Charakterschmiede

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Re: Charakterschmiede

Beitragvon J'aff Grokarr » Mi 9. Feb 2022, 08:41

J’aff Grokarr – Klappe die Zweite

Hallo Zusammen,

vielen Dank Samira und Argon für das prompte und hilfreiche Feedback!
Ich habe mich jetzt nochmal hingesetzt und die Charaktervorstellung, mit der durch eure Anregungen ausgelösten Inspiration, überarbeitet. Einige Aspekte habe ich, sowohl bei der vorigen wie auch bei dieser Version, bewusst kurz oder oberflächlich gehalten, da ich plane euch diese in der Kopfgeldannahmestelle detaillierter zu erläutern. Ich gehe aber auch gerne jetzt schon auf eure Fragen zu der Geschichte von J’aff genauer ein und freue mich sehr über das gezeigte Interesse an ihm. :inlove:


Woher kommt der Charakter, was für eine Ausbildung hat er genossen, wie ist es dazu gekommen und welche Rolle spielt diese in seinem Leben? (Vergangenheit)

J’aff ist ein 1,88m großer, 27-jähriger Falleen, der auf dem gleichnamigen Planeten geboren wurde. Wenige Jahre nachdem der kleine J‘aff das Licht der Welt erblicken durfte, war die Familie Grokarr allerdings dazu gezwungen ihren geliebten Heimatplaneten zu verlassen und in das Gebiet des ZGI nach Ord Mantell zu ziehen. Dort durchlief er, relativ unspektakulär, das imperiale Schulsystem, in einer von Sport, Leistungsdruck sowie der ersten tragischen Liebe, geprägten Schulzeit. Die Anweisung des Vaters, den Kopf unten zu halten, war in dieser Zeit allgegenwärtig und prägt ihn bis zum heutigen Tag.

Parallel zu seiner schulischen Ausbildung half der, sportlich aktive und durchaus trainierte junge Falleen, auch schon immer in der Logistikfirma seines Vaters, „Grokarr Enterprises Limited (GEL)“, mit. So wirklich wusste J‘aff aber dennoch nicht womit genau sein Vater denn den Lebensunterhalt der Familie Grokarr verdient und wer diese komischen Gestalten an den Ladedocks sind. Vollends hinterfragt hat er diese Geschehnisse hingegen aber auch eher selten.

Dass sein Vater, der auf den Namen J’urax hört, allerdings ein Vigo (zugehörig zu Maximillion „der Zwerg“ Amaranth, zuständig für Waffenhandel, Mid Rim) der schwarzen Sonne ist und die Haupteinnahmen des Familienbetriebes aus dem Schmuggel und Handel mit Waffen generiert werden, konnte er sich beim besten Willen nicht ausmalen. Diese Seite des Geschäfts lernte er erst kennen, als er die Schulbank schon einige Jahre hinter sich gelassen hatte und sich der Nebel um besagte Transaktionen mehr und mehr lichtete.

Als der junge Falleen diese Erkenntnis gewann, setzten sich auch endlich die einzelnen Puzzlestücke seiner Jugend und der strengen Liebe seines Vaters zu einem, großen Bild zusammen. Die endlosen Stunden des Schieß-/Flug- und Nahkampftrainings, analog zum Schuften im Lagerhaus, den unzähligen Transportflügen und den seit Kindesalter gehobenen Erwartungen an ihn, ergeben nun endlich einen Sinn.

Die Stunden des harten Trainings nahmen, nach dem erfolgreichen Absolvieren seiner Schulzeit, allerdings nicht ab. Früh merkte J’aff, dass er keine normale Ausbildung im Unternehmen seines Vaters durchlief. Der Fokus in seinen Lehrjahren lag dabei weniger auf dem klassischen Speditionswesen, sondern mehr auf den Fertigkeiten, die ihm J’urax seit Kindestagen versucht hat mit auf den Weg zu geben.

Der beste Schütze in der Truppe, ein Ex-Militär der nun sein Glück bei der schwarzen Sonne suchte, brachte ihm das Schießen mit Blastern und großkalibrigen Waffen bei. Ein anderer wiederum, ein älterer, grauer, ja man kann es gar nicht anders formulieren, ein Greis, schulte ihn im bewaffneten sowie dem unbewaffneten Nahkampf. Dabei war es doch jedes Mal wieder aufs Neue erstaunlich welch Wissen so ein alter Iridonianer ihm doch noch in den Künsten des K’tara und Broken Gate vermitteln konnte. Das Flugtraining, essenziell für einen Raumfahrer, der juristisch nicht nur einwandfreie Aufträge und Lieferungen vollbringen musste, übernahm der Chef persönlich. Obwohl er heute kaum noch zum Fliegen kommt, gilt er in den Reihen der Seinen nach wie vor als einer der erlesensten Piloten.

Aktuell ist J‘aff damit beschäftigt, zum einen als rechte Hand seines Vaters an das wahre Geschäft herangeführt zu werden um eines Tages als dessen Sukzessor zu dienen, zum anderen aber auch Lebenserfahrungen in der Galaxis zu sammeln, seine Fähigkeiten weiter zu schärfen und als zukünftige Führungspersönlichkeit heranzuwachsen.

Diese Erfahrungen sammelt J’aff dadurch als KGJ, mit einem rechtlich sauberen IFHS, Akquisen einzusammeln. Dabei ist er vor allem auf regionale Waffenschmuggler spezialisiert, frei nach dem Motto „zwei Fliegen mit einer Klappe“. Konkurrenz ausschalten, dabei im besten Falle deren Ware einkassieren und hin und wieder unterdessen die firmeninternen Mitarbeiter vor eventuell ausgesprochenen Kopfgeldern warnen.

Diesen Weg tatsächlich eingeschlagen, hat der junge Falleen aber erst auf die Bitte seines Vaters hin, denn dieser erkannte hier aus diversen Gründen Potenzial für umfassenden Mehrwert.

Ein maßgeblicher Faktor bei der Entscheidung seines Vaters war hierbei das Ausschreiben eines Kopfgeldes auf den, für die Entwicklung des jungen J’aff so wichtigen Mentor und ehemaligen Soldaten, der ihn über die Jahre zu einem fähigen Schützen ausgebildet hat. Nachdem diese Akquise erbracht worden ist, sprich der Ex-Militär von Kopfgeldjägern aufgespürt, an die Staatsgewalt übergeben und dabei beinahe die alternativen Geschäftsmodelle der GEL aufgeflogen sind, traf das Oberhaupt die Entscheidung seinen Sohn auf diesen Pfad zu schicken.

J’aff hat, aufgrund seiner noch sehr unauffälligen Akte, mit dieser Profession nicht nur die Möglichkeit seine persönlichen Fertigkeiten weiterzuentwickeln und seinen Erfahrungsschatz durch die Konfrontation mit allerlei erdenklichen Szenarien weiter auszubauen, sondern eben auch wertvolle Informationen für das Schatten-Geschäft seines Vaters zu liefern. Dadurch könnten eventuell Geschehnisse, wie sie sich beispielsweise mit dem ehemaligen Soldaten, der zugleich ein wichtiges Standbein der GEL verkörpert hat, ereignet haben, in Zukunft präventiv vermieden werden.

Dabei gilt indessen stets die Devise, die den jungen J’aff schon in seinen Schultagen geprägt hat - Halte den Kopf so weit unten wie nur irgend möglich!
Dies ist unter anderem auch der Grund dafür, dass J’aff, insofern er denn gerade als KGJ unterwegs ist oder seine Identität nicht zwingend preisgeben möchte, nur unter dem Namen „der Kurier“ bekannt ist.

Mögliche Repressalien aufgrund der Verbindung zu seiner Familie möchte er bei diesem Geschäft nämlich weitestgehend vermeiden. Denn sowohl staatliche als auch private Quellen, Informanten, Auftraggeber, o.ä. könnten diese Verbindung missinterpretieren und J‘aff dadurch einen, durchaus vermeidbaren, Nachteil erleiden.

Welche politische und gesellschaftliche Einstellung hat die Figur, wodurch wurde diese geprägt? Welchen Prinzipien folgt sie? (Gesinnung)

Der moralische Kompass des jungen Falleen wurde von dem Tag seiner Geburt an fast ausschließlich durch seine Familie und die beheimatete Kultur geprägt. Aufgrund des unmittelbaren Einflusses seines Elternhauses und deren Tätigkeit ist sein Wertesystem durchaus als, naja sagen wir mal, eher flexibel, treffend zu beschreiben.

Seine Meinung zum ZGI, als geistiger Nachfolger des EGI, ist relativ simpel: Er kann es nicht ausstehen!
Ihm ist bewusst, dass, ohne sich mit gewissen lokalen Persönlichkeiten oder Institutionen des ZGI gut zu stellen, kein Geschäft zustande kommen kann, allerdings wird er auch nie vergessen was das erste große Imperium ihm und seinem Volk angetan hat.

Mit der NR ist er bisher allerdings kaum bis gar nicht in Kontakt gekommen, für ihn ist das aber einfach derselbe Laden, lediglich mit einem anderen Namen.

Was J‘aff dennoch nicht wissen konnte ist, warum die Familie Grokarr damals zu diesem plötzlichen Umzug gezwungen war. Grund dafür, wer konnte es ahnen, waren die ominösen Geschäfte seines Vaters, beziehungsweise ursprünglich eher die seines Großvaters.

Eingangs als schlichtes Speditionsunternehmen gestartet, arbeitete die Familie Grokarr auf ihrem Heimatplaneten Falleen hart, um mit den Einnahmen der GEL, die vielen Mäuler des Clans zu stopfen, sowie der nächsten Generation ein besseres Leben zu ermöglichen.

Wie es das Schicksal aber so will, kamen eines Tages ein paar Männer auf das Oberhaupt der Familie, J’aff’s Großvater und leiblichen Vater von J’urax, zu. Er war als einer der besten Piloten des Planeten, diese Fähigkeit gab er unter anderem an seinen Sohn weiter, bekannt und seine Firma stand nachweislich für zuverlässige sowie sachdienliche Arbeit.

Sie boten dem Mann ein Geschäft an, dass er zum damaligen Zeitpunkt nicht ablehnen konnte. Hier und da ein paar Kisten mehr auf seinen Transportflügen durch den Sektor mitnehmen schien doch keine große Sache zu sein, oder? Außerdem war die Bezahlung zu gut als das man darauf hätte verzichten können.

Später stellte sich heraus, dass diese Männer der schwarzen Sonne angehörig waren und sich in diesen verhängnisvollen Kisten illegale Waffen befanden. Als der Großvater dies herausfand wollte er die Beziehungen sofort beenden und mit all dem nichts mehr zu tun haben. Nur leider war ihm zu diesem Zeitpunkt bereits schon klar, dass es dafür nun viel zu spät ist.

Als die Hintermänner der örtlichen schwarze Sonne Zelle davon erfuhren waren sie alles andere als erfreut. Allerdings boten sie der Familie einen Ausweg an - ein letzter, großer Auftrag. Also machte sich das Familienoberhaupt, in Begleitung einiger seiner besten Männer, zum hoffentlich nun letzten Male, auf den Weg seine Tour anzutreten.

Es kam, wie es kommen musste. Das Cargo-Schiff der GEL wurde überfallen, von sämtlicher Ladung keine Spur und man vermochte von der Besatzung ebenfalls kein Lebenszeichen zu vernehmen. Bis zum heutigen Tage ist nicht klar, wie es dazu kommen konnte oder wo die auf dem Schiff anwesende Crew verblieben ist. Ein Mitverschulden der örtlichen schwarze Sonne Mitglieder konnte allerdings gleichermaßen nie vollständig ausgeräumt werden.

Dieses Ereignis spaltete die Familie Grokarr. Es gab die väterliche Seite, die bis auf J’urax, nie wieder etwas von diesen Kriminellen hören wollte und zurück zu ihrem alten, wenn auch besitzlosen, Leben wollten. Dann gab es die mütterliche Seite, welche diesen ganzen Vorgang nie richtig zu greifen und verarbeiten gewusst hat.

Und dann gab es da noch J’urax, den dieses Ereignis nachhaltig veränderte. Er gab sich die Schuld am Tot (?, ich glaube es wäre durchaus spannend diese Option für die weitere Geschichte der Grokarr’s offen zu halten, muss aber auch nicht zwingend sein) seines Vaters, da er ursprünglich ebenfalls an Bord dieses Frachters hätte sein sollen, dies aber nicht war.

Vielleicht war es die Vorahnung des Alten, ihn bei diesem Flug zu Hause zu lassen, oder doch einfach nur Schlicht und ergreifend pures Glück. Jedoch steht eines fest - wäre er an jenem Nachmittag auf diesem Schiff anwesend gewesen, hätte J’aff, an diesem schicksalsvollen Tag, nicht nur seinen Opa verloren.

Aus auf Rache, auf der Suche nach denjenigen die für diese Tat verantwortlich waren und durch den Verlust der Ware nun tief in der Schuld der schwarzen Sonne stehend, intensivierte das neue Familienoberhaupt die Geschäftsbeziehungen mit der Verbrecherorganisation und brachte der Familie einen nie da gewesenen, finanziellen Wohlstand ein.

Nach und nach arbeitete J’urax sich innerhalb der Organisation nach oben bis ihm eines Tages ein Posten angeboten wurde – der Posten eines Vigos. Ihm war bewusst, dass man auf so ein Gesuch nur mit einer einzigen Aussage antworten konnte.

Die Problematik daran war allerdings, dass die Familie Grokarr dazu nach Ord Mantell umsiedeln musste. Der dort ansässige Vigo war überraschend verstorben, besaß keine direkten Erben und J’urax hatte sich mittlerweile so verdient gemacht, dass er als Nachfolger für diesen Posten mehr als qualifiziert ist und daher vorgeschlagen wurde. Dass die GEL so gut funktionierte und auf ein beachtliches Maß angewachsen ist, war hierbei bestimmt kein Nachteil.

So kam es, dass ein Teil der Familie (J’urax inkl. Frau und Kinder, sowie einige wenige Vertreter der mütterlichen Seite) ihren Lebensmittelpunkt nach Ord Mantell verlegte um dort weiter aufzubauen, woran sie die letzten Jahre so hart gearbeitet haben.

Was allerdings dann im Jahre 7 VSY auf Falleen geschah, konnte so niemand kommen sehen. Bei dem tragischen Unglück verlor die Familie Grokarr alle ihre, auf dem Heimatplaneten zurückgeblieben, Vertreter. Dies hinterließ nicht nur tiefe Wunden innerhalb des verbliebenen Clans, sondern bei der gesamten Spezies.

Wieder gab sich J’urax mit die Schuld an diesen Ereignissen. Die Vorwürfe, die er sich bis heute aufgrund seiner bewegten Vergangenheit macht, fressen ihn von Tag zu Tag ein wenig mehr auf. Vielleicht hatte die Strenge und stets sehr ernste Haltung seines Vaters, mit welcher er Familie und Firma zu führen versuchte, ja hier ihren Ursprung – J’aff wird es vermutlich nie erfahren.

Was ist die bisher größte Errungenschaft im bisherigen Leben des Charakters? Wähle etwas konkretes, wie eine bestimmte Mission oder eine bestimmte Leistung. (Erfolg)

Sein größter Erfolg ist das gelungene Sicherstellen des größten, lokalen Waffenschieberkonkurrenten seines Vaters auf Ord Mantell inkl. Einsacken eines großen Teils seiner Waren.

Das Lob, dass J’aff damals von seinem Vater für diese Aktion bekommen hat, treibt ihn bis heute an. Er spürt, die selten so warmen und herzlichen Worte seines Vaters, jedes Mal aufs Neue wenn er das hochwertig verzierte Messer betrachtet, welches er damals für diesen Durchbruch von J’urax erhalten hat. Dieses Messer hat demnach einen hohen persönlichen Wert für ihn.

Was ist der bisher größte Misserfolg im bisherigen Leben des Charakters und was hat dieser daraus gelernt? Wähle etwas konkretes, wie eine bestimmte Mission oder eine bestimmte Leistung, die nicht erbracht wurde. (Fehler)

J’aff’s bis dato größter Misserfolg ist eine Warenlieferung die komplett aus dem Ruder lief. Auf dem Weg zu seinem Ziel, einem Übergabeort für einen nicht gerade unbeträchtlichen Waffendeal, navigierte der junge Falleen über die falsche Route. Eine Route vor der sein Vater ihn stets zu warnen versuchte.

Auf seiner Reise wurde er von einer konkurrierenden Organisation abgefangen und überfallen. Er kann froh sein an diesem Tag mit seinem Leben davongekommen zu sein, einige andere Crewmitglieder hatten, im Vergleich zu ihm, nicht so viel Glück wie er.

An diesem Tag lernte er vor allem eins – nehm dir verdammt nochmal zu Herzen was dein Vater dir mit auf den Weg gibt!

Er hat sich seit diesem Ereignis nie wieder vernavigiert und konnte außerdem einige Jahre später den Drahtzieher besagter Bande dingfest machen, wofür er von seinem Vater ein Messer als Zeichen der Wertschätzung erhielt.

Was ist das Ziel des Charakters, wonach strebt er und was treibt ihn auf seinen Reisen oder seiner Aufgabe an? (Einstellung)

Kurzfristig:
Gerne das Play um sich weiter zu beweisen und seinen inneren Ehrgeiz zu befriedigen. Er hält allerdings auch immer die Augen und Ohren offen nach möglichen, lukrativen Akquisen oder den Anweisungen seines Vaters.

Mittelfristig:
Die Kampagne, welche sich Manjulah ausgedacht hat, ist (nach wie vor ;) ) der Wahnsinn! Gerne würde sich die Familie Grokarr hier aktiv einbringen und eine ganzheitlich gewinnbringende Geschäftsbeziehung etablieren.

Langfristig:
Natürlich mit Stolz das Vigoerbe seines Vaters antreten.

Nenne die größte Schwäche deiner Figur, umreiße seine Charaktereigenschaften und seine Fertigkeiten sowie ggf. Fähigkeiten.

J’aff und sein familiäres Umfeld waren schon immer von einem gewissen Leistungsdruck, aufgrund der designierten Profession der Familie, geprägt. Dieser Druck hat durchaus seine Spuren auf der Seele des jungen Falleen hinterlassen. Selbstzweifel an der eigenen Leistung und ein Hang zu einem hinderlichen Perfektionismus begleiten ihn Tag ein Tag aus.

Körperlich ist er ebenfalls eingeschränkt. Aufgrund eines Geburtsfehlers funktionieren bei ihm die Pheromon produzierenden Drüsen nicht so wie sie es sollten. Dies rief in ihm eine Neigung, fast schon einen Zwang, hervor, sehr viel Wert auf ein gepflegtes Erscheinungsbild, sowie eine visuell ansprechende und sportliche Physis zu legen.

Mit negativen Bemerkungen über sein Aussehen oder zu seinem Kleidungsstil kommt er daher nur bedingt zurecht. Außenstehende tendieren deshalb doch eher dazu ihm eine gewisse Eitelkeit nachzusagen, auch wenn J’aff eine solche Eigenschaft, falls denn darauf angesprochen, stets von sich weisen wird.

Weiterhin weiß der durchaus auch charmante Falleen sich eloquent auszudrücken und legt Wert, auf einen eher gepflegten Umgang, in einer doch eher ungehobelten Galaxis.

An sich ist J’aff ziemlich eigenständig und steht mit beiden Beinen im Leben. Er kann gut fliegen, schießen und ist auch durchaus dazu in der Lage sich unbewaffnet effektiv zu verteidigen. Eine solide Grundkenntnis zum Reparieren von Droiden und Schiffen ist ebenfalls vorhanden, sowie ein guter Orientierungssinn.

Offcontext

Existiert die Merr-Sonn Munitions Limited im OoA Universum bereits irgendwo?
Falls ja, wo? Falls nein, ist es mir gestattet mir die etwas zu Recht zu legen? Ich würde die MSML gerne als Partner für „unter-der-Hand-Waffendeals“ mit der GEL etablieren damit diese nicht auf zufällige Funde und/oder Überfälle beschränkt ist.

Ich hoffe ich habe mich jetzt hier nirgendswo zu sehr verrannt oder, dass ich zu sehr ausgeschweift bin. Ich freue mich schon sehr darauf wieder von euch zu hören! :heart:
Zuletzt geändert von J'aff Grokarr am Fr 11. Feb 2022, 14:51, insgesamt 3-mal geändert.


 
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Re: Charakterschmiede

Beitragvon Argon Vand » Mi 9. Feb 2022, 10:47

Hallo!

Ich werde nur ein paar Punkte ansprechen die mir ins Auge gesprungen sind.

Eingangs als schlichtes Speditionsunternehmen gestartet, arbeitete die Familie Grokarr auf ihrem Heimatplaneten Falleen hart, um mit den Einnahmen der GEL, die vielen Mäuler des Clans zu stopfen, sowie der nächsten Generation ein besseres Leben zu ermöglichen.


Falleen ist kein armer Planet, wieso muss die GEL soviel leisten? Wirft sie nicht genügend ab? Gerade mit dem Hintergrund des Waffenschmuggels dürfte dies doch eigentlich kein Problem darstellen.

Was allerdings dann im Jahre 7 NSY auf Falleen geschah, konnte so niemand kommen sehen. Bei dem tragischen Unglück verlor die Familie Grokarr alle ihre, auf dem Heimatplaneten zurückgeblieben, Vertreter. Dies hinterließ nicht nur tiefe Wunden innerhalb des verbliebenen Clans, sondern bei der gesamten Spezies.

Das ganze war 7 VSY, also wäre die gesamte Familie Grokarr ausgelöscht und es bräuchte keinen Umzug nach Ord Mantell.

Selbstzweifel an der eigenen Leistung und ein Hang zu einem hinderlichen Perfektionismus begleiten ihn Tag ein Tag aus.

Mit negativen Bemerkungen über sein Aussehen oder zu seinem Kleidungsstil kommt er daher nur bedingt zurecht.


Selbstzweifel, schlechte Kritikfähigkeit....für eine Spezies die sich allen anderen überlegen fühlt passt das nicht so wirklich für mich.

Existiert die Merr-Sonn Munitions Limited im OoA Universum bereits irgendwo?
Falls ja, wo? Falls nein, ist es mir gestattet mir die etwas zu Recht zu legen? Ich würde die MSML gerne als Partner für „unter-der-Hand-Waffendeals“ mit der GEL etablieren damit diese nicht auf zufällige Funde und/oder Überfälle beschränkt ist.

Ja, Merr-Sonn Munitions Limited existiert bereits und ist im OoA (sowie im Legends) einer der größten Waffenhersteller und liegt tief in der NR. Warum sollte sich diese Firma, mit genügend legaler Kundschaft, mit einer kleinen Logistikfirma zusammen tun um unter der Hand Waffen zu schmuggeln?

Bitte schreib spätestens im Bewerbungsbereich Jahreszahlen zu den Ereignissen dazu.

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Re: Charakterschmiede

Beitragvon J'aff Grokarr » Mi 9. Feb 2022, 11:10

Hallo Argon,

erneut vielen Dank, dass du dir die Zeit nimmst auf meine Ideen einzugehen. :)

Um kurz auf deine gestellten Fragen und Anregungen einzugehen:

Falleen ist kein armer Planet, wieso muss die GEL soviel leisten? Wirft sie nicht genügend ab? Gerade mit dem Hintergrund des Waffenschmuggels dürfte dies doch eigentlich kein Problem darstellen.


Das ist mit unter genau der springende Punkt. Die GEL lief vor dem Waffenschmuggel nicht übermäßig gut. Der finanzielle Aufschwung kam dann erst durch die Zusammenarbeit mit der BS, weshalb sich in erster Instanz ja auch dafür entschieden wurde das Angebot dieser wildfremden Leute anzunehmen. Falleen ist keineswegs verarmt oder der ähnlichen, das ist mir klar. Ich denke dennoch, dass es hier trotzdem Familien und Gruppierungen gibt denen es besser und Andere denen es nicht so gut geht gibt, wie es wohl auf den meisten zivilisierten Planeten der Fall sein wird.

Das ganze war 7 VSY, also wäre die gesamte Familie Grokarr ausgelöscht und es bräuchte keinen Umzug nach Ord Mantell.


Danke für den Hinweis, da hab ich mich in der Eile wohl verlesen. Werde das dementsprechend oben anpassen.

Selbstzweifel, schlechte Kritikfähigkeit....für eine Spezies die sich allen anderen überlegen fühlt passt das nicht so wirklich für mich.


Hier habe ich versucht die Idee von Samira aufzufassen, da ich sie in Kombination mit dem Geburtsfehler sehr passend fand und mir das auch sonst gut zu J'aff passt. Mein Gedanke war eher gerade weil die Falleen sehr stolz und von sich überzeugt sind, macht sie das dann nicht angreifbar für solch eine Art der Kritik oder ist das Kastendenken hier durch die Bank, ohne Ausnahme, so extrem, dass das wirklich spurlos an jedem einzelnen Falleen vorbeigeht?

Ja, Merr-Sonn Munitions Limited existiert bereits und ist im OoA (sowie im Legends) einer der größten Waffenhersteller und liegt tief in der NR. Warum sollte sich diese Firma, mit genügend legaler Kundschaft, mit einer kleinen Logistikfirma zusammen tun um unter der Hand Waffen zu schmuggeln?


Guter Punkt und danke für die Info. Hier bin ich gerne für Vorschläge seitens der erfahrenen Spielerschaft offen, da ein Waffenhehler ohne verlässliche Quelle relativ sinnfrei ist. :roll:

Bitte schreib spätestens im Bewerbungsbereich Jahreszahlen zu den Ereignissen dazu.


Genau das war der Plan. :-D Da ich so exakt noch nie im SW Universum gearbeitet und recherchiert habe und ich daher vermute, dass dies dementsprechend Zeit in Anspruch nehmen wird, wollte ich mir das für die Kopfgeldannahmestelle aufheben. Daher wohl auch die kleinen bisherigen Unstimmigkeiten was meine Time-Stamps angeht. Das ist definitiv ein Thema, in das ich mich dann erst noch reinarbeiten muss wenn der große Lebenslauf etc. ansteht.

Falls ich mit meinen Annahmen/Vermutungen irgendwo falsch liegen sollte teil mir das gerne mit.

Liebe Grüße


 
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Re: Charakterschmiede

Beitragvon Kyrus » Fr 11. Feb 2022, 17:10

Woher kommt der Charakter, was für eine Ausbildung hat er genossen, wie ist es dazu gekommen und welche Rolle spielt diese in seinem Leben? (Vergangenheit)

Jonasy ist 21 Jahre alt und wurde auf Nar shadaa geboren. Jonasy lebt zusammen mit seinen Eltern, und den Großvater, welche eine gut besuchte Cantina besitzen. Jonasy ist Machtsensitiv, wurde bisher noch nicht entdeckt und so weiß der Junge nichts direkt davon, ahnt aber das mit ihm etwas nicht stimmt. In seiner Schulzeit war der Junge relativ unbeliebt, aufgrund das dieser eben der einzige Mensch in seiner Klasse war, und dieser eben auch nicht gerade, in gegensatz zu vielen anderen in ärmeren Verhältnissen aufwuchs. Die Schulzeit war von vielen Auffälligkeiten wie Schlägereien oder anderen kleineren Konflikten belegt.
Trotzdem macht sich Jonasy ganz gut in der Schule, so das dieser nach deren Abschluss eine Laufbahn als Polizist anfing. In dieser Ausbildung lernte der Junge so einiges. Sei es nun die Blaster Bedienung, den Nahkampf, oder auch Informationsbeschaffung und Erste Hilfe-Lehrgänge. Auch Grundkenntnisse in der Fliegerei, von kleinen Gleitern wurde gelehrt. Im Allgemeinen beherrscht Jonasy diese Fähigkeiten in einen Durchschnittlichen Bereich. Vor kurzem brachte ihm sein Vater auch das Fliegen mit seinem alten Schiff im Weltall bei, mit welchem der Vater nach Nar shaddaa gekommen war, um mit seiner hier kennengelernten Frau ein neues Leben anzufangen. Das Schiff darf der Junge aber nur in Anwesenheit des Vaters benutzen, da er die alte mühle immer noch pflegt, und der Vater diese niemals hergeben würde. Auch hat Jonasy in der Schule Huttisch gelernt, da dieses Fach auf dem Schulen des Planeten Pflicht ist, und eigentlich auch nicht schaden kann.


Welche politische und gesellschaftliche Einstellung hat die Figur, wodurch wurde diese geprägt? Welchen Prinzipien folgt sie? (Gesinnung)

Für Jonasy ist Gerechtigkeit alles, und dies versucht der Junge auch auf den Straßen Nar Shadaas umzusetzen. Dem Jungen ist klar das selbst die Polizei auf dem Planeten Korrupt ist, jedoch was sollte ein einzelner Polizist schon dagegen tun? Deshalb versucht Jonasy selbst eben auch so viel gutes zu tun wie er nur kann. Sei es nun bei einfachen Dingen, wie einigen verwirrten oder Streunenden Bewohnern zu helfen, bis hin zur Verbrecherjagd. Im Allgemeinen würde der Mann auch unbewaffnete Verbrecher eliminieren, sondern diese eben eine Gefahr darstellen, oder eben keine andere Möglichkeit besteht. Generell ist Jonasy aber auch sehr oft kindisch und spielt Freunden gerne mal Streiche.


Was ist die bisher größte Errungenschaft im bisherigen Leben des Charakters? (Erfolge)

Der bisher größte Erfolg ist, das der Junge einen Kellner vor einem Überfall in einer Gasse retten, und die 2 Ganoven eigenhändig ausknocken und Verhaften konnte. Durch Zufall und im Vorbeigehen bekam der Junge dies mit und betäubte einen der beiden mit dem Blaster, bevor dieser auf Jonasy schießen konnten, da die beiden eben mit dem Rücken zu dem Jungen standen. Der verbleibende wurde aufgefordert sich zu beruhigen. Jonasy steckte sogar seinen Blaster weg, damit der Mann seine Forderung nachkam, und sah das Jonasy nicht wollte das jemand weiteres verletzt wird. Von hinten kam jedoch ein weiterer Bandit, welcher zur Gruppe gehörte und schlug den Jungen aus Wut zusammen, da dieser eben einen der drei überwältigte. Am Ende wollten die beiden den Jungen erschießen. Gepackt von Adrenalin und Todesangst schleuderte dieser beide unbewusst mit der Macht gegen die Wand, wo diese angenockt waren. Einer redete danach wirres zeug, der andere sprach nie wirklich darüber und schien angst zu haben. Jonasy war geschockt von dem was er da tat und machte sich sehr viele gedanken drüber. Auch wurde im Holonet gegoogelt um was es sich dabei handeln könnte. Bis heute recherchiert der Junge im Internet, fand aber bisher nichts.


Was ist der bisher größte Misserfolg im bisherigen Leben des Charakters und was hat dieser daraus gelernt? (Fehler)

Bei einer Geiselnahme in einer kleinen Bank handelte der Junge überstürzt und schaffte es nicht einen Gauner, welcher eine Frau während einer Stürmung als Geisel hielt zu Beruhigen. Dieser Erschoss darauf die Frau, und danach sich selbst, während Jonasy alles sah. Bis heute nagt es den Jungen das dieser in der Situation so versagte. Jonasy lernte daraus das er eben nicht gut genug war was Psychologie anging. Klar, gab es hier und da eine Grundausbildung, aber Schwerverbrecher waren eben manchmal ein anderes Kaliber.






Was ist das Ziel des Charakters, wonach strebt er und was treibt ihn auf seinen Reisen oder seiner Aufgabe an? (Einstellung)

Sein Ziel ist es generell den Planeten etwas sicherer zu machen. Natürlich würde der Junge auch gerne den Menschen auf anderen Planeten helfen, und auch eine große Abenteuerlust ist vorhanden. Doch aktuell ist dies leider nicht möglich, da der Junge trotz dem guten Gehalt eines Polizisten, immernoch kein Raumschiff besitzt, sich nicht entscheiden kann und keinen Sinn darin sieht, allein loszufliegen.

OOC: Ich selbst strebe für meinen Charakter eine Jedi-Ausbildung an, und möchte auch ihm einen guten Machtnutzer mit einem eben so guten Aggressiven Lichtschwert-Kampfstil machen. Insgesamt strebe ich jedoch ein Doppellichtschwert für später an.

Nenne die größte Schwäche deiner Figur, umreiße seine Charaktereigenschaften und seine Fertigkeiten sowie ggf. Fähigkeiten.

Seine größte Schwäche ist wohl zum Teil seine Hitzköpfigkeit. Oft handelt der Charakter überstürzt und zieht auch gern mal zu schnell den Blaster, was schnell einige Probleme einbringt. Auch was die Psychologie angeht, so reicht hier nichts über die Grundausbildung hinaus, und gerade bei schwierigeren Personen ist der Charakter ohne weitere Schulung Hoffnungslos aufgeschmissen.
Was Fertigkeiten angeht, so kann der Junge jegliche Form von Wissen über Komplexe Politik, ebenso wie die Grundlagen der Regierungssysteme nichts anfangen. Auf Nar shadaa wurde dies eben nicht so gelehrt, da der Planet sich ja im Huttenraum befand. Auch in der Navigation, sprich Kenntnisse von Planeten konnte Jonasy bisher kaum Erfahrungen sammeln, und kennt die größeren Planeten höchstens vom Hörensagen.

Einstieg:
Was den Einstieg betrifft so hab ich mich mal bei Grawar erkundigt. Da mein Charakter viel im Internet/holonet ließt und recherchiert was er da getan hat, könnten die Jedi auf ihn aufmerksam werden. Vielleicht in einem Forum oder einen Chat, oder durch den Verlauf der suchanfrage, zu welchen die Jedi zugang haben?


 


Re: Charakterschmiede

Beitragvon Argon Vand » Fr 11. Feb 2022, 18:29

Fangen wir mal an. Ich werde zu jedem Absatz Stichpunktweise meine Kritikpunkte anbringen.

Kyrus hat geschrieben:Woher kommt der Charakter, was für eine Ausbildung hat er genossen, wie ist es dazu gekommen und welche Rolle spielt diese in seinem Leben? (Vergangenheit)

Jonasy ist 21 Jahre alt und wurde auf Nar shadaa geboren. Jonasy lebt zusammen mit seinen Eltern, und den Großvater, welche eine gut besuchte Cantina besitzen. Jonasy ist Machtsensitiv, wurde bisher noch nicht entdeckt und so weiß der Junge nichts direkt davon, ahnt aber das mit ihm etwas nicht stimmt. In seiner Schulzeit war der Junge relativ unbeliebt, aufgrund das dieser eben der einzige Mensch in seiner Klasse war, und dieser eben auch nicht gerade, in gegensatz zu vielen anderen in ärmeren Verhältnissen aufwuchs. Die Schulzeit war von vielen Auffälligkeiten wie Schlägereien oder anderen kleineren Konflikten belegt.
Trotzdem macht sich Jonasy ganz gut in der Schule, so das dieser nach deren Abschluss eine Laufbahn als Polizist anfing. In dieser Ausbildung lernte der Junge so einiges. Sei es nun die Blaster Bedienung, den Nahkampf, oder auch Informationsbeschaffung und Erste Hilfe-Lehrgänge. Auch Grundkenntnisse in der Fliegerei, von kleinen Gleitern wurde gelehrt. Im Allgemeinen beherrscht Jonasy diese Fähigkeiten in einen Durchschnittlichen Bereich. Vor kurzem brachte ihm sein Vater auch das Fliegen mit seinem alten Schiff im Weltall bei, mit welchem der Vater nach Nar shaddaa gekommen war, um mit seiner hier kennengelernten Frau ein neues Leben anzufangen. Das Schiff darf der Junge aber nur in Anwesenheit des Vaters benutzen, da er die alte mühle immer noch pflegt, und der Vater diese niemals hergeben würde. Auch hat Jonasy in der Schule Huttisch gelernt, da dieses Fach auf dem Schulen des Planeten Pflicht ist, und eigentlich auch nicht schaden kann.


- Warum ist er auf Nar Shaddaa unbeliebt weil er ein Mensch ist? Gute Teile der Bevölkerung sind Menschen.
- Wenn Nar Shaddaa Schulen hat werden diese eher für die oberen Gesellschaftsschichten besuchbar sein. Wie kann es sich eine Familie die (nur) eine Cantina besitzt leisten ein Kind zur Schule zu schicken?
- Laufbahn als Polizist: Wie stellst du dir die Ordnungshüter auf Nar Shaddaa vor? Das werden Huttenschläger sein die Schutzgeld erpressen und für die Hutts die Ordnung aufrecht erhalten sollen.
- "Grundkentnisse in der Fliegerei, von kleinen Gleitern wurde gelehrt" - Was du meinst ist eine Fahrausbildung. Fliegerei bezieht sich auf Jäger/Bomber/Shuttles.
- Wo kommt die Familie her? Was hat sie davor gemacht? Wieso verdient die Familie mit einer Cantina Geld und nicht mit einem flugtauglichen Raumschiff?
- Huttisch dürfte er bereits in der Cantina lernen, gerade weil das die Verkehrssprache im Huttenraum sein dürfte.


Kyrus hat geschrieben:Welche politische und gesellschaftliche Einstellung hat die Figur, wodurch wurde diese geprägt? Welchen Prinzipien folgt sie? (Gesinnung)

Für Jonasy ist Gerechtigkeit alles, und dies versucht der Junge auch auf den Straßen Nar Shadaas umzusetzen. Dem Jungen ist klar das selbst die Polizei auf dem Planeten Korrupt ist, jedoch was sollte ein einzelner Polizist schon dagegen tun? Deshalb versucht Jonasy selbst eben auch so viel gutes zu tun wie er nur kann. Sei es nun bei einfachen Dingen, wie einigen verwirrten oder Streunenden Bewohnern zu helfen, bis hin zur Verbrecherjagd. Im Allgemeinen würde der Mann auch unbewaffnete Verbrecher eliminieren, sondern diese eben eine Gefahr darstellen, oder eben keine andere Möglichkeit besteht. Generell ist Jonasy aber auch sehr oft kindisch und spielt Freunden gerne mal Streiche.


- Gerechtigkeit auf Huttisch bedeutet Mord, Totschlag und Bestechungsgelder. Wenn er Gerechtigkeit verbreiten will böte es sich eher an in die Neue Republik zu fliegen um den Judicial Forces beizutreten.
- "Unbewaffnete Verbrecher" ist etwas das du auf Nar Shaddaa nur im Kleinkind Alter finden wirst...wobei ich mir da nicht sicher bin.
- Wer auf Nar Shaddaa geboren wird, aufwächst und die Kriminalität beobachten durfte wird definitiv nicht kindisch sein sondern eher verbittert, enttäuscht und verzweifelt...einfach weil die Aufgabe unmöglich ist.


Kyrus hat geschrieben:Was ist die bisher größte Errungenschaft im bisherigen Leben des Charakters? (Erfolge)

Der bisher größte Erfolg ist, das der Junge einen Kellner vor einem Überfall in einer Gasse retten, und die 2 Ganoven eigenhändig ausknocken und Verhaften konnte. Durch Zufall und im Vorbeigehen bekam der Junge dies mit und betäubte einen der beiden mit dem Blaster, bevor dieser auf Jonasy schießen konnten, da die beiden eben mit dem Rücken zu dem Jungen standen. Der verbleibende wurde aufgefordert sich zu beruhigen. Jonasy steckte sogar seinen Blaster weg, damit der Mann seine Forderung nachkam, und sah das Jonasy nicht wollte das jemand weiteres verletzt wird. Von hinten kam jedoch ein weiterer Bandit, welcher zur Gruppe gehörte und schlug den Jungen aus Wut zusammen, da dieser eben einen der drei überwältigte. Am Ende wollten die beiden den Jungen erschießen. Gepackt von Adrenalin und Todesangst schleuderte dieser beide unbewusst mit der Macht gegen die Wand, wo diese angenockt waren. Einer redete danach wirres zeug, der andere sprach nie wirklich darüber und schien angst zu haben. Jonasy war geschockt von dem was er da tat und machte sich sehr viele gedanken drüber. Auch wurde im Holonet gegoogelt um was es sich dabei handeln könnte. Bis heute recherchiert der Junge im Internet, fand aber bisher nichts.


- Die ganze Geschichte ist genauso wahrscheinlich wie ein Hutt auf einem Skateboard:
- Wieso sollte er den Kellner retten und die Ganoven verhaften? Nar Shaddaa ist nicht für menschenfreundliche Behandlung Gefangener bekannt und die Hutten werden sich nicht drum scheren wie viele Leichen ihre Schläger produzieren.
- Den Blaster wegstecken damit der andere der Forderung nachkommt? Wird mit Ausbildung und Erfahrung definitiv nicht vorkommen.

Kyrus hat geschrieben:Was ist der bisher größte Misserfolg im bisherigen Leben des Charakters und was hat dieser daraus gelernt? (Fehler)

Bei einer Geiselnahme in einer kleinen Bank handelte der Junge überstürzt und schaffte es nicht einen Gauner, welcher eine Frau während einer Stürmung als Geisel hielt zu Beruhigen. Dieser Erschoss darauf die Frau, und danach sich selbst, während Jonasy alles sah. Bis heute nagt es den Jungen das dieser in der Situation so versagte. Jonasy lernte daraus das er eben nicht gut genug war was Psychologie anging. Klar, gab es hier und da eine Grundausbildung, aber Schwerverbrecher waren eben manchmal ein anderes Kaliber.


- Geiselnahmen sind nicht seine Aufgabe als Polizist, außer er ist in einer entsprechenden Abteilung eingesetzt.
- Wieso hat der Geiselnehmer nicht erst Jonasy erschossen um dann mit der Geisel abzuhauen?
- Schwerverbrecher deckt auf Nar Shaddaa einen guten Teil der Bevölkerung ab.

Kyrus hat geschrieben:Was ist das Ziel des Charakters, wonach strebt er und was treibt ihn auf seinen Reisen oder seiner Aufgabe an? (Einstellung)

Sein Ziel ist es generell den Planeten etwas sicherer zu machen. Natürlich würde der Junge auch gerne den Menschen auf anderen Planeten helfen, und auch eine große Abenteuerlust ist vorhanden. Doch aktuell ist dies leider nicht möglich, da der Junge trotz dem guten Gehalt eines Polizisten, immernoch kein Raumschiff besitzt, sich nicht entscheiden kann und keinen Sinn darin sieht, allein loszufliegen.

OOC: Ich selbst strebe für meinen Charakter eine Jedi-Ausbildung an, und möchte auch ihm einen guten Machtnutzer mit einem eben so guten Aggressiven Lichtschwert-Kampfstil machen. Insgesamt strebe ich jedoch ein Doppellichtschwert für später an.


- Sein Vater besitzt ein Raumschiff mit dem er einfach abhauen könnte.
- Huttenschläger bekommen kein gutes Gehalt.
- Ein aggressiver Kampfstil und das Jedi-Dasein vertragen sich nicht so gut. Außerdem: Woher soll er ein Doppellichtschwert, die schon zu Banes Zeiten selten waren, bekommen und dann noch jemanden finden der ihn darin ausbildet?

Kyrus hat geschrieben:Nenne die größte Schwäche deiner Figur, umreiße seine Charaktereigenschaften und seine Fertigkeiten sowie ggf. Fähigkeiten.

Seine größte Schwäche ist wohl zum Teil seine Hitzköpfigkeit. Oft handelt der Charakter überstürzt und zieht auch gern mal zu schnell den Blaster, was schnell einige Probleme einbringt. Auch was die Psychologie angeht, so reicht hier nichts über die Grundausbildung hinaus, und gerade bei schwierigeren Personen ist der Charakter ohne weitere Schulung Hoffnungslos aufgeschmissen.
Was Fertigkeiten angeht, so kann der Junge jegliche Form von Wissen über Komplexe Politik, ebenso wie die Grundlagen der Regierungssysteme nichts anfangen. Auf Nar shadaa wurde dies eben nicht so gelehrt, da der Planet sich ja im Huttenraum befand. Auch in der Navigation, sprich Kenntnisse von Planeten konnte Jonasy bisher kaum Erfahrungen sammeln, und kennt die größeren Planeten höchstens vom Hörensagen.


- Die Hitzköpfigkeit wird die Jedi Ausbildung nicht vereinfachen. Genauso wenig die Tendenz überstürzt zu handeln und lieber zu ballern. Davon das ihm das Probleme einbringt war bisher noch nichts zu lesen: Im Gegenteil steckt er ja den Blaster eher weg.
- So ziemlich die komplexeste Politik die du in Star Wars finden wirst ist im Huttenraum zu finden, anschließend dürfte ihm in der Neuen Republik eine Politikerkarriere wie ein Spaziergang im Park vorkommen.
- Navigation ist die Kenntniss wie man von einem Ort zum anderen kommt, nicht das Wissen über Planeten..das wäre Planetenkunde.

Kyrus hat geschrieben:Einstieg:
Was den Einstieg betrifft so hab ich mich mal bei Grawar erkundigt. Da mein Charakter viel im Internet/holonet ließt und recherchiert was er da getan hat, könnten die Jedi auf ihn aufmerksam werden. Vielleicht in einem Forum oder einen Chat, oder durch den Verlauf der suchanfrage, zu welchen die Jedi zugang haben?


- Viel wird er im Holonet nicht über Jedi finden, schließlich wusste schon zu Zeiten der Klonkriege der Großteil der Galaxis nichts über diese "Zauberer". Besser geworden ist das nach Order 66 und der aktiven Vertuschung durch das Erste Imperium eher nicht. Bereits zur Zeit des Ersten Todessterns wurden die Jedi und die Macht für Mythen gehalten.
- Bedenke bitte auch, dass die Jedi eher nicht bekannt dafür sind das Holonet zu nutzen um Leute zu finden die sich für Jedi interessieren. Eher schafft er es dadurch den Imperialen Geheimdienst oder die Inquisition des Tiefkerns auf sich aufmerksam zu machen und eliminiert zu werden.


Abschließend: Dein Konzept würde auf einem Planeten in der NR deutlich besser funktionieren. Mit einem funktionierenden (bzw in dem Fall: existenten) Justizsystem und der Möglichkeit das die Jedi dort auftauchen als sie irgendwelchen Gerüchten nachgehen.

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Re: Charakterschmiede

Beitragvon Kyrus » Fr 11. Feb 2022, 18:47

Hab bereits oben mit Rave drüber geschrieben. Aber einfach wegfliegen passt nicht zur Persönlichkeit meines chars, da das Schiff dem Vater gehört. Doppellichtschwert würde er sich vermutlich im Jahrelangen selbststudium beibringen. Aber das ist was für später. Aggressive Lichtschwertform damit meine ich djem so oder Ataru.


 


Re: Charakterschmiede

Beitragvon Argon Vand » Fr 11. Feb 2022, 19:02

Davon das es nicht zu seiner Persönlichkeit passt ist oben in deiner Vorstellung nichts zu lesen.

Das Doppellichtschwert ist keine Waffe die man sich autodidaktisch beibringen kann ohne mehr als ein Gliedmaß zu verlieren dazu ist die Waffe zu unhandlich. Benötigt wird dafür zuerst mal eine Ausbildung an einem normalen Lichtschwert und noch viel wichtiger: Ein Lehrer.

Bedenke bitte auch, dass die Zeit im Ashes langsam vergeht. Für ein (1) Ingamejahr benötigen wir der Erfahrung nach ungefähr sechs (6) Realjahre.

Die Frage wie er überhaupt erfährt das es Doppellichtschwerter gibt und woher er eines bekommt ist damit immernoch unklar, aber das wird spätestens in der Bewerbungsphase nochmal genauer nachgefragt.

Djem So würde ich nicht als aggressive Kampfform bezeichnen. Ataru hingegen schon. Beide würde ich nicht versuchen mit einem Doppellichtschwert alleine, ohne Anleitung, zu erlernen.

Zudem waren das weder die einzigen, noch die schwerwiegendsten, Kritikpunkte.

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Re: Charakterschmiede

Beitragvon Kyrus » Fr 11. Feb 2022, 19:32

Wenn ich die Rest fragen beabtworte und den Planeten wechsle passt das dann soweit oder muss ich das Konzept komplett überarbeiten?


 


Re: Charakterschmiede

Beitragvon Argon Vand » Fr 11. Feb 2022, 20:45

Wenn du den Planeten wechselst lösen sich einige der angesprochenen Probleme bereits auf.

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