Charakterschmiede

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Re: Charakterschmiede

Beitragvon Rex Karioka » Mo 6. Dez 2021, 18:47

Hier ein Abriss meines geplanten Inquisitors des Tiefkerns. Es handelt sich um ein work-in-progress, zudem sind manche Bereiche vorerst stark verkürzt, da hier kein fertiger Charakterbogen gepostet werden soll. Auf Wunsch nach Details werden diese natürlich gern nachgeliefert.

Der im Konzept erwähnte Akolyth/Inquisitor „Ruul“ ist ein Mitspieler, der sich mit mir hier angemeldet hat und ebenfalls sein Konzept vorstellen wird.

GENESE
Die Inquisition des enigmatischen Großinquisitors des Tiefkerns ist eine Blutmühle, die zahlreiche Wesen gebrochen und mit einem Schwur auf den Großinquisitor auf den Lippen und dem Lichtschwert fest in der Hand auf den Pfad der dunklen Seite geschleudert hat. Ein solcher Jäger ist der Vahla Nestor Antilles (*Name wird eventuell noch geändert), der mit bestandener Prüfung zum Inquisitor den Namen Derriphan annahm.
Zwischen den Sternen als Sohn der Vahla im Jahr 21 BBY geboren, gehörte der spätere Inquisitor einem Volk von machtsensitiven Vagabunden mit einer angeborenen Affinität zur dunklen Seite an, die sich mit Piraterie, Raub und später auch der Jagd auf Machtsensitive in den Diensten des Galaktischen Imperiums durchschlugen. Doch die brüchige Allianz zwischen dem Galaktischen Imperium und den Vahla basierte auf Misstrauen und der imperialen Übermacht. Durch die Dienste wurden die Vahla geduldet, solange sie nützlich waren, doch konnte dieses „Privileg“ genauso schnell für einzelne Jäger erlöschen, wenn sie den Gram der Imperialen auf sich zogen.

Während seiner Adoleszenz wurde seine Sippe im Jahr 6 BBY mit dem Auftrag betraut einen Jedi ausfindig zu machen. Der Dilettantismus und Hochmut des Vahla verhalf dem Jedi zur Flucht als sich Nestor den Anweisungen seiner Sippe widersetzte und in einem Anfall von jugendlicher Hybris die Verfolgung aufnahm. Die Vahla Jäger versagten und zogen so den Zorn der Inquisition auf sich. Nur durch schieres Glück und die flammende Liebe seiner Mutter, die für ihren Sohn log und seine Spuren verwischte, wurde nicht Publik, dass Nestor Schuld an der Flucht des Jedi war. Doch halfen diese Anstrengungen nicht, als die Inquisition Rache für das Versagen der Vahla Jäger nehmen wollte und das Schiff der Sippe aufgriff und exekutieren ließ.
Auch Nestor wäre dem Zorn der Inquisitoren zum Opfer gefallen, wenn nicht seine tiefe Verbundenheit zur Macht einem der Jäger des Imperators ins Auge gefallen wäre. Die Schuld am Tod seiner Sippe, seiner Eltern eingeschlossen, plagte den Vahla erheblich. Einzig seine Schwester konnte entkommen, doch fehlte von dieser seither jede Spur, sodass sie genauso gut später erlegt worden sein könnte. Diese tiefsitzende, nagende Schuld war ein gefundenes Fressen für seine Ausbilder, die diese Scham und Reue seiner größten Niederlage ausnutzten um seinen Geist in tausend Fragmente zu zerbrechen und zu einem neuen Gebilde zusammenzusetzen. Worin seine Sippe versagt hatte, würde ihm nicht geschehen, denn die Inquisition hatte ihm eine neue Chance gegeben. So verschmolz in der Weltsicht des jungen Vahla die Hingabe zu Vahl und die Treue zur Inquisition zu einem Amalgam. Die Göttin bot dem stärksten Wesen die Gunst ihrer absoluten Macht, eine gegenseitige Symbiose. In den Augen des manipulierten Vahla waren zuerst der Imperator und Darth Vader, dann der Großinquisitor die Auserwählten der Göttin. Daraus resultierend gehorcht der Vahla den Befehlen des Großinquisitors, da er in ihm den Avatar seiner Göttin sieht.

Während andere Anwärter durch schiere Stärke und Wendigkeit auffielen, waren es Gerissenheit, Tücke und seine Verbundenheit zur Macht, die Nestor durch die Ausbildung brachten. Seine rhetorischen Fähigkeiten verhalfen im Netzwerke in einer Umgebung zu schaffen, die darauf ausgelegt war die Akolythen zu spalten statt zu einen. Doch egal wieviele Bünde der Vahla einging, auf die Schrecken und den Terror des "Brechens" war keiner von ihnen vorbereitet. Diese Prozedur hinterließ posttraumatische Wundenin der Psyche des Inquisitors, geistige Narben, die ihn noch Jahre nach seiner Erhebung in den Stand eines Inquisitors verfolgen und plagen.

Seine größte Errungenschaft erreichte der Inquisitor im Jahr 3 ABY, als er es schaffte ein energiebasierendes Wesen der dunklen Seite, einen so genannten Derriphan, zu fangen und der Inquisition zu überreichen. Dies geschah im Kontext seiner Prüfung zum Inquisitor, als er sich mit einem anderen Akolyth namens Ruul zusammentat. Was eigentlich als eine Aufgabe zur Vernichtung der beiden Akolythen angesehen wurde, entwickelte sich zu einer Bewährungsprobe. Was ihre Meister nicht wussten war, dass dieses Exemplar der Derriphan Spezies bereits seit langer Zeit keine wirkliche Fütterung mit der lebensrettenden Essenz eines Wesens gehabt hatte und so geschwächt war. Dennoch trauten sich beide Anwärter auf den Titel eines Inquisitors nicht die direkte Konfrontation zu wagen. Um den Derriphan zu fangen, benutzten der Vahla und der verschrobene, aber technik-affine Duros Strahlenschilde um den Derriphan zu fixieren, Droiden um sich den geistigen Frequenzen des Wesens zu entziehen und Schallwellen um durch die Schwingungen die Konzentration der Kreatur zu stören. [METHODE WIRD NOCH AUSGEBESSERT UND VERTIEFT BESCHRIEBEN] Für die erfolgreiche Jagd auf die Kreatur wurden die beiden zu Inquisitoren ernannt. Der Vahla, an seinen größten Erfolg anknüpfend, nahm in der Folge den Namen „Derriphan“ an.

Nach seiner Ernennung zum Inquisitor wurde Derriphan in den folgenden fünf Jahren mit weiteren Aufträgen beauftragt, die ihn immer wieder, in feindlichen Absichten, mit allerlei verschiedenen machtsensitiven Kulturen in Kontakt brachten. Auch der vermeintliche Tod Palpatines bremste seinen Wissensdurst nicht. Die Erschütterung in der Macht spürend, sah Derriphan Lord Vader als legitimen Nachfolger des Imperators. Der Ruf des Großinquisitors nach Byss erschien ihm daher als Erlösung, glaubt der Vahla doch daran, dass mithilfe arkaner Fähigkeiten der Großinquisitor deb legitimen Nachfolger des Imperators dem dunklen Leichentuch entreißen kann. Um dieses Ziel zu erreichen, verstärkt der Inquisitor in den folgenden Jahren seine Jagd auf Artefakte und Kulte, die ihn diesem Ziel näherbringen können ohne zu ahnen, wer sich hinter der Maske des Großinquisitors verbirgt. Mit einem Hang zur Spiritualität und einem Interesse an den Mysterien der Macht gesegnet, versuchte der Inquisitor von den Auseinandersetzungen und Konflikten mit anderen machtbasierten Kulten mehr über das Verständnis der Macht zu lernen und dem Wesen Vahls auf den Grund zu gehen – bevor er es den reinigenden Flammen übergeben wird.

WELTBILD
Der Inquisitor hat, geprägt durch seine Genese, eine eigene Sicht auf die Macht: Die dunkle Seite ist ein anti-kosmischer Grundsatz, eine anti-kosmische Kraft der Gegenseite der kosmischen Schöpfung, die durch die Göttin Vahl verkörpert wird. Vahl ist eine destruktive Entität, die dem Glauben ihrer Anhänger gemäß ihren Gläubigen einen Teil ihrer Kraft gibt, um den Firnis der Galaxis zu zersetzen. Vahl ist ein auflösender Impuls, ein zerstörerischer Impuls, der die ganze träge Kraft der Materie, aus der dieses universelle Gefängnis besteht, zusammenbrechen lässt. Vahl und damit die dunkle Seite der Macht ist im Glaubenskosmos des Inquisitors eine Macht des Chaos, es ist etwas, was viel größer und viel unverständlicher ist, als es etwas Materielles je sein könnte. Die Gunst dieser ominösen und enigmatischen, zerstörerischen Göttin zu erhalten ist für den Inquisitor eine Triebfeder seines Handelns.

NATURELL
Glatt und vor Geist sprühend präsentiert sich der Vahla seinem Gegenüber, von einer Leichtigkeit, den man auch leicht mit Arroganz verwechseln könnte. Dabei lauert Derriphan einem Raubtier gleich darauf, dass sein Gegenüber ihm durch Unachtsamkeit und Naivität Geheimnisse offenbart, welche dieser zu seinem Vorteil nutzen kann. Einem scheinbar unüberbrückbaren Hindernis sieht er mit einer überraschenden Gelassenheit entgegen. Worte sind in seinem modus operandi Waffen, sein Geist strotzt geradezu vor bissigen Bemerkungen. Im Bereich seiner verbalen Fähigkeiten passen jedoch nicht nur die hard power seiner verbalen Dominanz, sondern auch die soft power seines Charmes. Er nutzt Worte nicht um die Mauern seines Gegenübers einzureißen, sondern um die Tore bereitwillig öffnen zu lassen und ihn hereinzubitten. Charmeur und Grobian in einer Person gebündelt ist eine Unterhaltung mit Derriphan eine Gradwanderung. Die exzentrische Natur des Exilanten reicht von sarkastischen, unhöflichen und unsensiblen Bemerkungen hin zu einem unstillbaren Verlangen seine Ziele, um jeden Preis zu erreichen.

FERTIGKEITEN
  • Lichtschwertstile: Shi-Cho, Soresu
    Bevorzugt nutzt Derriphan den Stil des Soresu um seinen Gegner zu binden, zu ermüden und mithilfe seiner Kenntnisse in den Mysterien der Macht zu überwältigen. Auch wenn dieser Inquisitor kein Schwertmeister ist, so ist er doch in der Lage sich zu wehren und das Lichtschwert auch fähig in der Abwehr von Blasterschüssen einzusetzen. Einem geübten Auge mag auffallen, dass die BEwegungsabläufe des Inquisitors nicht so fließend sind, wie die es kündigen Lichtschwertkämpfers sind, sondern deutlich roher und ungestümer sind. Neuerdings versucht er in seinem Stil einige Elemente des Makashi zu implementieren, doch sind diese Versuche noch nicht von Erfolg gekrönt.

MACHTFÄHIGKEITEN
Wie alle Inquisitoren erhielt auch Derriphan eine praktische Ausbildung in der Anwendung der Macht. Obwohl Mitglieder der imperialen Inquisition bewusst von den Sith nicht gesamte Spektrum der Macht gelehrt wurden, kann man sagen, dass dieser Vahla von seiner Göttin mit einer vertieften Verbundenheit zur Macht gesegnet wurde. Die Grundfähigkeiten beherrscht Derriphan routiniert und ohne ins Schwitzen zu geraten, auch fällt es ihm nicht schwer mithilfe eines Würgegriffs seine Gegner zu fixieren.
Die Fähigkeit sich in der Macht zu verschleiern lernte Derriphan bereits in seinem Leben vor der Inquisition, doch wurden diese Fähigkeiten erst nach seiner Ankunft auf Byss insoweit verfeinert, dass er nun in der Lage ist sich an seine Beute heranzupirschen und aus dem Schatten heraus zuzuschlagen.
Seit seiner prägenden Begegnung mit der energiebasierenden Lebensform wird der Inquisitor von Episoden aus dem angefütterten Fundus der Kreatur der dunklen Seite heimgesucht. Ein weiterer Effekt dieser Begegnung war die Entwicklung einer Affinität für die Fähigkeit der Absorption durch die Macht. Es ist eine Fähigkeit, die in dem Inquisitor einen Hunger weckt, von der er sich erhofft, die ihm innewohnende Leere füllen zu können. Um seinen Gegner jedoch seiner Essenz berauben zu können, muss die geistige Abschirmung des potenziellen Opfers praktisch nonexistent sein und dieser stark geschwächt sein. Auch vermag er es nicht diese Essenz dauerhaft zu halten, stattdessen kann man es mit dem Versuch vergleichen Suppe mit einer Gabel zu essen. Seine Fähigkeiten in diesem Bereich sind noch weit davon entfernt als routiniert bezeichnet werden zu können, lernt er doch selbst erst langsam und autodidaktisch diese ihm oktroyierte Fähigkeit willentlich zu beherrschen.

EIGENSCHAFTEN
  • Arrogant
    Dieses Wesen blick auf andere herab und stellt sich aufgrund seiner Machtbegabung über andere. Wesen ohne Machtfähigkeit betrachtet er als gewöhnlich und sieht in ihnen Wesen die dazu bestimmt sind zu dienen.
  • Mutig
    Herausforderungen oder Gefahr, dieser Mann fürchtet sie nicht.
  • Geduldig
    Abzuwarten und den Dingen ihren Lauf zu lassen ist eine Spezialität dieses Mannes.
  • Dekadent
    Fahrendes Volk trägt den Schmuck als mobile Wertanlage mit sich, eine Eigenart die Derriphan auch als Inquisitor nicht ganz abgelegt hat. Auch sonst legt die Rotklinge Wert darauf einen gewissen Lebensstandard zu halten bzw. künstlich zu evozieren.
  • Klug
    Das Leben lehrte ihn den Wert von gutem Urteilsvermögen und Scharfsinnigkeit
  • Machtgierig
    Dieser Mann kann nicht genug bekommen und sieht sich auserwählt große Dinge zu vollbringe und strebt daher danach immer mehr Macht in seinen Händen zu vereinen.
  • Melancholisch
    Das Gute im Leben zu sehen fällt ihm schwer. Besonders seit dem “Brechen” scheint eine absolute Leere sein Leben zu füllen, die er versucht krampfhaft zu füllen.
  • Reizbar
    Stress und posttraumatische Belastungsstörungen haben dieses Wesen anfällig für frequente Ausbrüche und impulsive Wutanfälle gemacht.
  • Knorpelskelett
    Die Spezies der Vahla besitzen ein knorpelbasierendes Skelett, dass im Gegensatz zu knochenbasierenden Skeletten zwar eine höhere Agilität und Beweglichkeit ermöglichen, aber auch vulnerabler sind.

STÄRKEN
  • Charismatische Silberzunge
    Mit überzeugender Rhetorik weiß dieser Mann um die Nuancen der Beeinflussung anderer durch die Kraft seiner Worte und Ausstrahlung.
  • Begabter Mystiker der Macht
    Die Macht hält in seinem Weltbild die Antworten auf allen Fragen in ihren metaphysischen Händen, von dem was das Herz der Wesen beherrscht bis zu den Fragen des Lebens. Seine Fähigkeiten im Umgang mit diesem unsichtbaren, alles durchdringenden Energiefeld sind daher verfeinert und der Inquisitor schult sich in Meditation und Übungen in diesem Feld besonders eindringlich.
  • Extravaganter Trickster
    Dieser Mann kennt die Kunst der Intrige und weiß um den Nutzen von Manipulation, Dem Wert einer guten Lüge und Geheimniskrämerei, muss allerdings noch einiges lernen, bevor Fehlschläge seiner Pläne die Ausnahme werden.

SCHWÄCHEN
  • Besserwisser
    Ob es tatsächlich so ist oder nicht: Dieser Mann glaubt stets den Durchblick zu haben. Diese Eigenschaft kann nicht nur nervig sein, sondern auch lebensgefährlich, da es ratsam wäre der Expertise gewisser Leute Glauben zu schenken.
  • Miserabler Pilot
    In seinen Augen ist das Fliegen eine Fähigkeit, für die Droiden entwickelt wurden.
  • Fragil
    Bedingt durch sein auf Knorpeln basierendes Skelett ist Derriphan anfälliger für Brüche und tiefgreifendere Verletzungen, als seine Kontrahenten, deren Skelette auf Knochenbasis
  • Selbstüberschätzung
    Ein Makel der seiner Sippe schlussendlich den Tod brachte, konnte der Inquisitor schlussendlich aus seinen Fehlern nicht lernen und neigt noch immer dazu seine Fähigkeiten und/oder Situationen völlig falsch und fälschlicherweise zu seinen Gunsten einzuschätzen.
  • Neid
    Der Vahla will immer mehr Artefakte der Macht besitzen und neidet jeden, der solche Objekte sein Eigen nennt und sich seinem Zugriff entzieht.
  • Passabler Lichtschwertkämpfer
    Seine Fähigkeiten im Umgang mit der Lichtklinge sind annehmbar aber weit davon entfernt ein wahrer Fechter zu sein. Auch wenn er diese Waffe schätzt, so konzentrierte sich dieser Mann primär auf die Mysterien der Macht, zum Leidwesen seiner Lichtschwertinstruktoren.


 
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Re: Charakterschmiede

Beitragvon Nobody » Di 7. Dez 2021, 11:39

Karissa Antilles wuchs in mehr als nur guten Verhältnissen auf dem Planeten Corellia auf. Dadurch, dass sie den meisten Gebieten der Galaxis meist ferngehalten wurde, glaubte sie eine sehr lange Zeit an die Dinge und Werte, welche sie von ihren Eltern lernte. In einem doch sehr großen Komplex aufwachsend, welcher für die junge Frau wie eine sterile Welt wirkte, gelangte sie tatsächlich zur Überzeugung, dass es nur zweierlei Typen von Leben in den unendlichen weiten gab. Jenes, welches seinen gesellschaftlichen Rang und Status verdiente und auf der andere Seite ein anderes, welches dies aus eigenem Versagen und purem Neid zunichte machen wollte. Durch den Einfluss ihrer Eltern, welche treue Anhänger des Imperiums waren bekam sie so eine verzerrte Anschauung auf das große Ganze. So waren die, welche ihre Eltern als gut erachteten genau dies. Und alles andere, welches bereits am Boden lag selbst schuld daran und nicht wert, gerettet zu werden. Karissa verspürte nie das nahezu fanatische Verlangen ihrer Eltern, nach einer neuen Weltordnung. Zwar kümmerte sie es nicht, was an anderen Orten geschah, doch lag es viel eher daran, dass sie es nicht wusste und vom blinden Vertrauen in ihre Eltern geblendet wurde. Tief im Inneren spürte sie immer ein gewisses Gefühl in sich, welches sie erst viel später deuten können würde. Etwas, was sie unterschwellig wissen ließ, dass das Handeln, welches hauptsächlich von ihrem Vater ausging nicht rechtens war. Und ebenso, dass dies eigentlich keinesfalls die Gesinnung war, welche wirklich auf sie zutraf. Sicherlich hätte Karissa viel früher erkannt, was dort in ihr war. Doch auch hier sollte es einen Problempunkt geben, welcher dies verhinderte. Seit sie ein kleines Mädchen war, verfolgte sie die Gespräche ihrer Eltern und deren engstem Kreis. Die Meinung über das Thema der Macht war stets ein Streitpunkt gewesen, über welchen man sich nie einig wurde. Die einen vertraten die Meinung, dass es eine Art von Krankheit sei. Etwas, was einen befallen konnte. Abstoßend…so hatte ihr Vater es genannt. Und dann gab es auch die Fraktion, welche es als Mittel zum Zweck ansah. Und fest daran glaubten, dass es ihrer Stellung in der Galaxis helfen würde, wenn sie tatsächlich eines dieser Kinder zur Welt bringen würden. Dabei ging es nicht darum, dessen Macht zu missbrauchen. Viel eher wollte man diese Kinder als eine Art von Wertanlange nutzen. Im Tausch mit dem Imperium gegen Macht und Geld. Und auch wenn Karissa zu diesem Zeitpunkt noch nicht wirklich wusste, was sie wollte…so wusste sie eines ganz genau. Auf keinen Fall wollte sie von ihrer Familie als ein Monster oder schlimmeres angesehen. Und noch dazu kam es für sie nicht in Frage, einem anderen auf ewig zu dienen. Also unterdrückte sie es. Ihre Eltern hatten sie zwar in eine gewisse Richtung gelenkt, doch sah Karissa dass Imperium nie als eine Option für sich selbst an. Auch wenn es in der Familie glorifiziert und die klaren Fakten immer wieder verdreht wurden. Und sollte die Tochter doch etwas mitbekommen, was sie nicht sollte, so fand man immer einen Weg, wie man ihr eine Geschichte auftischen konnte. Und je mehr von diesen kamen, desto mehr begann die junge Frau mit der Zeit zu zweifeln. Sie ließ es zu, sich von diesem Gefühl in sich leiten zu lassen, welches ihr eine Art von Ruhe bescherte. Sie immer klarer sehen und eines Tages auch handeln ließ. Zu diesem Zeitpunkt war es bereits so weit, dass Karissa ihren Eltern nicht länger über den Weg traute. Schon hier hatte sie eine Dinge erfahren, welche diese nicht hatten verdrehen konnten. Aus dem einfachen Grund, dass ihre Eltern nicht ahnten, dass sie mehr wusste, als sie es für gut erachteten. Und aus immer mehr werden Fragen kam es zu dem Punkt, an dem Antworten nötig waren. Klarheit über die Dinge und die Welt, in welcher sie lebte. Als die Familie einem geschäftlichen Treffen außerhalb beiwohnte, war der Zeitpunkt gekommen. Karissa hatte sich die Schlüssel für das Arbeitszimmer ihres Vaters beschaffen können und war nun in dieses eingedrungen. Was sie vorfand, waren eine ganze Sammlung an Akten und Berichten. Seiten, welche sie auf ewig erschüttern sollten und ein ganz anderes Weltbild in der jungen prägen sollten. Es war nicht etwa Rache an ihren Eltern, welche sie seit ihrer Geburt belogen hatten. Es war auch nicht der Hass auf Ungerechtigkeit und dem Leben nach zweierlei Maß. Ein Funke von Hoffnung entfachte den Wunsch nach Veränderung und den Drang, zu helfen. Etwas, was sie beinhalten würde.


Zwei Jahre später fand sich Karissa an einem anderen Ort wieder. Die Flucht aus den Fängen der eigenen Familie hatte sich als deutlich schwieriger erwiesen, als zunächst erwartet. Es war nicht leicht, den Monstern in Gestalt zweier Menschen, welche man eigentlich liebte, etwas vorzuspielen. Und der perfekte Zeitpunkt für ihre heimliche Abreise hatte auf sich warten lassen. Und auch hatte dieser sie deutlich mehr gekostet, als sie eigentlich bereit gewesen war. Einen Flug hatte sie sich über Umwege ermöglichen könnten, doch glich ihr Zuhause einer Festung. Eine Gefangene war sie nie gewesen, doch stets unter einer gewissen Kontrolle. Der Tag kam also und Karissa hatte die wenigen Sachen, welche ihr etwas bedeuteten zusammengesammelt und in einem Beutel verstaut. Es war nichts, was großen materiellen Wert hatte. Viel eher ein paar persönliche Dinge, an welchen die junge Frau noch immer hing. Es hätte einfacher ablaufen können, doch ihr Plan war nicht perfekt gewesen. Ihr Vater war erneut auf einem Treffen mit seinen Freunden. Betrieb Glücksspiel und Dinge, über welche Karissa nicht nachdenken wollte. Ihre Mutter jedoch kam weitaus früher zurück, als angenommen und erwischte die Tochter mitsamt dem wenigen Gepäck auf dem Weg zur Tür. Zugeben musste man, dass sie eine wirkliche Bedrohung dargestellt hatte. Nicht, was dass körperliche betraf. Jedoch brachte sie den lange ersehnten Ausbruch aus dieser Blase ins wanken. Die junge Frau wusste bei weitem nicht, was sie tat, als sie ihre eigene Mutter durch die Wand des Esszimmers schleuderte. Auch sah sie nicht zurück und konnte so nie wirklich wissen, was mit ihrer Mutter wirklich geschah [hat es überlebt].


Vendaxa, so nannte sich der Planet, war ihre neue Heimat geworden. Fern von den Einflüssen ihrer Eltern hatte Karissa dem Luxus abgeschworen und begonnen, bescheiden zu leben. In den ersten Monaten lernte die junge Frau weitaus mehr, als in all den Jahren zuvor. Sie erkannte, welche die wirklich wichtigen Werte im Leben eines jeden waren. Darunter Freundschaft, Respekt und Zielstrebigkeit. Es war zunächst fremd für sie, auf andere Lebensformen zuzugehen. Doch es wurde schnell klar, dass man nicht einmal die selbe Sprache sprechen musste, um sich zu verstehen. Die Gesellschaft der verschiedensten Charaktere beeinflussten die junge Frau stark und diesmal deutlich positiv. Von den Schicksalen vieler berührt, konnte sie ihr eigenes Streben nach Gerechtigkeit und Veränderung stets vor Augen behalten. Auch erklärten ihr Reisende nun völlig offen, was damals am Tag ihrer Abreise passierte. Was es gewesen war, was dort aus ihr heraus gekommen war. Und so lernte es Karissa nicht nur zu tolerieren, sondern auch zu als Teil von sich zu akzeptieren. Zunächst sollte sie keinen Meister finden und nur von denen lernen, welchen sie begegnete. Was diese genau waren, würde sie nie genau sagen können. Doch auch Lektionen und Worte dieser, sollte sie auf Ewig im Kopf behalten. Was ist es, was Kopf und Verstand ausmacht? Verlierst du deinen Kopf, so war dein Weg bis hier hin völlig wertlos. Verlierst du den Verstand, so ist dass andere nicht fern.

Gegen die Norm war es nicht Karissa selbst, welche ihre Waffe herstellte. Diese übernahm sie von einem Kriegsveteran, bei welchem sie für eine gewisse Zeit lebte, von ihm lernte und für ihn sorgte. Der Iktotchi hatte sich zu seiner Zeit schwere Verletzungen zugezogen, durch welcher er selbst das eigene Bett nur schwer verlassen konnte. So lehrte er sie nur mündlich und durch das Lesen aus Büchern. Als es Zeit für die Abreise wurde, überreichte ihr der Mann sein Lichtschwert – dieses wurde in seiner Familie stets zur nächsten Generation weitergeben. Ohne Kinder und im Wissen, dass seine eigene Zeit vorbei war übergab er es ihr. Sein Geist sollte ihr ihr weiterleben und sie auf ihren aufkommenden Pfaden leiten.

Zusatz: Hier wäre dann der Punkt, an dem ich einsteigen würde. Mit ihrer eigenen Waffe im Gepäck macht sie sich nun auf die Suche nach einem Meister, welcher sie auch damit lehren kann. Das Training mit der Macht, welches ebenfalls etwas schleppend verläuft, reicht ihr nicht länger aus.

Errungenschaft/Erfolg: In ihren Auge ist es der Fakt, dass sie sich von ihren Eltern trennen konnte. Für sie ist es heute erschrecken, in welche Schiene sie auch hätte rutschen können und ist stolz darauf, sich selbst gefunden zu haben. Weitere große Erfolge konnte sie nicht feiern. Man könnte sagen, dass ihre eigene Waffe dazu zählt.

Fehler: Nicht die Dinge früher genauer zu hinterfragen und ihrer Familie blind zu vertrauen. Auch bereut sie es, gewisse Personen auf ihrem Weg zur Selbstfindung zurücklassen zu müssen.

Ziel/Einstellung: Karissa möchte für die gute Sache einstehen und denen helfen, welche es selbst nicht schaffen. Auch steht es für sie im Vordergrund, ihren eigenen Weg zu gehen und sich nie wieder so sehr täuschen zu lassen. Sie möchte, dass ihr Sein einen Sinn hatte. Nicht für Ruhm und Ehre, viel eher für das Wohl der Galaxie.

Schwäche: Auch wenn sie bereits an sich arbeitet, so ist Geduld keine ihrer Stärken. Sie glaubt, Zeit zu verschwenden und sieht es teils nicht ein, es etwas langsamer angehen zu lassen. Auch könnte man manche ihrer Handlungen von naiv bis dämlich betiteln. So ist sie sich ab und an nicht den Folgen bewusst, welche ihre Taten mit sich ziehen. Selbstüberschätzung (im arroganten/selbstverliebten Sinne) ist keines ihrer Probleme – dafür jedoch der Fakt, dass sie ihre eigenen Reserven nicht einschätzen kann.

Weitere Daten:
Als sie von ihren Eltern floh, war sie gerade einundzwanzig geworden. Zwei Jahre später findet sie dann ihre neue Heimat auf Vendaxa. Damit wäre sie nun dreiundzwanzig.

Karissa glaubte zwar ihren Eltern, doch übernahm deren Werte nie völlig. Es war eine Art der Gleichgültigkeit, welche sich am Ende in eine nun positive Richtung bewegte.

Die ihr übergebene Waffe verfügt über einen gebogenen Griff. Da sie in der Zeit auf Corellia unter anderen sehr viel Zeit ins Tanzen investierte, beherrscht sie tatsächlich Ansätze des für diese Waffe vorteilhaften, grazilen Kampfstil.

Die Hintergründe zu ihrer Familie werden im Steckbrief genauer erläutert. Ihr Vater ist ein angesehener Geschäftsmann, welcher im engen Kreis des Imperialen Kaders agiert und diesen mit Finanz und Kontakten unterstützt.

Fähigkeiten/Fertigkeiten:
Umgang mit der Waffe – Sie hatte bisher kaum Zeit dazu, diesen zu trainieren. Dazu fehlt ihr noch dazu eine Person, welche dies auch wirklich beherrscht.

Macht – Fortschritte sind spürbar, doch keine riesigen Sprünge. Sie ist in der Lage, kleinere Gegenstände zu bewegen und schweben zu lassen. Auch zeigt sie Ansätze eines Machtsprungs, dessen Landung meist jedoch eher das Problem darstellt.

Bildung – Ihr Wissen über die Welt ist durch ihre Familie ab und an nicht dem entsprechend, was Realität ist. Jedoch verfügt sie über einen hohen Intellekt und eine überdurchschnittliche schulische Ausbildung.

Technik – Absolut kein Wissen vorhanden. Dafür aber im Bereich Zubereitung von Nahrung.


 


Re: Charakterschmiede

Beitragvon Jarik Krolan » Di 7. Dez 2021, 12:38

Hallo ihr beiden,

erst einmal herzlich willkommen und schön, dass ihr zu uns gefunden habt! Ich hatte jetzt die Gelegenheit, mir beide Konzepte anzusehen, kann aber zum aktuellen Zeitpunkt erstmal nur zu nobody ein Feedback geben, da ich mich erst über die Vahla einlesen muss. Ich hoffe, ich kann heute Abend zu dir, Derriphan, auch nochmal Feedback dalassen.

Aber nun zu dir nobody:

1. Bitte verwende Jahreszahlen (VSY/NSY), damit wir wissen können in welchem Zeitraum wir uns befinden. Das macht es für uns einfacher, einschätzen, wie die Galaxis gerade aussieht.

2. Dein Konzept baut in meinen Augen in weiten Teilen darauf auf, wie in der Galaxis mit der Macht umgegangen, bzw darüber gesprochen wird. Daher funktioniert es zum jetzigen Zeitpunkt nicht. Gerne möchte ich dir als kurze Lektüre diesen Text ans Herz legen, wie die Macht in der Galaxis derzeit und bereits zum Verschwinden der Jedi gesehen worden ist. Wenn du dein Konzept dahingehend umbauen könntest, wäre ich dir sehr dankbar.
Auch wird es schwierig, sich Wissen über die Macht/Jedi aus Büchern anzueignen, schlicht weil es diese nicht (mehr) gibt.

2.1. Karissa kann durchaus gerne das Lichtschwert dieses namenlosen Klonkriegsveteran übernehmen, allerdings gibt es bei den Jedi seit Generationen keine Familien mehr (Beziehungen sind vor der Order 66 sogar verboten gewesen), sodass es sich dabei nicht um ein Erbstück handeln kann.

3. Bezüglich deiner Schwäche für Technik lege ich dir diesen Text hier ans Herz, da Technik in SW ein bisschen... anders funktioniert.
In Sachen Schulbildung, die Karissa genossen haben kann, wirst du hier fündig, da sie mit 21 Jahren definitiv das Imperiale Schulsystem genossen haben wird.

Du musst das Konzept nicht mehr neu posten, einfach farblich die Korrekturen markieren, dann gucke ich nochmal drüber :)

Kriegsmeister

 
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Re: Charakterschmiede

Beitragvon Jarik Krolan » Di 7. Dez 2021, 18:23

Guten Abend Derriphan,

auch an dich noch mal ein herzliches Willkommen und schön, dass du zu uns gefunden hast.

Wir mussten uns noch drüber beraten und sind nun zu folgendem Feedback gelangt.
Da du dir da doch eine recht obskure Machtgruppe ausgesucht hast, waren wir uns erst uneinig ob das an der Spielbalance der Inquisitoren rütteln könnte.
Den Weg zur Inquisition hast du ganz plausibel dargelegt. Der gewählte Zugehörigkeitsgrund bzw. die Motivation sind durchaus mal was anderes und können zu interessantem Rollenspiel führen, natürlich unter der Bedingung, dass du mit der Figur hälst, was die Idee verspricht und sich diese Aspekte im Inplay nicht ändern werden.

Kurze Ergänungswünsche zum Werdegang:

    [METHODE WIRD NOCH AUSGEBESSERT UND VERTIEFT BESCHRIEBEN]
    Bitte lege dar, woher dein Charakter weiß, wie man eine solche Kreatur fängt. Die Methode ist schon sehr ausgeklügelt und speziell und es sollte geklärt werden, wie Derriphan und Ruul auf derartige Ideen gekommen sind.

    Nach seiner Ernennung zum Inquisitor wurde Derriphan in den folgenden fünf Jahren mit weiteren Aufträgen beauftragt, die ihn immer wieder, in feindlichen Absichten, mit allerlei verschiedenen machtsensitiven Kulturen in Kontakt brachten.
    Im Lebenslauf hier bitte 2-3 konkrete Aufgaben benennen.

    erstärkt der Inquisitor in den folgenden Jahren seine Jagd auf Artefakte und Kulte
    Bitte im Charblatt aufzählen, welche Kulte und Artefakte er bislang kennen gelernt bzw. erbeutet hat.

    Der Vahla, an seinen größten Erfolg anknüpfend, nahm in der Folge den Namen „Derriphan“ an.
    Bitte im LL ausführen, wie Nestor auf diese Idee kam, ist relativ ungewöhnlich in der Gesellschaft des Tiefkerns/der Inquisitoren.

Kurze Anmerkungen zum Weltbild, Naturell, Fertigkeiten:
    - Kläre noch unbedingt auf, was seine Langfristigen Ziele in der Inquisition direkt sind.

    Achte darauf auch solche Dinge wie "Rhetoriker", das Trauma, emotionale Intelligenz/Soziale Kompetenz (um Charmant sein zu können) oder "Gelehrt in den Kulturen x,y,z." bei Fertigkeiten aufzuführen, bevor es im Lebenslauf untergeht.

    Schwächen sind im Vergleich zu seinen im Werdegang und Naturell erwähnten Talenten etwas mager ausgefallen.
    Bitte überlege dir hier auch Aspekte, die im auch recht oft im Weg sein können oder womit er sich selbst im Weg sein könnte, die ihn daran hindern oder es ihm schwer machen Aufgaben oder Herausforderungen oder seinen generellen Alltag zu bewältigen. Wir zählen die zweite Seite einer Medaille meist nicht zu einer gültigen Schwäche, wie bei dir der LS-Kampf gewählt: Allein ein LS selbst nur durchschnittlich zu können, ist keine Schwäche, sie vielleicht nicht so gut beherrschen zu können, wie Schwerkämpfer, dafür aber im Umgang mit der Macht besser zu sein, ist reines Balancing.

    Neuerdings versucht er in seinem Stil einige Elemente des Makashi zu implementieren, doch sind diese Versuche noch nicht von Erfolg gekrönt.
    Bitte das direkt ins Inplay verschieben. Die reinen Kenntnis darüber zu erlangen wäre der erste Schritt und einen Lehrer, der den Stil vermittelt, der zweite.

    Ein weiterer Effekt dieser Begegnung war die Entwicklung einer Affinität für die Fähigkeit der Absorption durch die Macht. Es ist eine Fähigkeit, die in dem Inquisitor einen Hunger weckt, von der er sich erhofft, die ihm innewohnende Leere füllen zu können.
    Hier verwechselst du Machtabsorbtion mit Lebens- oder Essenzraub.
    Das können wir für einen Inquisitor leider nicht erlauben, hier müsstest du leider Abzüge machen, geht dies schon zu sehr in die Tiefen der Dunklen Seite, zumal der "Hunger" stark an den alten Darth Nihilus erinnert.

    Seine Fähigkeiten in diesem Bereich sind noch weit davon entfernt als routiniert bezeichnet werden zu können, lernt er doch selbst erst langsam und autodidaktisch diese ihm oktroyierte Fähigkeit willentlich zu beherrschen.
    Bei uns im Forum gilt das Lehrer-Schüler-Prinzip. Deswegen gehen autodidaktische Aneignungen nicht. Wie bereits beim Makashi beschrieben, ist hier mindestens ein Lehrer nötig, um einen Fähigkeitenerwerb zu begründen.

Obwohl Mitglieder der imperialen Inquisition bewusst von den Sith nicht gesamte Spektrum der Macht gelehrt wurden, kann man sagen, dass dieser Vahla von seiner Göttin mit einer vertieften Verbundenheit zur Macht gesegnet wurde.
Nun, das eine hat erstmal mit dem anderen ansich nichts zu tun. Allerdings gibt es höchstens einen Sith bei den Inquisitoren und das ganze Konstrukt, dass es da noch mehr gibt, zum einen was ein SIth ist und was Sithdasein mitsich bringt an Fähigkeiten wissen nur eingeweihte. Da bitte aufpassen, falls hier aus versehen passiert, Outgame und Ingame Wissen nicht zu mischen.

Abschließend bleibt nur zu sagen, dass dies ein zur Abwechslung gelungenes Konzept eines Adepten der Dunklen Seite ist und ich dich guten Gewissens unter Beachtung der oben genannten Anmerkungen in die Bewerbungsphase durchlassen kann.

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Jade Edgeworth

Re: Charakterschmiede

Beitragvon Rex Karioka » Di 28. Dez 2021, 14:05

Anbei mein eigener Spin auf das Gesuch für Tana Dabrini:

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M A R Z A N N A


"But during your time away, you must not forget what Dathomir has given you. Although space is cold and empty, Dathomir's wilderness is lush and rich. It may be years before you return, so never forget the place that birthed and nurtured you—you will always be a Nightsister.”
- Mutter Talzin

SPITZNAME/RUFNAME: Schattenwandlerin, Die-mit-dem-Mond-tanzt
ALTER: 27 Standardjahre
SPEZIES: Mensch
GESCHLECHT: weiblich
PIGMENTATION DER AUGEN: blau-grau
PIGMENTATION DER HAARE: schwarz
PIGMENTATION DER HAUT: aschfahl
GRÖßE: 1,68m
STATUR: sehnig, androgyn wirkend
ASTROGRAFISCHE PROVENIENZ: Dathomir

FRAKTION: Die Inquisition
TITEL: Inquisitorin
EHEMALIGER MEISTERIN: Lanu Pasiq
SCHÜLER: /

RELIGION: Töchter der Allya
SEKTE: Nachtschwester
CLANZUGEHÖRIGKEIT: Mondsichel-Clan

KÖRPERLICHE ERSCHEINUNG:
Das Erscheinungsbild dieser Inquisitorin ist ein Amalgam der beiden Welten, in denen sie sich bewegt. Traditioneller Körper– und Kleidungsschmuck sowie ihre schwarze Mähne, die von Perlen und metallischen Objekten durchsetzt ist, zeugen von ihrem Erbe der Nachtschwestern. Die formale rote Kleidung der Inquisition, die ihren hageren, sehnigen Körper bedeckt, hingegen offenbart, bei allen dathomirischen Anleihen, die Zugehörigkeit zur Inquisition. Zuweilen trägt sie über ihrer wilden, schwarzen Mähne eine Kutte oder die traditionelle Blutbadshaube der Nachtschwestern. In ihren privaten Räumlichkeiten oder, sofern es die Situation und der Ort zulassen, bewegt sich Marzanna gerne barfuß fort, um sich mit der Erde und damit auch dem Planeten auf dem sie sich befindet zu verwurzeln. Demgemäß hegt die Inquisitorin eine Abneigung gegen die meisten Ecumenopoli, da der kalte Permabeton diesen Drang nach Verbindung konterkariert.

Von geplatzten Blutäderchen und schwarzer Schminke gezeichnet, verbirgt sich unter dem wilden und nokturnen Erscheinungsbild dieser Schamanin die zarten Gesichtszüge einer jungen Frau mit scharf geschliffenen Wangenknochen. Besonders fallen ihre stahlblauen Augen auf, die je nach Befragten entweder ihr eine gewisse Wildheit oder gar Wahnsinn attestieren. Auch wenn Marzanna keine Frau ist, die wie ein wildgewordenes Tier schreit und die Zähne bleckt, so weckt ihr Habitus oftmals den Eindruck eines listigen Räubers aus den tiefsten Dschungeln Dathomirs.
Ihre Bewegungen haben die Anmut und das Raubtierhafte eines [url]Vornskr[/url]. Auch sonst teilt sie die lauernde Außenwirkung dieses Jägers. Ihre ausgeprägte Mimik und Gestik unterstreichen ihr ungewöhnliches Erscheinungsbild und zeichnen so abschließend das Bild einer ungewöhnlichen Frau in Optik und Habitus, die in den Reihen der Inquisition mit ihrem gebieterischen Auftreten ihre Spuren hinterlässt.

IDEOLOGIE UND MACHTVERSTÄNDNIS

“Nightsisters know the dark side better than anyone. We grow up steeped in it, but we can use it as a tool and stay ourselves—unlike the Sith. That balance is what you must learn.”
- Asajj Ventress

Entgegen der traditionellen Lesart der Jedi und Sith der in einem ewigen Dualismus gefangenen Macht, betrachten die Nachtschwestern, so wie alle Töchter der Allya, die Macht als etwas im Spirituellen verwurzeltes. Sie führen ihre Kraft auf die Gunst spiritueller Wesen zurück, die in einer metaphysischen Sphäre der Existenz ihr Dasein fristen und durch Anrufungen dazu verführt werden können ihre Macht zu teilen. Zentral in diesem Glauben ist der Dualismus der Geschwister-Götter, dem Gott mit den Reißzähnen und der geflügelten Göttin. Während Ersterer die Verkörperung der Jagd und des Todes ist, ist Letztere die Verkörperung von Leben, Fruchtbarkeit und Divination. Somit bilden beide einen Kreislauf, der für die Nachtschwestern von zentraler Bedeutung ist. Ohne die geflügelte Göttin, so glauben die Nachtschwestern, gibt es keinen Wachstum des Clans, sodass der Gott mit den Reißzähnen ihren Feinden gewogen sein wird und ihre Zahl dezimieren wird. Gleichzeitig zollen sie ihm Tribut, sodass er auf ihrer Seite stehen mag, wenn sie in den Krieg ziehen. Weder sehnen sie den Tod herbei, noch fürchten sie für gewöhnlich diesen, da sie es als Kreislauf des Lebens betrachten. Hierbei unterscheidet sich Marzenna von ihren Schwestern, da sie den Tod fürchtet und ihm aus seinem mit Reißzähnen gespickten Maul entkommen will. Um seine Gunst zu erlangen und von sich abzulenken schreckt daher Marzenna, aus seinem Selbsterhaltungstrieb heraus, nicht davor zurück andere Wesen zu töten und dies als Tribut an diesen Gott mit den Reißzähnen zu opfern.

Aus diesem Glaubenskosmos resultierend, nutzen die Nachtschwestern, ebenso wie die anderen Hexen von Dathomir, die so genannte allyanische Magie, wobei die Abwandlung der von den Nachtschwestern praktizierten Magie auch Schattenmagie genannt wird. Mit sogenannten “Nachtflüchen” nutzen sie jene Energien, die man klassisch der dunklen Seite der Macht zuordnen würde. Diese Form der “Flüche” ist ein integraler Bestandteil der Sicht und Nutzung der Macht für die Töchter Allyanas. Die Nachtschwestern und damit auch Marzanna, sind tief in der dunklen Seite verwurzelt, behaupten aber von sich nicht von dieser beherrscht zu werden, wie sie es den Sith beispielsweise vorwarfen. Dagegen würde sprechen, dass auch zahlreiche Nachtschwestern als Zeichen ihrer exzessiven Nutzung der dunklen Seite über geplatzte Blutäderchen verfügen. (s. körperliche Erscheinung.)
Das zentrale Schriftstück dieses Glaubens ist das Buch der Schatten, welches auch für Marzanna von großer Bedeutung ist. Immer wieder liest sie in ihrem Exemplar, sinniert und meditiert über einzelne Passagen und versucht das Wissen hinter den Worten von Mutter Gethzerion zu ergründen.

NATURELL
Die als scharfzüngig und berechnend geltende Nachtschwester ist von einem enigmatischen Naturell geprägt. Ihre zumeist herzlose und nach außen hin selbstbewusst erscheinende Art macht sie innerhalb der Inquisitoren zu einem Wesen, das mit Vorsicht zu genießen ist. Sie selbst sieht sich als Matriarchin, als Erbin ihres Mondsichel-Clans und dazu auserkoren diesen an die Spitze der Nachtschwestern von Dathomir und schlussendlich über alle Töchter der Allya zu hieven um die Schmach der Nachtschwestern auszumerzen. Die sonstige Politik der Galaxis sieht sie lediglich über die Linse ihrer eigenen Heimatwelt: Inwiefern stehen ihr die Entwicklungen im Weg oder begünstigen ihren Aufstieg? Wie können gewisse Akteure beim Aufstieg oder Fall anderer Figuren in diesem astrografisch regionalen Dejarik-Spiel ihren Teil beitragen? Um diese Ziele zu erreichen ist die Nachtschwester im Gewand einer Inquisitorin dazu bereit über Leichen zu gehen.
Dabei ist Marzanna nicht eine per se sadistische Person, geschehen doch ihre Gräueltaten aus einem Machthunger und nicht aus einer Lustbefriedigung am Chaos. Ihre Handlungsmaxime “der Zweck heilige die Mittel”, gepaart mit ihren kulturell eng verstrickten, sehr martialischen Moralvorstellungen, ergeben dabei ein Gebräu, das durchzogen ist von rücksichtslosem Verhalten, Lügen und Verrat.

Männer betrachtet sie in diesem Zusammenhang als verwertbare Ressource, in ihrer Misandrie fällt es ihr schwer sich anderen Männern unterzuordnen und fordert ihre Autorität immer wieder aufs Neue heraus. Lediglich ihre Konditionierung, die im Zusammenhang mit dem “Brechen” entstand, verhindert ähnliche Wesenszüge bezüglich des Großinquisitors. Obschon sie eine große Abneigung und Ekel bei dem Gefühl des Dienens gegenüber diesem ebenso enigmatischen Individuums empfindet, fühlt sie sich wie fremdgesteuert, wenn sie seinen Befehlen gehorcht. Daher versucht Marzanna so gut es geht diesem Wesen aus dem Weg zu gehen und ihren Pfad möglichst unter dem Radar dieses geheimnisvollen Maskierten zu gehen.

Doch hinter der Fassade der geheimnisumwitterten Matriarchin lauert ein verletztes, von Selbstzweifeln und innerer Verwundbarkeit gebeuteltes Wesen. Ihr Schutzmechanismus, sich hinter dieser Fassade zu verstecken, dient dazu ihre Fragilität zu bewahren und hinter einem aus Durastahlplatten bestehenden Bunker zu hüten. Mit kalten und sarkastischen Bemerkungen gibt sich die Nachtschwester als unnahbar, versucht mit ihrem Habitus Anzeichen einer Verletzlichkeit im Keim zu ersticken. Ihr inheränter Wunsch ihrem Clan zu neuer Macht zu verhelfen ist auch mit dem Wunsch nach eigenen Nachkommen verbunden. Ihre Liebe zu einem potenziellen Kind, bevorzugt einer Tochter, ist jedoch nicht mit der selbstlosen Liebe der hellen Seite der Macht verbunden, sondern mit dem possessiven Naturell der dunklen Seite der Macht durchzogen. Dieses Miasma ist es auch, dass ihre Selbstzweifel nährt, gleichzeitig ist es der Antrieb ihrer Kraft in der Macht. Sie ist also eine Getriebene ihrer eigenen Makel, die ihr Gram, Hader aber auch ihre Fähigkeiten beflügeln.

Für sie steht die Wiederherstellung ihres Clans im Mittelpunkt, die Inquisition betrachtet sie dabei symbiotisch: Ist die Inquisition erfolgreich, so sind auch ihre Ziele dem Greifen nahe. Werden die Ziele des Großinquisitors erreicht, hat sie Zugriff auf Ressourcen der Inquisition um ihren Clan wieder zum Erstarken zu bringen und genügend Macht ansammeln, um ihre Heimatwelt ihrem Willen zu unterwerfen. Darin sieht die Nachtschwester im Inquisitorinnengewand den einzigen Ausweg die Schmach ihres Clans und den der Nachtschwestern wieder auszugleichen. Die beinahe Vernichtung der Nachtschwestern durch Zsinj betrachtet sie dabei als die große Entehrung, den Fall und größte Niederlage.

Aber die Pläne der Nachtschwester von Dathomir werden dabei vom Schicksal selbst bedroht: Die von einem tiefen Aberglauben beseelte Inquisitorin erhielt von einer Seherin der Nachtschwestern in der Vergangenheit eine Prophezeiung, dass alle ihre Nachkommen sterben würden, bevor sie das Ritual der vollziehen würden und in scharlachroten Trauerschleiern aufgebahrt werden würden. Seit diesem Tag versucht Marzanna diesem Schicksal zu entkommen. Als Nachtschwester von Dathomir versucht sie in komplizierten Ritualen selber den Schleier der Vorhersehung zu lüften, allerdings mit mäßigem Erfolg. In einer bizarren Übersteigerung dieses Drangs und noch zusätzlich durch den Verlust ihres Nachtschwester-Clans befeuert, sucht Marzanna nach Wegen und Möglichkeiten die Toten wiederzuerwecken. Die Inquisition sieht sie auch in dieser Hinsicht als eine Möglichkeit womöglich okkulte Einblicke in die Lehren fremder Machtkulturen oder Geheimnisse der Sith oder Nachtschwestern aufzuspüren, die sie diesem Ziel näher bringen können.

FERTIGKEITEN
  • Begabt in der Nutzung der Macht
  • Beherrschung von Tieren
  • Praktizierende Voodoo Schamanin
  • Passable Lichtschwertnutzerin [STIL ETC. WIRD NOCH AUSGEBAUT]
  • Routiniert im Legen von Sabbac Karten (Tarot)
  • talentierte Giftmischerin

MACHTFÄHIGKEITEN
Auch wenn Marzanna im Laufe ihrer Brechung und Formung zur Inquisitorin gelernt hat die Macht auf herkömmliche Weise zu nutzen, benutzt sie für kompliziertere Techniken noch immer die kulturell eng mit den Töchtern Allyanas verwobene Form der “Fluchmagie”. Einst dafür genutzt worden um Pflanzen und Tieren beim Wachstum zu helfen, pervertierten die Nachtschwestern mit ihren “Nachtflüchen” diese Form der Machtnutzung für ihre Zwecke und bilden damit eine Parallele zu den Exilanten.
Im Gegensatz zum lichten Gegenstück der Nachtschwestern, muss diese Form der Fluchmagie nicht mit Inkantationen bekräftigt werden, sondern kann stumm
Besonders Illusionsflüche sind, klassischerweise wie bei allen Nachtschwestern, für Marzanna essenzieller Bestandteil ihres Repertoires. Sei es eine Veränderung ihres Aussehens, das Vorgaukeln von tausend Käfern, die einen Gegner überfallen und in alle Körperöffnungen eindringen wollen oder ein Ablenkungsmanöver: Der Schleier zwischen Wahrheit und Trugbild wird durch Marzannas Fähigkeiten hauchdünn.
Marzanna vermag es nicht nur die Köpfe ihrer Peiniger und Opfer mit Bildern und Worten zu fluten, auch die den Töchtern Allyanas immanente Fähigkeit zur Beherrschung von Tieren teilt die Nachtschwester vom Mondsichel-Clan.

EIGENSCHAFTEN
  • Arrogant
    Manche führen, manche folgen. In den Augen der Nachtschwester von Dathomir gehört sie zur ersten Kategorie und lässt diesen Anspruch ihre Umgebung spüren.
  • Geduldig
    Abzuwarten und den Dingen ihren Lauf zu lassen ist eine Spezialität dieser Frau.
  • Klug
    Das Leben lehrte sie den Wert von gutem Urteilsvermögen und Scharfsinnigkeit.
  • Machtgierig
    Diese Frau kann nicht genug bekommen und sieht sich auserwählt große Dinge zu vollbringen und strebt daher danach immer mehr Macht in ihren Händen zu vereinen.
  • Melancholisch
    Das Gute im Leben zu sehen fällt ihr schwer.
  • Misandrie
    Diese Nachtschwester sieht, auch nach ihrer Ausbildung zur Inquisitorin, in Männern eine geringere Seite derselben Medaille. Diese tief in ihrer Kultur verwurzelte Ansicht ist kein Hass per se, sondern eine Abwertung des anderen Geschlechts und eine Unfähigkeit diese auf Augenhöhe wahrzunehmen. Obschon sie schmerzlich gelernt hat, wann es angebracht ist ihr Naturell in dieser Hinsicht zu offenbaren, kann sie sich zuweilen nicht beherrschen.
  • Mutig
    Herausforderungen oder Gefahr, diese Frau fürchtet sie nicht.
  • Mutterinstinkt
    In ihrem verdorbenen Herzen ist Platz für einige Wesen, deren wohlergehen für diese Frau Priorität hat.
  • Naturverbunden
    Sie verabscheut die Permabetonwüsten der angeblichen “Hochzivilisationen”.
  • Reizbar
    Stress und posttraumatische Belastungsstörungen haben dieses Wesen anfällig für frequente Ausbrüche und impulsive Wutanfälle gemacht.

STÄRKEN
  • Begabte Schamanin
    Eine tiefe Verbundenheit zu ihren Vorfahren und ein Talent für die Fluchmagie ihres Volkes machen diese Nachtschwester von Dathomir zu einer gefürchteten Hexe.
  • Charismatische Silberzunge
    Mit überzeugender Rhetorik weiß diese Frau um die Nuancen der Beeinflussung anderer durch die Kraft seiner Worte und Ausstrahlung.
  • Extravagante Tricksterin
    Diese Frau kennt die Kunst der Intrige und weiß um den Nutzen von Manipulation, Dem Wert einer guten Lüge und Geheimniskrämerei misst sie viel Bedeutung bei, jedoch muss sie noch einiges lernen, bevor Fehlschläge ihrer Pläne die Ausnahme werden.

SCHWÄCHEN
  • Aberglaube
    Seien es Vorzeichen in den Eingeweiden von Tieren, das siebenmalige Klopfen auf Holz oder wahrsagen: Diese Frau ist von einem Tiefen glauben an Superstition geprägt.
  • Akrophobie
    Wäre sie dafür geschaffen worden in großer Höhe zu leben, hätte sie den beiden Göttern gleich Flügel gehabt.
  • Besserwisser
    Ob es tatsächlich so ist oder nicht: Diese Frau glaubt stets den Durchblick zu haben. Diese Eigenschaft kann nicht nur nervig sein, sondern auch lebensgefährlich sein, da es ratsam wäre der Expertise gewisser Leute Glauben zu schenken.
  • Konzentrationsstörung
    Es fällt dieser Person schwer sich lange auf eine Sache zu konzentrieren. Seien es Ausführungen anderer Leute, komplizierte Aufgaben oder repetitive Tätigkeiten: Sie ist in einem ewig währenden Konflikt mit ihrer Aufmerksamkeit.
  • Miserable Pilotin
    In seinen Augen ist das Fliegen eine Fähigkeit, für Sklaven. Obschon sie rudimentäre Kenntnisse besitzt, überlässt sie diese Tätigkeit lieber anderen.
  • Neid
    Was andere besitzen soll auch ihr gehören, koste es was es wolle.
  • Notorische Lügnerin
    Alles was sie sagt ist eine Lüge, alles was sie macht ist ein Trick. Du wirst keine Wahrheit in ihr finden.
  • [Rachsüchtig
    Die sieben corellianischen Höllen kennen keinen Zorn wie jenen dieser Frau, wenn sie auf Rache sinnt.
  • Rücksichtslos
    Achtsamkeit ist für diese Frau ein Fremdwort.
  • Thanatophobie
    Diese Frau versucht den unausweichlichen, kalten Klauen des Todes um jeden Preis zu entkommen.
  • Von Selbstzweifeln geplagt
    Der Verlust ihres Clans wiegt schwer auf ihrem Gemüt und verfolgt sie selbst in den Schlaf hinein.
  • Unbarmherzig
    Verluste und Entbehrungen haben das Herz dieses Wesens erkalten lassen.
  • Zweifelhafter Bildungsstand
    Auch wenn sie während der Ausbildung zur Inquisitorin via XXX einen rudimentären Abriss der Geschichte der letzten Jahrzehnte erhielt und die Gepflogenheiten der Galaxis, mit einer typisch imperialen Kernweltenprägung erhielt, fällt diese Frau immer wieder durch Bildungslücken und eigenartigen Ansichten und Schlussfolgerungen auf.

WAFFEN

Lichtschwert
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Diese scharlachrote Lichtklinge erwarb Marzanna im Zuge ihrer Ausbildung zur Inquisitorin. Ein schlichtes Modell, dessen einzige Besonderheiten in farblichen Akzentuierungen mit Hilfe von Elektronumringen bestand, legte die Nachtschwester von Dathomir selbst Hand an um der Waffe einen eigenen optischen Schliff zu verpassen:
Um den Griff der Waffe brachte Marzanna Verneleder an. Erstens, um einen besseren Halt der Waffe zu garantieren und zweitens um nicht ständig das leidige Metall an ihren Händen spüren zu müssen. Eine weitere optische Auffälligkeit ist der Zahn ihres adoleszenten Rancors, der bei der Schlacht um Dathomir 8 NSY ums Leben kam. Um sein Andenken wachzuhalten und die treuen Dienste der Kreatur zu Ehren, brachte sie dieses Erinnerungsstück am Griffende an.

Dämmerungsklinge
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Marzanna benutzt diese traditionelle Klinge der Nachtschwestern sowohl zu rituellen Zwecken, als auch zur Selbstverteidigung. Dabei variiert der Ort der Aufbewahrung: Entweder in ihrem hohen Stiefel versteckt, am Körper oder am Unterschenkel befestigt, benutzt die Inquisitorin diese einschneidigen Kurzschwerter mit der leicht gebogenen Klinge gerne im Nahkampf.

BEGLEITER

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XXX

Diesen Vornskr fand Marzanna bei einem Überfall auf einen Konvoi des Zann Konsortiums. Statt sie zu attackieren, beschloss das verletzte Wesen ihre Hilfe zu suchen. Mithilfe der Macht gelang es der Nachtschwester und Inquisitorin das Wesen zu domestizieren. Nachdem es durch die sorgsame Hand Marzannas geheilt wurde, folgte der animalische Jäger der Nachtschwester auf Schritt und Tritt. Zuweilen lässt die Nachtschwester das Tier als Beschützer im Vehikel ihrer Wahl. Da der Vornskr in Marzanna das Leittier des zweiköpfigen Rudels ansieht, hat es einen gewissen Beschützerinstinkt auf die Nachtschwester entwickelt.

[WIRD NOCH AUSGEBAUT]

GENESE

Die Geister von Dathomir (16 VSY - 2 VSY)

"This Planet resonates with the dark side of the Force."
- Urai Fen

  • Geburt und familiäre Verwurzelung innerhalb des Clans (16 VSY)
  • Aufbringung auf Dathomir
  • Einflüsse in ihrer Kindheit
  • Erste Erfahrungen mit Verlusten als ihr Haustier starb
  • Prägung einer matriarchalen Gesellschaft
  • Streifzüge durch die Dschungel von Dathomir
  • Die Prüfungen
  • Aufbringung des Rancor Babies
  • Erste Mission: Jagd auf entflohene Sklaven (2.5 VSY)

Die Okkupation (2 VSY - 8 NSY)

  • Erster Kontakt mit Menschen außerhalb von Dathomir und Nichtmenschen bei Bildung eines imperialen Gefängnisses (2 VSY)
  • Das Paktieren Gethzerions mit Zsinj aus ihrer Perspektive, Bildung eines vereinten Nachtschwester Clans (1 VSY)
  • Bekämpfung des Blackwing Virus (1 NSY)
  • Willkür und Entbehrungen durch das Galaktische Imperium, negatives Bild der Besatzer, Quarantäne des Planeten und Versklavung der imperialen Basis (1.5 NSY)
  • Bekämpfung rivalisierender Nachtschwester Clans, z.B. den Hexenblut Clan. (2.5 NSY)
  • Verlust ihres geliebten adoleszenten Rancors in der Schlacht (3 NSY)
  • Niedergang des Imperiums, Zsinj baut neue Minen auf Dathomir, Spannungen zwischen den Clans und dem neuen Warlord (4 NSY)
  • Gethzerion fängt den neurepublikanischen General Solo. Teilnahme als “Schutz” Gethzerions an Verhandlungen mit Zsinj über Auslieferung (8 NSY)
  • Plan zum Verrat an Zsinj, Marzanna beauftragt Bodenkontrolle zu deaktivieren. In ihren Augen für den Tod der Nachtschwestern dadurch mitverantwortlich.
  • Traumatischer Verlust des Clans als Zsinj das Shuttle mit Gethzerion zerstören ließ, größte Niederlage ihres Lebens.

Der Fall (8 NSY)
Während die Flotte des Warlords über Dathomir in Flammen ging, erkannte die Inquisitorin Lanu Pasiq in vermeintlich weiser Voraussicht das sich wendende Kriegsglück Zsinj. Doch die Lufthoheit der neurepublikanischen Streitkräfte und ihrer hapanischen Verbündeten, gepaart mit dem Chaos am Boden der versprengten imperialen Truppen sowie der Gegenangriffe der Hexen von Dathomir, zwangen die Inquisitorin zur Flucht. Dabei traf die Inquisitorin auf Marzanna. Die Nachtschwester des Mondsichel-Clans konnte den Verrat der Imperialen noch nicht fassen und griff die Inquisitorin, die sie als Teil der Truppen von Zsinj erkannte, an. Der entbrannte Kampf entwickelte sich schnell zu einem an mehreren Fronten zu kämpfenden Scharmützel. Erst als beide Nutzer der dunklen Seite der Macht mit dem Rücken zur Wand in Begriff waren von Hexen des Clans des Singenden Berges überwältigt zu werden, paktierten sie notgedrungen, überwältigten ihre Peiniger und kämpften sich frei. Von Jägern zu Gejagten geworden, flohen Marzanna und Lanu Pasiq in die undurchdringlichen Tiefen des Dschungels von Dathomir, wo sie Zuflucht suchten.
Während ihrer Flucht erkannte die Inquisitorin die Fähigkeiten der Nachtschwester und das Potenzial, dass sie darstellte. Dathomir war für Marzanna zur Falle geworden. Im Zuge des Sieges über Zsinj und Gethzerion, der Mutter der Nachtschwestern, war Dathomir an die neu ausgerufene Königin Dathomirs gefallen, die Feinde aller Nachtschwestern. Ihrer Heimat beraubt, paktierten die Inquisitorin und die Nachtschwester erneut: Sie würde der Inquisitorin helfen im Dschungel zu überleben und von Dathomir zu fliehen. Im Gegenzug würde Lanu Pasiq sie mitnehmen und von diesem Planeten, vorerst, in Sicherheit bringen.
Dieser Schritt fiel Marzanna äußerst schwer, war Dathomir doch die einzige Heimat, die sie kannte und ihre Kultur eng mit diesem Planeten verwurzelt. Zudem herrschte, trotz des brüchigen Paktes zwischen ihr und der Inquisitorin, kein Vertrauen zwischen beiden Anwendern der dunklen Seite der Macht. Erst vor wenigen Tagen war die gesamte spirituelle Führung der Nachtschwestern von den imperialen Turbolasern ausgelöscht worden und der Hass saß noch tief in der Nachtschwester vom Mondsichel-Clan. Etwas anderes blieb ihr allerdings nicht übrig, sodass sie gute Miene zum bösen Spiel machte, um ihr Überleben zu sichern und eines Tages ihren Clan wieder aufzubauen.

Um den Planeten verlassen zu können, ersannen beide eine List: Während der Feierlichkeiten zur Hochzeit zwischen Teneniel Djo und Prinz Isolder von Hapes würde Marzanna ihr Aussehen und das der Inquisitorin maskieren und sich Zugang zu einem der Frachtschiffe sichern, welche die neurepublikanische Truppen vor Ort versorgte, bis sichergestellt war, dass alle verbliebenen Reste von Zsinjs imperialen Truppen aufgefunden worden waren. Hatte der Frachter erstmal den Sprung in den Hyperraum geschafft, würden beide die Crew des Frachters überwältigen und den Kurs des Schiffes verändern.
So kam es schließlich auch: Sie kaperten einen HT-2200 Frachter samt der zweiköpfigen Besatzung auf dem Landefeld außerhalb umfunktionierten, ehemaligen imperialen Gefängniskomplexes. Sie blieben aufgrund der Illusionsflüche der Nachtschwester unerkannt, konnten mit dem Gedächtnistrick sich ihren Weg freibahnen und schafften es rechtzeitig in den Hyperraum, bevor die zurückgelassene, recht kleine Schutzflotte des Planeten ihren Schwindel aufdecken konnten.

Die Inquisition (8.5 NSY)

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"I foresee an army of Force-talented spies in my service, trained in the dark side to peer into every corner of the galaxy from afar. And my enemies would be helpless against such vision."
- Darth Sidious

  • Anpassung an neue Lebenswelt (veränderte Gravitation, kaum bis andere Vegetation, Permabeton etc.)
  • Behauptung gegen andere Akolythen der Inquisition
  • Das erste eigene Lichtschwert
  • Synkrese der verschiedenen Machtanwendungen

Das Brechen (8.5 NSY)

"Tell me what you regard as your greatest strength, so I will know how best to undermine you; tell me of your greatest fear, so I will know which I must force you to face; tell me what you cherish most, so I will know what to take from you; and tell me what you crave, so that I might deny you."
- Darth Plagueis

  • Folter und Fragmentierung ihres Geistes
  • Konfrontation mit ihrem schlimmsten Verlust - Erinnerung an Zerstörung des Transporters durch Zsinj
  • Rekonditionierung, Vermeidung weiterer Schicksale durch die Hand von imperialen Warlords
  • Anerkennung von imperialer Ordnung als Strategie zur Machtergreifung auf Dathomir
  • Treueschwur auf den Großinquisitor

Ausbildung und Prüfung (8.5 - 11 NSY)
  • Vertiefte Ausbildung durch Lanu Pasiq
  • Begleitung auf Mission zur Jagd auf Jedi - keine gefunden, dafür Nachkommen eines Jedi gefangen
  • Begleitung zur Mission Auffindung des Grabes von Darth Andeddu - erfolglos
  • Begegnung mit dem technikaffinen Schüler Ruul - Rivalität auf Augenhöhe entwickelt sich
  • Jagd auf Nachtschwester Silri, Überfall auf Zann Konsortium Konvoi. Auffindung des Vornskr, Domestizierung. Sie fand dabei ihr Exemplar des Buchs der Schatten. Für Marzanna ist dies der größte Erfolg, weil es einen Schlüssel zur Wiederherstellung ihres Clans bedeutet. Von Silri fehlt weiterhin jede Spur.
  • Prüfung: Eigenständige Mission zur Auffindung von Ela b'Yentarr Fragmenten. Aufspürung einer Enklave erfolgreich, Festnahme und Darbringung an Inquisition. Anschließende Ernennung zur Inquisitorin.

Die Inquisitorin (11 NSY)
  • Jagd auf Former der Kro Var auf Xoemefel - Gefangennahme und Übergabe an Inquisition
  • Erneute Suche nach dem Grab von Darth Andeddu auf Prakith - Vertreibung durch Malevolence, keine weiteren Hinweise gefunden
  • Manipulation von Mitgliedern der Apex Gesellschaft, Diebstahl des Relle Talismans, Übergabe an Inquisition
  • Mission Hinweise finden auf Überleben der Seyugi Derwische
Zuletzt geändert von Rex Karioka am Mi 29. Dez 2021, 09:55, insgesamt 1-mal geändert.


 
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Re: Charakterschmiede

Beitragvon Jarik Krolan » Di 28. Dez 2021, 16:08

Tut mir Leid, aber fast fertige Charakterblätter sprechen wir hier in der Charakterschmiede nicht durch. Die gehören in den Bewerbungsbereich. Da fehlt bei dir ja nicht mehr viel. :mrgreen:
Die Charschmiede ist dafür da, Grundzüge von Charideen zu klären, nach dem ersten Beitrag dieses Threads vorgegebenen Template - entsprechend ebenfalls so prägnant wie die dort gestellten Fragen. Es geht darum, gewisse eventuelle in Frage stehende Zusammenhänge vorab zu klären und von uns somit auch vorab ein Go für die Konzeption zu bekommen, um eigentlich eine allzu ausführliche Ausarbeitung zu vermeiden, sofern dann von uns allzu große Veto kommen.
Da du bereits zuvor schon eine ziemlich ausführliche "Konzeption" vorgestellt hast und von dieser wohl wegen gewisser "Einwände" abgesehen hast, und nun aber erneut eine derart arbeitsreiche Ausarbeitung vorlegst zur "Vorabbesprechung", bist du hier leider wieder sehr weit übers Ziel hinaus geschossen - zumindest für die Charakterschmiede.

Ich wäre dir dankbar, wenn du hier eine Zusammenfassung der Figur präsentierst, mit möglichen Eckpunkten, bei denen du dir unsicher bist, sofern du dir unsicher bist, ob sie hier funktionieren könnten, sodass ich dir ein Ja oder ein Nein und ggf. etwas Input im zumutbaren Rahmen dieser Konzeptvorstellung beantworten kann, aber für so ein ausführliches Blatt müssen wir dann in der eigentlichen Bewerbungsphase weitersehen.
Darüber hinaus habe ich den Eindruck, dass du durchaus fähig bist, einen guten Darksider zu spielen und ich würde dich deshalb in die Bewerbung schicken wollen, sofern ich nicht vorher jetzt schon ein ganzes Blatt hier korrigieren muss. ;)
Bei Dathomirhexen musst du allgemein lediglich aufpassen, dass du nichts aus TCW hineinbaust. Bei den Nachtschwestern ansich müssen wir dann nur noch im Einzelfall entscheiden, was hier im Rollenspiel aus SL Sicht verwendbar ist und was eher nicht. Also als Tipp, bzw. Hinweis im Voraus: Rechne hier durchaus bitte mit Abzügen, such dir eher mehr als zu wenig raus, damit wir hier kompromissreich auf ein Ergebnis kommen werden. Also die nächsten Schritte, die ich mir wünsche: Du stellst hier eine Zusammenfassung rein, mit hauptsächlich jenen Aspekten des Chars, bei denen du dir unsicher bist, du füllst die Bewerbungsvorlage noch vollständig aus und postets schonmal deine Bewerbung im Bewerbungsbereich und dann schauen wir gemeinsam weiter.

Kriegsmeister

 
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Aktueller Aufenthaltsort: Nouane
Nebencharakter: Marcus Corvino
Milan Toronath
Argen Caron
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Jade Edgeworth

Re: Charakterschmiede

Beitragvon Rex Karioka » Mi 29. Dez 2021, 09:49

In meinem Charakterblatt selbst habe ich keine TCW Inhalte und mich strikt an die Nachtschwester Inhalte des alten Legends-Kanon (samt Quarantäne, ohne Kontakt zur Außenwelt [exklusiv imperialer Besatzer]) gehalten.
Mir ist der Ausschluss der TCW Folgen und Medien im OoA bewusst, allerdings drangen gewisse Aspekte der Nachtschwestern aus Talzins Clan auch in andere Medien, beispielsweise den Roman “Darth Plagueis”, Book of Sith: Secrets from the Dark Side bzw. Wurden damit verbunden .

Ich möchte Talzin und ihren Clan auch nicht benutzen, was ich aber gerne absprechen würde mit euch, weil es ein Wunsch von mir wäre, wär folgendes:
Es gibt Legenden von einem verwunschenen Nachtschwestern Clan, der es wagte mit der Außenwelt Kontakt zu haben und dann in der Folge durch eigene Hybris vernichtet wurde und deshalb für die Nachtschwestern zur persona non grata wurde. Dies diente den Clans auch als Argument, die eigene Seklusion beizubehalten, bis Gethzerion ihren Ausfall (s. Schlacht von Dathomir bei Zsinj) versucht. In der Erinnerung fielen dieser Clan einer damnatio memoriae anheim, um eben die Gefahr der Auslöschung der Nachtschwestern zu entgehen, da außerhalb von Dathomir nur das Verderben lauerte. Alles was bleibt sind Legenden um den kleinen Kindern das Fürchten mit diesen Spukgeschichten zu lehren.

Wäre das so möglich?

Ansonsten folgend das ausgefüllte Template:

Woher kommt der Charakter, was für eine Ausbildung hat er genossen und wie ist es dazu gekommen und welche Rolle spielt dies in seinem Leben?

Als auf Dathomir geborene Nachtschwester ist sie eng mit dieser Kultur verwurzelt und erhielt, gemäß den Traditionen der verdorbenen Seite der Töchter der Allya auch eine Ausbildung in den dunklen Künsten der spirituellen Anwendung der Macht. Der Bruch mit ihrem Volk fiel ihr schwer, doch blieb ihr im Nachgang der verlorenen Schlacht von Dathomir, nach Zsinj’s Verrat nichts anderes übrig. Mithilfe der Inquisitorin Lanu Pasiq, die später auch nach dem “Brechen” ihre Meisterin wurde, floh sie von Dathomir und betrat zum ersten Mal die galaktische Bühne.
Auf Byss durchlitt sie das Martyrium der Ausbildung zur Inquisitorin. Das “Brechen”, vor allem die damit verbundene Verwurzelung der Schmach des Untergangs ihres Clans, fragmentierten sie, bevor die Häscher des Großinquisitors sie einem Mosaik gleich wieder zusammensetzten.

Welche politische und gesellschaftliche Einstellung hat die Figur, wodurch ist sie geprägt? Welchen Prinzipien folgt sie?

Die Nachtschwestern und damit auch Marzanna, sind tief in der dunklen Seite verwurzelt, behaupten aber von sich nicht von dieser beherrscht zu werden, wie sie es den Sith beispielsweise vorwarfen. Dagegen würde sprechen, dass auch zahlreiche Nachtschwestern als Zeichen ihrer exzessiven Nutzung der dunklen Seite über geplatzte Blutäderchen verfügen. (s. körperliche Erscheinung.)
Das zentrale Schriftstück dieses Glaubens ist das Buch der Schatten, welches auch für Marzanna von großer Bedeutung ist. Immer wieder liest sie in ihrem Exemplar, sinniert und meditiert über einzelne Passagen und versucht das Wissen hinter den Worten von Mutter Gethzerion zu ergründen.

Männer betrachtet sie in diesem Zusammenhang als verwertbare Ressource, in ihrer Misandrie fällt es ihr schwer sich anderen Männern unterzuordnen und fordert ihre Autorität immer wieder aufs Neue heraus. Lediglich ihre Konditionierung, die im Zusammenhang mit dem “Brechen” entstand, verhindert ähnliche Wesenszüge bezüglich des Großinquisitors. Obschon sie eine große Abneigung und Ekel bei dem Gefühl des Dienens gegenüber diesem ebenso enigmatischen Individuums empfindet, fühlt sie sich wie fremdgesteuert, wenn sie seinen Befehlen gehorcht. Daher versucht Marzanna so gut es geht diesem Wesen aus dem Weg zu gehen und ihren Pfad möglichst unter dem Radar dieses geheimnisvollen Maskierten zu gehen.


Was ist der bisher größte Misserfolg im bisherigen Leben des Charakters?

Die beinahe Vernichtung der Nachtschwestern durch Zsinj betrachtet sie dabei als die große Entehrung, den Fall und größte Niederlage. Nicht nur verlor sie im Zuge dessen die Führungsriege ihres Clans und Teile ihrer eigenen Blutsverwandten, die Nachtschwestern fragmentierten in der Folge zurück in einzelne Clans und wurden von den anderen Hexen von Dathomir gejagt und verfolgt. Da sie dabei half die Bodenkontrolle der imperialen Basis auszuschalten, um Gethzerion das vermeintliche Entkommen zu ermöglichen, macht sich Marzanna am Fall der Nachtschwestern und ihres Clan selber direkt verantwortlich. Quintessenz dieser Schmach ist, dass sie äußerst schwer anderen Wesen vertrauen kann, da sie die Vernichtung Gethzerion durch Zsinj hierbei stets als Gegenbeweis vor Augen hat.

Was ist das Ziel des Charakters, wonach strebt er und was treibt ihn auf seinen Reisen oder seine Aufgabe an?

Für sie steht die Wiederherstellung ihres Clans im Mittelpunkt, die Inquisition betrachtet sie dabei symbiotisch: Ist die Inquisition erfolgreich, so sind auch ihre Ziele dem Greifen nahe. Werden die Ziele des Großinquisitors erreicht, hat sie Zugriff auf Ressourcen der Inquisition um ihren Clan wieder zum Erstarken zu bringen und genügend Macht ansammeln, um ihre Heimatwelt ihrem Willen zu unterwerfen. Darin sieht die Nachtschwester im Inquisitorinnengewand den einzigen Ausweg die Schmach ihres Clans und den der Nachtschwestern wieder auszugleichen. In einer bizarren Übersteigerung dieses Drangs und noch zusätzlich durch den Verlust ihres Nachtschwester-Clans befeuert, sucht Marzanna nach Wegen und Möglichkeiten die Toten wiederzuerwecken. Die Inquisition sieht sie auch in dieser Hinsicht als eine Möglichkeit womöglich okkulte Einblicke in die Lehren fremder Machtkulturen oder Geheimnisse der Sith oder Nachtschwestern aufzuspüren, die sie diesem Ziel näher bringen können.

Schwächen, Charaktereigenschaften und Fertigkeiten/Fähigkeiten

Größte Schwächen (komplette Liste im Charakterblatt)

  • Akrophobie
    Wäre sie dafür geschaffen worden in großer Höhe zu leben, hätte sie den beiden Göttern gleich Flügel gehabt.
  • Besserwisser
    Ob es tatsächlich so ist oder nicht: Diese Frau glaubt stets den Durchblick zu haben. Diese Eigenschaft kann nicht nur nervig sein, sondern auch lebensgefährlich sein, da es ratsam wäre der Expertise gewisser Leute Glauben zu schenken.
  • Konzentrationsstörung
    Es fällt dieser Person schwer sich lange auf eine Sache zu konzentrieren. Seien es Ausführungen anderer Leute, komplizierte Aufgaben oder repetitive Tätigkeiten: Sie ist in einem ewig währenden Konflikt mit ihrer Aufmerksamkeit.
  • [Rachsüchtig
    Die sieben corellianischen Höllen kennen keinen Zorn wie jenen dieser Frau, wenn sie auf Rache sinnt.
  • Thanatophobie
    Diese Frau versucht den unausweichlichen, kalten Klauen des Todes um jeden Preis zu entkommen.
  • Von Selbstzweifeln geplagt
    Der Verlust ihres Clans wiegt schwer auf ihrem Gemüt und verfolgt sie selbst in den Schlaf hinein.
  • Zweifelhafter Bildungsstand
    Auch wenn sie während der Ausbildung zur Inquisitorin via XXX einen rudimentären Abriss der Geschichte der letzten Jahrzehnte erhielt und die Gepflogenheiten der Galaxis, mit einer typisch imperialen Kernweltenprägung erhielt, fällt diese Frau immer wieder durch Bildungslücken und eigenartigen Ansichten und Schlussfolgerungen auf.

Charaktereigenschaften
  • Arrogant
    Manche führen, manche folgen. In den Augen der Nachtschwester von Dathomir gehört sie zur ersten Kategorie und lässt diesen Anspruch ihre Umgebung spüren.
  • Geduldig
    Abzuwarten und den Dingen ihren Lauf zu lassen ist eine Spezialität dieser Frau.
  • Klug
    Das Leben lehrte sie den Wert von gutem Urteilsvermögen und Scharfsinnigkeit.
  • Machtgierig
    Diese Frau kann nicht genug bekommen und sieht sich auserwählt große Dinge zu vollbringen und strebt daher danach immer mehr Macht in ihren Händen zu vereinen.
  • Melancholisch
    Das Gute im Leben zu sehen fällt ihr schwer.
  • Misandrie
    Diese Nachtschwester sieht, auch nach ihrer Ausbildung zur Inquisitorin, in Männern eine geringere Seite derselben Medaille. Diese tief in ihrer Kultur verwurzelte Ansicht ist kein Hass per se, sondern eine Abwertung des anderen Geschlechts und eine Unfähigkeit diese auf Augenhöhe wahrzunehmen. Obschon sie schmerzlich gelernt hat, wann es angebracht ist ihr Naturell in dieser Hinsicht zu offenbaren, kann sie sich zuweilen nicht beherrschen.
  • Mutig
    Herausforderungen oder Gefahr, diese Frau fürchtet sie nicht.
  • Mutterinstinkt
    In ihrem verdorbenen Herzen ist Platz für einige Wesen, deren wohlergehen für diese Frau Priorität hat.
  • Naturverbunden
    Sie verabscheut die Permabetonwüsten der angeblichen “Hochzivilisationen”.
  • Reizbar
    Stress und posttraumatische Belastungsstörungen haben dieses Wesen anfällig für frequente Ausbrüche und impulsive Wutanfälle gemacht.

Fertigkeiten/Fähigkeiten

  • Ausgebildet in der Nutzung der dathomirischen Fluchmagie
  • Begabt in der Nutzung der Macht
  • Beherrschung von Tieren
  • Praktizierende Voodoo Schamanin
  • Passable Lichtschwertnutzerin
  • talentierte Giftmischerin


 
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Re: Charakterschmiede

Beitragvon Jarik Krolan » Di 4. Jan 2022, 10:08

Guten Morgen,

verzeih bitte, dass die Antwort so spät kommt, wir haben über den Jahreswechsel leider viel Besuch gehabt und auch besucht und da bin ich so gar nicht dazu gekommen, dir auf den Entwurf hier ein Feedback zu geben.
Folgende Punkte wären bitte noch zu beachten:

- Bitte keinen Dathomir-Voodoo verwenden, da wir das als TCW Content einstufen. Voodoo wird im Legends bisweilen maximal von Wookiees praktiziert. Denn Querverweise in Legends Romanen legitimieren bei uns nicht den kompletten Hintergrund einer Figur und ihre umgebende Umwelt und Strukturen. Deswegen können wir nicht jeden TCW Content um Talzin herum, wenn auch sie und ihre Nachtschwestern zu Teilen in Plagueis erwähnt werden, nicht direkt als gegeben betrachten werden.
- Das Andeddu Grab, als Auftragsziel geht leider nicht, da der Standort Sidious' zum einen zu diesem Zeitpunkt bereits bekannt und zum anderen gerade Gegenstand einer Inplayszene ist, in der dieses "das erste Mal" betreten wird.
- Bitte arbeite das Verhältnis zur Inquisition dergestalt mehr aus, dass die Inquisition bzw. Sidious bzw. der Großinquisitor hier eindeutig die besseren Karten hat. Uns fehlt hier noch ein wenig mehr die Abhängigkeit, die Untergebenheit und Loyalität, denn die Symbiose, die du umreißt, ist mmtn. noch zu gleichwertig. Marzannas Ziel: einen neuen Clan zu gestalten, wird deshalb auch eher maximal fürs Erste von ihm "geduldet" werden, ob dieses Ziel zu idealistisch oder gar gefährlich sein könnte, könnte sie die Strukturen auch an den Großinquisitor verlieren, können wir aus SL-Gründen leider nur als motivierendes, denn tatsächlich be- bzw. erspielbares Ziel gewähren. Um interessante Konflikte beizubehalten, mach dir als Spieler bitte trotzdem eben bewusst, dass Sidious' alles und jeden benutzt und nicht umgekehrt.
- Die Machtfähigkeiten bitte genau benennen und auflisten, ebenso die Zauber, die sie kann.
- Versuche ausschweifende, ergänzende, im Vorfeld teilw. auch festlegende Beschreibungen zu vermeiden und prägnant zu nennen, was passiert, was sie kann und warum.
- Versuche große Umschreibungen zu vermeiden, bringe Angaben von Fähigkeiten, Fertigkeiten, Beweggründe und allgemeine charakterspezifische Angaben eher auf den Punkt, als noch ausschweifende inuniverse Ausführungen anzufügen.
- Um eine wechselndes Besprechung hier und im Bewerbungsbereich zu vermeiden, lass uns im Bewerbungsbereich, sobald du die ersten Anpassungen durchgeführt hast, weitersehen.

Besten Dank und auch vielen Dank für deine Geduld!
Jarik

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Re: Charakterschmiede

Beitragvon Rex Karioka » Mi 12. Jan 2022, 20:17

Anbei diesmal mein wirklich letzter und finaler Entwurf zu einem Charakter der dunklen Seite der Macht.

GESINNUNG
Welche politische und gesellschaftliche Einstellung hat die Figur, wodurch wurde diese geprägt? Welchen Prinzipien folgt sie?

Als ehemalige Hand des Imperators ist dieser von Alsakan stammende Inquisitor ein Kind der Kernwelten imperialer Prägung. Seit frühester Jugend wurde er vom Bildungswerk der COMPNOR beeinflusst und durch die Sub-Adult Gruppen weiter ideologisch geformt und genormt. Das Galaktische Imperium stellt für ihn den Garant für Stabilität, Prosperität und Sicherheit dar, eine Ordnung die er im Auftrag seines Gebieters aus den Schatten heraus mit Blut und scharlachroter Plasmaklinge durchgesetzt hat.
Nach seinem kontinuierlichen Abdriften in die dunkle Seite der Macht, traten Kariokas arrogante Ader prominenter hervor, sodass er sich für unbesiegbar hielt. In seinen jungen Jahren als Hand des Imperators glaubte der charismatische Alsakaner noch an Gerechtigkeit und kämpfte darum diese dem Galaktischen Imperium um jeden Preis zu bringen.

Seine Impulsivität und sein Hand dazu im Zorn zu handeln steigerten sich unter dem zersetzenden Einfluss der dunklen Seite der Macht potenziell. Diesen Wesenszug trug Karioka bereits seit seiner Jugend mit sich: Als er entdeckte, dass seine Eltern sich subversiv negativ über das Galaktische Imperium und den Imperator äußerten, denunzierte der junge Alsakaner seine Eltern bei COMPNOR. Aufgrund seiner vom COMPNOR geprägten Kindheit und Jugend ist er nicht in der Lage Liebe und Menschlichkeit zu verstehen, versteht sich aber darin diese Werte zu imitieren, sofern es notwendig ist.
Ohne den familiären Rückhalt, getrieben von den ideologischen Blüten der Neuen Ordnung und dem Einfluss der dunklen Seite der Macht, gab sich Rex Karioka vollends seinem auserwählten Status als Hand des Imperators hin. Konsequenterweise vertiefte die Hand des Imperators seine Bemühungen seiner Majestät zu imponieren; die Gunst des Imperators war für ihn der Ersatz der elterlichen Bestätigung und Liebe, nach der er sich so sehr sehnte.

Über die Jahre hinweg entwickelte Rex Karioka eine neue, härtere und diszipliniertere Persona. Der fokussierende Einfluss des Imperators beraubte ihn jedweder Ablenkung. Er wurde schonungslos und verfolgte die Gegner des Imperators erbarmungslos. Frei von jeglichem Mitleid und Gnade, machte die Hand des Imperators ungeachtet des Status, Alters oder Spezies keine Ausnahmen. Ordnung wurde für die Hand des Imperators zum prägenden Ziel. Die in seinen Augen egalitäre Gesellschaftsform der Demokratie verwässert diesen Anspruch, da es dort nicht nur um Partizipation, sondern einem falschen Gefühl von Fairness geht. Für ihn ist daher nur die Neue Ordnung die einzige Ordnung, die er akzeptiert und verteidigt.
Rex Karioka besitzt davon abgesehen eine meritokratische Sicht auf das Leben und sieht diese in der Stärke des Galaktischen Imperiums bestätigt: Wesen können, durch Fleiß und Leistung von den unteren Gesellschaftsschichten bis in die höchsten Spitzen der imperialen Gesellschaftsschichten aufsteigen. In seinem eigenen Werdegang sieht die ehemalige Hand des Imperators eine Bestätigung dieser Annahme.

Die Tiefkern-Inquisition sieht er als letztes Überbleibsel des Galaktischen Imperiums, da dieses Imperium nur einen Imperator kennt: Imperator Palpatine. Die Nachfolgereiche, sowohl die Warlords als auch das Zweite Galaktische Imperium, sieht er als Usurpatoren und Prätendenten. Den enigmatischen Großinquisitor sieht er in diesem Zusammenhang als das erste Wesen, dass seit dem Ableben des Imperators eine unwiderstehliche Ausstrahlung auf die ehemalige Hand des Imperators ausübt und mit dem allgemeinen Versprechen der Restitution der alten Neuen Ordnung Wesen wie Karioka an sich gebunden hat. Rex Karioka folgt dem Großinquisitor, weil dieser die erste Stimme seit der Schlacht von Endor war, die den Geist der ehemaligen Hand des Imperators erfüllen konnte. Die mysteriöse Gestalt löst in ihm dieselbe Fokussierung aus, die auch Palpatine zu erreichen vermochte, sodass er sich wie die Motte zum Licht angezogen fühlt. Die abstinente Stimme Palpatines löste in Karioka ein Gefühl der Leere aus: Ohne Ziel und den fokussierenden Willen des Imperators hatte dieser an Lebenswillen eingebüßt und ziellos die Galaxis nach einem Weg durchkämmt, den Imperator und seine rechte Hand, Darth Vader, wieder zum Leben zu erwecken. Dies ist mitunter noch immer eine seiner Motivationen und sieht in den Zielen der der Tiefkern-Inquisition den richtigen Ort diesen Wunsch zu realisieren.
Seit dem Eintritt in die Tiefkern-Inquisition, musste die ehemalige Hand jedoch realisieren, dass er nicht die einzige Hand des Imperators gewesen war. Der mit narzisstischen Tendenzen beseelte Machtnutzer musste diese Erkenntnis verkraften. In einem Anflug von Verblendung sprach er sich selbst diese Erkenntnis schön, um sein Selbstbewusstsein zu heilen und legitimierte es für sich mit vielerlei Theorien. Die Folge war, dass er sich zum Ziel setzte in dieser Inkarnation des letzten Willen des Imperators an der Spitze zu stehen und strebt daher den Rang des Vollstreckers des Großinquisitors an, koste es was es wolle.
Abschließend lässt sich sagen, dass Rex Karioka ein geschädigter Mann ist, aufgewachsen in einer lieblosen Umgebung, mit großer Macht und Potenzial ausgestattet und dafür vielfach gerühmt wurde, sodass er sich nach dieser Bestätigung sehnt wie ein Abhängiger nach Deathsticks. Die einzige Ethik, die ihm zuteilwurde war die imperiale Neue Ordnung, die sich tief in sein Weltbild eingebrannt hat. Dies hat ihn paradoxerweise einerseits zu dem Schluss geführt, dass er besser sei als der Großteil der Wesen um ihn herum, andererseits er sich fundamental nach Bestätigung und Liebe sehnt, ungeachtet der Tatsache, dass er nicht dazu in der Lage ist aufrichtig und selbstlos zu lieben.

MACHTFERTIGKEITEN
  • Grundfertigkeiten
  • Machtblitz
  • Machtillusionen
  • Machttarnung
  • Machtunterdrückung
  • Schmerzen zufügen

FÄHIGKEITEN
  • Allgemeine Kenntnisse über die Geschichte der Alten Republik (COMPNOR geprägt)
  • Allgemeine Kenntnisse über die Geschichte des Galaktischen Imperiums
  • Gelernter Lichtschwertkämpfer, Stile: II und V
  • Kenntnisse der imperialen Gesellschaftsschichten und Umgangsformen
  • Nahkampf Ausbildung
  • Null-G Nahkampf Ausbildung
  • Spionage- und Sabotage Ausbildung

EIGENSCHAFTEN
  • Arrogant
    Dieses Wesen blick auf andere herab und stellt sich aufgrund seiner Machtbegabung über andere. Wesen ohne Machtfähigkeit betrachtet er als gewöhnlich und sieht in ihnen Wesen, die dazu bestimmt sind zu dienen.
  • Geduldig
    Abzuwarten und den Dingen ihren Lauf zu lassen ist eine Spezialität dieses Mannes.
  • Ideologisch standfest
    Das Imperium schlägt immer zurück.
  • Klug
    Das Leben lehrte ihn den Wert von gutem Urteilsvermögen und Scharfsinnigkeit
  • Machtgierig
    Dieser Mann kann nicht genug bekommen und sieht sich auserwählt große Dinge zu vollbringe und strebt daher danach immer mehr Macht in seinen Händen zu vereinen.
  • Meritokrat
    Rang und Namen soll haben, wer entsprechende Leistungen bringt. Blaues Blut und geerbtes Geld sind für ihn kein Grund Respekt zu zollen.
  • Mutig
    Herausforderungen oder Gefahr, dieser Mann fürchtet sie nicht.
  • Nostalgiker
    Dieser Mann sehnt sich nach der “guten alten Zeit” des Galaktischen Imperiums in seiner Blüte zurück.
  • Reizbar
    Stress und posttraumatische Belastungsstörungen haben dieses Wesen anfällig für frequente Ausbrüche und impulsive Wutanfälle gemacht.

STÄRKEN UND SCHWÄCHEN

    Stärken
  • Die Macht ist sein Diener
    Die Macht hält in seinem Weltbild die Antworten auf allen Fragen in ihren metaphysischen Händen, von dem was das Herz der Wesen beherrscht bis zu den Fragen des Lebens. Seine Fähigkeiten im Umgang mit diesem unsichtbaren, alles durchdringenden Energiefeld sind daher verfeinert und der Inquisitor schult sich in Meditation und Übungen in diesem Feld besonders eindringlich.
  • Charismatische Silberzunge
    Mit überzeugender Rhetorik weiß dieser Mann um die Nuancen der Beeinflussung anderer durch die Kraft seiner Worte und Ausstrahlung.
  • Extravaganter Trickster
    Dieser Mann kennt die Kunst der Intrige und weiß um den Nutzen von Manipulation, Dem Wert einer guten Lüge und Geheimniskrämerei, muss allerdings noch einiges lernen, bevor Fehlschläge seiner Pläne die Ausnahme werden.

Schwächen
  • Beschädigtes Hörvermögen
    Dieser Mann ist zum Wahrnehmen von Geräuschen von einem kybernetischen Implantat abhängig. Ist dieses beschädigt, ist er quasi taub.
  • Egoist
    Die Galaxis dreht sich um ihn.
  • Narzisst
    Sein Drang nach Bestätigung, gepaart mit seinem fehlendem Moralkodex
  • Neid
    Die ehemalige Hand des Imperators will immer mehr Artefakte der Macht besitzen und neidet jeden, der solche Objekte sein Eigen nennt und sich seinem Zugriff entzieht.
  • Notorischer Lügner
    Alles was er sagt ist eine Lüge, alles was er macht ist ein Trick. Du wirst keine Wahrheit in ihm finden.
  • Rachsüchtig
    Die sieben corellianischen Höllen haben keine Rache wie die dieses Mannes gesehen.
  • Rücksichtslos
    Dieses Wesen kennt keine Grenzen, wenn es um die Erfüllung seines Willens geht. Egal ob Unbeteiligte oder Infrastruktur: Sie alle müssen weichen, wenn sie ihm im Weg stehen.
  • Starke Abneigung gegen Ithorianer
    Aufgrund eines schicksalshaften Kampfs gegen einen Ithorianer, den Karioka verlor, entwickelte sich eine starke Abneigung gegen diese Spezies.
  • Thanaphobie
    Die Endlichkeit des Seins ist ein Zustand, der ihn das fürchten lehrt.
  • Toxiphobie
    Die Angst vor einer Vergiftung treibt diesen Mann um.
  • Unbarmherzig
    Er ist in der Regel nicht in der Lage Scham, Bedauern oder Mitgefühl zu empfinden, wenn er einen Fehler begangen hat oder unabsichtlich Schmerzen verursacht hat.
  • Unsicherheit
    Obwohl die ehemalige Hand des Imperators selbstbewusst und stark wirkt, besitzt er wenig selbstbewusstsein, seitdem der Imperator ihn ausgehöhlt hat. Diesen Mangel versucht der Inquisitor mit einem obsessiven Drang nach Anerkennung und Bestätigung zu stillen. Konkurrenz duldet er daher auch keine und kann schlecht damit umgehen, wenn jemand in seinem “Revier” seiner Ansicht nach “wildert”.

GRÖßTER ERFOLG
Rex Karioka sah es als den größten Erfolg und MOment seines Lebens an, als sein späterer Meister und Majestät des Galaktischen Imperiums, Imperator Palpatine, ihn dazu auserkoren hatte als die Hand des Imperators zu dienen.

GRÖßTER MISSERFOLG
Rex Karioka erlitt in der direkten Konfrontation gegen den Ithorianer Olnom Grilnor eine erhebliche Niederlage. Durch einen durch die Macht verstärkten Schrei, der die mächtigen Stimmorgane der Ithorianer nochmal amplifizierte, platzte sein Trommelfell irreparabel. Seitdem ist er auf einen kybernetischen Ersatz angewiesen. Fällt dieser aus, ist er praktisch taub. Karioka empfindet diese Niederlage als demütigend: In seiner Hybris hielt er sich bis dahin für unbesiegbar. Arroganz wie er zu dem Zeitpunkt war, unterschätzte er seinen Gegner und bezahlte mit seiner körperlichen Unversehrtheit dafür. Diese Schmach belastet und verfolgt die ehemalige Hand des Imperators selbst jetzt, fast ein Jahrzehnt später.

ZIELE
Neben der Restitution des Galaktischen Imperiums zu alter Größe ist das Ziel des Inquisitors zum Exekutor des Großinquisitors aufzusteigen und einen Weg zu finden den Imperator wiederzuerwecken.

VERGANGENHEIT
Woher kommt der Charakter, was für eine Ausbildung hat er genossen, wie ist es dazu gekommen und welche Rolle spielt diese in seinem Leben?

  • Geburt und Kindheit auf Alsakan - 22 VSY
  • Imperiale Schulbildung. - 17 VSY
  • ideologische Normung durch COMPNOR im Rahmen der Sub-Adult Gruppenmitgliedschaft. - 13 VSY
  • Denunziert Eltern wegen übler Nachrede und Majestätsbeleidigung, Inhaftierung seiner Erzeuger. - 10 VSY
  • Aufnahme in die imperiale Universität von Coruscant, Fächer: Geschichte der Kernwelten und politische Ideengeschichte (imperial geprägt) - 4 VSY
  • Kontakt zur Apex Gesellschaft, Interesse an den Sith wegen ihrer rabiaten Auslegung der Meritokratie und der “natürlichen Ordnung”. - 3.5 VSY
  • In Zorn streckt Karioka einen Konkurrenten um eine Stelle ander Universität nieder, der hohe Verbindungen im Imperium hat. Hall in der Macht erregt die Aufmerksamkeit von Sim Aloo und bewahrt ihn vor Haft und schlimmerem. Dieser wird Kariokas Mentor. Er begleitet Aloo als persönlicher Assistent. - 1 VSY
  • Rex Karioka erfährt von seiner Machtbegabung durch Sim Aloo. Als sein Protegé lehrt er ihn erste Schritte in der Macht - 1 VSY
  • Sim Aloo nimmt Rex Karioka mit zu einer Vernissage im Coruscanti Museum der galaktischen Kulturen. Sein Plan: Den Imperator mit seinem machtbegabten Assistenten beeindrucken. Palpatine erkennt Potenzial von Rex Karioka und testet ihn. - 0.5 VSY
  • Palpatine nimmt Rex Karioka als Hand des Imperators in seine Dienste, verleiht ihm Fokus und Schliff. - 0.5 VSY
  • Rex Karioka erhält eine Ausbildung in der Macht. Primäres Lernziel war zuerst Grundlagen der Macht und die Kontrolle seines Hasses und seiner Wut. - 0.5 VSY
  • Ausbildung in Spionage und Sabotage. - 0 VSY
  • Rex Karioka erhält den Auftrag Coh Veshiv nach dessen Gefangennahme zu liquidieren. - 0 NSY
  • Offiziell als CompForce Observator mit freier Inspektionsgewalt eingesetzt, bereiste Karioka unter dieser Tarnung zahlreiche imperialer Welten unbehelligt. - 0.5 NSY
  • Mission nach Molos. Nach einem erfolgreichen Aufstand soll der dortige König für seinen Verrat büßen und durch Karioka umkommen. - 1 NSY
  • Rückkehr nach Corusant. Anschließende Verfeinerung seiner Fähigkeiten in der Machtnutzung in intensiven Trainingseinheiten unter der Ägide des Imperators und unter Jeng Droga. - 1.5 NSY
  • Mission nach Alk’lellish III um den machtsensitiven Ithorianer Olnom Grilnor zu erlegen und das arkane Biestmeister-Artefakt zu bergen. Allerdings wurde Karioka überraschenderweise von diesem überwältigt und stark verletzt. Mit letzter Kraft schaffte es Karioka zurück in sein Schiff und in den imperialen Raum. - 2 NSY
  • Mit dem Mord an Imperator Palpatine und der damit versiegenden Stimme in seinem Geist verfiel Karioka vor Pein in eine wilde Raserei.
  • Orientierungslos und auf der Flucht floh Karioka mit seinem Schiff und hielt sich bedeckt.
  • Planlos, verbittert und von Schwermut geplagt, versinkt die ehemalige Hand des Imperator in Selbstmitleid. Alle Angebote von aufsuchenden Vertretern der Kriegsherren lehnt Karioka ab.
  • Karioka, ungläubig, dass sein Herr und Meister gestorben ist, lauschte in der großen Stille nach seinem Meister. Er vernimmt zuerst leiser, dann immer lauter, den Ruf in den Tiefkern. - 5.5 NSY
  • Vom Tiefkern-Imperium und seinem Großinquisitor überzeugt, schwört Karioka diesem die Treue und wird Inquisitor dieses enigmatischen Anführers. - 5.5 NSY
  • Auf Geheiß seines neuen Herren entfesselt der neu ernannte Inquisitor auf Neimoidia einen biologischen Kampfstoff zur Destabilisierung der Region. - 6 NSY
  • Im Namen des Großinquisitors wurde Karioka ausgesandt um Bregius Golthan zu töten. Dieser war dem Ruf des Tiefkerns nicht gefolgt und hatte sich den verräterischen Warlords und anderen Randfraktionen angeschlossen, statt zum wortwörtlichen Kern des Galaktischen Imperiums zurückzukehren. - 7 NSY
  • Aufgrund seiner Erfahrungen wird Karioka für zahlreiche Verhöre auf Byss eingesetzt - 8 NSY
  • Diverse Aufgaben und Missionen [in Arbeit] - 8-11 NSY


 
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Re: Charakterschmiede

Beitragvon Jarik Krolan » Fr 14. Jan 2022, 23:44

Sieht soweit gut aus.

In der fertigen Bewerbung bitte noch das "Level" angeben, in denen Schwertstile und Machtfähigkeiten beherrscht werden (schlecht, mittelmäßig, gut, etc). Bei Form V bitte angeben ob er Shien oder Djem So kann.
Ansonsten: Ab mit dir. Wir sehen uns bei den Kopfgeldern.

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