo und den Chommell-Sektor im Senat der Republik vertrat. Viele der Aufnahmen aus dieser Zeit gingen in den Wirren der Klonkriege verloren, doch unseren unermüdlichen Mitarbeitern ist es gelungen, den einen oder anderen Mitschnitt aufzutreiben.

Es folgt eine kurze Montage, die Ausschnitte aus Reden eines jungen Palpatine auf Naboo zeigt. Es folgt ein Kommentar von Wottlet Scarsir.

Als Sonderbotschafter bekam Palpatine die Gelegenheit, die Galaxis kennenzulernen, er reiste viel, sprach mit vielen einflussreichen Persönlichkeiten dieser Zeit und, noch wichtiger, er sah, wie ungerecht und chaotisch es in der Galaxis zuging. In einem seiner eigenen Texte, die er als Oberster Kanzler verfasste, erklärt Palpatine ausführlich, wie sehr in seine Jahre als Sonderbotschafter prägten. Aus erster Hand erlebte er, wie verrottet das System der Alten Republik war.

Zurück zu Christobal Magnus.

Die Bedeutung des Chommell-Senators Vidar Kim sollte hier nicht unterschätzt werden. Von ihm lernte Palpatine das politische Handwerk.

Ein kurzer Ausschnitt aus einer Senatsrede Vidar Kims wird eingeblendet.

Umso tragischer war es, als Vidar Kim nur wenige Jahre nach Palpatines Ernennung zum Sonderbotschafter einem Attentat zum Opfer fiel. Dennoch hatte Palpatine als Botschafter ausgiebig bewiesen, dass er Verantwortung tragen konnte und dass er ein hart arbeitender, vertrauenswürdiger Mann war. So verwundert es kaum, dass Palpatine mit einer überschwänglichen Mehrheit zu Vidar Kims Nachfolger gewählt wurde.

Herod Halikarn wird erneut eingeblendet.

Palpatine diente zwanzig Jahre als Senator des Chommell-Sektors. Wie bei jedem Politiker war auch seine Karriere sowohl von Erfolgen als auch von Rückschlägen geprägt. Anders als die meisten Politiker seiner Ära gelang es Palpatine allerdings, eine weiße Weste zu behalten. Es gab niemals auch nur den Hauch von Korruptionsvorwürfen oder Skandalen.

Ein beleibter weißer Twi’lek wird eingeblendet; es handelt sich um einen Ausschnitt aus einem Interview. Darunter: „Archivaufnahmen von Senator Chom Frey Kaa“.

Wenn Sie mich fragen: Da ist etwas faul. Niemand behält in diesem Geschäft saubere Hände. Wahrscheinlich hat Palpatine mehr Leichen im Keller, als wir uns auch nur vorstellen können.

Zurück zu Wottlet Scarsir.

Dieser kurze Ausschnitt zeigt die Geisteshaltung in den letzten Tagen der Alten Republik. Senator Chom Frey Kaa, in seiner Karriere verwickelt in alle möglichen Korruptionsskandale und den Gewürzschmuggel, konnte sich einfach nicht vorstellen, dass ein Senator der Versuchung wiederstehen konnte, sich persönlich zu bereichern. Er war die Norm dieser Ära, Palpatine die löbliche Ausnahme. Das bedeutet allerdings nicht, dass Palpatine nicht durchaus einflussreiche Freunde machte. Vor allem gegen Ende seiner Amtszeit als Senator wurde er zum Beispiel des Öfteren in Begleitung von Hego Damask, einem wichtigen Mitglied des Intergalaktischen Bankenclans, gesehen.

Scarsirs Worte werden von einer Montage unterlegt, die mehrere Reden und öffentliche Auftritte aus Palpatines Amtszeit als Senator des Chommell-Sektors zeigt. Darunter auch gemeinsame Auftritte mit einem Muun, der von der Bildunterschrift als „Hego Damask“ identifiziert wird. Schließlich meldet sich Christobal Magnus wieder zu Wort.

In seinem zwanzigsten Amtsjahr geschah etwas, das die Historiker später als „Naboo-Krise“ bezeichnenen sollten. In dieser Zeit wurden die Handelskonglomerate im größer, mächtiger und gieriger. Der Senat unter Führung des Obersten Kanzlers Finis Valorum, Nachfahre von Tarsus Valorum, arbeitete an Maßnahmen, um dieses unkontrollierte Wachstum zu bremsen. Dazu gehörte die Besteuerung der Handelsrouten im Outer Rim. Dieses Gesetz stieß auf erbitterten Widerstand der Handelsföderation, eines der mächtigsten Wirtschaftskonglomerate. Aus Protest begann die Föderation, eine Blockade um Naboo zu errichten und den Planeten abzuschneiden. Sollten die Regulierungen nicht aufgehoben werden, würde es zu einer Hungernot kommen.

Es werden Aufnahmen von der Blockade und Invasion von Naboo eingeblendet. Die Qualität ist minderwertig, es scheint sich um Überwachungsaufnahmen der Handelsföderation zu handeln.

Die Situation eskalierte bald, nicht zuletzt durch die Einmischung der Jedi, führte aber dazu, dass die gewählte Herrscherin von Naboo, Königin Amidala, vor dem Senat einen Misstrauensantrag gegen Kanzler Valorum stellte.

Eine Aufnahme von Königin Amidala, die vor dem Senat spricht, wird eingeblendet.

Diese Körperschaft ist handlungsunfähig. Deshalb schlage ich vor, dass der Senat einen neuen Vorsitzenden wählt. Hiermit stelle ich einen Misstrauensantrag gegen Kanzler Valorum.

Noch einmal zu Herod Halikarn.

Palpatines Wahl ist sicher nicht allein auf die Naboo-Krise zurückzuführen. Zwanzig Jahre arbeitete er als Senator daran, sich eine exzellente Reputation aufzubauen. Selbst seine Widersacher im Senat kamen nicht umhin, ihm zähneknirschend Respekt zu zollen. Dennoch, vielleicht brachte die Naboo-Krise Palpatine den nötigen Sympathiebonus, um seine Konkurrenten, Bail Antilles von Alderaan und Ainlee Teem von Malastare, so eindeutig hinter sich zu lassen und mit überwältigender Mehrheit zum Obersten Kanzler der Galaktischen Republik gewählt zu werden.

Ein kurzer Ausschnitt aus Palpatines Amtseinführung und Antrittsrede wird gezeigt. Dann setzt Christobal Magnus zu den Abschlussworten an.

Mit Palpatines Wahl zum Obersten Kanzler begann der Übergang zu einer neuen Ära. Erleben Sie in der nächsten Ausgabe von Geschichte des Imperiums, wie die Fronten sich verhärteten, wie Palpatine darum kämpfte, die Republik zusammenzuhalten und wie die Separatistenkrise begann, die schließlich in den Klonkriegen münden sollte. Bis dahin bin ich, wie immer, Ihr Christobal Magnus.

Es folgt der Abspann und schließlich das COMPNOR-Logo mit dem Zusatz: „Eine Produktion der Koalition des Fortschritts.“



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