Charakterschmiede

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Re: Charakterschmiede

Beitragvon Jarik Krolan » Do 15. Jul 2021, 22:21

Konstantin? Hab kurz drei Sachen zu deiner Vorstellung:
1. Anaxes liegt in den Kernwelten, nicht im TIef(en)kern :sweat_smile: (Vielleicht meintest du auch damit die eigentlichen Kernwelten, weil Tiefenkern gibt es nicht.
2. guck dir bitte unsere Historia an viewtopic.php?f=5&t=19 beim fixen drüber gucken haben da glaub ein paar zeitliche Abläufe bei dir nicht hingehauen, zumindest wirkte es so :) Wir spielen 11 Jahre nach Episode 4 (7 nach Episode 6) und damit 30 Jahre nach Ende der Klonkriege.
3. Bitte guck auch zu, dass du die Fragen, die hier Eingangs gestellt werden, beantwortest :) viewtopic.php?f=8&t=25#p27

Wenn dus korrigiert hast, gucke ich gerne nochmal drüber :)

Kriegsmeister

 
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Raumschiff: SSD Dominion
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Re: Charakterschmiede

Beitragvon Konstantin » Sa 17. Jul 2021, 00:45

Danke für die Anmerkungen. Hab das jetzt mal weiter ausgeschmückt:

Name: Grant Laures Voss
Phänotyp: Mensch
Heimatplanet: Anaxes (Kernwelten)
Geburtsjahr: 28 BBY (39 Jahre)
Fraktion: ZGI (?)

Vorgeschichte:
Mittelmaß. Das beschreibt Grant am besten.
Geboren 28 BBY auf Anaxes, in den abschließenden Jahren einer sterbenden Republik, war er das letzte Kind eines alten Militärgeschlechtes. Die Familie, zu ruhmreich um als unbedeutend zu gelten, zu klein um irgendeine größere Rolle zu spielen. Der Vater, zu engstirnig zum jüngsten Sohn, zu liebevoll zu seinem Erben. Er wuchs in der Eintönigkeit des elterlichen Anwesens auf, angeleitet von den wenigen Dienern die der Familie nach etlichen Bankrotten geblieben waren. Sein älterer Bruder, Ulys Voss, führte die Familiengeschicke ab 22 BBY, nachdem der Vater unter mysteriösen Umständen verstorben war, und ignorierten seinen kleinen Bruder vollkommen. Die Machtergreifung des Kanzlers erlebte Grant nur von Weiten. Die kleine Blase, die sein Leben bildete, platze erst als er die höheren Stufen der Schule erreichte. Die Liebe zu einer Klassenkameradin erfüllte in ihm fast den Wunsch die High-School abzubrechen und mit ihr durchzubrennen. Die erste große Loslösung von seiner Herkunftsfamilie. Doch als er den Raumhafen erreichte, der den Treffpunkt für die Flucht bilden sollte, sah er nur seinen Ulys. Dieser verprügelte seinen weitaus jüngeren Bruder und erklärte ihm unter lauten Gejohle der Passanten das seine Angebetete nichts mehr von ihm wissen wollte. Grant, in diesem Augenblick von einem gewaltigen Hass erfüllt, konnte es nicht glauben und brach seelisch zusammen. Sein Bruder hatte ihm eine Falle gestellt, die Jugendliebe war eine Lügnerin und sein Leben lag in Scherben.

Unter dem Druck seiner Mutter, diese wusste von dem raffinierten Plan des Familienpatriarchen, folgte er dem Ruf der imperialen Flotte und schrieb sich für eine Schiffslaufbahn ein. Grant wollte nur noch weg, weg von dem verräterischen Bruder, weg von der Mutter, weg von der Familie. Die Leistungen in seinem ersten Jahr waren gut. So gut das er nicht für den Dienst als einfacher Matrosen auserkoren wurde. Granz besuchte die Flottenakademie von Taris und knüpfte erste Bande zu seinen gleichaltrigen Mitmenschen. Er blieb aber immer ein Außenseiter, zu viele Menschen brachten in ihm die alte Furcht hervor und außer einem eher förmlichen Umgang mit den anderen Offiziersanwärtern hielt er sich aus den meisten Streitigkeiten und Cliquen raus . Eine Ausnahme bildete monatlichen Zusammenkünfte eines kleinen Policlubs. Dort, zwischen billigen Alkohol und Stammtischparolen, fühlte Grant sich einigermaßen wohl. Schnell bildetet sich zwischen den Mitgliedern der kleinen Zusammenkünfte eine breite Diskussion über die Zukunft der Flotte. Die Interpretation der Tarkin-Doktrin und die zukünftigen Auslegungen von Flottentaktiken und Angriffsstrategien wurden heiß und hitzig diskutiert. Grant, der die Vorzüge von Schlachtschiffen und breiten Gefechtslinien befürwortete, kam dabei öfters in Konflikt mit den Liebhabern der Jäger- und Trägerstaffeln. Mehr als einmal traf er sich mit einem Streithahn auf dem Duellplatz (Gibt es sowas überhaupt?) und mehr als einmal zog er dabei den kürzeren.

Sein erstes "Kommando", kurz nach dem Ende der Offiziersschule, war die eines Hangaroffiziers auf einem älteren Venator-Kreuzer. Dort, unter raubeinigen Piloten und hochnäsigen Staffelführern intensivierte sich seine Abneigung gegenüber den "kleineren" Gegenspielern der größeren Raumschiffe. Weitere Stellen folgten: ab 6.5 BBY fungierte er als Feuerleitoffizier auf einer kleineren Korvette im Äußerem Raum. Danach kamen "kleinere" Rollen als Navigationsführer und unterer Brückenoffizier bis 1 BBY, meistens in kleineren Verbänden gegen Piraten oder Rebellenflotillen. Die Schlacht von Yavin 4 "verpasste" Grant. Er hatte Urlaub genommen und besuchte zum letzten Mal seine sterbende Mutter. Dem Bruder, inzwischen verheiratet mit der ehemaligen Jugendliebe, verpasste er eine letzte Abreibung und tötete ihn nur nicht, weil sein Neffe auf dem Weg war. Die Zerstörung des 1ten Todessterns, und einem Mangel an Deckoffizieren (ich nehme das jetzt einfach mal an) führten zu seinem ersten "richtigen" Kommando und zur Beförderung zum Lieutenant Commander und später, nach der erfolgreichen Säuberung eines Meteoritenfeldes von feindlichen X-Flüglern, die Ernennung zum Captain.

(Ab hier wäre es dann offen.)

Gesinnung:
Grant ist in weiten Teilen ein eher "konservativer" Vertreter der Flotte. Große Linienschiffe und konzentrierte Maßenangriffe sollen die Vormachtstellung des Imperiums sicher stellen. Dabei ist er nicht immer mit den Prinzipien des autoritären Staates einverstanden, aber er versteht die Führung unter einer starken Hand. Aus zu viel Freiheit wächst Chaos, Chaos bedeutet Anarchie, und Anarchie zerstört die Gesellschaft.
Seine Treue liegt ihn erster Stelle bei sich selbst. Freunde oder Familie kennt er nicht [mehr]. Dabei nennen ihn Bekannte durchaus einen berechnen Opportunisten, der sich nicht scheut einen Untergebenen oder gleichrangigen Offizier zu opfern um die eigene Haut zu retten. Er ist aber kein Karriereoffizier, er liebt eine gewisse Unabhängigkeit, die aber immer von klaren Grenzen umschlossen ist. Seine Führungsstil ist meist hart, selten fair und immer auf bestmöglichste Effizienz getrimmt. Kollateralschäden sind unumgänglich, denn Krieg ist selten weiß.

Erfolge:
Er führte erfolgreich einen längeren Kaperkrieg im Äußeren Raum und konnte mehrere X-Flügler-Staffeln und kleinere Rebellenfrachter erbeuten und bergen. Außerdem schrieb er 2 ABY eine kleinere Abhandlung über die Sinnhaftigkeit von Sternzerstörern und konnte damit einen marginalen Bestseller kreieren. Die Auflagen waren nicht besonders hoch und viele Kritiker gab es nicht, kaum einer lass die Abhandlung, aber das interessierte ihn nicht.

Fehler:
Der Bruch mit seiner Familie und die verlorenen Liebe zu seiner Schwägerin sitzt immer noch tief. Grant hasst seinen Bruder dafür und möchte diesen am liebsten Tod sehen, sein Neffe steht diesem aber immer noch im Weg und ist ein leuchtendes Beispiel dafür was er nie haben konnte: Familie, Zuneigung und Liebe.

Einstellung:
In erster Linie glaubt Grant an sich selbst. Er ist sonst sehr genügsam und folgt demjenigen der die besten Konditionen liefert. Er ist aber auch kein Dummkopf und weiß wann er sich zurückhalten muss. Die Ordnung in der Galaxie kann nur durch eine starke Hand aufrecht erhalten werden und die Rebellen, ihn ihrer überschwelligen Euphorie, haben einfach kein Platz darin. Das Leben ist ein dunkler und grauer Ort und bietet keinen Platz für Freiheit und Frieden. Krieg ist nötig um die natürliche Hackordnung der Gesellschaft zu schützen und zu definieren.

Schwäche:
Klassischer Vertreter der Großkampfschiffe und damit wenig flexibel im Einsätzen von Jägern und Kleinstschiffen. Am liebsten mag Grant den Einsatz von Dreadnoughts zu Dreadnoughts und schränkt damit sein Operationsfeld ein.

Charaktereigenschaften:
- stur und "konservativ"
- eigenbrötlerisch und bildet keine "Freundschaften"
- Realist -> Krieg ist nötig
- eifriger Vertreter der Tarkin-Doktrin

Fertigkeiten/Fähigkeiten (hier suche ich noch was...^^)
- guter Fechter (Säbel)
- Militärgeschichtliches Interesse
- Basic und ein/zwei weitere Sprachen (da suche ich auch noch was)

Das wars erstmal. Hoffe es passt so.


 
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Re: Charakterschmiede

Beitragvon Jarik Krolan » Mo 19. Jul 2021, 14:40

So Konstantin. Noch einmal herzlich willkommen und schön, dass du her gefunden hast :)
Ich hab mir mal dein Konzept angeschaut und folgende Anmerkungen gefunden.

1. Bitte VSY und NSY verwenden statt BBY und ABY
2. Was hat die Familie genau geleistet? Vergiss bitte nicht, dass seit rund 1000 VSY kein wirkliches Militär vorhanden war, sondern nur noch die Judicial Forces, die gegen Piraten kämpften.
Erst mit der Einführung der Großen Armee der Republik 22 VSY erfolgte die Umformung in eine reguläre Streitkraft, die dann 19 VSY in die Streitkräfte des Imperiums umgeformt wurden.
3. Inwieweit war der Vater engstirnig? Ich weiß nicht so richtig, worauf du hier hinaus möchtest.
4. Wann hat er sich zum Imperialen Militär verpflichtet?
5. „Sein erstes "Kommando", kurz nach dem Ende der Offiziersschule” Wann war das?
6. „Die Schlacht von Yavin 4 "verpasste" Grant.” Das haben viele. Aber wieso beschreibst du es hier als „verpassen”? Immerhin waren bei der Schlacht um den DS-1 vllt grad mal zwei schwere Kreuzer anwesend.
7. „Die Zerstörung des 1ten Todessterns, und einem Mangel an Deckoffizieren (ich nehme das jetzt einfach mal an) führten zu seinem ersten "richtigen" Kommando” Da nimmst du leider falsch an. Zum Zeitpunkt der Zerstörung des ersten Todessterns gingen nur die Offiziere flöten, die auf dem Todesstern waren. Die Macht der Imperialen Flotte war aber bei weitem noch nicht gebrochen. Dieser Fall trat erst nach der Zerstörung des Zweiten Todessterns ein, als ein Großteil der Elite der imperialen Flotte bei Endor drauf ging und sich die ganzen Kriegsherren abspalteten.
8. „(Ab hier wäre es dann offen.)” Da kann ich dir folgenden Ablauf vorschlagen: Da Konstantin ein Oppoturnist vor dem Herrn ist, wäre es sinnvoll, dass er sich nach dem Zusammenbruch des Imperiums 4 NSY einem Kriegsherren anschließt, der seiner Meinung nach auf der „Gewinnerseite” steht. Entweder bleibt Konstantin konstant bei diesem Kriegsherrn, bis dieser sich 8 NSY dem Zweiten Galaktischen Imperium anschließt, oder aber er unternimmt eine vierjährige Odyssey, die ihn von Kriegsherr zu Kriegsherr (die gegeneinander gekämpft haben) führt, bis eben 8 NSY.
Dafür kann ich dir folgende Herrschaften anbieten:
  • Ardus Kaine (Pentastar Alignment) [schloss sich 8 NSY dem ZGI an, wurde zum Großmoff]
  • Josef Grunger (Grungers Imperium) [starb 5 NSY nahe Tralus im Kampf gegen Danetta Pitta]
  • Danetta Pitta (Corellia Protektorar) [starb 5 NSY nahe Tralus im Kampf gegen Josef Grunger]
  • Treuten Teradoc (Großmaldrood) [schloss sich 8 NSY dem ZGI an, wurde zum Großmoff]
  • Martio Batch (Batchs Imperium) [wurde 6 NSY von seiner Crew ermordet, bevor sie sich Blitzer Harrsk angeschlossen haben]
  • Terrinald Screed (Screeds Reich) [wurde 8 NSY kurz vor dessen Tod von Zsinj ermordet]
  • Walang Grazz (Grazz-Autorität) [wurde 5 NSY von Prinz-Admiral Delak Krennel besiegt und hingerichtet, sein Gebiet fiel an Jarik Krolan]
  • Delak Krennel (Ciutric-Hegemonie) [schloss sich 8 NSY dem ZGI an, wurde zum Großmoff, wird plottechnisch in 11 NSY abgesägt]
  • Gaen Drommel (Oplovis-Sektor) [schloss sich 8 NSY dem ZGI an, wurde High Admiral von Ardus Kaine]
  • Par Lankin (Lambda-Sektor) [immer noch aktiv, schloss sich 8 NSY nicht dem ZGI an; Bündnispakt mit ZGI]
  • Utoxx Prentioch (Prentiochs Dominion) [wurde 6 NSY von der Neuen Republik besiegt und vor Gericht gestellt]
  • Arndall Lott (Lotts Gebiet) [immer noch aktiv, schloss sich 8 NSY nicht dem ZGI an; Bündispakt mit ZGI]
  • Kentor Sarne (Sarne Hegemonie) [wurde 8 NSY im Kampf gegen die Neue Republik getötet]
  • Zsinj (Zsinjs Imperium) [wurde 8 NSY über Dathomir von der NR getötet, sein Gebiet fiel an die Corvino-Familie]
  • Jarik Krolan (Lorrd-Autorität) [Spielercharakter, schloss sich 8 NSY dem ZGI an, wurde Großmoff]
  • Ysanne Isard (Thyferra) [ehemalige Chefin des Geheimdienstes, schloss sich 8 NSY dem ZGI an, gab Thyferra auf]
  • Sander Delvardus (Eriadu Autorität) [weigerte sich 8 NSY, sich dem ZGI anzuschließen, da er nicht zum Imperator gemacht wurde. Wurde kurz darauf unter mysteriösen Umständen tot auf Eriadu aufgefunden]

Je nachdem, für welche Figur du dich entscheidest, hat das im Ingame durchaus Auswirkungen auf das Ansehen deiner Figur, bzw welche Erwartungen man an ihn hat. Beispielsweise gelten ehemalige Anhänger von Delak Krennel als besonders grausam, bzw. sind bereit, Kriegsverbrechen zu begehen.

9. "Seine Treue liegt ihn erster Stelle bei sich selbst. Freunde oder Familie kennt er nicht [mehr]. Dabei nennen ihn Bekannte durchaus einen berechnen Opportunisten, der sich nicht scheut einen Untergebenen oder gleichrangigen Offizier zu opfern um die eigene Haut zu retten."
Das klingt jetzt nicht unbedingt, als wenn er geeignet wäre, ein Kommando zu führen. Was zeichnet ihn jedoch aus, dass er eben ein eigenes Kommando hat?
10. "Seine Führungsstil ist meist hart, selten fair und immer auf bestmöglichste Effizienz getrimmt." Wie äußert sich das ingame? Also welche Befehle gibt er, was verlangt er von seiner Mannschaft?
11. Bei deinen Fehlern fehlen mir noch der eine oder andere Misserfolg in seiner Karriere. Zum Beispiel in Verbindung mit seinem Führungsstil bietet sich da einiges an, was in die Hose gegangen sein könnte. Oder einen Fehler bezüglich seines Oppoturnismuses.
12. Fertigkeiten/Fähigkeiten Da musst du eindeutig noch nachbessern, da dort bisher sehr wenig in Bezug auf seinen Beruf als Flottenoffizier steht. Wende dich dafür gerne auch an die Community, ob sie den einen oder anderen Tipp für dich hat.
13. Für die beiden Sprachen, die du suchst, würde sich etwas anbieten, was in Zusammenhang mit der Flotte steht. Zum Beispiel wenn er die Sprache eines Volkes beherrscht, das viel Raumfahrt/Raumhandel betreibt, sodass man beispeilsweise bei Zollaufgaben auf diese stößt oder die Sprache eines Feindes, sodass man da ein wenig was über „verschlüsselte” Kommunikation herausfinden kann.

Und zu guter letzt: Du strebst ja als Einstiegsrang den Captain an. Welches Schiff wünschst du im Zuge dessen zu befehligen?
Gerne kannst du dafür unser Raumschiffkompendium der Imperialen Flotte konsultieren. Bis zum Rang des Captains stehen dir alle Schiffe bis zur Kategorie der Schweren Kreuzer zur Verfügung.

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Re: Charakterschmiede

Beitragvon Konstantin » Fr 23. Jul 2021, 13:35

Danke für das Feedback. Ich arbeite das jetzt einfach mal in den Fließtext ein und hoffe einfach das das passt.

Name: Grant Laures Voss
Phänotyp: Mensch
Heimatplanet: Anaxes (Kernwelten)
Geburtsjahr: 28 VSY (39 Jahre)
Fraktion: ZGI (?)
Schiff: Victory-I-Klasse - "Andromache" -

Vorgeschichte:
Mittelmaß. Das beschreibt Grant am besten.
Geboren 28 VSY auf Anaxes, in den abschließenden Jahren einer sterbenden Republik, war er das letzte Kind eines alten Militärgeschlechtes. Die Familie Voss, vor knapp 500 Jahren durch Anteile an einem Werft reich geworden, verfügte über einen bedingten, politischen Einfluss, auch durch eine lange Reihe von Offizieren und Diplomaten, die für die Alte Republik in der Judicial Force dienten. Der Vater war desinteressiert am jüngsten Sohn und kümmerte sich lieber um seinen Erben. Er wuchs in der Eintönigkeit des elterlichen Anwesens auf, angeleitet von den wenigen Dienern die der Familie nach etlichen Bankrotten geblieben waren. Sein älterer Bruder, Ulys Voss, führte die Familiengeschicke ab 22 VSY, nachdem der Vater unter mysteriösen Umständen verstorben war, und ignorierten seinen kleinen Bruder vollkommen. Die Machtergreifung des Kanzlers erlebte Grant nur von Weiten. Die kleine Blase, die sein Leben bildete, platze erst als er die höheren Stufen der Schule erreichte. Die Liebe zu einer Klassenkameradin erfüllte in ihm fast den Wunsch die High-School abzubrechen und mit ihr durchzubrennen. Die erste große Loslösung von seiner Herkunftsfamilie. Doch als er den Raumhafen erreichte, der den Treffpunkt für die Flucht bilden sollte, sah er nur seinen Ulys. Dieser verprügelte seinen weitaus jüngeren Bruder und erklärte ihm unter lauten Gejohle der Passanten das seine Angebetete nichts mehr von ihm wissen wollte. Grant, in diesem Augenblick von einem gewaltigen Hass erfüllt, konnte es nicht glauben und brach seelisch zusammen. Sein Bruder hatte ihm eine Falle gestellt, die Jugendliebe war eine Lügnerin und sein Leben lag in Scherben.

Unter dem Druck seiner Mutter, diese wusste von dem raffinierten Plan des Familienpatriarchen, folgte er dem Ruf der imperialen Flotte und schrieb sich 10 VSY für eine Schiffslaufbahn ein. Grant wollte nur noch weg, weg von dem verräterischen Bruder, weg von der Mutter, weg von der Familie. Die Leistungen in seinem ersten Jahr waren gut. So gut das er nicht für den Dienst als einfacher Matrosen auserkoren wurde. Granz besuchte die Flottenakademie von Taris und knüpfte erste Bande zu seinen gleichaltrigen Mitmenschen. Er blieb aber immer ein Außenseiter, zu viele Menschen brachten in ihm die alte Furcht hervor und außer einem eher förmlichen Umgang mit den anderen Offiziersanwärtern hielt er sich aus den meisten Streitigkeiten und Cliquen raus . Eine Ausnahme bildete monatlichen Zusammenkünfte eines kleinen Policlubs. Dort, zwischen billigen Alkohol und Stammtischparolen, fühlte Grant sich einigermaßen wohl. Schnell bildetet sich zwischen den Mitgliedern der kleinen Zusammenkünfte eine breite Diskussion über die Zukunft der Flotte. Die Interpretation der Tarkin-Doktrin und die zukünftigen Auslegungen von Flottentaktiken und Angriffsstrategien wurden heiß und hitzig diskutiert. Grant, der die Vorzüge von Schlachtschiffen und breiten Gefechtslinien befürwortete, kam dabei öfters in Konflikt mit den Liebhabern der Jäger- und Trägerstaffeln. Mehr als einmal traf er sich mit einem Streithahn auf dem Duellplatz und mehr als einmal zog er dabei den kürzeren.

Sein erstes "Kommando", kurz nach dem Ende der Offiziersschule im Jahr 6 VSY, war die eines Hangaroffiziers auf einem älteren Venator-Kreuzer. Dort, unter raubeinigen Piloten und hochnäsigen Staffelführern intensivierte sich seine Abneigung gegenüber den "kleineren" Gegenspielern der größeren Raumschiffe. Weitere Stellen folgten: ab 6.5 VSY fungierte er als Feuerleitoffizier auf einer kleineren Korvette im Äußerem Raum. Danach kamen "kleinere" Rollen als Navigationsführer und unterer Brückenoffizier bis 1 VSY. Sein erster Einsatz als Schiffsführer, als frischgebackener Lieutenant Commander, endete in einem Desaster. Seine Schiff, die Lyx, verfolgte einen Rebellenkonvoi und wurde nahe eines Asteroidenfeldes in eine Falle gelockt und von zwei Nebulon-B-Fregatten in die Zange genommen. Seine erste taktische Entscheidung an diesem Tag war auch seine Letzte. Grant steuerte die Bayonet-Korvette panisch in das Asteroidenfeld. Es kollidierte dabei mit einem der größeren Brocken und machte das Schiff manövrierunfähig. Grant, die Tragweite seiner Befehle kaum wahrnehmend, setzte erst dann ein Hilfespruch ab, als der Konvoi und die beiden feindlichen Fregatten schon längst aus dem System verschwunden waren und musste das Schiff und einen größeren Bestandteil der Besatzung als Totalverlust abschreiben. Zwar wurde er nicht degradiert, aber vom Flottendienst abgezogen und konnte nur mit viel Glück einem Kriegsgericht entgehen. Ein unbekannter Gönner sorgte dafür das Grant in einen der nördlichen Sektoren der Galaxis verbannt wurde und er versah bis kurz nach der Zerstörung des zweiten Todesstern, 4 NSY, einfache Sicherungsaufgaben und Routinedienste, weit weg von den Kampflinien.

Nach dem Zusammenbruch des ersten Galaktischen Imperiums schloss er sich Ardus Kaine und dem Pentastar Alignment an. Dort, am Rande des zivilisierten Raumes, erfolgte im Jahr 5 NSY seine Beförderung zum Captain und die Führung seines derzeitigen Schiffes, der Victory-I-Kreuzer "Andromache". Die nächsten 3 Jahre führte Grant einen, mehr oder weniger, erfolgreichen Kleinkrieg gegen Piraten, Rebellen und Plünderer. Seine Fertigkeiten, die er sich in seiner Zeit als Sicherungs- und Zolloffizier angeeignet hatte, erleichterten die Aufgabe immens. 6 NSY wurde die "Andromache" fast vernichtet, als eine kleine Rebellen-Flotte das Schiff einkesselte und es nicht gelang einen sicheren Sprungsektor zu erreichen. Bei dem konzentrierten Beschuss auf seinen Kreuzer verlor Grant, nachdem die Brücke von einem Streiftreffer getroffen war, seine rechte Hand und zog sich etliche Verbrennungen auf seinem Körper zu. Nur durch viel Glück und einem raschen Vorstoß durch die Front der Rebellen retteten das Schiff und sein Leben. Als sich Kaine im Jahr 8 NSY dem ZGI anschloss, war Grant keiner der Befürworter, aber auch kein Gegner. Es war ihm schlicht egal. Die "Andromache" war kein vollwertiges Schlachtschiff, und das verstand Grant recht schnell. Nachdem das ZGI einen massiven Verschleiß an Schiffen und Material besaß, konzentrierte er sich, ab 8 NSY, auf einen autarken Kaperkampf gegen mittelgroße Raumschiffe und Konvois um dem neuen Imperium einen regelmäßigen Strom von Ressourcen zu liefern.

Gesinnung:
Grant ist ein "klassischer" Vertreter der imperialen Flotte, eher konservativ als reaktionär, und versteht sein Handeln zum Wohle des Imperiums. Großkampfschiffe und Maßenangriffe sind, neben einem umfangreichen Propagandaapparat, ein adäquates Mittel gegen die anarchischen Strukturen des neuen Republik. Seine "Treue" gilt dabei aber eher sich selbst als dem Staat, er hütet sich aber sehr seine Meinung frei zu äußern: Erstens hatte diese meistens eh keine Bedeutung. Zweitens macht man sich damit nur Feinde die dem geneigten Sprecher Probleme bereitet könnten. Macht ist ein mächtiges Werkzeug und Grant hat schon relativ früh erfahren das er keine besitzt.

Familiär und gesellschaftlich ist Grant sehr isoliert aufgewachsen und trägt diese Einstellung bis heute. Er versucht einen förmlichen Kontakt zu seinen Untergebenen zu wahren und hat selten positive Worte für diese übrig, auch wenn er bei besondere Leistungen davon abstand nimmt und eine Belobigung oder ähnliches ausspricht. Sein Führungsstil ist autoritär und streng hierarchisiert. Er duldet keine Widerworte, verlangt meistens aber auch nur das, was er selber leisten würde. Spannungen am Bord der "Andromache" sind damit aber nicht ausgeschlossen. Grant redet nicht über seine Befehle und teilt seinen Offizieren nur wenig Informationen mit, meist auch erst kurz vor dem Erreichen des Zieles. Seine Besatzung respektiert in dabei dennoch, Grant ist kein Leuteschinder

Grant versteht den Krieg als Fortführung der natürlichen Ordnung und ist sich sicher, das nur das Imperium Sicherheit und Prosperität garantieren kann. Seine Zeit im Sicherungsdienst und die Kämpfe, meist ohne Kontakt zu größeren Schlachtschiffen, sorgten für eine gewisse Verrohung seinerseits. Er wendet "schmutzigen" Trick oder nutzt einzelne, zivile Objekte als Köder um andere Schiffe anzulocken und zu terminieren. Ehre und Respekt haben auf dem Schlachtfeld eines modernen Krieges keinen Sinn mehr und sind nur noch Relikte.

Erfolge:
Er führte erfolgreich einen längeren Kaperkrieg im Äußeren Raum und ist Experte im Kreuzerkampf und den Bedingungen, außerhalb der normalen Versorgungskette.

Außerdem schrieb er 2 ABY eine kleinere Abhandlung über die Sinnhaftigkeit von Sternzerstörern und konnte damit einen marginalen Bestseller kreieren. Die Auflagen waren nicht besonders hoch und viele Kritiker gab es nicht, kaum einer lass die Abhandlung, aber das interessierte ihn nicht.

Fehler:
Der Bruch mit seiner Familie und die verlorenen Liebe zu seiner Schwägerin sitzt immer noch tief. Grant hasst seinen Bruder dafür und möchte diesen am liebsten Tod sehen, sein Neffe steht diesem aber immer noch im Weg und ist ein leuchtendes Beispiel dafür was er nie haben konnte: Familie, Zuneigung und Liebe.

Granz verlor sein erstes Schiff durch einen fatalen Fehler und trägt dieses Ereignis bis heute. Jugendlicher Leichtsinn, als das betrachtet er die Sache, soll nie wieder sein Handeln bestimmen.

Der fast Verlust seines derzeitigen Schiffes, die "Andromache" im Jahr 6 NSY, wiegt dabei ebenfalls noch schwer. Das Fehlen seiner Führhand und die Narben an seinem Körper erinnern ihn jeden Tag daran.

Einstellung:
Grants glaubt in erster Linie an sich selbst. Er lässt wenige Personen an sich heran und kann, angesprochen darauf, sehr ungehalten darauf reagieren. Er versteht die exponierte Lage des ZGI und seine Aufgabe darin und versucht diese so gut es geht auszuführen. Für ihn ist die neue Republik ein Messer im Rücken der zivilisierten Welt und gehört mit allen Mittel ausgelöscht. Seine Arbeit hinter den Hauptfronten und die Kaperung und Vernichtung kleinerer Schiff und der zivilen Raumfahrt sieht er als legitimes Mittel gegen die, seiner Meinung nach, Barbarei der Republik.
Zwar ist er nicht der "klassische" Vertreter eines Karriereoffiziers, aber auch Grant strebt nach einem größeren Kommando. Teilweise ist er sogar fast neidisch auf die Linienkapitäne und ihre großen Schlachtkreuzer, die sich seiner Meinung nach sehr gut für einen längeren Kaperkrieg eignen würden. Er selbst hat nur wenig praktische Erfahrung im Kampf von Großkampfschiffen zu Großkampfschiffen und würde diesen "Makel" gerne bereinigen.


Schwäche:
Klassischer Vertreter der Großkampfschiffe und damit wenig flexibel im Einsätzen von Jägern und Kleinstschiffen. Für ihn ist das Kommando auf einem Schiff die höchste Stufe, die ein imperialer Offizier erreichen kann und er verachtet die Arbeit von Trägerkommandos und leichten Schiffen.

Grant redet kaum über seine Befehle, aus Gründen der Geheimhaltung und eigener Präferenz, und schädigt damit die Effizienz seiner Besatzung. Teilweise verlangt er die Durchfahrung von Routen und das Verfolgen von Schiffen ohne einen, bekannten, triftigen Grund und weiht den restlichen Offizierskorps auf der "Andromache" erst im letzten Augenblick ein.

Charaktereigenschaften:
- stur
- eigenbrötlerisch und bildet keine "Freundschaften"
- stolz auf seine Unabhängigkeit als Schiffführer und er verachtete die adretten Linienkapitäne, laut seiner Aussage haben deren Taten wenig mit dem Krieg zu tun, den er führt/ dabei aber auch neidisch
- Realist -> Krieg ist nötig
- eifriger Vertreter der Tarkin-Doktrin (Einigkeit durch Stärke)

Fertigkeiten:
--> auf der Flottenakademie
- Fechten mit dem blanken Säbel
- Militärtheoretisches/geschichtliches Grundwissen
--> als Schiffsführer/Sicherungsfahrer
- Experte im Kaperkampf und dem Kreuzerkrieg: er weiß wann er zuschlagen soll, aber auch wann er dem Feind unterlegen ist
- Improvisationstalent/flexibel

Fähigkeiten:
- belastbar und Stressresistent (seit dem Verlust seines ersten Schiffes hat er sich das soweit wie möglich antrainiert)
- aber oftmals aufbrausend wenn es um seine Einstellung geht, Kritik an seinem Führungsstil ist nicht gern gesehen

Sprachen:
- Basic (Muttersprache)
- Huttisch (durch seine Zeit als Wachoffizier)
- Mandalorianisch (Ein paar Brocken die er auf der Flottenakademie aufgeschnappt hat)

Hab mal ein paar Sachen geändert und etwas hinzugefügt.


 
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Re: Charakterschmiede

Beitragvon Jarik Krolan » Fr 23. Jul 2021, 21:38

Da ist ja schonmal einiges von dir dazu gekommen, ich habe aber leider auch noch folgende Anmerkungen:

1.
Die Familie Voss, vor knapp 500 Jahren durch Anteile an einem Werft reich geworden

Da muss ich nachhaken: Welche Werft? Es gibt in der ganzen Galaxis eine ganze Reihe von Werften, die aber nahezu alle unter der Fuchtel von großen Firmen, Familienkonglomeraten oder Bevölkerungen stehen, die aber eher selten an die Börse gehen, bzw Anteile nur untereinander handeln (wenn sies denn tun). Kuat Drive Yards wäre da so ein Beispiel.
Du müsstest dich da bitte auf eine festlegen, damit wir sagen können, ob dies möglich ist oder nicht.

2.
verfügte über einen bedingten, politischen Einfluss

In welchem Rahmen? Lokal, planetar, systembedingt, sektorbedingt oder sogar in der gesamten Republik?

3. Es fehlt uns irgendwie ein Bild oder eine Begründung, wieso der ältere Bruder Grant zu hassen scheint? Woher kommt das? Wir können verstehen, wenn der Vater sich nur auf den älteren Bruder konzentriert, allerdings wirkt die Abneigung des Bruders sehr... aus der Luft gegriffen. Bitte füg da noch etwas an, das es klarer macht, wieso das so ist.

4.
Dieser verprügelte seinen weitaus jüngeren Bruder und erklärte ihm unter lauten Gejohle der Passanten das seine Angebetete nichts mehr von ihm wissen wollte.

Also normalerweise macht man sowas nicht, sondern wird im Falle öffentlicher Körperverletzung sogar eingebuchtet. Grade die Anaxsi - die mit das disziplinierteste Volk der Galaxis sind - fänden sowas eher abstoßend und verurteilenswert, statt es auch noch zu bejohlen. Sowas würde eher zum Raumhafen von Mos Anek oder Espa passen, aber nicht nach Anaxes.

5.
Unter dem Druck seiner Mutter, diese wusste von dem raffinierten Plan des Familienpatriarchen, folgte er dem Ruf der imperialen Flotte und schrieb sich 10 VSY für eine Schiffslaufbahn ein.

Ok, zwei Fragen: Das Verhältnis zur Mutter ist hier irgendwie ein wenig seltsam. Hasst sie ihn auch? Und wenn ja, wieso? Und wieso drängt sie ihn zur Flotte? Mag sie ihn doch und will ihn quasi vor dem Bruder retten? Das wird nicht klar.

6.
Granz besuchte die Flottenakademie von Taris und knüpfte erste Bande zu seinen gleichaltrigen Mitmenschen.

Hatte er als Anaxsi nicht den Wunsch oder den Ehrgeiz zur Elite zu gehören und die Flottenakademie auf Anaxes zu besuchen? Die die Creme de la Creme der Imperialen Flotte hervor bringt?

7.
zu viele Menschen brachten in ihm die alte Furcht hervor

a) Welche Furcht?
b) Kann die als Schwäche für den Charakter herhalten? Unten ist nichts zu finden.

8.
ab 6.5 VSY

Du meinst 5,5 VSY. Aber die Beförderung kommt ein wenig plötzlich. Immerhin hat er nicht mal ein halbes Jahr gedient, bevor er auf einen vollkommen anderen Posten versetzt wird. Wie empfand er die voillkommene Aufgabenumstellung? Hatte er da Schwierigkeiten?

9.
Ein unbekannter Gönner

Grant muss diesen Gönner nicht kennen, aber wir von der SL sollten das tun. Wer wars denn und vorallem: wieso?

10.
Nach dem Zusammenbruch des ersten Galaktischen Imperiums schloss er sich Ardus Kaine und dem Pentastar Alignment an.

Wieso dieses?

11.
erfolgte im Jahr 5 NSY seine Beförderung zum Captain und die Führung seines derzeitigen Schiffes, der Victory-I-Kreuzer "Andromache". Die nächsten 3 Jahre führte Grant einen, mehr oder weniger, erfolgreichen Kleinkrieg gegen Piraten, Rebellen und Plünderer. Seine Fertigkeiten, die er sich in seiner Zeit als Sicherungs- und Zolloffizier angeeignet hatte, erleichterten die Aufgabe immens.

Hier habe ich mehrere Punkte.
Zum einen würde ich gerne wissen, wofür Grant befördert worden ist. Also was hat er getan, um sich das zu verdienen? Oder war das wieder sein Gönner, der passenderweise bei Kaine „sitzt”?
Zum anderen: die Aneigung der Fähigkeiten ist vollkommen in Ordnung und auch, dass sie dir durchaus deinen Job erleichtern, allerdings ist die Victory-Klasse alles, aber absolut ungeeignet für diese Form des Dienstes - gerade die langsame Victory I. Das was du brauchst ist ein Jagdkreuzer oder eine Jagdfregatte, wie es die Enforcer-Klasse, der Victory-II-Fregatte oder der Carrack-Klasse beispielsweise sind. Eine Victory würde vermutlich eher in direkten Schlachten gegen die Neue Republik oder anderen Kriegsherren einsetzt werden und nicht auf Piratenjagden oder Tiefenraumpatrouillen.

12.
6 NSY wurde die "Andromache" fast vernichtet, als eine kleine Rebellen-Flotte das Schiff einkesselte und es nicht gelang einen sicheren Sprungsektor zu erreichen.

Da wo Piratenjagden statt finden, sollten eigentlich keine Rebellen sein, da sich Piraten meist abseits der großen „Clashpunkte”, also Frontverläufen aufhalten.
Wie haben es also die Rebellen geschafft, so tief in Kaines Gebiet vorzudringen und wo war bitte Grants „Rudel” aka die Linie mit der er zusammen auf Piratenjagd gegangen ist? Auch wenn die Enforcer ein potentes Schiff ist, wird so eines niemals allein losgeschickt werden.
Außerdem ist im leeren Raum jeder Punkt ein Sprungsektor, sofern sich keine massereichen Objekte wie Monde, Asteroidenfelder oder Planeten in der Umgebung befinden.

13.
Nachdem das ZGI einen massiven Verschleiß an Schiffen und Material besaß, konzentrierte er sich, ab 8 NSY, auf einen autarken Kaperkampf gegen mittelgroße Raumschiffe und Konvois um dem neuen Imperium einen regelmäßigen Strom von Ressourcen zu liefern.

Autarken Kaperkampf gibt es im Imperium nicht. Die Aufweichung imperialer Flottendoktrinen findet erst 10 NSY unter dem Kommando von Großadmiral Carnstein innerhalb des Verbandes „Imperial Rapier” statt, die für die kreativen Lösungen ihrer Flottenadmiräle empfänglich ist, was die Effizienz der Rapier angeht.
Aber weder eine Victory I noch ein Enforcer sind in der Lage a) allein zu operieren und b) effektiv Schiffe zu kapern, da ihnen das wichtigste fehlt, um dies durchzuführen: eine große Bandbreite an Ionenwaffen. Das wird definitiv im Verband - und sei es auch nur eine Linie, die dafür konzipiert worden ist - stattfinden.
Darüber hinaus verfügt das ZGI zu dem Zeitpunkt langsam über die Werftkapazitäten und die „Anschlüsse” neutraler Gebiete, um seine Lücken nicht mit erbeuteten und meist für Imperiale Verhältnisse vollkommen unterbewaffneten Schiffen auffüllen zu müssen.
Was ich mir da noch wünschen würde, wie hat er die Zeit des Friedens 9-10 NSY und die Zeit des erneuten Krieges bis 11 NSY + Ernennung eines Kriegsmeisters, der einen Frieden forciert und die Streitkräfte reformiert empfunden?
Und - aber das musst du nicht in der Vorstellung machen, reicht auch im fertigen Bogen: Was ist mit seinem Bruder und/oder der restlichen Familie? Sind die im ZGI? Sind die in der NR?

14.
Grant redet nicht über seine Befehle und teilt seinen Offizieren nur wenig Informationen mit, meist auch erst kurz vor dem Erreichen des Zieles.

Dies ist sehr kontraproduktiv beim Führen einer militärischen Einheit und sei sie auch „nur” ein Schiff. Wenn man seinen Leuten keinerlei Infos gibt, so können diese sich absolut nicht vorbereiten, worunter dann die Kampfleistungen sehr stark leiden. Außerdem wird dies an der Flottenakademie anders ausgebildet.

15.
Außerdem schrieb er 2 ABY eine kleinere Abhandlung über die Sinnhaftigkeit von Sternzerstörern und konnte damit einen marginalen Bestseller kreieren. Die Auflagen waren nicht besonders hoch und viele Kritiker gab es nicht, kaum einer lass die Abhandlung, aber das interessierte ihn nicht.

Wenn es ihn nicht interessiert, wieso hat er sie dann geschrieben und publiziert? Der Sinn dahinter erschließt sich mir nicht. Wenn man sowas veröffentlicht, legt man doch Wert darauf, dass man gelesen wird und sei es auch nur in Fachkreisen.

16.
Der Bruch mit seiner Familie und die verlorenen Liebe zu seiner Schwägerin sitzt immer noch tief. Grant hasst seinen Bruder dafür und möchte diesen am liebsten Tod sehen, sein Neffe steht diesem aber immer noch im Weg und ist ein leuchtendes Beispiel dafür was er nie haben konnte: Familie, Zuneigung und Liebe.

Ich erinner mich noch dran, dass es den Neffen im ersten Entwurf gegeben hat. Hast du den gestrichen und hier vergessen oder ist der noch da? Passt gut zu Frage 13.

17.
Der fast Verlust seines derzeitigen Schiffes, die "Andromache" im Jahr 6 NSY, wiegt dabei ebenfalls noch schwer. Das Fehlen seiner Führhand und die Narben an seinem Körper erinnern ihn jeden Tag daran.

Wieso das? Gibt doch Bionics aka funktionierende Prothesen, die fast wie echte Hände sind?

18.
Seine Arbeit hinter den Hauptfronten und die Kaperung und Vernichtung kleinerer Schiff und der zivilen Raumfahrt sieht er als legitimes Mittel gegen die, seiner Meinung nach, Barbarei der Republik.

Diese wird im ZGI nicht fortgeführt. Im ZGI führt man wieder „reguläre” Kriege und erst 10,5 NSY gibt es erste Nutzungen von Geschwader-Taktiken innerhalb der Imperial Rapier (und auch nur da), die Jagdgruppen aussendet, um Konvois, die das belagerte Gebiet von Mon Calamari verlassen wollen, aufzubringen. Grade um die ISD-Killer MC90 zu vernichten, die viele der Konvois begleiten. Grant dürfte also ab 8 NSY nur noch „regulär” eingesetzt werden.

19.
Linienkapitäne und ihre großen Schlachtkreuzer

Meinst du nicht eher Flaggoffiziere wie Commodore, Rear, Vice und Fleet Admiral, die eben ISDs (Zerstörer), Allegiance (Schlachtkreuzer) oder sogar Bellatoren (Schlachtschiffe) führen dürfen? Das ist ein bisschen verwirrend.

20.
Er selbst hat nur wenig praktische Erfahrung im Kampf von Großkampfschiffen zu Großkampfschiffen und würde diesen "Makel" gerne bereinigen.

Das widerspricht sich mit weiter oben, wo du schreibst, dass er sich im Kreuzerkampf auskennt.

21.
stolz auf seine Unabhängigkeit

Inwieweit Unabhängigkeit? Wir sind hier in der Imperialen Flotte nicht bei den Grauen Wölfen des Befehlshabers der U-Boote im Zweiten Weltkrieg.

22.
Mandalorianisch (Ein paar Brocken die er auf der Flottenakademie aufgeschnappt hat)

Definitiv nein. Das letzte Volk, dem man auf einer Flottenakademie begegnet sind die Mandalorianer, da die überhaupt nichts mit der Imperialen Flotte zu tun haben. Der einzige „belegbare” Flottenoffizier, der Mandalorianer ist, ist zb eine Erfindung des Out of Ashes und Vizeadmiral in der Imperialen Flotte. Aber ich glaube kaum, dass sie Kurse in Mand'oa gibt.
Ich kann verstehen, wenn du gerne eine Sprache abseits vons o 0815-Dingen wie Bocce haben möchtest, aber da bieten sich eher so Sprachen wie Zabrak oder Duros an, da beides Völker sind, die viel in der Raumfahrt unterwegs sind.

So, ist jetzt wieder einiges geworden leider, aber ich denke definitiv, dass wir uns dem grünen Licht nähern :)

Kriegsmeister

 
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